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PVC des Grauens....

Nachdem wir vor 3 Wochen aus dem Winterschlaf erwacht sind, war uns nicht klar, dass danach nun der Winter erst beginnt. Temperaturen bis -16 Grad und Tageshöchsttemperaturen von -7 Grad haben uns ganz schnell wieder in den Winterschlaf fallen lassen. Im Partyraum weiter zu arbeiten war undenkbar.

Aber zum Glück ist das Wetter seit dieser Woche wieder zur Vernunft gekommen. Durchgehend Temperaturen im positiven Bereich, dazu Nieselregen. Endlich wieder ein Winter, wie wir ihn kennen. Der weiteren Arbeit im Partyraum stand also nichts im Wege.

Also legten wir los. Zuerst strich ich unsere neue Dämmung in einem hellen Grauton an. Wir stellten fest, dass sich Dämmung einwandfrei Streichen lässt. Ich hatte ein wenig Sorgen, dass Styropor zuviel aufsaugt, war aber nicht so.

Hier Bilder der grauen Dämmung. Leider kommt der Farbton nicht so gut rüber. Ist ein helles Betongrau:



Gunnar kümmerte sich derweil um den Anstrich der Decke. Hier haben die Jungs vom Heizungsbauer extrem großzügig Rohre verteilt. Heizung, Wasser und Solar. So viele Rohre, dass der Partyraum mehr einem U-Boot ähnelte als einem Heizungsraum. Also beschloss ich, dass die Decke ein dunkles Grau bekommt, in etwa der Ton der Dämmung dieser vielen Heizungsrohre, so dass die optisch nicht mehr so stören.

Hier Gunnar bei der Arbeit:



Und hier ein Eindruck vom frisch gestrichenen Partyraum. Die Unschärfe entstand durch den Staub, den wir beim Durchfegen aufgewirbelt haben.



Ein schönes Ergebnis für einen Samstag Nachmittag, 15 Uhr. Wir hätten es so lassen sollen und den Rest des Tages gemütlich mit Faulenzen verbringen können.

Aber nöööööööööööööööö. Der Raum war ja ausgeräumt, da können wir doch direkt die Gelegenheit nutzen und den PVC verlegen. Der liegt schon seit einer Woche rum. Jaaaaa, denn PVC verlegen kann so schwer nicht sein. Aufgrund der kleinen Fläche reicht es ja aus, mit Klebeband zu verkleben. Tja. Der Plan war gut, die Umsetzung… naja.

Der PVC war einfach zu dünn. Hat man davon, wenn man günstige Schnäppchen im Internet schießt. Dadurch machte der ganz viele Wellen. Der wollte partout nicht plan liegen. Keine Chance. Das zweite Problem war, dass wir zwei Bahnen legen mussten. Klar, denn das Schnäppchen gibts nur, wenn man 2m breite Bahnen nimmt. Macht besonders Spaß bei einem Schachbrettmuster, wo die 2. Bahn ja mustermäßig genau passen muss. Eieieieiei. Dazu kam, dass wir gar nicht mehr die routinierten Heimwerker sind, die mal so einen Tag Baustelle locker wegstecken. Nein. Wir waren müde, hungrig und hatten keine Lust mehr. Ich persönlich werde dann zu einem Zombie und Gunnar muss drunter leiden.

Hier Bilder der Arbeiten (wenn Stimmung sichtbar wäre, wären die Bilder pechschwarz)



Aber irgendwie haben wir es geschafft. Der PVC liegt. Und ich habe Gunnar nicht gefressen.



Jaaaaaa, sieht fast schon aus, wie ein Partyraum :-) Aber es wird noch besser. Fortsetzung folgt….

So und nun noch kurz zu Otto, unserer Migrations-Palme. Die haben wir völlig schutzlos dem Frost überlassen. Drei Wochen ohne positiven Temperaturen. Ohje…. Aber rein optisch sieht Otto noch recht gut aus:



Mal gespannt, ob sie es tatsächlich überlebt hat. Eigentlich nicht möglich. Aber ich hab die Hoffnung, dass sie so in Winterruhe war, dass kaum Feuchtigkeit im Inneren der Palme war, und somit auch Frost keine Schäden anrichten kann. So quasi wie ein unbewohntes Haus, wo man das Wasser aus den Leitungen lässt. Da entstehen dann ja auch keine Frostschäden…. Aber vielleicht rede ich grad auch Unsinn und draußen steht schon lang eine Palmen-Leiche. :-(

Warten wir es ab.

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