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Geheimer Keller unterm Riesen-Sandkasten

Diese Woche waren wir mal wieder ordentlich fleißig. Die Vorarbeiten für die Pflasterarbeiten standen an. Und da wir im Moment beide viel arbeiten, konnten wir erst abends um 19 Uhr die Arbeiten beginnen. Ganz schön anstrengend….

Zuerst machten wir mithilfe eines Neviliergeräts einen Höhenrissen, um zu sehen, wo die Oberkante des Schotters ist. Dabei wurde uns natürlich mal wieder vor Augen gehalten, wie krumm und schief alles bei uns ist:



Anschließend musste um den Pelletschuppen herum die Erde ausgehoben werden. Hier mal Bilder vom Bereich um den Schuppen:



Für Gunnar hieß das graben, graben, graben:



Neben dem Erdaushub, musste auch alles für die Lampen im Hof vorbereitet werden. Dort sollen sechs Bodeneinbauleuchten den Innenhof beleuchten. Erster Schritt dabei war das Herausstemmen von Löchern, in die die Lampen später eingelassen werden.



Eigentlich eine ziemlich unspektakuläre Sache. Ich bereitete in der Zeit die Strominstallation innerhalb des Hauses (im Kellerabgang) auf die Lampen vor. Und während ich so vor mich hin bohrte, schraubte, klemmte, rief Gunnar plötzlich: “Schatz, ich glaub ich hab einen Keller entdeckt…” Mit dem sicheren Gefühl, veräppelt zu werden, ging ich zu ihm, und sah, dass das letzte Loch, das er stemmte tatsächlich unten offen war:



Dass es sich dabei nicht nur um ein kleines Loch handelt, wird auf folgendem Video deutlich:



:shock: :shock: :shock:

Wir haben tatsächlich einen Hohlraum entdeckt, der ca. 2 Meter tief ist. Da denkt man, man kennt seinen Hof und dann sowas…. Ich nahm die Kamera, stellte den Selbstauslöser ein und ließ die Kamera in das Loch hinab. Entstanden sind diese einmaligen, spektakulären Bilder eines geheimen Kellers, der seit ca. 60 Jahren unentdeckt vor sich hin ruhte:



Na gut. So wirklich spektakulär ist es nicht. Es handelt sich hier um eine in Beton gegossene alte Jauchegrube, in der alte Dachziegeln entsorgt wurden und schließlich verschlossen wurde, da sie nicht mehr benötigt wurde. Aber das ist super. Da ja die Lampe im Hof später quasi ein Zugang zu dem alten Loch sein wird, haben wir nun gut 8 Kubikmeter Platz, um Dinge zu entsorgen, die keiner jemals wieder finden soll… :cool: Also falls jemand eine Mordwaffe, Klamotten aus den 80er Jahren oder sein Abschlusszeugnis entsorgen möchte… immer her damit. Beim Preis werden wir uns sicher einig. ;-)

Am Wochenende kam dann der Splitt. Erstmal 4,2 Tonnen. Also ca. die Hälfte. Diese wurden dann Samstag durch den Garten in den Hof transportiert:



An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank an den Escher, der dabei tatkräftig unterstützte!

Durch den hellen Splitt sieht der Hof aus wie ein gigantischer Sandkasten. Oder wie eine Strandbar. Ich finde das toll. Wobei das mit Katzen im Haus so ne Sache ist… Für die einen ist es ein Hof voll Splitt, für die anderen das größte Katzenklo der Welt. :roll: Aber naja, da müssen wir jetzt durch.

Gunnar musste dann noch die alten Gehwegplatten beim Pelletschuppen entfernen, dann konnte auch dort der Splitt verteilt werden:




Wir beschlossen noch HT-Rohre (oder sind es KG-Rohre? Ich kann mir das nie merken… die grauen halt!) als Halterung für die Lampen einzubetonieren. So haben wir einen ordentlichen Abschluss zum Splitt:



Gunnar übte sich zu guter Letzt noch als Estrichleger und gleichte noch eine Fläche aus, wo immer das Waser steht, wenn es regnet. Damit sich da beim Frost nicht auf einmal das Pflaster hebt.



Ich hab mich übrigens schon wieder verletzt. Diesmal war es kein rostiger Nagel, in den ich getreten bin. Diesmal war es ein großes Küchenmesser, dass mir mit der Spitze voran auf (bzw. in) den Fuß fiel. Ja, der selber Fuß wie beim Nagel. Ja, wieder Notaufnahme… :oops: So konnte ich beim Splitt leider nicht mit anpacken. Wenigstens hab ich 90% des Stroms schon vor dem Unfall fertiggestellt, so dass mein erneuter Ausfall wenigstens nichts irgendwie ins Stocken bringt. Tja, so ist das Leben. Aber ich finde, wir kamen prima voran. Nächste Woche müssen wir uns schnellstmöglich den restlichen Splitt anliefern lassen, die Abflüsse mit Sieben abdecken, den Strom für die Lampen um den Pelletschuppen legen (da soll es auch noch zwei Bodeneinbauleuchten geben) und den restlichen Splitt verteilen. Nächsten Freitag kommen dann die Steine. 6 Paletten… Die müssen dann durch den Garten transportiert werden. Die Woche drauf kommt dann der Pflasterer. Wir sind noch gut im Plan. Solange Gunnar sich nicht so doof anstellt wie ich, und brav arbeitsfähig bleibt, sehe ich da aktuell keine Probleme… :-)

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1 comment to Geheimer Keller unterm Riesen-Sandkasten

  • Zwangsmitbewohner N° 1

    Jetzt erst gesehen, wie geschickt der Gunnar im Viedo den Zollstock in letzter Sekunde vor dem Absturz rettet, und das auch noch mit den dicken Bauhandschuhen…
    Das ist doch mal einen Applaus wert!!!!

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