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The Last Laminat

So, eine Woche lang zu faul gewesen zum Bloggen…. Wo wird das nur hinführen? Dabei ist diese Woche eigentlich einiges passiert. Naja, wenigstens ein bisschen. Unser Heizungsbauer hat es endlich geschafft, die Schlussrechnung zu stellen, so dass wir unser Kuchenstück bei der BAFA beantragen konnten. Bin mal gespannt, ob das so funktioniert. Mit Kuchen haben wir ja da so unsere Erfahrung…

Freitag gings an den letzten Bodenbelag im Haus. Das Laminat im Gästezimmer. Übrigens frage ich mich bei jedem Blog-Eintrag, ob es “der” Laminat oder “das” Laminat heißt. Und da wir ja nicht dumm sterben wollten, hab ich es mal im allwissenden Internet nachgeschaut. Und es heißt… TADAAAAA…. DAS Laminat. Aber DER Laminatfußboden, was man in Kurzform wieder “der Laminat” nennen kann. Und übrigens: Wenn man ganz oft das Wort “Laminat” sagt, klingt es irgendwann doof.

Kommen wir also besser zurück zum Thema: der Bodenbelag im Gästezimmer. Wir diskutierten zuerst mal gefühlte zwei Stunden darüber, wo wir anfangen und wonach wir das Laminat ausrichten. Die Wände (inkl. Zwischenwänden) in den zusammenhängenden Gästezimmer haben 7 verschiedene Fluchten… Kann man bei uns besichtigen kommen. Hat auch nicht jeder. :roll:
Am Ende wählten wir eine Wand als Flucht, zu der es tatsächlich eine andere Wand im rechten Winkel (ja, 90°!) gibt. Das hatte gleichzeitig mehrere Vorteile. Die Türen waren immer am Anfang einer Reihe, was das Verlegen einfacher macht (unter die Türzarge kommen, Anschluss an Fliesen vom Flur) und wir endeten in der Ecke des Raums, die immer mal wieder feucht ist. Sollte da mal das Laminat aufquellen, kann man so problemlos den Bereich austauschen. Dann ging es relativ schnell Voran. Erst die Kork-Trittschalldämmung, dann das Laminat. Hier mal ein paar Eindrücke:




Und hier das letzte Stück Laminat, das im Haus verlegt wurde (bitte Trommelwirbel vorstellen):



Das Laminat ist übrigens im Internet bestelltes Laminat 2. Wahl. Können wir vorbehaltlos empfehlen. Die Fehlstellen musste man wirklich suchen gehen. Aber mit Hilfe des Super-Zooms meiner Kamera konnte ich drei Stellen finden:



Das sind übrigens die einzigen drei Stellen. Und die musste ich wirklich, wirklich suchen gehen. Ansonsten gabs noch so ne Art Druckerschwärze auf manchen Brettern. Die konnte man abwischen und gut wars. Hat halt beim Verlegen manchmal schwarze Hände gemacht. Fand ich jetzt nicht sonderlich schlimm. Wenn man überlegt, dass das Laminat so gerade mal die Hälfte gekostet hat….

Nachdem der Boden gelegt war, ging es dann an die Sockelleisten. Hier gabs eine ganz klare Aufgabenteilung. Ich habe gemessen und mit der Gehrungssäge die Leisten zugeschnitten. Gunnar hat sie befestigt:




Aber der Verschnitt, den ich produziert habe… Der Wahnsinn. Lag aber einfach daran, dass jedes Mal am Ende einer Wand das größte Reststück immernoch ein paar Zentimeter zu klein war. :shock: Verrückt:



Am nächsten Tag sind wir dann über uns hinausgewachsen. Wir befestigten die noch fehlenden Sockelleisten auf den zwei Stufen zum Wohnzimmer:



Und als wäre das nicht genug, rafften wir uns (mit Daniels Motivationskünsten nach dem Motto “Stellt euch net so an, ist doch kein Aufwand!”) auf und Gunnar räumte den Partyraum und den Innenhof ein wenig auf, während Daniel und ich nicht nur die fehlenden Lampen unten, sondern sogar die Rauchmelder befestigten! Hier mal eines der netten Kerlchen:



Apropos “nettes Kerlchen”. Im Gästebad entdeckte ich eine zwar eklige, aber prinzipiell recht kleine Spinne, die in der Ecke unter der Decke kauerte. Bevor Gunnar eine seiner instinktiv vorhandenen Fähigkeiten als Mann gebrauchte (Spinnen töten), fotografierte er das Ding. Und was selbst für mich mit Angst vor Spinnen noch im harmlosen Bereich lag (Abstand ist alles), wurde mit Hilfe der Makrofunktion meiner Kamera zum Alptraum. So eklig, dass ich es nicht so in den Blog stellen möchte. Wer dem Grauen dennoch ins Auge sehen will, kann hier klicken.

*schüttel*

So. Laminat ist also gelegt, Sockelleisten sind befestigt, wieder ein paar Lampen mehr hängen an den Decken und es gibt in den meisten Räumen Rauchmelder. Das war ein großer Schritt. Aber dennoch gibts überall noch unfertige Ecken. Fehlende Übergangsleisten zum Beispiel. Oder fehlende Silikon- und Acryl-Fugen, wohin das Auge reicht. Unsere Hausnummer liegt in unsere Kommode statt an der Fassade zu hängen… Aber ganz Kleinschrittig gehts immer weiter. Auch für nächstes Wochenende sind schon wieder Pläne gemacht. Und morgen kommt erstmal der Fliesenleger und klebt die Sockelleisten unten im Flur. Da hoffe ich mal, dass der nicht wieder das Staubmonster im Gepäck hat…. :evil:

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2 comments to The Last Laminat

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