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Von Schirmen und rostigen Nägeln

Hauptaufgabe der letzten zwei Wochen war, unser Wohnzimmer zu genießen. Das haben wir auch ganz gut hinbekommen, denke ich :cool: Nee, Spaß beiseite. Hier am Haus passiert aktuell nicht viel, weil Gunnar und ich beide auf der Arbeit viel zu tun haben und zusätzlich noch die Brandsanierung des Hauses unseres Zwangsmitbewohner einiges an Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Auch Handwerker koordinieren kann Nerven rauben… Jedenfall wird deshalb hier am Haus im Moment nicht viel gearbeitet. Allerdings wird sich das wohl für die nächsten drei Wochen erstmal ändern. Aber dazu später.

Zuersteinmal, wie versprochen, die Vorstellung unseres Sonnenschirms. Eigentlich ist es ja ein Regenschirm, Sonne haben wir im Innenhof eh kaum. Es ging uns eher darum, auch bei leichtem Regen komfortabel draußen zu sitzen. Bei einem Sommer wie dieses Jahr auch unbedingt notwendig…

Es war schnell klar, dass wir einen Ampelschirm möchten. Also einer, der den Ständer nicht in der Mitte hat, sondern am Rand. Außerdem sollte er rechteckig sein und mind. 3m x 3m groß. Die Farbe sollte nicht zu knallig sein und der Schirm durfte wegen der Mauer bzw. dem Haus nach hinten nicht zuviel Platz benötigen (was Ampelschirme aber von Natur aus benötigen). Achja, viel Geld sollte er natürlich auch nicht kosten… ;-) Wir suchten also die eierlegende Wollmilchsau unter den Sonnenschirmen. Aber ohne lang zu suchen, stand er plötzlich im Baumarkt vor mir. Der Schirm Schneider Rhodos. Er hatte alles, was wir wollten zu einem moderaten Preis. Wow. Wegen der Lieferzeit im Baumarkt bestellten wir ihn aber online, wodurch wir auch nochmal ein paar Euros sparten.

Hier das Kerlchen eingepackt. Man beachte, dass die Schiefergraue Hülle perfekt zu unseren Fenstern passt. Reiner Zufall, da die wir die Hülle erst beim Auspacken des Schirms gesehen haben:

 

 

 

 

Mit einer Höhe von fast 3 Metern im eingepackten Zustand nicht gerade klein. Aber aufgrund einer sehr ausgeklügelten Technik auch von mir mit (meinen weniger als 1,70 cm Größe) problemlos in der Hülle zu verpacken. Ich bin davon immer wieder begeistert.

Ausgeklappt zeigt sich seine gesamte Größe von 3m x 3m. Größer hätte er eigentlich nicht sein dürfen…

 

 



 

Der Schirm wurde auch ausgiebig schon getestet. Bei mittlerem Regen kann man mit vier Leuten trocken und gemütlich unter dem Schirm verweilen. Prima Sache. Und die Farbe passt perfekt zum Haus. Hach, schön, wenns einfach mal in allen Belangen passt!

So, hätte nie gedacht, dass man soviel über den Schirm schreiben kann. Aber was tun, wenn sonst nichts spannendes passiert?

Ganz tatenlos waren wir die letzten zwei Wochen aber nicht. Gunnar fuhr die alten Türen und Fenster zur Mülldeponie. Die meisten Fenster hatte damals schon der Fensterbauer mitgenommen, aber diejenigen, die wir vorher schon ausbauten und diejenigen, die in diversen Schuppen verbaut waren, lagen seit vielen Monaten im Garten rum. Gestern traten sie dann ihre letzte Reise an:

 

 

 

 

Anschließend sortierte Gunnar schonmal das Holz hinten im Garten ein Wenig und hat bereits eine Fuhre weggebracht:

 

 

 

 

Ich habe Gunnar übrigens dazu verdonnert, sich endlich mal an das Holz zu machen. Es ist zwar noch ein langer Weg, bis das weg ist (man beachte die Dimension des Holzhaufens auf dem zweiten Bild), aber ich (bzw. mein Fuß) hatte vor zwei Wochen eine äußerst schmerzhafte Begegnung mit folgendem Kerlchen:

 

 

 

 

Nach vielen Stunden im Krankenhaus, tagelang Krücken statt Auto, Antibiotika, die wohl auch Elefanten reichen würden, und einen ganzen Sack voll Schmerzen kann ich aus Überzeugung sagen: Ein rostiger Nagel im Fuß ist kein Spaziergang. Leider ist der Fuß noch immer ein kleines bisschen dick und wird nicht besser. Ganz ausgestanden ist es also noch nicht. Dabei müsste ich die nächsten zwei Wochen fit sein. Und damit sind wir schon beim nächsten Thema.

Unser Pflasterer hat doch Zeit für uns. Darüber freuen wir uns sehr! Gestern war er da und hat sich die Sache mal angesehen. Neben entspanntem Optimismus verteilte er auch eine ganze Menge Aufgaben, die wir in den nächsten zwei Wochen erledigen müssen. Ich versuch die mal hier aufzulisten:

  • Höhenriss auf zwei Seiten des Hofs machen
  • Stromkabel ziehen und Lampen positionieren (ggf. Boden dazu wegstemmen)
  • Leerrohr legen, um Photovoltaik-Option offenzuhalten
  • Abflussrinnen kaufen
  • Mutterboden auf ca. 5qm 10cm tief ausheben
  • ca. 5 Tonnen Schotter besorgen und 50m durch den Garten transportieren
  • Abflussrinnen mit feinen Sieben abdecken
  • Schotter schonmal grob verteilen
  • ca. 50qm Pflastersteine 50m durch den Garten transportieren

Hui. Das ist einiges. Und da darf mir mein Fuß keinen Strich durch die Rechnung machen… Irgendwie weiß ich eh nicht, wann wir das alles machen sollen. Aber hilft ja nichts. Wir wollen ja möglichst schnell den Innenhof fertig haben. Wir werden übrigens dann nicht nur den Innehof pflastern lassen, sondern direkt auch den Gang neben dem Haus zum Nebeneingang. Und der Platz um den Pelletschuppen herum. Gunnar wird beim Pflastern wohl aktiv mithelfen, um noch ein bisschen Geld zu sparen. Es muss einiges an Steinen geschnitten werden, da unser Haus und auch der Hof überraschender Weise nicht so ganz viele rechte Winkel hat… Dabei wird Gunnar dann zur Hand gehen.

Ich bin gespannt.

So, und zu guter letzt noch ein Bild von unserem Birnbaum. Mittlerweile ist die Anzahl an Birnen rasant gestiegen. Ich schätze wir haben so 20 Stück dieses Jahr. Immerhin. Mittlerweile sind sie auch ohne Suchspiel gut zu erkennen:

 

 

 

 

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