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Otto, die Palme mit Migrationshintergrund

So, nach einem unglaublich verdienten Urlaub im wunderbaren Südfrankreich, jetzt nochmal Neues vom Haus. Thema heute natürlich der Hof. Da waren wir ja beim letzten Mal bei unseren Versuchen stehengeblieben, Pflastersteine so zuzuschneiden, dass eine runde Lampe reinpasst.

Da ich ja den Pflasterern versprochen hatte, das übers Wochenende selber zu machen, beschloss ich Sonntag mittag einfach mal aus Steinresten zu basteln. Schneiden konnte ich die Steine wegen des Lärms zwar nicht, aber so suchte ich mit umso mehr Ehrgeiz passende Steine aus dem Verschnitt-Haufen. Und nach gemütlichen Puzzlen Sonntags in der Sonne hatte ich die noch nötigen Schneidearbeiten auf ein Minimum reduziert:



Montags kamen dann nochmal die Pflasterer und rüttelten die Steine, da dass sie fest und gleichmäßig hoch im Splittbett liegen. Anschließend wurde noch Splitt eingekehrt:



Das Kehren klingt simpel und sieht auch entspannt aus, ist aber furchtbar anstrengend und langweilig. Glücklicherweise blieb noch genug Splitt für mich übrig zum Einkehren… :-(



Ich machte mich aber zuerstmal daran, die Lampen einzubauen. Das war eine ganz schöne Fummelarbeit. Obwohl wir die Kabel durch den Beton durchlegten, so dass sie von unten in die Lampenlöcher kamen, war es unheimlich anstrengend, die Kabel dahin zu legen, wo sie hinsollten. Und dann das elende Geklemme innerhalb der Lampenhülse…. Nein, ich bin wahrlich nicht zum Elektriker geboren! Und wenn man mal sieht, was man für so eine banale Lampe an Werkzeug benötigt, fragt man sich, wieso es bei Operationen stets OP-Schwestern gibt, die alles anreichen, aber der arme Elektriker muss sich ganz alleine organisieren:



Letzten Endes waren die Lampen aber drin und ich kehrte weiter Splitt ein. Hier mal die Lampen. Man sieht auch, dass meine Puzzlestunde sich gelohnt hatte:



Und hier ein Bild vom Innenhof, fertig gefegt und mit Lampen. Im Vergleich dazu noch ein Bild von letztem Jahr:



Wie eben schon erwähnt, waren wir die letzte Woche in Südfrankreich. Und dort lernten wir Otto kennen. Otto Denzel Washington ist eine Palme und wir kauften sie auf einem unserer zahlreichen Beutezüge ins mediterane Hinterland. Genauer gesagt ist Otto drei Palmen der Gattung Washingtonia Robusta. Und da die Vermieterin unseres Mobilheims in Frankreich sagte, man müsste stets mit Pflanzen sprechen damit sie das raue Klima hier überstehen, haben wir das Kerlchen Otto genannt. Otto ist etwas scheu, Gäste mögen ihn also bitte zuerst mit “Herr Washington” ansprechen. Und hier der Gute eingepackt vorm Mobilheim in Sudfrankreich, auf die Abfahrt wartend:



Und hier 9 Stunden später und 1000 km weiter nördlich zu Hause angekommen, eingepackt und ausgepackt:



Und hier an seinen Platz gerückt:



Hübsch ist er! Der passende Übertopf ist auch erworben, aber erst muss ich noch herausfinden, ob die Palme umgetopft werden muss. Und wenn, wie groß das Gefäß sein muss… Wir sind ja doch recht ahnungslos, was solche Dinge angeht. :oops:

Gestern Abend versuchte ich noch Bilder zu machen von unserem Innenhof bei eingeschalteter Beleuchtung. Die Beleuchtung ist super. Sieht einmalig aus und man kann schön draußen sitzen. Wenn der Schirm ausgeklappt ist, dann wird durch den hellen Stoff das Licht reflektiert, so dass man nochmal einen schönen Lichteffekt hat.

Nur leider schafft meine Kamera das nicht, dieses Licht vernünftig einzufangen. Man muss es wohl einfach live erlebt haben. Hier aber trotzdem mal Bilder:



Und jetzt alle zusammen: “Ooooooh, wie schöööööööööööööön….” ;-)

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5 comments to Otto, die Palme mit Migrationshintergrund

  • Tina

    Ooooooh, wie schöööööööööööööön…

  • Harald

    Hello Mr. Washington, wir sehen uns.
    Ach so: Ooooooooooh wie schööööööööööööööön…. ;-)

    Wir (Oma, Opa, Vater und Ehefrau) freuen uns schon, das Kunstwerk (Nappo Haus) in seiner Gänze zu betrachten.

    Bis Donnerstagabend irgendwann.

  • oh sieht ja klasse aus. gute Idee mit den Leuchten. im Winter leuchen sie durch den Schnee, sieht sehr mystic aus. Klasse Palme, ist die winterhart oder muss die ins Haus ? lieben Gruß Barbara

  • Anna

    Hallo Barbara,

    die muss im Winder wohl rein. Müssen wir aber mal schauen, weil sie nicht ins Haus sollte. Auch Palmen brauchen eine Art Winterruhe. Dabei sollte es aber nicht länger Minusgrade haben. Wir müssen mal sehen. Vielleicht packen wir sie auch ein uns lassen sie draußen, etwas geschützt.

    LG

  • wirklich tolle und moderne Restauration. Bodenlampe suuper
    ich frage mich noch wegen der Palme:
    war die Glaswatte nicht der Grund am Ersticken der Palme ?
    die ist doch nicht luftdurchlässig ?
    Luft braucht sie ja. und stand der Topf auf einem Kunststoff
    Brettchen ?
    Habt ihr sie auch regelmässig gegossen ? darf auch im Winter
    ne austrocknen.
    Windgeschützt ?
    ich hoffe, sie kommt wieder – Grüsse Ma

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