2010 - Odyssee im Wohnraum http://www.odyssee-im-wohnraum.de Die unendlichen Weiten der Energieeffizienz... Mon, 17 Aug 2015 16:12:13 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.1 Ein schöner Abschluss http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1092 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1092#comments Fri, 05 Apr 2013 14:01:13 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1092 Jajaja, ich hab gesagt, der Blog ist zu Ende. Und keine Angst, ich werde ihn nicht reaktivieren. Aaaaaaaber: Mein Blog ist zu einem Buch geworden! Jaaaaa! *ganz stolz*

(Bitte nicht allzu genau hinsehen. Das ist ein Probeexemplar mit Rechtschreibfehler auf der Rückseite … )

Gebundene Ausgabe und das günstigere Ebook gibt es auch! [...]]]> Jajaja, ich hab gesagt, der Blog ist zu Ende. Und keine Angst, ich werde ihn nicht reaktivieren.
Aaaaaaaber: Mein Blog ist zu einem Buch geworden! Jaaaaa! *ganz stolz*

(Bitte nicht allzu genau hinsehen. Das ist ein Probeexemplar mit Rechtschreibfehler auf der Rückseite … :oops: )










Gebundene Ausgabe und das günstigere Ebook gibt es auch! Also kaufen! Kaufen! Kaufen! Ein super Geschenk für alle Häusle-Bauer und Häusle-Renovierer! Und für alle, die es mal werden möchten!

So, und jetzt ist der Blog WIRKLICH fertig!

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Time to say Goodbye… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1079 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1079#comments Fri, 04 Jan 2013 09:43:35 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1079 Alles geht mal zu Ende. Und auch dieser Blog hat seine Lebensdauer schon lange überschritten. Natürlich ist noch viel zu tun. Aber dies geschieht so schleppend, dass ich hier gerne einen Schlusstrich ziehen möchte.

Noch offen ist natürlich der Garten. Da sich hier aber neue Möglichkeiten bei der Grundstückverteilung ergeben könnten, wird das noch eine Zeit [...]]]> Alles geht mal zu Ende. Und auch dieser Blog hat seine Lebensdauer schon lange überschritten. Natürlich ist noch viel zu tun. Aber dies geschieht so schleppend, dass ich hier gerne einen Schlusstrich ziehen möchte.

Noch offen ist natürlich der Garten. Da sich hier aber neue Möglichkeiten bei der Grundstückverteilung ergeben könnten, wird das noch eine Zeit dauern bis wir hier beginnen können. Weiterhin offen ist die Luftdichtigkeit, die noch nicht ganz unseren Ansprüchen genügt. Der Rest des Hauses ist eigentlich fertig. Und ein neues Jahr ist eine schöne Gelegenheit, etwas abzuschließen und ein Resümee zu ziehen.

Es liegt ein anstrengende und aufregende Zeit hinter uns. Anfang 2010 kauften wir unser Haus, das wir von Grund auf sanieren mussten. Ziel war ein Niedrigenergiehaus nach EnEV. Und wir haben unser Ziel erreicht. Innerhalb von weniger als einem Jahr, erneuerten wir nahezu alles, was in einem Haus zu erneuern ist. Neben neuen Stromleitung, komplett neuem Heizungs-, Wasser- und Lüftungssystem, wurden neue Fenster eingebaut, die Fassade gedämmt, Böden gedämmt, alle Böden neu verlegt, Decken erneuert, Wände verputzt. Dazu wurde ums Haus herum gepflastert, die Bäder komplett erneuert, neue Fenster gebrochen, Mauern hochgezogen und Wände eingerissen. Das Dach wurde neu gedeckt, eine Solaranlage installiert, Bäume gefällt und Öltanks entsorgt.

Nichts blieb wie es war. Es wurden Unmengen an Tonnen von Bauabfällen auf der Müllkippe entsorgt.

An dieser Stelle mal ein paar Vorher-Nachher-Ansichten:











Ich hoffe die Bilder geben nochmal einen Eindruck, was man aus einem alten Haus machen kann. Natürlich wird es immer ein altes Haus bleiben. Mit Ecken, Kanten und Vergangenheit. Gebaut wurde das Haus 1850. Es hat zwei Weltkriege erlebt. Kein Mensch auf dieser Erde ist so alt wie dieses Haus. Das lässt sich nicht verleugnen. Aber auch das lieben wir an dem Haus: Dass es nicht perfekt ist und auch gar nicht den Anspruch erhebt, perfekt zu sein.

Die letzten Jahre waren sehr anstrengend. Obwohl wir nahezu alle Gewerke an Handwerker abgegeben haben, gab es in den 9 Monaten zwischen Sanierungsbeginn und Einzug keinen Tag, an dem wir nicht auf der Baustelle irgendwas tun mussten. Immer wieder gab es Tapeten zu entfernen, alte Böden, Decken oder Wandpaneele abzureißen, Vorbereitungen für die Handwerker zu treffen, zur Müllkippe zu fahren… Man ahnt gar nicht, was alles auf einen zukommt. Und man kann sich gar nicht vorstellen, welche Belastung eine solche Sanierung darstellt, wenn man nebenher noch arbeitet und das normale Leben mit allen Höhen und Tiefen ohne Rücksicht auf arme, erschöpfte Bauherren einfach weiterläuft. Wäre uns wirklich bewusst gewesen, was nach dem Kauf auf uns zukommt, wir hätten es wohl nicht gemacht. Also war es ein großes Glück, dass wir doch etwas naiv waren, was den Aufwand anging. Ob wir es nochmal tun würden? Ich glaube, die Energie für ein solches Projekt bringt man nur einmal im Leben auf. Von daher werden wir so etwas wohl nicht nochmal machen. Aber ich bereue nicht einen einzigen Schritt und bin glücklich, dass wir diesen Weg gegangen sind. Entgegen vieler Gegenstimmen (nicht zuletzt sogar von unserem Energieberater). Nach dem Einzug dauerte es noch weitere drei Monate bis alle Räume fertig waren. Terrasse und Partyraum haben erst diesen Sommer ihr finales Gesicht bekommen.

Wie wir das alles geschafft haben? Wir hatten unglaubliche Helfer:



Es gab natürlich noch viel mehr liebe Menschen, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Manche waren stets zur Stelle und packten tatkräftig mit an, andere unterstützten mit kleinen und großen Gesten und gutem (oder gut gemeintem :cool: ) Rat. Und jeder einzelne hat mit seinem Einsatz zum Erfolg beigetragen. Man kann gar nicht genug danken. Und wir hoffen, uns bei jedem einzelnen in Zukunft noch revanchieren zu können. Vielleicht ist der ein oder andere verrückt genug, ein ähnliches Projekt anzugehen, dann werden wir natürlich da sein. Mit gutem Rat. ;-)

Dieser Blog wird uns eine schöne Erinnerung sein und ich freue mich, dass ich den ein oder anderen damit unterhalten konnte und einen Einblick geben konnte, was es bedeutet, ein Haus zu sanieren.

Vielen Dank an dieser Stelle auch für die vielen aufmunternden Worte, die mich motiviert haben, diesen Blog stets weiter zu führen.

Bye-Bye.

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Wenn du es nicht beseitigen kannst, lenk davon ab! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1071 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1071#comments Thu, 20 Sep 2012 08:19:00 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1071 Heute möchte ich von unserem Problem-Gästezimmer erzählen.

Der Raum war schon von Anfang an etwas schwierig bezüglich Feuchtigkeit in den Wänden. Da das Haus uralt ist, besitzt das Mauerwerk keine Horizontalsperre (bzw. höchstens eine aus Zeitungspaper). Dadurch zieht die Mauer aus dem Erdreich stets Feuchtigkeit von unten. Da die Mauern gut 60cm dick sind, gelangt über [...]]]> Heute möchte ich von unserem Problem-Gästezimmer erzählen.

Der Raum war schon von Anfang an etwas schwierig bezüglich Feuchtigkeit in den Wänden. Da das Haus uralt ist, besitzt das Mauerwerk keine Horizontalsperre (bzw. höchstens eine aus Zeitungspaper). Dadurch zieht die Mauer aus dem Erdreich stets Feuchtigkeit von unten. Da die Mauern gut 60cm dick sind, gelangt über diesen Weg enorm viel Feuchtigkeit ins Mauerwerk. Und beim Gästezimmer vorne ist das Erdreich wohl besonders nass. Wir hatten daher damals viele Diskussionen mit unserem Verputzen, ob wir nicht sicherheitshalber Kalkputz verwenden sollten. Er konnte nicht garantieren, dass das Mauerwerk trocken genug ist für Gipsputz. Letzten Endes entschieden wir uns damals aus Kostengründen für Gipsputz. Auch wenn wir wussten, dass wir evtl in ein paar Jahren diese Entscheidung bereuen könnten.
Tja. Jetzt ist ein paar Jahre später ;-)

Als ich das Gästezimmer letzten Monat aufräumte sah ich das ganze Ausmaß der doch leider noch merklich vorhandenen Feuchtigkeit im Mauerwerk:



Allzu dramatisch ist es nicht. Das Mauerwerk ist feucht und diese Ursache lässt sich nicht beheben. Also muss man damit umgehen. Früher haben findige Leute einfach Alukaschierte Tapete genommen, Latexfarbe oder (der Klassiker) Rigips davor. Doch das darf man keinesfalls tun. Denn damit züchtet man sich Schimmel ohne Ende. Die Feuchtigkeit muss aus dem Mauerwerk austreten können und über gute Lüftung abtransportiert werden. Und auf dem Weg dahin sollte die Feuchtigkeit auf wenig organische Stoffe treffen, um Schimmel zu vermeiden. Bei uns ist der Abtransport der Feuchtigkeit durch die Lüftungsanalge gewährleistet. Hier also kein Problem. Kalkputz und entsprechende Farbe wären jetzt optimal, doch leider haben wir Gipsputz. Das heißt wir müssen aufpassen, dass da kein Schimmel entsteht. Hier ist aber eigentlich nur die eine Ecke gefährdet, da diese spitz zuläuft und somit wenig Luft dort ankommt. Aber da wird einfach ab und zu vorbeugend mit Anti-Schimmel-Chemie gearbeitet, dann passiert da auch nichts.

Der richtige und ordentliche Weg, mit der Feuchtigkeit umzugehen, wäre, den Putz komplett zu entfernen und durch Kalkputz zu ersetzen. Und ja, das werden wir auch tun. Aber nicht jetzt. Die Bilder von vor zwei Jahren sind noch zu präsent. Damals hatten wir den alten Putz komplett entfernt:



Mal ehrlich. Das war keine Sanierung, das war Krieg.

Also ist diese Ziellösung aufgeschoben. Bis dahin sollten wir aber was für die Optik tun. Da nicht auszuschließen ist, dass die Feuchtigkeit immer wieder die Farbe und auch den Putz angreift, beschloss ich einfach von dem hässlichen Rand unten abzulenken. Wie macht man das? 1. Unteren Rand mit Farbe versehen. 2. Auffällige Tapete oben an die Wand, wo keine Feuchtigkeit ist. Und da ich bunte Dinge mag und auf Retromuster stehe, wurde das Ablenkmanöver mit einer Knallbunten Retotapete durchgeführt.

Zuerst strich ich dafür den unteren Bereich der Wand knallgelb. Gelb deshalb, weil es zur Tapete passt und fröhlich ist:



Während die Farbe trocknete, schnitt ich die Tapete zu und baute einen Kasten für die Lüftungsanlage. Aus einem alten Weinkarton. Nicht hübsch, aber als Übergangslösung durchaus brauchbar:



Anschließend ging das tapezieren los. Überraschenderweise klappte es ganz gut. Ich bin kein großes Talent im Tapezieren, aber die Ansprüche an die Qualität in einem Gästezimmer (und dann auch nur als Übergangslösung) sind ja schließlich auch nicht sehr hoch. So klappte das mit dem tapezieren der Wand ohne Nervenzusammenbruch, ohne das Bedürfnis, irgendwas oder irgendjemanden aus dem Fenster zu werfen und in einer Rekordzeit von weniger als 1 Stunde:



Nachdem der Kleister trocken war, ich nochmal schnell bisschen gelbe Farbe auf den unteren Teil gepinselt hatte, konnte ich nochmal die Fußleisten anbringen und das Gästezimmer wieder einrichten. Und so kommt auch mal mein kleiner roter Fernseher wieder zur Geltung:



Gunnar rollt zwar die Augen, weil ich den Aufwand betrieben habe, obwohl wir ja in zwei Jahren (ich persönlich vermute eher mind. 5… oder auch nie) eh den Putz abschlagen werden. Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Investiert habe ich gerade mal einen halben Tag und einen zweistelligen Euro-Betrag. Und bei DER Tapete, wird keiner auf Feuchtigkeitsränder unten am Fußboden achten…. :cool:
Na gut, heute fühle ich mich, als wäre ein LKW über mich drüber gefahren. Bin halt nichts mehr gewohnt….

So, vom Gästezimmer noch kurz nach draußen. Endlich, endlich, endlich gabs neue Gartenmöbel. Da unsere Stühle nur noch von Kabelbindern zusammengehalten worden sind, und schon im April der erste Gast unter einem eingestürzten Stuhl auf dem Boden landete, wollten wir schon das ganze Jahr neue Möbel. Aber als alte Schnappchenjäger wollten wir warten bis die Saison rum ist und die Sachen reduziert werden. Prinzipiell ein guter Plan. Da unsere Vorstellungen aber doch sehr konkret waren, hatten wir aber leider Pech. Im Endeffekt haben wir jetzt doch einen Kompromiss geschlossen. Der Tisch ist nicht ausziehbar, wie ursprünglich gewünscht. Aber dafür sieht der absolut klasse aus, ist aus pflegeleichtem Polywood (ein hübscheres Wort für “Plastik, der wie Holz aussieht”) und passt perfekt in den Hof:



Das hässliche Fenster vom Partyraum habe ich übrigens auch umdekoriert. Einfach Bambus davor und von innen mit Milchglasfolie beklebt. So hat man noch einen netten Effekt, wenn innen das Licht leuchtet. Und endlich steht soviel auf der Fensterbank, dass das permanente wahllose Ablegen diverser Dinge, die man grade in der Hand hat, nicht mehr möglich ist.



Da sich übrigens mittlerweile der Sommer so langsam verabschiedet, habe ich unsere Sitzsäcke nach drinnen geschafft. Auch innen machen die sich durchaus gut:



Da freue ich mich schon, bei fiesem Novemberwetter auf dem Sitzsack zu kuscheln!

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1071 0 Wenn man Sonntags Langeweile hat… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1067 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1067#comments Sun, 22 Jul 2012 16:22:23 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1067 Letztens war ich Sonntag abends allein zu Hause. Und da Gunnar mich mal dezent darauf hinwies, dass seit langer zeit noch eine Rolle Tapete darauf wartet, endlich an die Wand gebracht zu werden, holte mich dann doch das schlechte Gewissen ein. Recherchen ergaben, dass ich diese Tapete bereits vor 1,5 Jahren gekauft hatte, weil ich [...]]]> Letztens war ich Sonntag abends allein zu Hause. Und da Gunnar mich mal dezent darauf hinwies, dass seit langer zeit noch eine Rolle Tapete darauf wartet, endlich an die Wand gebracht zu werden, holte mich dann doch das schlechte Gewissen ein. Recherchen ergaben, dass ich diese Tapete bereits vor 1,5 Jahren gekauft hatte, weil ich die UNBEDINGT wollte. Wer sich nicht erinnert: Zurück in die Vergangenheit

Also legte ich los. Jaaaa, ganz allein. Tapezieren. Na gut, war ja nur ein Mini-Stück, aber hey! Dafür mit Muster, also wo man richtig anlegen muss. Das Konstrukt hatte ich ja schon beim Boden des Partyraums verflucht…. :evil:

Dennoch macht ich mich optimistisch ans Werk, und siehe da, ich schaffte es ohne größere Probleme mit einem für einen Amateur recht ansehnlichen Ergebnis:



Und dann war ich von mir selber so beeindruckt, dass ich übermutig wurde. Der Kleister war ja angerührt, Tapete war noch einige übrig, also beschloss ich kurzerhand auch die Schräge unter der Treppe zu Tapezieren. Ca. 3 m. Fängt auf Kniehöhe an, endet oben so, dass ich mit gestreckten Armen noch gut ankomme. Wer aber jemals Decken oder auch nur Dachschrägen tapeziert hat weiß, dass das keine Arbeit für einen allein ist. Während man oben die Tapete andrückt, rutscht sie unten wieder von der Wand und man steht mit ausgestreckten Armen und die Tapete hängt gerade herunter statt an der Schräge zu kleben. Fängt man unten damit an, die Tapete an die Schräge zu drücken, löst sie sich oben, so dass sie auf den Kopf fällt. Bzw. auf den Rücken, weil man ja mehr oder weniger auf dem Boden kniet, um unten die Tapete anzudrücken. Da meine Arme leider keine Spannweite von 3 Metern haben und ich auch nur 2 derselben habe, war dieses ganze Unterfangen zum Scheitern veruteilt.
Eigentlich.
Aber ich habe Ninja-mäßig einfach die mangelnde Anzahl an Gliedmaßen durch rasende Geschwindigkeit kompensiert. :cool: Jaaaa, wenn man schnell genug ist, kann man ganz allein Tapete an Dachschrägen (oder eben unter der Treppe) befestigen:



Dennoch möchte ich keinem Empfehlen, das nachzumachen. Auch an meiner großzügigen Art, den Tapetenkleister zu verteilen (auch an völlig unbeteiligte Wände) kann man sehen, dass alleine tapezieren kein Wattepusten ist. :oops:



Aber ich hatte Glück, der Kleber ist brav getrocknet und nach wenigen Stunden sah es schon wieder besser aus:



(Sonst hätte es Mecker vom Chef gegeben….)

Diesen Sonntag war uns dann wieder langweilig. Und die Sonne schien. Also taten wir etwas, dass auch schon laaange geplant war. Unsere Küchentür bekam einen Anstrich mit Tafellack.

Um uns nicht die Arbeit machen zu müssen, alles abzudecken, haben wir die Tür im Garten aufgebockt, abgeklebt und abgeschliffen. Anschließend trugen wir großzügig den Tafellack auf:



Da wir aber (wie auf der Tafellack-Dose beschrieben) den Lack mit einem Pinsel auftrugen, war es leider nicht zu vermeiden, dass man die Pinselspuren sieht:



Aber macht ja nichts, das nehmen wir eben in unsere Sammlung der individuellen Verarbeitungstechniken auf. Neben dem Verlegemuster “grober Seegang” für PVC gibt eben nun auch die Maltechnik “Holzstruktur” für Lacke.

Und hier die Tür wieder an ihrem Platz mit der neuen Tafelfläche:



Da wir keine Kreide im Haus haben, ist die Tafel noch leer. Aber wir müssen uns eh noch einen hübschen Spruch einfallen lassen. Hier sind übrigens Vorschlage herzlich willkommen. Wobei ich Dinge wie “Wer das liest, ist doof” und “Morgen Müll rausstellen” gerne vermeiden möchte.

Zu guter Letzt gibt noch ein Bild aus unserem Innenhof. Hier hat Herr Van Bommel einen eigenen Platz bekommen und muss jetzt nicht mehr auf dem Boden rumstehen:



Da ist der Herr Van Bommel ganz schön stolz drauf. Und Magnus 2 trägt es mit heroischer Fassung, dass er weiterhin auf dem Boden stehen muss.
Also weiterhin Frieden im Innenhof. Na, was ein Glück… :cool:

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1067 2 Es wird voll im Hof…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1062 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1062#comments Sun, 17 Jun 2012 13:28:15 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1062 Seit dem letzten Beitrag ist einiges passiert. Nachdem wir unsere Zusammengehörigkeit schon durch einen gemeinsamen Hauskredit gefestigt hatten, haben wir letzte Woche die farbverschmierten Arbeitshosen gehen saubere Kleidung getauscht und geheiratet. Hier ein Bild der zufriedenen Bauherren nach der Vermählung:

In den nächsten Wochen werde ich mal von der Hochzeitsorganisation berichten. Und [...]]]> Seit dem letzten Beitrag ist einiges passiert. Nachdem wir unsere Zusammengehörigkeit schon durch einen gemeinsamen Hauskredit gefestigt hatten, haben wir letzte Woche die farbverschmierten Arbeitshosen gehen saubere Kleidung getauscht und geheiratet. Hier ein Bild der zufriedenen Bauherren nach der Vermählung:



In den nächsten Wochen werde ich mal von der Hochzeitsorganisation berichten. Und allem was an Planung und Arbeit dazugehört. Dagegen ist sanieren ein Spaziergang :cool:

Aber wieder zum Haus.
Da Gunnars Eltern wegen der Hochzeit zu Besuch kamen, wollten wir wenigsten eine unserer “Machen-wir-irgendwann-mal”-Baustellen noch vorher beseitigen. Also haben wir kurz vor Ankunft der Schwiegereltern in Spe tatsächlich ENDLICH die Abschlussleisten an den Treppenabsatz angebracht:



Ging auch ohne größere Probleme und war in 15 Min erledigt. Inklusive sägen. Hätten wir gewusst, wie unkomplziert das ist, hätten wir das sicherlich schon früher erledigt… *räusper* Bestimmt!

Da Gunnars Familie aus lauter fleißigen Lieschen besteht, passierte während des Hochzeitsbesuchs noch viel mehr. Es fand sich tatsächlich ein Silikon-Experte in Gunnars Familie, der die komplette Treppe UND den Flur UND unsere Fensterbänke mit Silikon bzw. Acryl abschloss:



Ich verbeuge mich tief und ziehe meinen Hut!

Doch damit nicht genug. Gunnars Opa mit fast 80 Jahren packte kräftig an und baute (natürlich mit Unterstützung) eine neue Tür zum Pelletschuppen ein. Vorher war dort eine schwere Massivholztür. Jetzt ist dort eine normale Metalltür. Schlicht, schick und erfüllt seinen Zweck. Hier das fertige Ergebnis:



Auch hier darf der Dank und die virtuelle Verbeugung nicht fehlen!

Wir waren also trotz Heiraterei fleißig. *stolz*. Naja. Ok. Nicht wir. Eher unsere Helferlein…

Schön am Heiraten ist auch, dass man nicht nur alle Menschen um sich hat, die man mag, sondern auch, dass es ganz viele schöne neue Sachen fürs Haus gibt. Die Highlights aus diesen reichlichen Geschenken stehen bzw. liegen jetzt im Innenhof.

1. Ein Olivenbaum. Ein grooooßer Olivenbaum.



Das Kerlchen ist 4m hoch und braucht noch einen Namen. Ich hätte da gerne was portugiesisches… Aus der aktuelle EM-Nationalmanschaft gäbe es da zum Beispiel Raul, Joao oder Fabio.

Aber egal welchen Namen wir dem Guten geben, es wird nicht einfach sein, ihn über den Winter zu bekommen. Wir müssen ihn vor allem von Ottos sterblichen Überresten fernhalten, sonst bekommt der echt Angst….

Die Namenssuche geht übrigens weiter. Aus Niederlage… äh… Niederlande mitgebracht wurde uns dieses tolle Vögelchen:



Bestehend aus einem Hufeisen, Gartengeräten und stabilem Draht wird der Kleine zukünftig bei uns den Regen messen. Auch hier brauchen wir einen Namen. Wenn wir mal auf die holländische Nationalmannschaft schauen, gäbe es hier zum Beispiel Van Bommel, Wesley oder Maarten. Allerdings habe ich mich schon grade während des Schreibens entschieden. Der kleine Kerl wird Van Bommel getauft. Ich finde das passt :-)

Mein persönlicher Favorit unter den Namenslosen im Hof ist jedoch ein selbstgeschnitzter Adler von Daniels vater. (Von ihm kam übrigens auch unser Pflaster im Hof. Also vom Vater. Nicht vom Adler.)



Passend zum heutigen Spiel in deutscher Fankluft.
Hier gehen die Meinungen zum Namen etwas auseinander. Ich hätte gerne einen Kontrast zu seiner imposanten Erscheinung. Sowas wie Igel Renate oder Klein-Lilli. Andere stimmen aber eher für Arthos oder Gonzo. Der Gute hat einen älteren Bruder. Magnus. Evtl sollten wir unseren Holzadler daher Magnus 2 nennen.

Vorschläge sind jederzeit willkommen!

Ansonsten wächst uns gedeit es überall. Hier mal Bilder des wilden Gartens, der ersten Birnenbabys und der erste leicht roten Kirschen:



Auch meinen Kräutern im Hof geht es prächtig:



Und hier nochmal zum Abschluss unsere neue Innenhofausstattung mit dem müden aber glücklichen Bauherrenehepaar:



In Sachen Zaun ist übrigens noch nichts passiert. Aber alles zu seiner Zeit ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1062 0 Kosmetik für den Innenhof http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1056 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1056#comments Sun, 13 May 2012 10:05:28 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1056 So. Es sind wieder einmal viele Wochen vergangen seit dem letzten Blogeintrag. Und natürlich haben wir wieder mal gar nicht so viel gemacht. Aber ein bisschen gibts zu erzählen.

Zuerst hatten wir mal die Asbestplatten im Garten entsorgt. Dazu besorgten wir ein “Big Bag”, das bis zu einer Tonne an Gewicht aufnehmen kann. Gunnar machte die [...]]]> So. Es sind wieder einmal viele Wochen vergangen seit dem letzten Blogeintrag. Und natürlich haben wir wieder mal gar nicht so viel gemacht. Aber ein bisschen gibts zu erzählen.

Zuerst hatten wir mal die Asbestplatten im Garten entsorgt. Dazu besorgten wir ein “Big Bag”, das bis zu einer Tonne an Gewicht aufnehmen kann. Gunnar machte die Platten ordentlich nass, damit nichts staubt und zerkleinerte die Platten. Anschließend packten wir die Stücke in den großen Sack. Knapp 200kg.
Dummerweise fiel uns erst danach ein, dass wir den Sack ja noch irgendwie zum Auto bringen mussten, um ihn zur Deponie zu transportieren…. Na klasse. Mit Unterstützung von meinem Bruder Stefan, viel körperlicher Gewalt und unsere Schubkarre schafften wir es, den Sack in die Garage zu transportieren und anschließend zur Deponie.

Hier das Ding: Sieht unscheinbar aus, hat uns aber an den Rand der Verzweiflung gebracht:



Die letzten Wochen haben wir uns dann nochmal um den Innenhof gekümmert. Vor 3 Wochen pflanzte ich eine Weigelie in einen Topf. Seit gestern steht das Sträuchchen schon in voller Blüte:



In den großen Topf, in dem Otto den Tod durch erfrieren fand, pflanzten wir einen portugiesischen Lorbeer. Da der Botanische Name des Lorbeers “Prunus haumichblau” lautet, nannten wir ihn Bruno. Ausgesprochen wird er ganz nach Moselfränkischer Art mit P am Anfang. Pruno. Da Bruno vom Wuchs her sehr elegant ist, ja geradezu aristokratisch, brauchte Bruno einen zweiten, angemessenen Namen. Und so tauften wir ihn Bruno Leopold (es ist der hinten in der Ecke):



Mal sehen, wie sich Bruno Leopold so entwickelt….

Außerdem räumte ich mal die Fensterbank des Partyraums auf und stellte (hauptsächlich zum Schutz gegen ständiges Zumüllen der Fensterbank) Holztöpfe mit Kräutern darauf:



Eine weitere Neuerung des Innenhofs ist das Auswechseln von zwei Bodenleuchten-Glühbirnen gegen farbige LEDs. Gunnar steht unheimlich auf farbiges Licht, also schenkte ich ihm zum Geburtstag solche LED-Glühbirnen mit Fernbedienung. Man hat die Auswahl zwischen 16 Farben, außerdem lassen sich Helligkeit und Lichtintensität einstellen. Hier mal Eindrücke des Hofs mit den neuen Birnen. (Bitte das Chaos ignorieren….)




Aber das Beste, was unser Innenhof die letzten Wochen bekommen hat, ist ein langersehnter Wunsch, den wir uns diese Woche erfüllt haben. Ein neuer Grill. Der Weber Q320. Black Line. Yeah….

Hier Bilder beim Aufbau:



Das Kätzchen war natürlich wie immer dabei.

Hier der Grill fertig aufgebaut, mit dem ersten Fleisch und verpackt in der neuen Angeber-Hülle:




Warum der Webergrill? Wir haben festgestellt, dass unser alter Grill mit Lavasteinen und Fettauffangschüssel mit Wasser für uns absolut ungeeignet war. Wenn man einmal vergisst, nach dem Grillen das Wasser auszuschütten, hat man die Sauerei. Und wir haben regelmäßig nach dem Grillen beschlossen, das erst am nächsten Tag zu erledigen und regelmäßig am nächsten Tag natürlich NICHTS gemacht.
Der Webergrill arbeitet ohne Lavasteine und ohne Wasser. Das Fett läuft innen am Gehäuse entlang in eine Aluschale, die ab und zu ausgewechselt werden muss. Die Gusseisernen Grillroste werden vorm Grillen ausgebrannt und abgebürstet. Klappt prima. Der Grill ist einfach nur klasse. Als besonderes Highlight hat er ein Grifflicht, so dass die Grillfläche beleuchtet ist. Für uns optimal, da wir auf der Terasse kein Licht von oben haben und so beim Grillen umständlich mit Taschenlampe hantiert werden musste.

So, aber nun zum Highlight der letzten Wochen, das sogar den Webergrill in den Schatten stellt: Wir haben es nach über einem Jahr, ENDLICH geschafft, den Duschvorhang im Gästezimmer in der vorgesehenen Art und Weise aufzuhängen.

Ich bitte um Applaus und Standing Ovations:



Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1056 5 Und am Ende passt es immer. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1048 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1048#comments Mon, 09 Apr 2012 10:38:49 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1048 Nach meinem wenig erfolgreichen Ausflug in die Welt der Sanitärinstallation letzte Woche, ging es diese Woche weiter. Allerdings mit professioneller Unterstützung.

Zuerst brachten wir den PVC als Spritzschutz an die Wand an. Dazu brauchten wir noch keine Unterstützung. Hier bedienten wir uns unserer selbstkreierten Verlegetechnik “schlimmer Seegang”, passend zum Fußboden:

Dann kam der [...]]]> Nach meinem wenig erfolgreichen Ausflug in die Welt der Sanitärinstallation letzte Woche, ging es diese Woche weiter. Allerdings mit professioneller Unterstützung.

Zuerst brachten wir den PVC als Spritzschutz an die Wand an. Dazu brauchten wir noch keine Unterstützung. Hier bedienten wir uns unserer selbstkreierten Verlegetechnik “schlimmer Seegang”, passend zum Fußboden:



Dann kam der Profi ins Spiel in Form von Danny. Danny ist unser Haus-und Hof-Sanitärspezialist und war immer da, wenn wir mal wieder alles unter Wasser gesetzt hatten. Unsere persönliche Feuerwehr quasi. Er brachte dann die Armatur an der Wand an:



Anschließend konnte der Spültisch kommen. Den hatte Gunnar schon aufgebaut während ich geschäftlich irgendwo im hessischen Nirgendwo unterwegs war. Dummerweise hatten wir irgendwie vergessen, dass unser Haus keine geraden Wände hat. Und daher hatten wir auch nur auf komfortabler Bauchhöhe gemessen, ob zwischen Kühlschrank und Wand genug Platz für den Spülenschrank ist. Schnell stellten wir jedoch fest, dass wir an der Oberkante des Spülenschranks zwar ausreichend Platz hatten, auf dem Boden aber gut 4 cm fehlten. Tja. Im Laufe des Jahres haben wir in unserem Haus aber ja EINES gelernt: Was nicht passt, wird passend gemacht. Und am Ende passt es immer. Also beglückten wir unsere Nachbarn an Karfreitag mit Säge-Lärm und schnitten zurecht, was unserem Plan im Wege stand:



Dann musste nur noch der Abfluss angebracht werden. Hier vertrauten wir dann wieder unseren eigenen handwerklichen Fähigkeiten:



Und Voilà: Abgesehen von fehlenden Abschlussleisten um den roten PVC herum, ist es fertig:



Jetzt haben wir alles, was wir brauchen, um beim Grillen nicht immer alles von oben nach unten und später wieder hoch schleppen zu müssen! Juhuuuuu!
Nächste Woche gibts dann Vorher-Nachher-Bilder.

Und da wir grade bei den schönen Dingen sind, hier paar Bilder vom Garten (da ging die Arbeit dieses Wochenende weiter):



Den Sonntag verbrachten wir dann damit, im Garten aufzuräumen. Während ich Restmüll einsammelte (5 große blaue Müllsäcke und eine Bauschuttbütte voll), fuhr Gunnar den überall liegenden Bauschutt in die Garage. Es kam auch da noch einiges zusammen. Ich stapelte noch die restlichen Pflastersteine ordentlich zusammen, wobei ich verwundert feststellte, dass wirklich nur wenige Steine übrig waren. Ich schätze nicht einmal 2 qm. Gut Kalkuliert!

Und dann machten wir uns daran, die vom Nachbarn herüber wachsenden Brombeerhecken zu bekämpfen. Es ist eine Sisyphos-Arbeit (nein, Bruderherz, keine Syphilis-Arbeit :cool: ), diesen Hecken Herr zu werden. Die wachsen wie verrückt. Jetzt haben wir durch den Zaun hindurch die Brombeeren schon direkt am Boden abgeschnitten. Hoffentlich bringt es was. Die Brombeeren haben nämlich grausame, grausame Stacheln…. Aua! Die Arbeiten gingen auch nicht ohne blutende Wunden über die Bühne. Wobei ich zugeben muss, dass man es auch irgendwie selbst schuld ist, wenn man aus Unachtsamkeit seinem Freund so eine stachelige Hecke auf den Kopf schlägt…. *räusper*

Hier Eindrücke der Arbeit:




Bei dem Beschneiden der Brombeerhecke stellten wir fest, dass die Grenze zum Nachbarn dringend erneuert werden muss. Das Nachbargrundstück ist komplett verwildert. Und die Grenze besteht aus efeubewachsenen Betonplatten, die nur 10cm im Boden versenkt sind und mehr oder weniger Kreuz und Quer in die Erde gesetzt sind. Teilweise liegen sie auch nur noch auf dem Boden. Dazu kommen dann wackelige Holzpfosten mit zwei unterschiedlichen Maschendrahtzäunen dazwischen. Dann gibts noch Metallpfosten ohne Zaun dazwischen. So wie es aussieht sind Holzpflöcke und Maschendraht dem Nachbarn, Betonplatten und Metallpfosten gehören uns. Problem ist, dass, wenn wir die Betonplatten rausnehmen, auch wohl teilweise die Holzpflöcke vom Nachbarn, inkl. Zaun uns entgegen fallen werden.

Sauberste Lösung wäre alles abzureißen und komplett neu aufzubauen. Dafür bräuchten wir jedoch die Genehmigung vom Nachbarn (nach unseren Infos aber eine zerstrittene Erbengemeinschaft) und billig ist so ein Zaun auch nicht. Im ersten Schritt müssten wir 20 Meter Zaun ersetzen. Plan wäre da alles rausreißen (ohne Bagger haben wir da keine Chance), Grenze neu abstecken, Betonplatten entlang der Grenze ordentlich setzen, Holzpflöcke setzen und für den Anfang ein billiger Lamellenzaun dazwischen. Der Zaun ist wohl das nächste, was im Garten gemacht werden muss. Frage ist hierbei nur, wann….

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Anna allein zu Haus…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1039 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1039#comments Sun, 01 Apr 2012 06:50:48 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1039 Diese Woche hätte ich gerne weiter vom Fortschritt des Partyraums erzählt. Aber irgendwie kam es anders als geplant.

Da Gunnar den Samstag beim Fußball gucken verbrachte, dachte ich, ich könne ja allein weiter machen. Bin ja ein großes Mädchen…. Tja. Sollte man meinen. Plan war, im Partyraum eine Steckdose anzubringen, einen alten Wasserhahn abzubauen und PVC [...]]]> Diese Woche hätte ich gerne weiter vom Fortschritt des Partyraums erzählt. Aber irgendwie kam es anders als geplant.

Da Gunnar den Samstag beim Fußball gucken verbrachte, dachte ich, ich könne ja allein weiter machen. Bin ja ein großes Mädchen…. Tja. Sollte man meinen. Plan war, im Partyraum eine Steckdose anzubringen, einen alten Wasserhahn abzubauen und PVC als Spritzschutz an die Wand anzubringen. Da wo später mal ein Spülenschrank stehen soll. Wenn es gut läuft wollte ich auch noch eine Spülen-Wandarmatur anbringen.

Also fuhr ich zuerst in den Baumarkt und kaufte eine Küchen-Wandarmatur. Hier fiel mir die Auswahl recht leicht. Der Baumarkt hatte nämlich genau EINE Armatur im Angebot. Wandarmaturen sind wohl nicht so gefragt….

Anschließend befestigte ich eine Steckdose auf unserer Dämmung. Dabei stellte ich fest, dass Hohlraumdübel zwar in Gipskarton halten und auch prima sind, um kleiner Sachen an der Außendämmung zu befestigen. Aber für blanker Styropor sind die nur so mittel-geeignet. Beim Arbeiten dachte ich ständig an einen blöden Spruch aus meiner Kindheit:
“Nicht übel,
sprach der Dübel,
und verschwand
in der Wand”
Die Hohlraumdübel sind mit der Schraube immer weiter nach hinten gewandert. Aber alles nicht so wild. Die Steckdose ist jetzt nicht bombenfest, aber sie hält. Man muss eben darauf achten, nicht wie wild an den Steckern zu ziehen:



Danach nahm ich den PVC, den wir neben dem schachbrettigem Horror-PVC im Internet geschossen haben. Knallrot mit Noppen-Dekor. Partymäßig halt :cool: Ich markierte die Stelle, wo die Wandarmatur ist und schnitt dort den PVC kreuzweise ein. Danach wollte ich den alten Wasserhahn abbauen, der sonst hinter dem PVC gesessen hätte. Dieser alte Waserhahn hing noch neben den neuen Wasserausgängen an der Wand und war an eine alte, abgeklemmte Leitung angeschlossen. Um diese Altlast zu entfernen, muss man aber den Stopfen des NEUEN Wasseranschlusses abnehmen, weil der sonst beim Rausdrehen den alten Hahn blockiert. Also vorher das Wasser abdrehen.
Ich ging in den Keller, um das Wasser dort abzustellen. Danach ging ich zu einem Wasserhahn und ließ das restliche Wasser in der Leitung ab. Soweit so gut.

Beim Abdrehen des neuen Stopfens kam dann ein wenig Wasser, was mich nicht wunderte, weil ich dachte, es wär noch bisschen Restwasser in der Leitung. Als aber der Stopfen ab war und in diesem Moment Wasser aus der Wand schoss, kam mir so eine Ahnung, dass ich irgendwas nicht bedacht hatte… Das Wasser schoss mit soviel Druck raus, dass nicht daran zu denken war, den Stopfen nochmal drauf zu machen. AAAAAAAAAAAAAAAH! Außerdem war es heißes Wasser, das aus der Wand kam. :cry: Während ich klatschnass und mit schmerzenden Händen (wegen des heißen Wassers) fast heulend im Partyraum stand, fiel mir plötzlich ein, dass NATÜRLICH noch heißes Wasser aus der Leitung kommt. Auch wenn unten das Wasser abgedreht war: In unserem Warmwassersystem ist ja allein im Pufferspeicher viele, viele Liter heißes Wasser. Und NATÜRLICH hatte ich nur das kalte (!) Wasser am Wasserhahn abgelassen……. :oops:
Noch während mir diese Tatsache einfiel, lief ich zum Pufferspeicher rüber und dreht dort alle sichtbaren Hähne zu, war mir völlig egal welche! Dann lief ich zurück zum Loch in der Wand. Aber das Wasser schoss weiter. Was sollte ich tun? Kein Mensch weit und breit…. (Von der Blamage ganz zu schweigen). Während ich schon ernsthaft überlegte, die Feuerwehr zu rufen, hörte das Wasser endlich auf…. Dem Himmel seis gedankt.

Ich drehte schnell den alten Wasserhahn von der Wand (darum ging es ja die ganze Zeit) und dann den Stopfen wieder auf den neuen Anschluss. Danach stellte ich das Wasser wieder an und war heilfroh, dass danach auch nichts mehr undicht war. Während ich den Partyraum mit allen greifbaren Handtüchern trocknete und auch den neuen Kühlschrank vom Wasser befreite, beschloss ich, dass ich nie wieder was am Wasser mach. Strom ja, da tut man sich wenigstens nur weh, aber Wasser ist Teufelszeug. Fieses gemeines Teufelszeug. Wenn man da Fehler macht, gibt es keine Sicherung die rausfliegt und das schlimmste verhindert. Nein, Wasser fließt unerbittlich weiter… Nicht dran zu denken, wenn das Wasser noch heißer gewesen wäre…

Ergebnis meines motivierten Nachmittags war eine wackelig montierte Steckdose, eine nasse Anna, ein nasser Partyraum, ein nasser neuer Kühlschrank und zwei Waschmaschinenladungen Handtücher. Kein Glanzstück:



AAAABER: Der alte Wasserhahn ist ab! Zurück bleib nur eine unauffälliges Loch in der Wand unmittelbar neben dem Wandanschluss:
(Man muss sich jetzt wie bei der Hornbach-Werbung eine jubelnde Menge vorstellen: “Keiner fühlt es so wie du”)



Da jetzt ja eh alles wieder trocknen musste, machte ich dann auch Feierabend und der PVC kam nicht an die Wand. Ich hoffe, dass ich nicht unsere gedämmte Wand kaputt gemacht hab, denn die war auch klatschnass. :oops:

Nächstes mal werde ich lieber wieder mit Gunnar an meiner Seite was am Haus arbeiten. Ich weiß zwar nicht, ob wir das Paradestück mit dem Wasser nicht auch zu zweit hinbekommen hätten, aber wenigstens hätte ich die Sauereri dann nicht alleine wegmachen müssen. :cool:

So, nach diesem Schreck gibts noch Bilder, die mich jedes Jahr aus neue freuen. Das erste Blühen im Garten. Kirschbaum und Birnbaum dauern noch ein bisschen, aber die Blüten stehen definitiv in den Startlöchern. Die erste Tulpe ist da und die hübschen lila Blume kenn ich nicht, freu mich aber jedes Jahr über sie:




Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1039 2 Und plötzlich war Frühling http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1030 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1030#comments Sun, 25 Mar 2012 07:14:55 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1030 Beim letzten Eintrag war ich noch verhalten optimistisch, was Palme Otto angeht. Mittlerweile ist die traurige Realität nicht mehr zu verleugnen. Otto ist tot. Und wir haben ihn getötet.

Aber ich bin ja ein optimistischer Mensch…. Und ja, ich habe die Hoffnung, dass aus den nackten Stämmen nochmal was wächst. Tschacka!!

Wenden wir [...]]]> Beim letzten Eintrag war ich noch verhalten optimistisch, was Palme Otto angeht. Mittlerweile ist die traurige Realität nicht mehr zu verleugnen. Otto ist tot. Und wir haben ihn getötet.




Aber ich bin ja ein optimistischer Mensch…. Und ja, ich habe die Hoffnung, dass aus den nackten Stämmen nochmal was wächst. Tschacka!!

Wenden wir uns nun dem Partyraum zu. Da haben wir seit dem letzten Eintrag eigentlich nichts getan. Und auch der PVC war nicht bereit, sich seinem Schicksal zu ergeben und sich plan hinzulegen. Man beachte die individuelle Verlegung in der Mitte. Ich behaupte einfach das gehört so, das ist modern. Und nenne das ganze Verlegeart “mittlerer Seegang”. Oder auch Verlegeart “Ist-mir-egal-ich-lass-das-jetzt-so”. Mal sehen.



Gestern habe ich dann nochmal aufgeräumt. Anschließend habe ich alte Schallplatten an die Verkleidung der Heizungsrohre genagelt und mit Silikon eine Übergangsleiste befestigt:



Gibt es etwas, dass mehr 80er ist als Schallplatten auf nackten OSB-Platten? :-) Jaaa, so langsam sieht man, dass es ein Partyraum ist.
Als besonderes Highlight kam gestern auch noch eine neue Kühl-Gefrier-Kombi. Wir wollten einen Kühlschrank haben für Getränke und um Grillfleisch nicht immer nach oben schleppen zu müssen. Außerdem einen Gefrierschrank, da die Gefrierschubladen oben in der Küche permanent voll sind. Keine Chance sich mal einen Pizzavorrat oder so anzuschaffen. Und so nutzten wir die Gelegenheit und erfüllten mir einen langgehegten Wunsch. Ein Amikühlschrank!



Leider war in der Küche kein Platz für einen SideBySide. Aber in den Partyraum passt er natürlich prima rein. Bekannte hatten ihn günstig abzugeben und da haben wir zugeschlagen. Vom Stromverbrauch ist er nur unwesentlich schlechter als ein neuer Kühlschrank plus neuen Gefrierschrank und natürlich wesentlich cooler :cool:
Na gut, zugegeben, das Kühlfach ist völlig überdimensioniert. Aber mal sehen, was man noch so alles im Kühlschrank aufbewahren kann…

Gunnar und ich waren die letzten zwei Wochen sehr viel unterwegs. Und haben gar nicht mitbekommen, was um uns herum so geschieht. Gestern stellte ich dann völlig erstaunt fest: Der Frühling ist da! Kam still und heimlich ohne mir Bescheid zu sagen. Nicht nur, dass in der ganzen Stadt überall Mandelbäumchen in voller Blüte stehen, nein auch in unserem Garten lässt sich der Frühling nicht mehr verleugnen:





Nun meine botantischen Kenntnisse der Reihenfolge der Bilder nach:
Unbekannt, Kirschbaum, Unbekannt, Flieder, Ginster, Birne, Birne, Katze

Besonders freue ich mich über den Birnbaum. Der scheint bald wieder prächtig in Blüte zu stehen und dann gibts auch wieder leckere Birnen. Letztes Jahr hatte der Baum ja “geruht”. Was ich immernoch nicht akzeptieren kann… :roll:

Da ja nun offensichtlich der Winter rum ist, habe ich auch dieses Wochenende direkt mal den Innenhof wieder fit gemacht:



Und es wurde selbstverständlich schon ausgiebig gegrillt! Winder adé!

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1030 3 PVC des Grauens…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1025 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1025#comments Sun, 19 Feb 2012 09:28:25 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1025 Nachdem wir vor 3 Wochen aus dem Winterschlaf erwacht sind, war uns nicht klar, dass danach nun der Winter erst beginnt. Temperaturen bis -16 Grad und Tageshöchsttemperaturen von -7 Grad haben uns ganz schnell wieder in den Winterschlaf fallen lassen. Im Partyraum weiter zu arbeiten war undenkbar.

Aber zum Glück ist das Wetter seit dieser Woche [...]]]> Nachdem wir vor 3 Wochen aus dem Winterschlaf erwacht sind, war uns nicht klar, dass danach nun der Winter erst beginnt. Temperaturen bis -16 Grad und Tageshöchsttemperaturen von -7 Grad haben uns ganz schnell wieder in den Winterschlaf fallen lassen. Im Partyraum weiter zu arbeiten war undenkbar.

Aber zum Glück ist das Wetter seit dieser Woche wieder zur Vernunft gekommen. Durchgehend Temperaturen im positiven Bereich, dazu Nieselregen. Endlich wieder ein Winter, wie wir ihn kennen. Der weiteren Arbeit im Partyraum stand also nichts im Wege.

Also legten wir los. Zuerst strich ich unsere neue Dämmung in einem hellen Grauton an. Wir stellten fest, dass sich Dämmung einwandfrei Streichen lässt. Ich hatte ein wenig Sorgen, dass Styropor zuviel aufsaugt, war aber nicht so.

Hier Bilder der grauen Dämmung. Leider kommt der Farbton nicht so gut rüber. Ist ein helles Betongrau:



Gunnar kümmerte sich derweil um den Anstrich der Decke. Hier haben die Jungs vom Heizungsbauer extrem großzügig Rohre verteilt. Heizung, Wasser und Solar. So viele Rohre, dass der Partyraum mehr einem U-Boot ähnelte als einem Heizungsraum. Also beschloss ich, dass die Decke ein dunkles Grau bekommt, in etwa der Ton der Dämmung dieser vielen Heizungsrohre, so dass die optisch nicht mehr so stören.

Hier Gunnar bei der Arbeit:



Und hier ein Eindruck vom frisch gestrichenen Partyraum. Die Unschärfe entstand durch den Staub, den wir beim Durchfegen aufgewirbelt haben.



Ein schönes Ergebnis für einen Samstag Nachmittag, 15 Uhr. Wir hätten es so lassen sollen und den Rest des Tages gemütlich mit Faulenzen verbringen können.

Aber nöööööööööööööööö. Der Raum war ja ausgeräumt, da können wir doch direkt die Gelegenheit nutzen und den PVC verlegen. Der liegt schon seit einer Woche rum. Jaaaaa, denn PVC verlegen kann so schwer nicht sein. Aufgrund der kleinen Fläche reicht es ja aus, mit Klebeband zu verkleben. Tja. Der Plan war gut, die Umsetzung… naja.

Der PVC war einfach zu dünn. Hat man davon, wenn man günstige Schnäppchen im Internet schießt. Dadurch machte der ganz viele Wellen. Der wollte partout nicht plan liegen. Keine Chance. Das zweite Problem war, dass wir zwei Bahnen legen mussten. Klar, denn das Schnäppchen gibts nur, wenn man 2m breite Bahnen nimmt. Macht besonders Spaß bei einem Schachbrettmuster, wo die 2. Bahn ja mustermäßig genau passen muss. Eieieieiei. Dazu kam, dass wir gar nicht mehr die routinierten Heimwerker sind, die mal so einen Tag Baustelle locker wegstecken. Nein. Wir waren müde, hungrig und hatten keine Lust mehr. Ich persönlich werde dann zu einem Zombie und Gunnar muss drunter leiden.

Hier Bilder der Arbeiten (wenn Stimmung sichtbar wäre, wären die Bilder pechschwarz)



Aber irgendwie haben wir es geschafft. Der PVC liegt. Und ich habe Gunnar nicht gefressen.



Jaaaaaa, sieht fast schon aus, wie ein Partyraum :-) Aber es wird noch besser. Fortsetzung folgt….

So und nun noch kurz zu Otto, unserer Migrations-Palme. Die haben wir völlig schutzlos dem Frost überlassen. Drei Wochen ohne positiven Temperaturen. Ohje…. Aber rein optisch sieht Otto noch recht gut aus:



Mal gespannt, ob sie es tatsächlich überlebt hat. Eigentlich nicht möglich. Aber ich hab die Hoffnung, dass sie so in Winterruhe war, dass kaum Feuchtigkeit im Inneren der Palme war, und somit auch Frost keine Schäden anrichten kann. So quasi wie ein unbewohntes Haus, wo man das Wasser aus den Leitungen lässt. Da entstehen dann ja auch keine Frostschäden…. Aber vielleicht rede ich grad auch Unsinn und draußen steht schon lang eine Palmen-Leiche. :-(

Warten wir es ab.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1025 0 Aus dem Winterschlaf erwacht http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1016 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1016#comments Sun, 29 Jan 2012 09:05:32 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1016 So. Jetzt sind über zwei Monate vergangen seit dem letzten Beitrag. Aber Sanieren ist halt Saisonarbeit und wir waren in der Winterpause. So ist das. Dafür haben wir vor zwei Wochen mit einem Projekt begonnen, dass seit Monaten geplant war: Der Partyraum. Jaaaaaaa, PARTY-Raum. Nicht HEIZUNGS-Raum.

Den Anstoß dafür, dass wir das Chaos-Räumchen in Angriff genommen [...]]]> So. Jetzt sind über zwei Monate vergangen seit dem letzten Beitrag. Aber Sanieren ist halt Saisonarbeit und wir waren in der Winterpause. So ist das. Dafür haben wir vor zwei Wochen mit einem Projekt begonnen, dass seit Monaten geplant war: Der Partyraum. Jaaaaaaa, PARTY-Raum. Nicht HEIZUNGS-Raum.

Den Anstoß dafür, dass wir das Chaos-Räumchen in Angriff genommen haben, brachte das Christkind. In Form eines Werkzeugwagens. Und hier hatte das Christkind das gute Stück über Wochen “versteckt”. Im Gästezimmer:



Fiel Gunnar gar nicht auf. Ist quasi so, wie etwas im Gemüsefach zu verstecken. Da guckt Gunnar auch nie hin. Jaja, ist schon ein cleveres Christkindchen.

Letztes Wochenende baute Gunnar den Wagen dann auf und schaffte den ersten Anflug von Ordnung in unserem Werkzeug:



Nun zum Partyraum. Da haben wir es ja noch nie geschafft, wirklich Ordnung zu schaffen. Es wurde höchstens mal alles von A nach B geräumt und etwas komprimierter in irgendeine Ecke gestopft. Werkzeug wurde in Kisten sortiert, was genau so lange hielt, bis einer irgendwas brauchte. So sah es aus:



Nach ca. zwei Stunden, war das gröbste Chaos beseitigt:



Ok, zugegeben, das Chaos war zu dem Zeitpunkt eigentlich nur in den Innenhof verlagert:



Aber der ganze Kram wurde dann nach verschiedenen Kriterien an anderen Orten des Hauses einsortiert: Keller, Garage und Dachboden. Und nein, von diesen Orten gibts keine Bilder, ihr müsst mir vertrauensvoll glauben, dass dort alles Pickobello aufgeräumt ist. :cool:

Nur ein paar wenige Dinge sollen im Partyraum verbleiben. Die werden in einem Regal untergebracht, das neben die Tür kommt. Dummerweise war da die Fensterbank im Weg:



Da wir aber auf dem Weg vom Chaos zur Ordnung auch unserer Flex begegnet waren, inklusive nagelneuer Stein-Scheiben, stellte das ja kein Problem dar…. Jedenfalls solange bis es verdächtig verkohlt roch und die Schnittkanten der Fensterbank seltsamm qualmten. Tja, es war kein Stein. Es war Holz. Einfaches Pressholz, verkleidet als Marmor-Fensterbank…



Aber wir schafften es, einen Brand zu verhindern und schließlich landete das Regal an sienem Platz:



Leider macht das Regal keinen besonders ordentlichen Eindruck. Daher werden wir es wahrscheinlich noch verkleiden. Um die zukünftig strenge ud ordentliche Optik des Partyraums nicht zu stören…. *räusper*. Ja.

Dann ging der Spaß im Partyraum erst richtig los. Tapeten entfernen. Jaaaa, die Hälfte des Raumes ist noch voll mit alten Tapeten. Zwischen 3 und 5 Lagen. Wundervoll. Hab mich sehr gefreut…….. Aber Gunnar hat fleißg geholfen. Die meiste Tapete hat er entfernt:



Nachdem die Tapete runter war, verkleideten wir die Heizungsrohre hinter der Tür. Nicht nur weil sie nicht besonders hübsch aussehen, sondern weil sie auch etwas nachlässig gedämmt sind:



Wir beschlossen, eine Holzverkleidung zu bauen, ausgefüllt mit Glaswolle. Ex-Mitbewohner Stefan half auch fleißig. Hier der letzte Samstag im Zeitraffer:




Das nächste was anstand, war das Dämmen der Wand zum Haus hin. Muss deshalb noch gemacht werden, weil der Partyraum ein unbeheizter Raum ist und somit die Wand entsprechend kalt ist. Hier hab ich Gunnar die komplette Planung und Ausführung überlassen. Und ich muss sagen, er hat seinen Job hervorragend erfüllt:




Ich war dieses Wochenende aber auch nicht faul. Ich habe die Wand nebenan gestrichen. Problem hierbei war, dass die Heizungsbauer illegalerweise unfassbar viel Heizungsbau-Material an die Partyraum-Wände geschraubt haben. Und jetzt war das Problem: Die Wände hinter dem ganzen Zeug waren noch nicht getrichen und ich wollte die ganzen Geräte und Rohre aber auch nicht mit Farbe bekleckern. Wer mich kennt, weiß, dass ich ALLES im Umkreis von 10m bekleckere, sobald ich einen Pinsel in der Hand halte. Inklusive Haustiere….

Also: Abkleben, abkleben, abkleben…..



Ja, hat schon eine Zeit gekostet, das so abzukleben, aber hat super geklappt. Ich würde mal sagen, Christo ist ein Amateur dagegen . :cool:

Und hier dann noch ein Vorher-Nachher-Bild. Die Arbeit hat sich gelohnt:



Man sieht also, Projekt Haus geht weiter. Nachdem der Partyraum fertig sein wird, sind wir hoffentlich soweit, dass wir den Innenhof wieder sommer-tauglich machen können. Und wer weiß? Vielleicht kommen danach die ganzen schönen Dinge, die wir im Garten noch so vor haben…?

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=1016 3 Wenn Lampen Nerven rauben…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1007 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1007#comments Sun, 20 Nov 2011 08:22:41 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1007 Habe grade gesehen, dass der letzte Blogeintrag bereits 4 Wochen zurückliegt. Ist mir gar nicht so bewusst gewesen. Mein zweijähriger Neffe würde jetzt sagen: “Anna eieieieieiei”. Ich hoffe, dass sich trotzdem der ein oder andere noch hierhin verirrt.

Jetzt kann ich aber leider noch nichtmal was Spektakuläres berichten. Nur ein wenig vom Garten, von [...]]]> Habe grade gesehen, dass der letzte Blogeintrag bereits 4 Wochen zurückliegt. :shock: Ist mir gar nicht so bewusst gewesen. Mein zweijähriger Neffe würde jetzt sagen: “Anna eieieieieiei”. Ich hoffe, dass sich trotzdem der ein oder andere noch hierhin verirrt.

Jetzt kann ich aber leider noch nichtmal was Spektakuläres berichten. Nur ein wenig vom Garten, von Otto, und von neuen, nervenaufreibenden Lampen..

Fangen wir draußen an.

Zuerstmal: Otto ist umgezogen. Nein, nicht zurück ins warme Südfrankreich (aktuell 16 Grad warm *neid*), sondern vor den Pelletschuppen. Denn dort bekommt Otto ein bisschen Sonne ab und steht trotzdem trocken. Na gut, was heißt Sonne? Für die Nebelgeschädigten: Das ist das runde Ding, was hell macht, aber was man seit Wochen nur als undefinierbaren helleren Fleck am Nebelhimmel wahrnimmt. Hoffen wir für Otto, dass man die Sonne auch mal wieder sieht. Achja, Otto steht jetzt auch auf einem Stück Dämmung. Sogar die gute Resoldämmung. Aber für Ottolein ist nur das Beste gut genug ;-)



In unmittelbarer Nähe von Otto haben wir eine Fliese an der Wand befestigt. Die Fliese gabs für kleines Geld bei den Restposten eines örtlichen Fliesenmarktes. Was man auf dem Bild nicht erkennt: Die Fliese ist irgendwie mit Metall durchsetzt, so dass sie auch metallisch glänzt. Warum wir eine Fliese an die Wand befestigen? Damit das Wasser vom Wasserhahn nicht gegen unseren Putz spritzt und die Farbe dort unansehnlich wird. Das Loch für den Wasserhahn ließ Ex-Mitbewohner Stefan für uns bohren. Passt perfekt. Und als alte Heimwerker-Profis war das Ding in 10 Minuten an der Wand. Jetzt fehlt nur noch der Wasserhahn, da mussten wir erst eine Verlängerung besorgen.



Des Weiteren machte Gunnar die letzten Wochen im Garten, wie er es gerne nennt, Tabularasa. Ich nenne es einfach blinde Zerstörungswut. Er hat alles an Sträuchern weggeschnitten, was nicht weglaufen konnte. Hier Gunnar bei der Arbeit:



Auch mein Flieder an der Mauer und meine Rosen mussten weichen. *heul* Er schnitt alles ab, was nicht Birnbaum oder Kirschbaum war. Einzig mein Flieder vorne beim Pelletschuppen hat er stehen lassen. Na gut, den hab ich von Anfang an verteidigt und trotzdem blieben von drei Bäumchen nur einer übrig. Aber DER bleibt! Muss auch. Haben wir ja sogar drumherum gepflastert. Und mit einer Bodenlampe angeleuchtet ist er auch. Wenn das mal keine Daseinsberechtigung ist….
Hier Bilder von den traurigen Überresten meiner im Frühjahr herrlich blühenden Sträuchern:




Zurück bleibt ein zwar nun übersichtlicher, aber sehr leerer Garten. (Gut, chaotisch ist er immernoch ;-) )



Aber den Salbei hat er stehen lassen. Der wird immer größer. Und man hat das Gefühl je kälter es wird, desto mehr wächst er und desto gesünder sieht er aus:



So, wenden wir uns jetzt dem Inneren des Hauses zu. Hier muss ich mich direkt mal für die unscharfen Bilder entschuldigen. Aber ich vermute meine Kamera gibt langsam ihren Geist auf. Drinnen macht sie einfach keine guten Fotos mehr. Unscharf, falsch fokussiert…. ein Drama ist das. Bei Farben darstellen war sie ja noch nie das Talent… Gut, die Kamera kann ruhig mal kaputt gehen. Die hat in den letzten zwei Jahren soviel tausend Fotos gemacht und hat mich überallhin begleitet…. Ohne sie wäre der Blog nicht das, was er ist ;-)

Aber zum Haus. Erst zu einem neuen Bild im Wohnzimmer. Dieses Bild sahen wir in einem Möbelhaus in Belgien. Wir waren dort, weil Brandopfer Stefan sich ja komplett neu einrichten muss und es dort viele Möbelgeschäfte gibt. Gut, wir stellten schnell fest, dass die preislich alle nicht auf unserem Niveau waren. 3000 Euro für einen Couchtisch hatten wir nicht mal eben da. Aber wir sahen das Bild. Eine Holzcollage mit der stattlichen Größe von 140 x 110. Für 130 Euro. Kann man nix sagen. Trotzdem wollten wir das nicht einfach so kaufen, könnte ja sein, dass es das im Internet billiger gibt. Leider konnten wir trotz moderner Technik in Form von Smartphones nicht mal schnell einen Preisvergleich machen. Wir waren ja leider im Ausland. Also fuhren wir ohne Bild nach Hause.
Der Preisvergleich im Internet ergab, dass es dort nicht unter 200 Euro zu bekommen ist. :shock: Ich schrieb also das Möbelhaus an, ob es möglich wäre das Bild zu schicken. Gegen Vorauskasse. Ich beschrieb das Bild sehr genau. Dennoch bekam ich nach 10 Tagen nur die pauschale Rückmeldung, dass das Versenden nicht möglich sei. :roll: Und dafür warte ich 10 Tage auf eine Antwort…. Gut, später stellte sich heraus, dass ich das falsche Möbelhaus angeschrieben hatte. Wahrscheinlich schickten die einen Azubi 10 Tage lang durch den Laden, um das von mir beschrieben Bild zu suchen. Bis er schließlich aufgab ;-)
Aber wie der Zufall es will, fuhren wir zwei Wochen später für ein Wochenende mit einem Teil der Familie nach Belgien. Und auf dem Weg dahin holten wir das Bild dann ab. Und bekamen es auch noch für 120 Euro. Ohne zu handeln.

Und hier das gute Stück im Wohnzimmer an der Wand:




Ich muss ehrlich sagen, das Bild kommt bei uns nicht ganz so zur Geltung wie es könnte. Das Bild bräuchte einen sehr großen Raum, mit Linoleumboden, Sichtbetondecke, kühlen Designermöbel aus schwarzem Leder, Schiefer und Metall. Aber gut, so einen Schnickschnack haben wir nicht, also hängt das Bild jetzt in unserem gemütlichen (und langsam wirklich vollem :oops: ) Wohnzimmer.

Aufwändigste Anschaffung der letzten Wochen war aber eine Lampe fürs Treppenhaus. Eine quitschbunte, fröhliche Hängelampe im Retrostil. Hier war nicht die Anschaffung das Problem (Schnäppchen im Internet), sondern das Aufhängen. Unser Treppenhaus ist 5 Meter hoch. Also mussten wir aus Leiter und Dämmung ein Gerüst bauen. Klappte ganz gut, man musste aber dennoch über Kopf arbeiten. Gunnar befestigte dann zuerst mal Kabelkanal an der alten Paneelendecke, durch die wir die Kabel zogen. Klappte ganz gut. Alles bestens. Dann baute Gunnar die Leiter um, so dass sie wie ein steiles Spitzdach stand. Ich musste mit auf die Leiter, um die Lampe hochzuhalten beim Anklemmen. Die Befestigung war eine ziemlich fummelige Angelegenheit und das Festhalten der Lampe eine sehr, sehr anstrengende Sache. Leider musste Gunnar die fummelige Arbeit machen, ich die schwere, da ich nicht groß genug bin, um von der Leiter an die Lampe zu kommen. Als wir schon völlig entkräftet waren, stellten wir fest, dass es mit dem aktuellen Leiteraufbau nicht möglich war, die zweite (und damit tragende) Schraube der Lampenbefestigung reinzuschrauben. Man kam einfach nicht dran.

Hier ein Eindruck:



Tja. da standen wir nun. Die Leiter musste umgebaut werden. Ich konnte aber nicht von der Leiter runter, weil ich die Lampe ja festhalten musste. Ende vom Lied war, dass der ganze Kabelkanal wieder runterkam :evil: Naja, so konnten wir die Lampe dann wenigstens auf dem Boden ablegen. Schweres Ding. Das Umbauen der Leiter ging wegen mangelnder Kraft dann auch nur leidlich voran, aber schließlich hatten wir wieder ein Gerüst daraus gebastelt. Ich zwang Gunnar dann noch zu schauen, ob er auch wirklich an alle Schrauben so rankam, dann starteten wir den nächsten Versuch. Ich hätte da schon heulen können, weil mir meine Arme so weh taten. Mit 7 kg ist das Teil nämlich kein Leichtgewicht. Wer mal eine Maß Bier mit ausgestrecktem Arm hat halten sollen, weiß wovon ich spreche. Aber es klappte ganz gut. Wir schraubten die Lampe fest und ließen sie hängen. Anschließend holte ich eine Glühbirne. Wir schraubten sie rein, Sicherung rein, Lichtschalter an und zack! Nix. Gar nix. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH.

Ok, bevor wir die Klemmstellen der Lampe überprüften, schaute ich erstmal im Lichtschalter nach, ob ich das Kabel auch ordentlich durchgeklemmt habe. Eher hätte ich nochmal die Wand aufgerissen, als nochmal die Lampe festhalten zu müssen. Aber durchgeklemmt war alles. Also half es nichts, wir mussten die Lampe nochmal abschrauben. Während ich fast heulend die Lampe festhielt und Gunnar die Schrauben löste, folgte ich einer Eingebung und schaute nach, ob die Birne ganz ist. Ich hatte das beim Abschrauben aus der anderen Lampe selbstverständlich bereits getan, aber man hat ja schon Pferde vor Apotheken kotzen sehen. Und tatsächlich. Die Birne war kaputt…. Im Nachhinein hätte ich das Gunnar besser gar nicht gesagt, sondern ihn ein bissl an seinen Klemmstellen rumschrauben lassen sollen und dann heimlich die Birne tauschen sollen. Aber ich bin ja ehrlich und sagte ihm, dass nur die Birne kaputt ist.

Völlig entnervt schraubte er die Lampe nochmal fest. Was aber nicht so einfach war, weil sich der Kabelkanal wieder teilweise löste, die Halterung sich verschoben hatte, die Löcher für die Schrauben plötzlich verschwanden und aufgrund der späten Stunde und des dünnen Nervenkostüms die Schrauben immer wieder herunterfielen. 5 Meter wohlgemerkt. Gunar fand sie aber immer wieder.

Schließlich war es geschafft. Während Gunnar dann völlig entkräftet auf der Couch enspannte, fuhr ich zum Supermarkt und kaufte Glühbirnen und Bier. Was ein Glück, dass die Geschäfte bis 22 Uhr aufhaben…..

Bei einem Bier konnten wir uns dann an der neuen Lampe erfreuen.




Die Leiter steht noch vorsichtshalber. Falls nochmal der Kabelkanal runterkommt. Oder die Lampe. Oder die komplette Decke. Man weiß ja nie. Da heute Nacht aber nichts passiert ist, bin ich optimistisch. ;-)

Kleines Jubiläum am Rande: Heute vor genau einem Jahr sind wir eingezogen.
Seitdem haben sich die Räume mit Möbeln, Bildern, Pflanzen und vor allem Leben gefüllt. Wir fühlen uns sehr wohl. Wir hatten uns bei der ersten Besichtigung in das Haus verliebt und an dem Gefühl hat sich nichts geändert. Es ist immer kuschelig warm und auch Dauergäste scheinen sich hier äußerst wohl zu fühlen. Der Innenhof ist ein Traum und auch der Garten, der immer so schön blüht, ist wunderbar. Natürlich sind wir noch immer nicht fertig. Aber Hausbesitzer wissen: Das wird man nie. Was mich mehr stört als fehlende Silikonfugen und Bodenübergangsleisten: Es gab weder ein Helferfest noch eine richtige Einweihungsparty. :oops: Mindestens das Helferfest wird aber nachgeholt! Ganz, ganz fest versprochen!

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Der Winter kann kommen. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1002 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1002#comments Sun, 23 Oct 2011 07:40:48 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=1002 Nachdem beim letzten Blogeintrag noch hochsommerliche Temperaturen herrschten, heißt es mittlerweile wieder Autos kratzen. Wir nutzten die Herbstferien und füllten unseren Pelletstank auf. Herbstferien deshalb, weil sich die Schulbusse und der Pellet LKW nur ungern unsere Straße teilen. Da ich selber nicht da war, gibts diesmal kein Bild von dem riesigen LKW. Aber ich bin mir [...]]]> Nachdem beim letzten Blogeintrag noch hochsommerliche Temperaturen herrschten, heißt es mittlerweile wieder Autos kratzen. Wir nutzten die Herbstferien und füllten unseren Pelletstank auf. Herbstferien deshalb, weil sich die Schulbusse und der Pellet LKW nur ungern unsere Straße teilen.
Da ich selber nicht da war, gibts diesmal kein Bild von dem riesigen LKW. Aber ich bin mir sicher, er sah ähnlich aus wie beim letzten Mal ;-)

Hier Bilder des prall gefüllten Gewebetanks:



Otto, unser südfranzösischer Immigrant in Palmenform wird aber leider nichts von den vielen Pellets haben. Wir haben zwischen seinem Pflanztopf und dem Übertopf Glaswolle hingequetscht und noch ein bisschen Glaswolle obendrauf gelegt. Demnächst stellen wir den guten noch auf eine Styroporplatte, und dann überlassen wir ihm den grausigen Wintertemperaturen. Wenigstens steht Otto aber im Trockenen, so kann er in Maßen gegossen werden. Und dazu nehme ich sogar warmes Wasser. So gesehen hat er also doch was vom vollen Pelletlager… Evtl ändert sich sein Überwinterungsort aber noch. Im Moment bekommt er zwar viel Licht aber keine direkte Sonne. Die würde ihm aber sicher gut tun. Mal sehen. Hier Otto an seinem aktuellen Platz, es geht ihm immernoch recht gut.



Unser schöner Sonnenschirm wurde übrigens auch in sein Winterquartier gebracht. Übrig geblieben ist ein Stumpf, geschützt mit einer REAL-Tüte. :-( Deutlicher kann der Sommer fast nicht vorbei sein:



Naja, da es draußen also nun ungemütlich geworden ist, haben wir uns ein bisschen um das Innere des Hauses gekümmert. Nein, wir haben keine Übergangsleisten auf dem Fußboden angebracht oder endlich mal die ganzen Silikonfugen ausgefüllt…. man soll es ja nicht übertreiben ;-) Wir fangen erstmal klein an. Oben im Flur hängt zum Beispiel ein neues Bild:



Im Schlafzimmer bekammen wir eine ganz besondere Aufbewahrungsmöglichkeit für unsere Bücher. Die schwebenden Regale:



Ist vom System her super-einfach. Ein Metallwinkel ordentich an der Wand befestigt, darauf ein großes Buch gelegt, wobei der Umschlag aber UNTER dem Winkel ist und mit einer kleinen Metallklammer fixiert ist. Die restlichen Bücher werden dann einfach darauf gestapelt. Nicht die praktischste Aufbewahrung aber mal was anderes ;-)

Gestern gabs dann nochmal was neues fürs Bad unten. Nachdem unser untermietendes Brandopfer mit der Renovierung fertig ist, brauchte er auch einen neuen Waschtisch. Und da uns unser Wachtisch im Bad ja eh zu wuchtig und groß war, gaben wir ihm kurzerhand unseren und wir bekamen einen Neuen. Zwar auch Ikea, auch recht groß, aber nicht mehr so wuchtig und raumfüllend. Voilà:




Beim Aufbauen begegnet wir noch einem unliebsamen Thema… Die Löcher für die Anschlüsse des Waschbeckens waren recht großzügig in die Vorwand geschnitten und natürlich hatte niemand daran gedacht, das luftdicht zu machen. Also nochmal eben auf die Schnelle ein Leck behoben:



Ansonsten wird über das Thema weiter einen grooooooooooooßen Mantel des Schweigens gebreitet. :cool:

Einen weiteren Mitbewohner haben wir auch bekommen. Ein Weinregal aus dem hübschen Saarland. Nach zwei geleerten Flaschen Wein haben wir das gute Stück bei Ebay ersteigert. Irgendwie sind Dinge, die man unter Einfluss von zuviel Wein macht, am nächsten Tag oft sinnlos. Aber gut. Ersteigert ist ersteigert, also gings in Saarland das Regal abholen. In Kombination mit Gunnars gutem alten Röhrenradio (das seit Monaten als Nachttisch im Gästezimmer fungierte), passt das neue Regal ganz prächtig ins Wohnzimmer:



Damit dürften wir dann auch die Spitze der Spießigkeit erreicht haben. Es kann nur besser werden ;-)
Und so gehts weiter voran. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja auch diesen Winter, mal die Silikonfugen herzustellen oder unseren Boden fertig zu legen…. Aber zuerst genießen wir mal unser warmes Haus, während draußen der Frost herrscht. Wie schön. :-)

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Treibholz-Kunst http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=997 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=997#comments Sun, 02 Oct 2011 09:04:14 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=997 Die letzten Wochen ist nicht viel passiert. Aber nachdem wir gestern zu einer Bastelstunde einberufen haben, gibts jetzt wieder was zu berichten.

Zuerst noch ein Bild von Herr Washington, unserer Palme aus Südfrankreich. Mittlerweile auch in ihrem Blumenkübel. Ebenfalls aus Südfrankreich. Wie wir das alles in Auto bekommen haben? Keine Ahnung….

[...]]]> Die letzten Wochen ist nicht viel passiert. Aber nachdem wir gestern zu einer Bastelstunde einberufen haben, gibts jetzt wieder was zu berichten. ;-)

Zuerst noch ein Bild von Herr Washington, unserer Palme aus Südfrankreich. Mittlerweile auch in ihrem Blumenkübel. Ebenfalls aus Südfrankreich. Wie wir das alles in Auto bekommen haben? Keine Ahnung….



Man sieht, es geht Otto weiterhin gut. Mag evtl. auch am traumhaften Altweibersommer liegen. Bei 27 Grad und Sonne merkt der Gute halt gar nicht, dass er nicht mehr am Mittelmeer steht. Sobald es aber kühler wird, müssen wir ihm einen ordentlichen Platz zum überwintern besorgen. Das Problem ist, entweder schickt man die Palme in eine Art Winterschlaf, dann braucht sie nicht viel Licht, will aber auch winterliche Temperaturen. Oder man lässt sie am Licht, dann mag sie es aber nicht so kalt. Das ist blöd. Denn drin ist kein Licht, aber dann zu warm, draußen ist es schön hell aber zu kalt.

Wir werden die Palme wahrscheinlich an einen geschützten Ort neben dem Partyraum draußen überwintern lassen. Den Blumenkübel müssen wir dann dick einpacken. Aber naja, mit dämmen kennen wir uns ja aus ;-) Dann wird Otto eine im Winter eben eine Energiespar-Palme :cool:

So, nun aber zur gestrigen Bastelstunde. Wir haben nicht nur Otto und seinen Kübel aus Südfrankreich mitgebracht, sondern auch Treibholz. Es war an einem Abend sehr stürmisch und der Strand lag voll mit tollen Treibhölzern. Wir machten es uns aber einfach. Statt wie viele Andere kilometerlang am Strand herumzulaufen, um die schönsten Stücke zu bekommen, suchten wir einfach die Stelle, wo der Reiningungs-Bagger, der den Strand morgens säubert, den Unrat aufschüttet. Und so konnten wir einiges an Hölzern ergattern. Am schönsten (und auch am schwersten :evil: )war folgendes Holz:



Das Stück wollten wir auf einen Metallständer stecken. Dazu besorgten wir einen langen Bohrer und bohren das Holz von unten ca. 25cm ein. Bevor wir jedoch den Ständer entsprechend kürzten, kam unser Immernoch-Mitbewohner auf die geniale Idee, ein Stück Holz noch darunter zu machen. So würde das Treibholz nicht so verloren auf dem Metallständer stehen. Und da wir noch dicke Baumstämme im Garten herumliegen hatten, haben wir uns für eine Kirschbaumscheibe entschieden.

Kettensäge raus, und los gings. Hier Gunnar beim Sägen:



Ja, mittlerweile war es dunkel und ja, das Glas, das im Vordergrund zu sehen ist, war nicht das erste an diesem Abend… Das ist wohl auch der Grund, dass nach einer ersten Probescheibe, unser ideenreicher Mitbewohner die Säge in die Hand nahm. Und anschließend voller Stolz die Baumscheibe präsentierte:



Gunnar flexte dann noch den Metallständer ab:



Und danach war unsere Treibholz-Skulptur fertig: TADAAAAAA!



Ein individuelles Deko-Stück mit 1,40m Höhe für gerademal 12 Euro. Da kann man nicht meckern :-)

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Otto, die Palme mit Migrationshintergrund http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=992 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=992#comments Mon, 12 Sep 2011 13:45:43 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=992 So, nach einem unglaublich verdienten Urlaub im wunderbaren Südfrankreich, jetzt nochmal Neues vom Haus. Thema heute natürlich der Hof. Da waren wir ja beim letzten Mal bei unseren Versuchen stehengeblieben, Pflastersteine so zuzuschneiden, dass eine runde Lampe reinpasst.

Da ich ja den Pflasterern versprochen hatte, das übers Wochenende selber zu machen, beschloss ich Sonntag mittag einfach [...]]]> So, nach einem unglaublich verdienten Urlaub im wunderbaren Südfrankreich, jetzt nochmal Neues vom Haus. Thema heute natürlich der Hof. Da waren wir ja beim letzten Mal bei unseren Versuchen stehengeblieben, Pflastersteine so zuzuschneiden, dass eine runde Lampe reinpasst.

Da ich ja den Pflasterern versprochen hatte, das übers Wochenende selber zu machen, beschloss ich Sonntag mittag einfach mal aus Steinresten zu basteln. Schneiden konnte ich die Steine wegen des Lärms zwar nicht, aber so suchte ich mit umso mehr Ehrgeiz passende Steine aus dem Verschnitt-Haufen. Und nach gemütlichen Puzzlen Sonntags in der Sonne hatte ich die noch nötigen Schneidearbeiten auf ein Minimum reduziert:



Montags kamen dann nochmal die Pflasterer und rüttelten die Steine, da dass sie fest und gleichmäßig hoch im Splittbett liegen. Anschließend wurde noch Splitt eingekehrt:



Das Kehren klingt simpel und sieht auch entspannt aus, ist aber furchtbar anstrengend und langweilig. Glücklicherweise blieb noch genug Splitt für mich übrig zum Einkehren… :-(



Ich machte mich aber zuerstmal daran, die Lampen einzubauen. Das war eine ganz schöne Fummelarbeit. Obwohl wir die Kabel durch den Beton durchlegten, so dass sie von unten in die Lampenlöcher kamen, war es unheimlich anstrengend, die Kabel dahin zu legen, wo sie hinsollten. Und dann das elende Geklemme innerhalb der Lampenhülse…. Nein, ich bin wahrlich nicht zum Elektriker geboren! Und wenn man mal sieht, was man für so eine banale Lampe an Werkzeug benötigt, fragt man sich, wieso es bei Operationen stets OP-Schwestern gibt, die alles anreichen, aber der arme Elektriker muss sich ganz alleine organisieren:



Letzten Endes waren die Lampen aber drin und ich kehrte weiter Splitt ein. Hier mal die Lampen. Man sieht auch, dass meine Puzzlestunde sich gelohnt hatte:



Und hier ein Bild vom Innenhof, fertig gefegt und mit Lampen. Im Vergleich dazu noch ein Bild von letztem Jahr:



Wie eben schon erwähnt, waren wir die letzte Woche in Südfrankreich. Und dort lernten wir Otto kennen. Otto Denzel Washington ist eine Palme und wir kauften sie auf einem unserer zahlreichen Beutezüge ins mediterane Hinterland. Genauer gesagt ist Otto drei Palmen der Gattung Washingtonia Robusta. Und da die Vermieterin unseres Mobilheims in Frankreich sagte, man müsste stets mit Pflanzen sprechen damit sie das raue Klima hier überstehen, haben wir das Kerlchen Otto genannt. Otto ist etwas scheu, Gäste mögen ihn also bitte zuerst mit “Herr Washington” ansprechen. Und hier der Gute eingepackt vorm Mobilheim in Sudfrankreich, auf die Abfahrt wartend:



Und hier 9 Stunden später und 1000 km weiter nördlich zu Hause angekommen, eingepackt und ausgepackt:



Und hier an seinen Platz gerückt:



Hübsch ist er! Der passende Übertopf ist auch erworben, aber erst muss ich noch herausfinden, ob die Palme umgetopft werden muss. Und wenn, wie groß das Gefäß sein muss… Wir sind ja doch recht ahnungslos, was solche Dinge angeht. :oops:

Gestern Abend versuchte ich noch Bilder zu machen von unserem Innenhof bei eingeschalteter Beleuchtung. Die Beleuchtung ist super. Sieht einmalig aus und man kann schön draußen sitzen. Wenn der Schirm ausgeklappt ist, dann wird durch den hellen Stoff das Licht reflektiert, so dass man nochmal einen schönen Lichteffekt hat.

Nur leider schafft meine Kamera das nicht, dieses Licht vernünftig einzufangen. Man muss es wohl einfach live erlebt haben. Hier aber trotzdem mal Bilder:



Und jetzt alle zusammen: “Ooooooh, wie schöööööööööööööön….” ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=992 5 Pflaster… und diesmal gehts zur Abwechslung nicht um Verbandsmittel! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=984 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=984#comments Sun, 28 Aug 2011 08:26:37 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=984 Diese Woche kamen die Pflasterer und haben ganze Arbeit geleistet. Zuerst aber mal wie versprochen nochmal ein Bild von den Steinen, die wir im Schweiße unseres Angesichts durch den Garten transportiert haben:

Zum Pflastern musste zuerst der Splitt verteilt und ordentlich abgezogen werden. Wie immer unter genauer Beobachtung einer Katze, wie im [...]]]> Diese Woche kamen die Pflasterer und haben ganze Arbeit geleistet. Zuerst aber mal wie versprochen nochmal ein Bild von den Steinen, die wir im Schweiße unseres Angesichts durch den Garten transportiert haben:



Zum Pflastern musste zuerst der Splitt verteilt und ordentlich abgezogen werden. Wie immer unter genauer Beobachtung einer Katze, wie im zweiten Bild zu sehen ist:



Anschließend konnten die Pflasterarbeiten losgehen:



Die Paletten mussten wegen der besonderen Farbgebung der Steine gleichmäßig abgebaut werden, die Steine also gut vermischt werden. Durch normale Farbunterschiede einzelner Paletten würde es sonst kein gleichmäßiges Farbbild geben. Außerdem legten wir die Steine im wilden Verbund, was ebenfalls eine besondere Herausforderung ist, da man hier genau nach Plan arbeiten muss und die Steine leider nicht intuitiv legen kann. Wenigstens hatte der ausgesuchte Stein nur 3 Größen. Es gab auch Sorten mit 5 Größen….
Aber es waren ja Profis am Werk, von daher hat das alles einwandfrei geklappt. Gunnar hatte sich am ersten Tag der Pflasterarbeiten frei genommen, um zu helfen. Das einzige Bild, was es von ihm gibt, ist aber folgendes, das irgendwie wenig nach Arbeit aussieht ;-)



Naja, immerhin hat er Handschuhe und Arbeitsschuhe an. Lässt wenigstens vermuten, dass er mehr getan hat, als die Katze beim Beobachten abzulösen. ;-)

Am zweiten Tag wurde der Seiteneingang verlegt und die Randsteine richtung Garten einbetoniert. Beim Seiteneingang wurde kein wilder Verbund gelegt, sondern Reihen. Dabei finde ich total super, dass die Fugen im rechten Winkel zu unserem Haus gelegt wurden. Jetzt sieht es nämlich so aus, als hätte unser Nachbar sein Haus unheimlich schief gebaut, hihi :-D



Hier noch Bilder vom Zwischenergebnis:



An Tag 3 wurde dann richtung Garten fertig gepflastert (hier gibts die Fotos erst nächstes Mal) und die fummeligen Kleinarbeiten gemacht. Insbesondere die Lampen waren da eine Herausforderung. Gunnar wollte ja unbedingt runde Lampen haben ;-) Leider müssen die zwei Lampen beim Pelletschuppen neu gemacht werden, weil die Abwasserrohre, die als Hülse dienen, dort nur oberflächlich im Schotter steckten, die Pflasterer hatten das aber als endgültige Position interpretiert. Das passt nicht, da die spätere Lampenhülse einen größeren Durchmesser hat als das eingesetzte Abwasserrohr. Um den Pflasterern die Arbeit zu erleichtern, dachten wir, dann schneiden wir die Steine halt am Wochenende selber. Die Steinsäge haben sie Freitag da gelassen.

Hier mal das Ergebnis, wenn Profis runde Lampen ausschneiden:



Und hier, wenn unbedarfte Bauherren es selber versuchen:



*räusper*. Öhm…ja. :oops:
Zur Verteidung sei aber gesagt, das war Samstag abend 18 Uhr, nachdem wir im Haus meines Dauergastes im Zuge der Brandsanierung den ganzen Tag geholfen haben. Es war da weder die Geduld noch die Konzentration da, die Steine sinnvoll zu schneiden.
Jetzt müssen das leider doch die Pflasterer machen. :-( Die kommen am Montag eh nochmal, um die Steine abzurütteln. Das ging leider nicht mehr am Freitag, da es stark geregnet hat und man so die Steine nicht sauber bekommt. Aber Montag sollte es dann fertig sein. Noch die Lampen anklemmen und die Möbel wieder in den Hof bringen und wir haben endlich unseren Hof fertig. Pflanzen kommen zwar wohl erst im Frühjahr, aber egal. Ich freu mich trotzdem :-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=984 4 Kinderspiel: 14 Tonnen über 60m transportieren. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=979 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=979#comments Sun, 21 Aug 2011 09:20:44 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=979 Diese Woche wars wieder anstrengend.

Montag kam eine neue Ladung Splitt. Nochmal 4 Tonnen. Ein Teil konnte vor der Tür abgeladen werden, der größe Teil kam hinters Haus. Der Splitt vorne vor der Tür wurde in den Gang neben dem Haus verteilt, die restlichen 3 Tonnen mussten wie gehabt durch den ganzen Garten transportiert werden. Wenigstens [...]]]> Diese Woche wars wieder anstrengend.

Montag kam eine neue Ladung Splitt. Nochmal 4 Tonnen. Ein Teil konnte vor der Tür abgeladen werden, der größe Teil kam hinters Haus. Der Splitt vorne vor der Tür wurde in den Gang neben dem Haus verteilt, die restlichen 3 Tonnen mussten wie gehabt durch den ganzen Garten transportiert werden. Wenigstens schönes Wetter hatten wir.
Hier Daniel und Gunnar bei der Arbeit:



Da ich noch mit der Messerstichwunde in meinem Fuß zu kämpfen hatte, konnte ich leider nicht wirklich mithelfen. Aber ich konnte mir die Zeit mit albernen Fotos vertreiben:



Als Belohnung gabs für die zwei Männer ein leckeres Eis. Hier die zwei beim noggern:



Und hier noch Bilder unseres Sandkastens hinterm Haus:



Danach waren wir mit den Kräften erstmal am Ende. Dienstag und Mittwoch ging nichts mehr. Ich humpelte nur müde durch die Gegend, Gunnar fühlte sich als wäre er 80 Jahre alt. Nach der Arbeit lagen wir nur noch apathisch auf der Couch und gingen früh schlafen…. Jaja, wir sind auch keine 20 mehr…. :cool:

Donnerstag war die Ruhe dann vorbei. Wir betonierten abends noch das letzte KG (oder HT) Rohr ein, die ja als Lampenhalterung dienen. Das letzte war der Zugang zu unserem geheimen Verließ. Da mussten wir Stahlstreben wegflexen und dann das Rohr so stabilisieren, dass es nicht ins Loch fällt und damit für immer verloren ist. Klappte aber alles besser als gedacht, und jetzt sind 6 Rohre im Innenhof eingegipst und 2 Rohre stecken beim Pelletschuppen im Kies. Das Pflaster kann also kommen…

Tat es auch. Freitag abend um 19 Uhr kam eine netter Fahrer der Fa. EHL und lieferte uns 5,5 Paletten mit Pflastersteinen:



Hui. 4,5 der Paletten mussten von der Garage 60m durch den Garten transportiert werden. 1,5 Tonnen pro Palette. Mit der Schubkarre durch den Garten. Eine halbe Palette schafften Gunnar und ich noch Freitag abend. Gestern morgen kam dann Uwe und zu dritt schafften wir in der Rekordzeit von 2 Stunden die nächsten 2,5 Palette. :shock:

Anschließend kam die Mittagsschicht in Form von Daniel und wir transportierten die letzten 1,5 Paletten. Um 13 Uhr waren wir fertig. Das Tempo war nicht mehr ganz so sportlich wie am Anfang. Aber wie schon erwähnt sind wir ja auch keine 20 mehr… Hier Bilder der Steine:



Noch zum Angeben: Die 4,5 Paletten Steine wogen zusammen 6,75 Tonnen. Es waren insgesamt 2700 Steine, die transportiert wurden, aufgeteilt auf 108 Schubkarrenfuhren. Zusammen mit dem Splitt macht das 14 Tonnen, die wir 60m durch den Garten transportiert haben. Wir müssen doch komplett verrückt sein.. Und ich hab nichtmal ein Bild von den hübsch neu aufgestapelten Steinpaletten, die auf den Pflasterer warten. Hab ich vergessen zu machen. Und jetzt regnet es wie aus Eimern, da geh ich nicht wegen eines Fotos raus! Wird nächstes Mal nachgereicht.

Nach der Plackerei gabs auch gestern eine Belohnung. Und ich fand die noch besser als Eis:



Belohnung war ein sonniger Nachmittag mit Pool, Bier und abends grillen. Was braucht man mehr? Mir war zwar Anfangs eher danach, mich in eine Badewanne voller Voltaren zu legen und danach ins Bett zu gehen, aber nach den ersten kühlen Getränken waren die Schmerzen und die Müdigkeit vergessen ;-)

So, und hier mal noch ein Bild der Kamera, die mich seit Sanierungsbeginn tapfer begleitet.



Während der Bauphase hat man mich eher ohne Handy und Geldbeutel angetroffen als ohne Kamera. Tapfer stieg sie mit mir oben aufs Gerüst, ging mit mir in die tiefen unseres Kellers, ließ sich todemutig in die geheime Höhle ab um Bilder zu machen und trotzte stets tapfer dem Staub, dem Dreck und der eingeweichten Tapetenreste. Und hat sich in all den Monaten nicht einmal beklagt. Hut ab.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=979 0 Geheimer Keller unterm Riesen-Sandkasten http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=968 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=968#comments Sun, 14 Aug 2011 09:52:31 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=968 Diese Woche waren wir mal wieder ordentlich fleißig. Die Vorarbeiten für die Pflasterarbeiten standen an. Und da wir im Moment beide viel arbeiten, konnten wir erst abends um 19 Uhr die Arbeiten beginnen. Ganz schön anstrengend….

Zuerst machten wir mithilfe eines Neviliergeräts einen Höhenrissen, um zu sehen, wo die Oberkante des Schotters ist. Dabei wurde uns [...]]]> Diese Woche waren wir mal wieder ordentlich fleißig. Die Vorarbeiten für die Pflasterarbeiten standen an. Und da wir im Moment beide viel arbeiten, konnten wir erst abends um 19 Uhr die Arbeiten beginnen. Ganz schön anstrengend….

Zuerst machten wir mithilfe eines Neviliergeräts einen Höhenrissen, um zu sehen, wo die Oberkante des Schotters ist. Dabei wurde uns natürlich mal wieder vor Augen gehalten, wie krumm und schief alles bei uns ist:



Anschließend musste um den Pelletschuppen herum die Erde ausgehoben werden. Hier mal Bilder vom Bereich um den Schuppen:



Für Gunnar hieß das graben, graben, graben:



Neben dem Erdaushub, musste auch alles für die Lampen im Hof vorbereitet werden. Dort sollen sechs Bodeneinbauleuchten den Innenhof beleuchten. Erster Schritt dabei war das Herausstemmen von Löchern, in die die Lampen später eingelassen werden.



Eigentlich eine ziemlich unspektakuläre Sache. Ich bereitete in der Zeit die Strominstallation innerhalb des Hauses (im Kellerabgang) auf die Lampen vor. Und während ich so vor mich hin bohrte, schraubte, klemmte, rief Gunnar plötzlich: “Schatz, ich glaub ich hab einen Keller entdeckt…” Mit dem sicheren Gefühl, veräppelt zu werden, ging ich zu ihm, und sah, dass das letzte Loch, das er stemmte tatsächlich unten offen war:



Dass es sich dabei nicht nur um ein kleines Loch handelt, wird auf folgendem Video deutlich:



:shock: :shock: :shock:

Wir haben tatsächlich einen Hohlraum entdeckt, der ca. 2 Meter tief ist. Da denkt man, man kennt seinen Hof und dann sowas…. Ich nahm die Kamera, stellte den Selbstauslöser ein und ließ die Kamera in das Loch hinab. Entstanden sind diese einmaligen, spektakulären Bilder eines geheimen Kellers, der seit ca. 60 Jahren unentdeckt vor sich hin ruhte:



Na gut. So wirklich spektakulär ist es nicht. Es handelt sich hier um eine in Beton gegossene alte Jauchegrube, in der alte Dachziegeln entsorgt wurden und schließlich verschlossen wurde, da sie nicht mehr benötigt wurde. Aber das ist super. Da ja die Lampe im Hof später quasi ein Zugang zu dem alten Loch sein wird, haben wir nun gut 8 Kubikmeter Platz, um Dinge zu entsorgen, die keiner jemals wieder finden soll… :cool: Also falls jemand eine Mordwaffe, Klamotten aus den 80er Jahren oder sein Abschlusszeugnis entsorgen möchte… immer her damit. Beim Preis werden wir uns sicher einig. ;-)

Am Wochenende kam dann der Splitt. Erstmal 4,2 Tonnen. Also ca. die Hälfte. Diese wurden dann Samstag durch den Garten in den Hof transportiert:



An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank an den Escher, der dabei tatkräftig unterstützte!

Durch den hellen Splitt sieht der Hof aus wie ein gigantischer Sandkasten. Oder wie eine Strandbar. Ich finde das toll. Wobei das mit Katzen im Haus so ne Sache ist… Für die einen ist es ein Hof voll Splitt, für die anderen das größte Katzenklo der Welt. :roll: Aber naja, da müssen wir jetzt durch.

Gunnar musste dann noch die alten Gehwegplatten beim Pelletschuppen entfernen, dann konnte auch dort der Splitt verteilt werden:




Wir beschlossen noch HT-Rohre (oder sind es KG-Rohre? Ich kann mir das nie merken… die grauen halt!) als Halterung für die Lampen einzubetonieren. So haben wir einen ordentlichen Abschluss zum Splitt:



Gunnar übte sich zu guter Letzt noch als Estrichleger und gleichte noch eine Fläche aus, wo immer das Waser steht, wenn es regnet. Damit sich da beim Frost nicht auf einmal das Pflaster hebt.



Ich hab mich übrigens schon wieder verletzt. Diesmal war es kein rostiger Nagel, in den ich getreten bin. Diesmal war es ein großes Küchenmesser, dass mir mit der Spitze voran auf (bzw. in) den Fuß fiel. Ja, der selber Fuß wie beim Nagel. Ja, wieder Notaufnahme… :oops: So konnte ich beim Splitt leider nicht mit anpacken. Wenigstens hab ich 90% des Stroms schon vor dem Unfall fertiggestellt, so dass mein erneuter Ausfall wenigstens nichts irgendwie ins Stocken bringt. Tja, so ist das Leben. Aber ich finde, wir kamen prima voran. Nächste Woche müssen wir uns schnellstmöglich den restlichen Splitt anliefern lassen, die Abflüsse mit Sieben abdecken, den Strom für die Lampen um den Pelletschuppen legen (da soll es auch noch zwei Bodeneinbauleuchten geben) und den restlichen Splitt verteilen. Nächsten Freitag kommen dann die Steine. 6 Paletten… Die müssen dann durch den Garten transportiert werden. Die Woche drauf kommt dann der Pflasterer. Wir sind noch gut im Plan. Solange Gunnar sich nicht so doof anstellt wie ich, und brav arbeitsfähig bleibt, sehe ich da aktuell keine Probleme… :-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=968 1 Von Schirmen und rostigen Nägeln http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=957 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=957#comments Sun, 07 Aug 2011 07:52:56 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=957 Hauptaufgabe der letzten zwei Wochen war, unser Wohnzimmer zu genießen. Das haben wir auch ganz gut hinbekommen, denke ich Nee, Spaß beiseite. Hier am Haus passiert aktuell nicht viel, weil Gunnar und ich beide auf der Arbeit viel zu tun haben und zusätzlich noch die Brandsanierung des Hauses unseres Zwangsmitbewohner einiges an Zeit [...]]]> Hauptaufgabe der letzten zwei Wochen war, unser Wohnzimmer zu genießen. Das haben wir auch ganz gut hinbekommen, denke ich :cool: Nee, Spaß beiseite. Hier am Haus passiert aktuell nicht viel, weil Gunnar und ich beide auf der Arbeit viel zu tun haben und zusätzlich noch die Brandsanierung des Hauses unseres Zwangsmitbewohner einiges an Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Auch Handwerker koordinieren kann Nerven rauben… Jedenfall wird deshalb hier am Haus im Moment nicht viel gearbeitet. Allerdings wird sich das wohl für die nächsten drei Wochen erstmal ändern. Aber dazu später.

Zuersteinmal, wie versprochen, die Vorstellung unseres Sonnenschirms. Eigentlich ist es ja ein Regenschirm, Sonne haben wir im Innenhof eh kaum. Es ging uns eher darum, auch bei leichtem Regen komfortabel draußen zu sitzen. Bei einem Sommer wie dieses Jahr auch unbedingt notwendig…

Es war schnell klar, dass wir einen Ampelschirm möchten. Also einer, der den Ständer nicht in der Mitte hat, sondern am Rand. Außerdem sollte er rechteckig sein und mind. 3m x 3m groß. Die Farbe sollte nicht zu knallig sein und der Schirm durfte wegen der Mauer bzw. dem Haus nach hinten nicht zuviel Platz benötigen (was Ampelschirme aber von Natur aus benötigen). Achja, viel Geld sollte er natürlich auch nicht kosten… ;-) Wir suchten also die eierlegende Wollmilchsau unter den Sonnenschirmen. Aber ohne lang zu suchen, stand er plötzlich im Baumarkt vor mir. Der Schirm Schneider Rhodos. Er hatte alles, was wir wollten zu einem moderaten Preis. Wow. Wegen der Lieferzeit im Baumarkt bestellten wir ihn aber online, wodurch wir auch nochmal ein paar Euros sparten.

Hier das Kerlchen eingepackt. Man beachte, dass die Schiefergraue Hülle perfekt zu unseren Fenstern passt. Reiner Zufall, da die wir die Hülle erst beim Auspacken des Schirms gesehen haben:

 

 

 

 

Mit einer Höhe von fast 3 Metern im eingepackten Zustand nicht gerade klein. Aber aufgrund einer sehr ausgeklügelten Technik auch von mir mit (meinen weniger als 1,70 cm Größe) problemlos in der Hülle zu verpacken. Ich bin davon immer wieder begeistert.

Ausgeklappt zeigt sich seine gesamte Größe von 3m x 3m. Größer hätte er eigentlich nicht sein dürfen…

 

 



 

Der Schirm wurde auch ausgiebig schon getestet. Bei mittlerem Regen kann man mit vier Leuten trocken und gemütlich unter dem Schirm verweilen. Prima Sache. Und die Farbe passt perfekt zum Haus. Hach, schön, wenns einfach mal in allen Belangen passt!

So, hätte nie gedacht, dass man soviel über den Schirm schreiben kann. Aber was tun, wenn sonst nichts spannendes passiert?

Ganz tatenlos waren wir die letzten zwei Wochen aber nicht. Gunnar fuhr die alten Türen und Fenster zur Mülldeponie. Die meisten Fenster hatte damals schon der Fensterbauer mitgenommen, aber diejenigen, die wir vorher schon ausbauten und diejenigen, die in diversen Schuppen verbaut waren, lagen seit vielen Monaten im Garten rum. Gestern traten sie dann ihre letzte Reise an:

 

 

 

 

Anschließend sortierte Gunnar schonmal das Holz hinten im Garten ein Wenig und hat bereits eine Fuhre weggebracht:

 

 

 

 

Ich habe Gunnar übrigens dazu verdonnert, sich endlich mal an das Holz zu machen. Es ist zwar noch ein langer Weg, bis das weg ist (man beachte die Dimension des Holzhaufens auf dem zweiten Bild), aber ich (bzw. mein Fuß) hatte vor zwei Wochen eine äußerst schmerzhafte Begegnung mit folgendem Kerlchen:

 

 

 

 

Nach vielen Stunden im Krankenhaus, tagelang Krücken statt Auto, Antibiotika, die wohl auch Elefanten reichen würden, und einen ganzen Sack voll Schmerzen kann ich aus Überzeugung sagen: Ein rostiger Nagel im Fuß ist kein Spaziergang. Leider ist der Fuß noch immer ein kleines bisschen dick und wird nicht besser. Ganz ausgestanden ist es also noch nicht. Dabei müsste ich die nächsten zwei Wochen fit sein. Und damit sind wir schon beim nächsten Thema.

Unser Pflasterer hat doch Zeit für uns. Darüber freuen wir uns sehr! Gestern war er da und hat sich die Sache mal angesehen. Neben entspanntem Optimismus verteilte er auch eine ganze Menge Aufgaben, die wir in den nächsten zwei Wochen erledigen müssen. Ich versuch die mal hier aufzulisten:

  • Höhenriss auf zwei Seiten des Hofs machen
  • Stromkabel ziehen und Lampen positionieren (ggf. Boden dazu wegstemmen)
  • Leerrohr legen, um Photovoltaik-Option offenzuhalten
  • Abflussrinnen kaufen
  • Mutterboden auf ca. 5qm 10cm tief ausheben
  • ca. 5 Tonnen Schotter besorgen und 50m durch den Garten transportieren
  • Abflussrinnen mit feinen Sieben abdecken
  • Schotter schonmal grob verteilen
  • ca. 50qm Pflastersteine 50m durch den Garten transportieren

Hui. Das ist einiges. Und da darf mir mein Fuß keinen Strich durch die Rechnung machen… Irgendwie weiß ich eh nicht, wann wir das alles machen sollen. Aber hilft ja nichts. Wir wollen ja möglichst schnell den Innenhof fertig haben. Wir werden übrigens dann nicht nur den Innehof pflastern lassen, sondern direkt auch den Gang neben dem Haus zum Nebeneingang. Und der Platz um den Pelletschuppen herum. Gunnar wird beim Pflastern wohl aktiv mithelfen, um noch ein bisschen Geld zu sparen. Es muss einiges an Steinen geschnitten werden, da unser Haus und auch der Hof überraschender Weise nicht so ganz viele rechte Winkel hat… Dabei wird Gunnar dann zur Hand gehen.

Ich bin gespannt.

So, und zu guter letzt noch ein Bild von unserem Birnbaum. Mittlerweile ist die Anzahl an Birnen rasant gestiegen. Ich schätze wir haben so 20 Stück dieses Jahr. Immerhin. Mittlerweile sind sie auch ohne Suchspiel gut zu erkennen:

 

 

 

 

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Happy End (jedenfalls im Wohnzimmer) http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=951 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=951#comments Sun, 24 Jul 2011 05:54:23 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=951 Da die letzte Wochen etwas stressig waren, gibts jetzt erst wieder was auf die Ohren bzw. die Augen.

Hauptthema natürlich das Wohnzimmer. Dort waren wir beim letzten Blogeintrag vor zwei Wochen am hoffen und bangen, dass der Estrich rechtzeitig trocken wird. Wir sollten Sonntags Besuch bekommen, bis dahin brauchten wir wieder unser Wohnzimmer, hauptsächlich wegen des [...]]]> Da die letzte Wochen etwas stressig waren, gibts jetzt erst wieder was auf die Ohren bzw. die Augen.

Hauptthema natürlich das Wohnzimmer. Dort waren wir beim letzten Blogeintrag vor zwei Wochen am hoffen und bangen, dass der Estrich rechtzeitig trocken wird. Wir sollten Sonntags Besuch bekommen, bis dahin brauchten wir wieder unser Wohnzimmer, hauptsächlich wegen des Esstisches. Glücklicherweise bekamen wir einen neuen Bautrockner. Innerhalb von zwei Tagen ging die Rechtfeuchte im Boden von über 2% auf 0,5% runter. Fürs Parkett sollte die Restfeuchte idealerweise 0,3% sein. Donnerstags waren wir dann bei 0,4%. Um sicherzugehen, machte ich noch einen Folientest. Dazu klebte ich ein Stück Folie auf den Boden, um zu sehen, ob 24 Stunden später Schwitzwasser unter der Folie entstanden ist. Ist das der Fall, ist es viel zu früh, den Estrich zu belegen.



Zu meiner Erleichterung zeigte sich Freitag keinerlei Feuchtigkeit unter der Folie. Gunnar und ich hatten uns freigenommen, so dass wir also das Parkett wieder verlegen konnten. Zuerst musste dazu der Estrich vom Staub befreit werden:



Anschließend legten wir die Trittschalldämmung:



Die hübschen Wellen kommen daher, dass die Dämmung 3 Wochen lang im Partyraum lag und sich langweilte. Nach der Trittschalldämmung wurden dann die alten Dielen verlegt. Dank der Nummerierung auf der Rückseite ging das relativ einfach. Zwar mussten wir erst nochmal rausfinden, wie das Klicksystem funktionierte und die Türzargen nochmal kürzen (ich war da etwas nachlässig :oops: ), aber dann ging es recht gut:




Wie man auf dem letzten Bild sieht, standen wir auch hierbei unter strenger Beaufsichtigung unserer Katzen. Zu guter Letzt kamen dann die Fußleisten. AUch die natürlich in unglaublicher Weitsicht durchnummeriert:



Abends waren wir dann ziemlich fertig. Wir haben von morgens 8 Uhr bis nachmittags um 16h ohne nennenswerte Pause das Parkett verlegt. Das war ganz schön anstrengend. Abends erholten wir uns bei einem Pokerabend. In der Zeit räumten Lieblingsbrandofer und Mitbewohner Stefan zusammen mit Uwe die ganzen Möbel wieder in Wohnzimmer. Da war ich echt froh. Die schweren Möbel noch schleppen zu müssen, lag nämlich ziemlich schwer im Bauch. Aber so kamen wir Samstag vormittag nach Hause und mussten nur noch unsere Sachen wieder aus den Kartons in die Möbel räumen. Und Samstag abend hatten wir *TADAAAA* wieder ein Wohnzimmer:



Nachdem das Wohnzimmer jetzt Wochenlang Baustelle war, ist nun aber Schluss mit großen Baustellen im Haus. Vorerst jedenfalls. Das Blowerdoor Messgerät wurde auch abgeholt, so dass wir auch nicht auf die Idee kommen, nochmal da nach Leckstellen zu suchen, deren Behebung immernoch kein ausreichendes Ergebnis liefern würde… Draußen kann es ruhig noch weitergehen. Leider haben wir vom Pflasterer nichts mehr gehört. :-( Mittlerweile ist aber der Schirm ja einbetoniert und wurde auch schon befestigt. Bei dem furchtbaren Wetter im Moment hat er schon mehrfach als Regenschirm gedient. Nächste Woche werde ich, falls sonst nix spannendes passiert, mal den tollen Schirm vorstellen. ;-)

Eigentlich wollte ich diesen Blog schon lange zum Abschluss gebracht haben. Aber ohne Einweihungsparty, ohne hergerichteter Innenhof und ohne Partyraum, ist eigentlich noch nichts so fertig, dass man hier irgendwas zum Abschluss bringen sollte… Und solange noch ab und zu hier einer reinschaut, lohnt es sich ja auch!

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=951 1 Nach dem Blowerdoortest ist vor dem Blowerdoortest… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=945 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=945#comments Sun, 10 Jul 2011 12:35:59 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=945 Diese Woche gabs wieder einiges zu tun. Donnerstag entfernte ich die Randdämmstreifen und die überschüssige Folie. Sieht simpel aus, ist aber eine Mistarbeit. Außerdem tun danach die Knie weh. Der Estrich ist zwar nicht richtig trocken, aber schon ganz schon hart….

Normalerweise wird der Dämmstreifen so hoch gelassen, dass auch der [...]]]> Diese Woche gabs wieder einiges zu tun. Donnerstag entfernte ich die Randdämmstreifen und die überschüssige Folie. Sieht simpel aus, ist aber eine Mistarbeit. Außerdem tun danach die Knie weh. Der Estrich ist zwar nicht richtig trocken, aber schon ganz schon hart….



Normalerweise wird der Dämmstreifen so hoch gelassen, dass auch der Bodenbelag davon umschlossen ist. Da wir aber eh schwimmend verlegtes Parkett haben, war das nicht notwendig.
Anschließend kürzte ich noch die Türzargen. Dabei merkte ich, dass sich in der Ecke neben der Tür die Folie von der Wand gelöst hatte. Man hatte einen freien Blick auf die darunter liegenden Dielen. Natürlich vermutete ich dort dann DIE große Leckstelle. Und was tat ich also? Ich klebte WIEDER EINMAL alle Lüftungsöffnungen ab und baute das mir mittlerweile verhasste Blower Door Messgerät nocheinmal auf. Hilfe bekam ich von Stefan und Uwe, wobei es diesmal Uwe war, der den größten Spaß hatte:



Der hübsche Hut ist übrigens die Ventilatorabdeckung, schick in Form gehalten von zusammengerollten Druckmessschläuchen….

Leider stellten wir fest, dass die offene Stelle neben der Tür keinen Einfluss auf das Messergebnis hatte :roll: :-(
Da wir aber ja eh dabei waren, gingen wir nochmal auf Leckagesuchen. Dazu erzeugten wir Unterdruck und fühlten mit den Händen nach Luftzügen. Da das Wohnzimmer als größtes Leck behoben war, kamen die anderen Leckagen dadurch besser zur Geltung. Und so hatten wir tasächlich nochmal Erfolg bei der Suche. Neben den Türzargen im Obergeschoss sind auch unsere Fensterbänke ein Problem. Die liegen oben auf dem unverputzen Mauerwerk auf und sind noch nicht mit Acryl verfugt. Da ziehts ganz schön durch. Mit Abkleben der Fensterbänke und der Türzargen kamen wir auf einen Wert von 1,85. Wenn man jetzt die bekannten, aber noch nicht behobenen Schwachstellen dazunimmt (Dachluke, vereinzelte Steckdosen), erreichen wir schätzungsweise 1,75. Aber 1,75 ist nicht 1,5. Und somit sind die Fördergelder immernoch weit weg.

Außerdem ist es nicht ganz so einfach, die gefundenen Schwachstellen dicht zu bekommen. Die Fensterbänke sind kein Thema, da kommt eine Acrylfuge hin und gut ist. Bei den Türzargen ist es auch kein Problem, da kann man auch mit Acryl oder Silikon arbeiten. Außer im Wohnzimmer. Da war das Problem auch nicht direkt die Türzargen, sondern der Boden im Türrahmen. Der alte Dielenboden des Wohnzimmers zieht sich nämlich dummerweise bis unter die Tür hindurch. Haben wir natürlich nicht beachtet. Das heißt, die Luft konnte über die Türzarge (weil da unten ein Spalt ist für den Bodenbelag) in den Boden, durch die alten Dielen und war dann in dem Hohlraum unter dem Wohnzimmerboden. Und verschwand in der Wand. Wieso ich in der Vergangenheit rede? Naja, da wir da keine Chance haben, dort etwas mit Silkon oder Acryl auszurichten, griffen wir zu einer etwas männlicheren Methode und machten auf der obersten Stufe des Wohnzimmerzugangs einfach neuen Estrich, und verhinderten so, dass die Luft weiterhin dort abhauen kann:



Es handelt sich bei dem Material um eine schnelltrocknende Ausgleichsmasse, die nach 3 Stunden begehbar sein sollte. Das heißt sie zog so schnell an, dass man bereits nach einer Stunde beruhigt eine Katze darauf herumspazieren lassen konnte. Aber unsere Katzen haben scheinbar keine Stunde Geduld. Angelockt von unseren stolzen Begeisterungsbekundungen beim Blick auf unseren ersten eigenen Estrich, sprang die kleine Katze kurzerhand in die flüssige Ausgleichsmasse. :roll: Vor lauter Schreck dann natürlich direkt weiter ins Wohnzimmer. Ergebnis sind nun Katzenpfotenabdrücke im Wohnzimmer auf dem Estrich und eine Katze, die immernoch damit beschäftigt ist, Estrichkrümel zwischen ihren Katzenzehen rauszupuhlen. Katzen und Estrich sind einfach eine furchbar schlechte Kombination…..

Aber alte Häuser und Luftdichtheit ist auch eine schlechte Kombination, so what? Thema Luftdichtigkeit ist erstmal auf Eis gelegt. Wir werden das teufliche Messgerät schnellst möglich abgeben. Dann werden wir nach und nach die Schwachstellen beheben. Also in erster Linie mal die lang vor uns her geschobenen Verfugungen überall herstellen. Und dann, wenn es draußen kälter ist, gönnen wir uns nochmal einen richtigen Blower Door Test mit Thermografie. Erst dann können wir ganz sicher sagen, wo noch Schwachstellen sind. Dann entscheiden wir weiter. Für eine solche Messung ist aber ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen notwendig. Mein Ziel ist es, dann auch direkt eine Thermografieaufnahme unseres ganzen Straßenzugs zu bekommen. Nur so zum Angeben ;-)

Gestern haben wir dann spontan einen Schirmständer im Innenhof einbetoniert. Den Schirm hatten wir schon vor Wochen gekauft und wollten ihn dann montieren, wenn feststeht, wiehoch das Pflaster genau kommen wird. Da es bei dem Ständer aber eigentlich nicht genau darauf ankommt, ob der jetzt nachher einen cm über oder unter den Pflastersteinen rausguckt, wollten wir damit nicht auf eine Aussage des Pflasterers warten. Da dieser aktuell keine Zeit hat, könnte das nämlich noch dauern. Mit dem Schirm haben wir dann die Möglichkeit, auch bei etwas Regen gemütlich draußen zu sitzen. Besonders in Zeiten ohne Wohnzimmer, bekommt so eine Möglichkeit eine ganz neue Bedeutung ;-)
Da wir uns einen nicht allzu dezenten Schirm gegönnt haben, sondern eine riesigen Rechteckschirm von 3m x 3m, musste der Ständer auch ordentlich einbetoniert werden. Zuerst kam Gunnar und machte ein ordentliches Loch in den Boden:




Anschließend richtete ich den Schirmständer in mühsamer Kleinarbeit aus. Die Position musste genau stimmen und der Ständer musste natürlich zu allen Seiten genau in der Waage sein. Endkontrolle machte die Katze:



Und ich bin mir sehr sicher, dass der so perfekt ausgerichtete Ständer, mit Abstand der waagerechteste Gegenstand im ganzen Haus ist:



Anschließend rührten wir Beton an und gossen den Ständer ein:



Dabei half uns Daniel. Die größte Hilfe von ihm war aber, dass er als einziger mal die Anleitung gelesen hat (bestimmt nur aus Langeweile) und merkte, dass wir den Ständer um 45 Grad verkehrt einbetoniert haben. Nach einigem Hin und Her reichte es aber, den Ständer nur ca. 10 Grad im Uhrzeigersinn zu drehen. Das war zum Glück noch möglich. Jetzt ist er zwar nicht mehr parallel zur Hauswand, aber ich denke, es ist bei uns absolut kein Problem, irgendeine Mauer zu finden, zu der der Schirmständer parallel ist ;-)

Der Estrich im Wohnzimmer trocknet weiter vor sich hin. Plan ist: spätestens Samstag wird das Parkett gelegt. Im Moment sieht es gut aus, tagsüber ist die Luft draußen schön trocken, das beschleunigt die Trocknung. Evtl helfen wir noch mit einem Kondenstrockner nach. Wir hatten die Woche bereits einen, allerdings verlor der nicht unwesentlich Wasser, so dass er zwar eine Menge Wasser aus der Luft filterte, aber gleichzeitig ein ca. 2qm große Wasserlache verursachte, wo nun der Estrich trocknungsmäßig wieder am Anfang steht… Evtl bekommen wir noch einen neuen, dann wird das mit nächstem Wochenende ganz sicher klappen. Ohne Kondenstrockner bleibt nur beten und hoffen. Noch eine Woche länger ohne Wohnzimmer und mit Staub und Chaos im Haus und ich wander aus. Irgendwohin, wo es keine Häuser gibt…. :evil:

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Ein Altbau bleibt ein Altbau… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=941 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=941#comments Mon, 04 Jul 2011 16:27:07 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=941 … und manchmal muss man das einfach hinnehmen.

Aber von Anfang an. Nachdem wir letztes Wochenende die Folie im Wohnzimmer verlegt hatten, verklebten wir Sonntag noch Estrichdämmstreifen. Die sorgen dafür, dass es keine Verbindung zwischen Estrich und Mauerwerk gibt, so dass sich der Trittschall nicht im ganzen Haus verbreitet:

Dienstag abend kam dann [...]]]> … und manchmal muss man das einfach hinnehmen.

Aber von Anfang an. Nachdem wir letztes Wochenende die Folie im Wohnzimmer verlegt hatten, verklebten wir Sonntag noch Estrichdämmstreifen. Die sorgen dafür, dass es keine Verbindung zwischen Estrich und Mauerwerk gibt, so dass sich der Trittschall nicht im ganzen Haus verbreitet:



Dienstag abend kam dann der Estrich. Wegen der kleinen Menge aber nicht bequem mit einem Pumpwagen angeliefert, sondern in Säcken. 40kg Säcke. 25kg wäre ja was für Mädchen… Glücklicherweise war Dienstag der wärmste Tag im Jahr. Bei 38 Grad im Schatten schleppt man doch total gerne Estrichsäcke 50m durch den Garten. Großer Applaus für Gunnar und Stefan, die tapfer alle 40 Säcke bis ans Haus trugen!



So sieht man danach übrigens aus:



Der Estrich wurde dann in einer Putzmaschine angerührt und ins Wohnzimmer gepumpt. Und das klappte tasächlich ohne unsere Wände zu versauen!



Dummerweise haben wir versäumt, die Fenster zu öffnen. Und das einzige offene Fenster mussten wir schließen (bzw. von außen zukleben), damit dort nicht die Katzen reinspringen. Da wir einen Tempo-Estrich benutzten, der schon nach 3 Stunden begehbar sein sollte, zog der ziemlich schnell an. Das führte dazu, dass sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer bis ins Unerträgliche anstiegen. So war nicht mehr an ein Trocknen des Estrichs zu denken. Also öffneten wir das Fenster wieder. Mit einer Folie, die oben ca. 10 cm offen war, wollten wir verhindern, dass die Katzen hineinspringen. Natürlich dauerte es keine 2 Stunden bis wir das erste “MIAAAAAUUUUUUUU” aus dem Wohnzimmer hörten. Große Katze saß im frischen Estrich und kam nicht aus dem WOhnzimmer raus, da die Tür natürlich zugestellt war… wegen der Katzen…. Glücklicherweise war der Estrich aber schon einigermaßen angetrocknen, so dass nichts passiert ist. Nicht auszudenken, wenn die Katze in den flüssigen Estrich gesprungen wäre. Die hätte sich und das ganze Haus schön mit Estrich eingesaut…

Im Laufe der Woche merkte ich dann, dass ich mich beim Volumen des Hauses, das bei einer Blower Door Messung im Gerät angegeben wird, ganz fies verrechnet hatte. Ohne ins Detail zu gehen: Die beim letzten Mal gemessenen Wert waren allesamt ca. 0,4 zu gut. :oops: Beim allerersten Test wurde das Volumen aber mit einer Faustformel berechnet, die bei unserem Haus gar nicht passt, so dass dort das Ergebnis im Gegenzug viel schlechter war. Also zusammenfassend gesagt:

- Erste Messung war ca. 2,9 (statt 3,3)
- Nächste Messung war ca. 2,8 (statt 2,4)
- Messung ohne Wohnzimmer war ca. 2,1 (statt 1,6)

Hm. Nicht so gut. Umso spannender, ob das Beseitigen des Schwachstelle Wohnzimmer tatsächlich das gewünschte Ergebnis gebracht hat.

Donnerstag war der Estrich dann fest genug, dass wir an die Lüftungsanlage rankamen. Also konnte die abgeklebt werden, so dass wir einen Blower Door Test machen konnten. Mal wieder. Wir klebten alle anderen Lüftungsöffnungen noch ab und bauten das Gerät auf. Mal wieder. Ich war ziemlich nervös. Dann die Ernüchterung: 2,1. Mist. Es war wie verhext. Aber so langsam wurde uns klar, dass es nicht die eine große Schwachstelle gibt (wobei das Wohnzimmer ja schon eine Menge Luft verlor), sondern das Haus an sich einfach undicht ist. Unsere Undichtigkeit kommt aber nicht durch schlecht eingebaute Fenster oder schlechte Ausführung der einzelnen Gewerke, sondern ist einfach konstruktionsbedingt. Unsere Zwischendecken sind allesamt Holzbalkendecken. Und innerhalb dieser Holzbalkendecken, kann man davon ausgehen, dass das Mauerwerk unverputzt ist. Also kann die Luft sowohl durch die Deckenanschlüsse als auch durch den Boden in das Mauerwerk eindringen. Denn weder die Gipskartondecken noch die Böden sind luftdicht. Hat natürlich gar niemand dran gedacht. Auch im Luftdichtheitskonzept wurden die Zwischendecken vernachlässigt. Üblicherweis sind diese ja aus Beton und stellen daher keine Schwachstelle dar. Dadurch wurden sie einfach nicht betrachtet. :-(

Gut ist: Das wird sich in der Praxis quasi nicht bemerkbar machen. Dann man hat nunmal nicht solche künstlich simulierten Druckverhältnisse wie bei der Blowerdoor Messung. Und auch Wind kommt nicht ins Haus, da der Außenputz luftdicht ist. Außerdem ist das eine Sache, der man nur mit soviel Aufwand hätte begegnen können, dass es sich niemals gelohnt hätte, überall luftdicht zu machen. Aber das ändert nichts daran, dass wir nicht auf den geforderten Wert bei der Luftdichtheit kommen und somit keinen Anspruch auf die angestrebten Fördergelder haben.

Nachdem ich mich Donnerstag schon gedanklich von den Geldern verabschiedet habe, wollte Gunnar noch nicht aufgeben. Wenn die Zwischendecken das Problem sind, so würde die alte Paneelendecke im Flur die größe Schwachstelle darstellen. Das war tatsächlich nicht so unwahrscheinlich. Also klebten wir Samstag die komplette Decke provisorisch mit einer Folie ab:



Das war absolute Mistarbeit. Insbesondere, weil über der Treppe die Decke gute 5 Meter hoch ist… Als alles verklebt war, bauten wir das Messgerät auf und klebten alle Lüftungsöffnungen ab. Mal wieder…. Mittlerweile hasste ich es.

Hier der Hausherr beim Test und das niederschmetternde Ergebnis:



Die Messung ergab einen Wert von 2,0. Also eine unwesentliche Verbesserung. Gunnar war zwar enttäuscht, ich auch, aber so haben wir die letzte Möglichkeit, was zu tun, ausgeschlossen. Das lässt ruhiger schlafen. Die letzte Woche träumte ich schon von Luftdichtheit. :roll:

Realistisch betrachtet ist ein Wert von 2,1 für ein Haus mit Ursprungsbaujahr 1850 gar nicht mal schlecht. Im Neubau ohne Lüftungsanlage ist sogar nur ein Wert von 3 vorgeschrieben. Und da herrschen bessere Rahmenbedingungen als bei uns.

Allerdings heißt das, dass wir den Garten nicht aufwändig neu gestalten können. Da müssen wir wohl selber anpacken und alles nach und nach machen. Schade. Der Innenhof, der als Trost für den Garten herhalten sollte, ist auch auf Eis gelegt. Unser Pflasterer hat keine Zeit für uns. Ich mag es nicht, wenn es so stockt. Und gerade bei dem schönen Wetter ist es schade, dass der Innenhof immernoch nicht gemacht ist. Aber naja. Wird schon noch.

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Poolparty im Wohnzimmer! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=936 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=936#comments Sat, 25 Jun 2011 08:01:38 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=936 Diese Woche ging es Dank Feiertag los mit dem Boden im Wohnzimmer. Zur Erinnerung: Der Boden muss neu aufgebaut werden, um eine luftdichte Ebene zu schaffen. Bei der Gelegenheit werden wir auch direkt einen Ausgleich schaffen, damit unser Parkett einen geraden Untergrund hat und nicht die Haptik eines Wasserbetts….

Zuerst mussten die Möbel rausgetragen werden. Zum [...]]]> Diese Woche ging es Dank Feiertag los mit dem Boden im Wohnzimmer. Zur Erinnerung: Der Boden muss neu aufgebaut werden, um eine luftdichte Ebene zu schaffen. Bei der Gelegenheit werden wir auch direkt einen Ausgleich schaffen, damit unser Parkett einen geraden Untergrund hat und nicht die Haptik eines Wasserbetts….

Zuerst mussten die Möbel rausgetragen werden. Zum Glück haben wir ausgerechnet im Wohnzimmer keine leichten IKEA Möbel, sondern sauschwere Massivholztrümmer als Möbel. Sonst wäre es ja langweilig gewesen. Aber mein Bruder und Mitbewohner Stefan und Gunnar schleppten Tapfer alle Möbel raus. Ich konnte mangels Kraft eigentlich nur Regieanweisungen geben. Meine Spezialität ;-)



Die Möbel brachten wir mit Ach und Krach irgendwo in den anderen Räumen der Etage unter. Jetzt haben wir aktuell kein Wohnzimmer mehr und alle anderen Räume sind mit Möbeln vollgestellt. Wie gemütlich:



Anschließend wurden die Fußleisten und das Parket (zum Glück schwimmend verlegt) entfernt:



Direkt am Anfang entfernten wir das Parkettstück, das wir als letztes verlegt hatten. Ich denke nicht, dass ich erwartet hatte, dass wir das so schnell wieder sehen:



Rechts hatte ich dann schonmal die Chronik dieses Parkettstücks fortgeführt. Auf Stefans Hinweis hin, auch mit genügend Platz für weitere Einträge. Man weiß ja nie……. :roll:

Wir entfernten aber tapfer das ganze Parkett. Gar nicht so einfach, wenn man sich daran erinnert, wie mühsam es verlegt wurde. Das war nämlich eine ziemliche Plackerei wegen des krummen Bodens. Eine Bretter hatten auch schon eine ordentliche Wölbung angenommen. Prima, so wird es dann auch wieder eine Höllenplackerei das Parkett wieder zu verlegen. Weil ja dann der Boden gerade ist, wir also wieder gegen die Form des Parketts arbeiten. *seufz*

Aber als das Parkett weg war, sah man, dass dort doch beachtliche Löcher waren, die Richtungs Heizungsraum und Mauerwerk gehen. Hier mal als Beispiel um den Kamin herum:



Und hier mal der verzweifelte Versuch vom Oktober letzten Jahres, die Unebenheiten des Bodens, also die nicht zu verachtende Delle zu unterbauen, damit uns das Parkett nicht kaputt geht:



:shock: :oops:
Gebracht hats nichts. ;-)

Nachdem Parkett und Trittschalldämmung entfernt und in den Partyraum getragen wurde, verlegten wir erst Trittschalldämmung, um die Folie zu schützen. Durch die Unterbau-Aktion fanden wir sogar soviel günstige Dämmung unter dem Parkett, dass es für den ganzen Raum reichte…. Hier Stefan graziös mit wehender Dämmung bei der Arbeit:



Anschließend verlegten wir die Folie, und klebten sie an den Seiten mit speziellem Komponentenkleber ab. Bienchenkleber nenne ich den. Wegen der hübsch schwarz-gelben Farbe. ;-)




Ergebnis ist ein Wohnzimmer, das bedenkliche Ähnlichkeit mit einem großen Swimmingpool hat:



Wir haben ernsthaft überlegt, eine aufblasbare Insel und ein Schlauchboot zu besorgen, leckeren Sangria anzusetzen und einfach eine Poolparty zu feiern. Um aber die Folie nicht zu gefährden haben wir es gelassen. Schade ;-)

Anschließenmd waren wir neugierig, ob sich bezüglich Luftdichtheit was getan hat. Da wir glücklicherweise noch das Blowerdoor Messgerät da hatten, bauten wir das also nochmal auf und klebten (mittlerweile schon mit Routine) die Lüftungsanlage ab:



Stefan hatte übrigens merklich Spaß:



Beim Test mit Unterdruck drückte sich die Folie extrem nach oben. Stefan bemerkte nachdenklich sinnierend: “Und so wird aus einem Pool eine Hüpfburg”. Und recht hatte er. Die Katzen fanden das Anfangs noch spannend und jagten jede Erhebung die sich bei der Folie gebildet hat. Als das ganze jedoch zu einer einzigen großen Wölbung wurde, war es ihnen wohl doch zu unheimlich und sie verschwanden.
Dummerweise hatte sich durch den Unterdruck überall die Folie nochmal gelöst. Wir haben den Kleber nicht lang genug trocknen lassen. Das Ergebnis von 2,02 lässt zwar hoffen, sagt letztlich aber nichts so wirklich aus, da ja überall die Folie sich gelöst hatte. Und bevor wir uns weiter verrückt machten, haben wir das Gerät wieder abgebaut. Zuviel Messen ist nicht gut fürs Gemüt!
Die Folie haben wir wieder überall so gut es ging angedrückt, hoffen wir, dass wir es mit unserer Ungeduld nicht versaut haben…
Wie gehts jetzt weiter? Statt wie geplant eine Trockenschüttung einzubringen, werden wir Fließestrich nehmen. Trockenschüttung hatten wir wegen des geringen Gewichts gewählt. Wir hörten jedoch von allen Seiten, dass man Trockenschüttung erst ab 4-5cm ordentlich verarbeiten könne. Gerade als Laie wäre das mit 2 cm nahezu unmöglich. Auch verdichtet sich die Schüttung bei zu geringer Höhe nicht ordentlich. Aber 4-5cm plus 2 cm OSB-Platten. Das war uns dann doch zuviel Aufbau. Also ließen wir von unserer Architektin kurz durchrechnen, ob die Decke 2 cm Fließestrich vetragen würde. Da zum Glück damals beim Anbau alles vorschriftsmäßig gebaut wurde, stellte die Belastung des Estrichs keine Gefahr da. Also beschlossen wir, Fließestrich zu nehmen. Eingebracht wird der von unserem Verputzer, der irgendwie jedes Gewerk beherrscht und immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Ja, mit unserem Kompetenzteam hatten wir wirklich Glück. Gute Leute am Bau sind wirklich Gold wert! (Manchmal im wahrsten Sinne, billig sind die guten Leute nämlich meistens nicht ;-) )

Wir gönnen uns auch schnelltrocknenden Estrich. Der wird Montag nachmittag eingebracht, ist nach wenigen Stunden begehbar und nach ca. 1-2 Wochen komplett trocken. Da das Wetter ab Montag nochmal richtig sommerlich werden soll, hoffen wir, dass der Estrich schnell trocknet und wir bereits nächstes Wochenende das Parkett wieder verlegen können. Solange müssen wir zwischen Umzugskartons und Möbeln hausen.

Aber was tut man nicht alles für einen geraden Boden und ein luftdichtes Haus? Na gut, ohne Fördergelder, die daran hängen, würden wir das mit der Luftdichtigkeit wohl nicht so genau nehmen ;-) Sollten wir Dienstag Abend das Blower Door Messgerät noch haben, werden wir dann wohl nochmal eine Messung durchführen. Wenn der Estrich begehbar ist und wir die dann noch evtl offenen Randstellen abgedichtet haben.

Es bleibt spannend….

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Wie Sie sehen, sehn Sie nichts… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=930 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=930#comments Sun, 19 Jun 2011 12:27:25 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=930 Diese Woche gibts mal wieder was zu erzählen. Montag vereinbarten wir einen Termin für Samstag mit unserem Fensterbauer, der uns netterweise einen Ventilator zur Blowerdoor Messung ausleihen wollte. In der Woche klebten wir dann noch einige markanten Stellen ab. Dabei gabs dann ein paar elektroinstallationstechnische Kollateralschäden, erzeugt durch mich, ganz gemäß der Weisheit “Und bist [...]]]> Diese Woche gibts mal wieder was zu erzählen. Montag vereinbarten wir einen Termin für Samstag mit unserem Fensterbauer, der uns netterweise einen Ventilator zur Blowerdoor Messung ausleihen wollte. In der Woche klebten wir dann noch einige markanten Stellen ab. Dabei gabs dann ein paar elektroinstallationstechnische Kollateralschäden, erzeugt durch mich, ganz gemäß der Weisheit “Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt”:



Das war übrigens die Abdeckklappe, wo die Signalkabel zum Beamer rauskommen. Nachdem dieses Hindernis beseitigt war, konnte ich dort die Kabeldurchführung (die direkt ins undichte Mauerwerk geht) abkleben. Getreu dem Motto “Viel bringt viel” sparte ich auch nicht am Klebeband:



Samstag morgen klebten wir dann, wie schon vor vier Wochen beim “richtigen” Blowerdoortest die Lüftungsöffnungen ab:



Dann konnte es losgehen. Von einem Freund von Gunnar hatten wir uns eine Nebelmaschine geliehen. Damit wollten wir rausfinden, wohin die Luft im Wohnzimmer tatsächlich entweicht. Vermnutung war ja weiterhin der Wohnzimmerboden. Zuerst wurde der Ventilator eingebaut. Diesmal wählten wir das Fenster oben im Flur. Da unser Fensterbauer und sein Mitarbeiter normalerweise selber keinen Blowerdoor Test durchführen und demzufolge auch eher selten eine solche Konstruktion montieren, war der Aufbau diesmal ein kleines Abenteuer:



Aber mit vereinten Kräften und der Bedienungsanleitung schafften wir es in nur ca. 45 Minuten, das Ding ins Fenster zu hängen. Danach wurde der Aufbau noch einer abschließenden Sichtprüfung unterzogen:



Dann gings los. Wir schalteten das Gerät auf Überdruck. Auf dem Bild sieht man schön, wie sich die Plane nach Außen wölbt:



Bevor wir aber die Nebelmaschine einschalteten, kam unser Fensterbauer auf die gute Idee, die Rauchmelder abzuschalten. Na, das wäre ein schöner Lärm geworden… Wo wir dann gerade so weitsichtig waren, riefen wir auch noch die Feuerwehr an und sagten Bescheid, dass wir einen Blower Door Test mit Nebel machen würden und sie nicht ausrücken bräuchten, falls jemand Rauch aus dem Haus kommen sieht. Im Nachhinein sind wir froh, dass es gestern nicht dummerweise gebrannt hat. Denn erstens hätten die Rauchmelder nicht reagiert, zweitens wäre keine Feuerwehr gekommen und drittens hätte man mal der Versicherung erklären müssen, dass man der Feuerwehr vorher Bescheid sagt, sie bräuchten nicht löschen zu kommen… öhm…ja. ;-) Aber zurück zur Messung.

Wir nebelten ordentlich das Haus ein. Hier mal ein Blick ins Wohnzimmer, ganz im Stil eines November-Morgens am See:



Obwohl neben dem Nebel auch ordentlich Rauchschwaden zu sehen war, konnte wir keine Bewegung erkennen, die wirklich richtung Boden ging. Eigentlich war gar keine Bewegung zu erkennen. Egal wo wir unser Haus einräucherten, es gab keine klar erkennbare Richtung, wo die Luft hinzog. Nur der Nebel lichtete sich nach und nach.
Hm. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wo geht die Luft hin? Ist nun der Boden die Schwachstelle oder was ganz anderes? Ist es überhaupt das Wohnzimmer? Oder sollten etwa meine vorangegangenen Abklebungen schon zu einem luftdichten Haus geführt haben? Goethe triffts ganz gut: “Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor…”

Wir beschlossen mit dem Ventilator eine richtige Blower Door Messung zu machen. Dazu gingen wir die Anleitung des Geräts Schritt für Schritt durch. Am Ende erhielten wir einen Wert von 2,17. Das ist natürlich noch zuviel, aber immerhin schon enorm besser als bei dem Test vor 4 Wochen. Also haben die Abklebungen tatsächlich was gebracht. Mittlerweile waren schon mehrere Stunden vergangen und unser Fensterbauer musste so langsam los. Aber er war so nett, uns das Gerät da zu lassen. Prima. Wir hatten also das ganze Wochenende Zeit, weiter zu messen.

Also ging es weiter. Wir klebten die Wohnzimmertür ab und führten erneut eine Messung durch. Wir erreichten einen Wert von 1,6. Wieder mal ein Hinweis, dass es am Wohnzimmer liegt. Neues Fenster, neues Glück: Da wir ja nichts weiter vor hatten an dem Nachmittag, bauten wir den Ventilator kurzer Hand in eines der Wohnzimmerfenster ein:



Wir klebten die Wohnzimmertür ab und führen den Test nur fürs Wohnzimmer durch. Und kamen auf einen Wert von 5,7 :shock: Damit sollte prinzipiell jeder Zweifel vom Tisch sein, dass es am Wohnzimmer liegt. Wir haben danach nochmal das ganze Haus gemessen, um sicher zu gehen, dass wir nicht nur beim Umbau des Ventilators geschlampt haben und so diesen schlechtenh Wert verursachten. Aber der Wert war nahezu identisch mit dem ersten gemessenen Wert.

Da Blower Door Messungen so einen Spaß machen, haben wir heute morgen dann nochmal das Gerät eingebaut. Wir wählten wieder das Wohnzimmerfenster, erzeugten diesmal Unterdruck und gingen durchs ganze Haus um weitere Schwachstellen zu suchen. Dazu reicht es, bei markanten Stellen mal die Hand hinzuhalten. Auch bei kleinen Leckagen ist dann ein deutlicher Luftzug zu spüren. Und wir wurden fündig. Neben dem Sicherungskasten (den ich eigentlich schon ordentlich abgeklebt hatte :oops: ), und einem unsauber abgeklebten Lüftungsauslass waren es besonders Steckdosen, wo die Luft durchkam. In Vorwände eingebaute Steckdosen (wie in unserem Bad oben) sind enorme Schwachstellen, wenn man keine winddichten Dosen nimmt. Haben wir natürlich nicht getan, also ziehts da. Je nach Druckverhätnissen ersetzt der Luftzug aber wenigstens den Fön. Auch eine Möglichkeit Energie zu sparen, immerhin ;-)
Nachdem wir jedenfalls heute morgen dann alle gefundenen Lackagen provisorisch abdichteten, kamen wir bei einer erneuten Messung nochmal auf eine Verbesserung um 0,4. Wenn wir diese gefundenen Lecks (soweit möglich) also jetzt abdichten und dann noch den Wohnzimmerboden neu aufbauen, diesmal mit luftdichter Ebene, dann sollten wir unseren Wert von 1,5 erreichen. Auch wenn noch eine kleine Restunsicherheit bezüglich des Bodens bleibt. Die Nebelmaschine brachte da ja leider nicht die große Erkenntnis, allerdings war bei Unterdruck entlang der Fugen ein deutlicher Luftzug zu spüren.

Wenn alles klappt, werden wir das kommende lange Wochenende nutzen, um den Boden aufzubauen. Wenn wir Glück haben, können wir den Ventilator sogar die ganze Woche behalten, so dass wir beim Aufbau des Fußbodens direkt nochmal messen können, ohne uns den Ventilator erneut leihen zu müssen.

Und bis dahin werde ich tapfer Steckdosen von innen luftdicht machen… :roll:

An dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an unseren Fensterbauer Herrn Bee und Herrn Emmerich, von der Fa. BFT für den Ventilator und die unermüdliche Unterstützung beim Detektivspielen nach den Schwachstellen … und das obwohl die Fenster und Türen als einzige Bauteile im ganzen Haus wirklich keine Undichtigkeit zeigen! Großes Kompliment!

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=930 1 Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=925 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=925#comments Mon, 13 Jun 2011 06:50:14 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=925 Diese Woche gibts mal wieder nur wenig zu berichten. Bezüglich Innenhof hat sich noch nichts neues ergeben, da warten wir auf den Termin fürs Pflastern. Vom Ventilator haben wir auch nichts mehr gehört. Da müssen wir diese Woche auch unbedingt nachhaken. Bis nicht die Luftdichtheit eindeutig geklärt ist, wird hier im Haus auch nichts mehr [...]]]> Diese Woche gibts mal wieder nur wenig zu berichten. Bezüglich Innenhof hat sich noch nichts neues ergeben, da warten wir auf den Termin fürs Pflastern. Vom Ventilator haben wir auch nichts mehr gehört. Da müssen wir diese Woche auch unbedingt nachhaken. Bis nicht die Luftdichtheit eindeutig geklärt ist, wird hier im Haus auch nichts mehr gemacht.

Aber ganz faul waren wir die Woche nicht. Gunnar hat nochmal eine Fuhre Bauschutt weggefahren und vor allem ENDLICH mal das Gestrüpp vor der Garage entfernt, also die sterblichen Reste des Kirschbaumes. Zum Glück hatte ich damals beim Transport der Baumüberreste vor die Garage alle Äste schonmal auf eine Länge von ca. 60cm gekürzt, so war es für Gunnar etwas weniger Arbeit. Und so sieht es jetzt vor der Garage aus:



Zur Erinnerung, so sah es seit 2 Monaten aus:



Endlich kann man dort auch wieder parken…

Auch ich war die Woche fleißig. Na gut, überarbeitet hab ich mich am Haus nicht. Aber ich habe die zugegipsten Dübel im Innenhof überstrichen. Ganz unsichtbar geworden sind sie zwar nicht, aber man sieht sie nur, wenn man weiß, dass sie da sind. Auf den Bilder sieht man sie übrigens mehr als in Wirklichkeit (wiedermal der besondere Charme meiner Kamera…):



Noch eine gute Nachricht zum Schluss. Die Förderung für die Architektenleistung (Baubegleitung) wurde genehmigt. Macht zwar nur ein Bruchteil der Kosten für die Baubegleitung aus, aber wie heißt es so schön? Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=925 2 Flutlicht, Steine und süße Früchte http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=919 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=919#comments Sun, 05 Jun 2011 07:10:35 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=919 Vom Ventilator haben wir noch immer nichts gehört, evtl rufen wir mal nächste Woche an. Schließlich wollen wir das alles schnell erledigen. “Das alles” ist hierbei ein komplett neuer Aufbau des Wohnzimmerbodens. *seufz* Jedenfalls mit 95% Wahrscheinlichkeit. Gegen die restlichen 5% sichern wir uns durch die Aktion mit Ventilator und Nebelmaschine ab. Nicht dass es [...]]]> Vom Ventilator haben wir noch immer nichts gehört, evtl rufen wir mal nächste Woche an. Schließlich wollen wir das alles schnell erledigen. “Das alles” ist hierbei ein komplett neuer Aufbau des Wohnzimmerbodens. *seufz* Jedenfalls mit 95% Wahrscheinlichkeit. Gegen die restlichen 5% sichern wir uns durch die Aktion mit Ventilator und Nebelmaschine ab. Nicht dass es am Ende doch ein anderes Loch ist, wo die Luft durchpfeift…

Beim Innenhof steht die Planung soweit. Morgen wird der große Sonnenschirm angeliefert, dann können wir die genaue Position des Schirms und der Lampen (und deren Anzahl) bestimmen und somit auch die Lampen bestellen. Einen genauen Termin fürs Pflastern haben wir noch nicht, wird aber so in 2 oder 3 Wochen sein.

Gestern hat Gunnar am Pelletschuppen weitergemauert. Da war noch eine Lücke oben, wo die Balken aufliegen. Da nicht überall ganze Steine reinpassten, musste auch gesägt, bzw. geflext werden. Hier Gunnar beim Sägen und Mauern:



Das Ergebnis kann sich eigentlich sehen lassen. Hier mal ein Zwischenstand:



Tja, mir fiel ja schon letztes Jahr auf, dass an Günni ein Maurer verloren gegangen ist… ;-) Und nochmal großer Applaus, gestern war es unglaublich schwül bei knapp 30 Grad. Da gibts schöneres als Steine zu schleppen…
Ich war gestern aber auch nicht faul. Ich ersetzte unsere Innenhoflampe. Als wir die damals aufhingen, war unser Ziel, einen beleuchteten Innenhof zu haben, so dass man ohne Probleme zur Haustür findet, wenn man von der Garage kommt. Da schien uns ein 500 Watt Strahler ausreichend zu sein. Tja. Beim ersten Einschalten merkten wir schon, dass wir mit dem Ding nicht nur den Innenhof, sondern das ganze Städtchen beleuchteten. Man hätte das auch als Flutlichtanlage durchgehen lassen. Also die Übertragung von DFB-Pokalfinalspielen war auch in den Abendstunden möglich. :cool: Leider ist aber der Innenhof zu klein für ein Fußballfeld und die TUS Mosella Schweich noch weit von einem Pokalfinale entfernt. Also kam die Lampe weg.

Man glaubt ja gar nicht, was man alles benötigt, um eine Lampe zu wechseln:



Als Ergbnis gabs aber einen kleinen, feinen Strahler mit dezenten 35 Watt, der genug Licht spendet, um die Haustür ordentlich zu beleuchten. Und wenn es dunkel ist, sind auch 35 Watt Halogen viel. Bilder gibts aber heute nur im Hellen. Bilder im Dunkeln gibts dann evtl nächste Woche, gestern im Dunkeln hats zuviel geregnet, da wollte ich nicht raus. :oops:



Die hübschen Flecken oberhalb der Lampe sind alte Dübellöcher des vorherigen Strahlers. Die haben wir mit unserem Lieblingswerkstoff Elektrikergips zugegipst. Es wird noch darübergestrichen, so dass man die Löcher nicht mehr sieht. Da es gestern aber dann kräftige Gewitter mit viel Regen gab, verschob ich das Anstreichen auf einen trockeneren Tag.

Gestern ging ich auch nochmal offenen Auges durch den Garten. Und was entdeckte ich? Unter unseren teuflichen Brombeersträuchern kämpften sich Wilderdbeeren durch, die herrlich süße Beeren tragen. Außerdem sind die Kirschen reif:



Die Kirschen sind dieses Jahr sehr früh dran. Hier mal ein Bild von vor genau einem Jahr:



Nicht nur, dass die Kirschen noch alles andere als reif waren, es waren auch viel, viel mehr. Aber das hängt direkt zusammen, wie mir meine Obstanbaukompetenz verriet. Da wir dieses Jahr aufgrund der hohen Temperatur eine sehr frühe Blüte bei den Kirschen hatten, gabs zu dem Zeitpunkt einfach nicht genug Bienen. Und ohne Bienen keine Früchte. Somit gabs zwar herrlich blühende Kirschbäume, aber nun wenig Kirschen. Naja, die paar Kirschen, die wir haben sind aber lecker! Zwar nicht so süß wie die vom gefällten Baum (eine andere Sorte), aber dennoch sehr schmackhaft!

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=919 0 Vom Nappo nichts neues http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=914 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=914#comments Sun, 29 May 2011 05:50:32 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=914 Eigentlich gibts diese Woche (wie man im Titel scharfsinnig erkennen kann) nichts Neues. Der Ventilator ist noch nicht da, so dass der Disconebel im Haus noch warten muss. Und erst dann gehts weiter mit der Luftdichtheit. Aber es ist ja nicht so, als gäbe es sonst keine Baustellen. Sie sind halt nur weniger spannend. Gestern haben [...]]]> Eigentlich gibts diese Woche (wie man im Titel scharfsinnig erkennen kann) nichts Neues. Der Ventilator ist noch nicht da, so dass der Disconebel im Haus noch warten muss. Und erst dann gehts weiter mit der Luftdichtheit.
Aber es ist ja nicht so, als gäbe es sonst keine Baustellen. Sie sind halt nur weniger spannend. Gestern haben wir dann Müll weggefahren, der sich seit geraumer Zeit in der Garage breit gemacht hatte:



Es waren ca. 220 kg. Und ist somit die leichteste Fuhre, die wir bisher weggefahren haben. Jetzt gibt es noch den restlichen Bauschutt, einen halben Kirschbaum vor der Garage, eine Unmenge an Holz und riesige Asbestplatten, die noch entsorgt werden müssen… Ohje.

Außerdem hat Gunnar mal wieder den Partyraum aufgeräumt. Ich weiß gar nicht, wie wir es schaffen, den Raum immerwieder ins Chaos zu stürzen…. Naja, aber jedenfalls ist er jetzt so aufgeräumt wie seit Monaten nicht mehr:



Vielleicht bleibt er dann ja jetzt so… *räusper*

Apropos Partyraum. Wegen vermehrter Nachfragen: Ja, das Ding ist und bleibt PARTY-Raum. Am Nutzungskonzept hat sich nicht geändert, nur der Termin verschiebt sich wohl bis ins nächste Jahr… Im Partyraum werden die Tapeten entfernt, eine Wand noch gedämmt, neu tapeziert, gestrichen und PVC verlegt. Dann kommt eine Spüle da hinein und einen Kühlschrank. Da die Heizung ja soviel Platz weggenommen hat, wird da keine Sitzecke hineinkommen, eine Bierzeltgarnitur passt aber temporär hinein. Also: Der Partyraum wird kommen. Man muss nur Geduld haben… Und wir haben ja gelernt: Geduld ist die oberste Tugend des Bauherrn. :roll:

Beim Innenhof sind wir noch nicht weiter gekommen. Da müssen wir nochmal schauen, was wir mit dem Abfluss machen, die Lampen aussuchen und kaufen und Stromkabel verlegen. Dann kann gepflastert werden. Vorher sollten wir uns noch Gedanken darüber machen, wo der Sonnenschirm hinsoll. Wir planen einen großen Schirm anzuschaffen (eher gegen Regen als gegen Sonne) und den könnte man ggf. direkt einbetonieren. Außerdem sollte man darauf achten, dass nicht ausgerechnet unter dem Fuß des Schirms eine Lampe sitzt. Wenn gepflastert ist, können wir den Innenhof endlich “wohnlich” machen. Und da freue ich mich schon drauf. Dann können wir endlich schöne Kübelpflanzen kaufen, ein kleines Kräuterbeet anlegen und haben einen tollen Platz wo wir im Sommer abends draußen sitzen können. Klar können wir auch jetzt draußen sitzen (tun wir ja auch), aber wirklich gemütlich ist es nicht.

So, und nun zu guter Letzt noch ein Bild unserer wunderschönen, orangen Rosen:



Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=914 3 Drei Birnen und ein Model http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=907 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=907#comments Sun, 22 May 2011 07:42:52 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=907 Diese Woche haben wir uns ersteinmal vom Schock des Blower Door Test erholt. Nach langen Telefonaten mit unserem Energieberater und unserer Architektin sind wir jetzt soweit, dass wir zuerst einmal überprüfen, wo die Schwachstellen im Wohnzimmer tatsächlich sind.

Dazu wird unser Fensterbauer uns einen Ventilator ausleihen, mit dem man Über- bzw. Unterdruck erzeugen kann. Dann werden [...]]]> Diese Woche haben wir uns ersteinmal vom Schock des Blower Door Test erholt. Nach langen Telefonaten mit unserem Energieberater und unserer Architektin sind wir jetzt soweit, dass wir zuerst einmal überprüfen, wo die Schwachstellen im Wohnzimmer tatsächlich sind.

Dazu wird unser Fensterbauer uns einen Ventilator ausleihen, mit dem man Über- bzw. Unterdruck erzeugen kann. Dann werden wir im Haus Überdruck erzeugen und eine Nebelmaschine anwerfen. Dadurch kann man sehr gut sehen, wo die Luft hingeht. Das Gerät wir innerhalb der nächsten vier Wochen beim Fensterbauer angeliefert, dann können wir die Messung durchführen.

Mittlerweile habe ich über unseren Bodenaufbau nocheinmal nachgedacht und mir ist noch ein großes Problem aufgefallen. Unter den alten Dielen befindet sich ja ein Hohlraum, der nur mit altem Dreck etc gefüllt ist. Die Außenwand dort, also innerhalb des Hohlraumes ist mit 99%iger Wahrscheinlichkeit unverputzt. Wieso hätten die Besitzer vor 50 Jahren da auch verputzen lassen sollen? Und unverputztes Mauerwerk ist nicht luftdicht. Die Luft verschwindet ungehindert in die Steine. Im Wohnzimmer wäre das dann bei einer Höhe von 20 cm und 20 Metern Außenwand eine unverputzte Fläche von 4m². Da geht schon eine enorme Menge Luft durch, so dass auch ein so schlechter Wert entstehen kann. Problem ist also nicht (nur) der alte Putz nach unten, sondern die unverputzte Außenwand innerhalb des Bodens.

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, werden wir das Problem wie folgt beheben: Perkett und Trittschalldämmung raus. Dann eine Folie auf die alten Dielen, an den Innenputz luftdicht verklebt, darauf eine Trockenschüttung, um auch endlich einen geraden Boden zu bekommen, darauf dann OSB-Platten oder Trockenestrich. Und darauf dann wieder Parkett. Diese Variante hat den Vorteil, dass die alten Dielen nicht raus müssen, also uns eine Menge Dreck erspart bleibt. Nachteil ist, dass wir so ca. zwei bis drei cm an Höhe verlieren. Was wiederum bedeutet, dass die Wohnzimmertür nocheinmal abgesägt werden muss und die Türzarge gekürzt werden muss. Aber in sowas haben wir ja Übung ;-)

Bis aber die Überdruckmessung gemacht werden kann, habe ich mir die Zeit damit vertrieben, einige kleinere Leckagen schonmal abzudichten:



Zwar waren das nicht die großen Schwachstellen, aber Schwachstelle ist Schwachstelle. Und sollte weg. Denn Kleinvieh macht auch Mist.

Apropos Kleinvieh. Ich habe nocheinmal unseren Birnbaum inspiziert. Wie bereits mal erwähnt, ruht der ja dieses Jahr. Das heißt, er trägt einfach mal keine Birnen. Keine Birnen? Ha! Weit gefehlt. Bei unserer Begutachtung fanden wir unglaubliche drei Birnen! Jawohl. Drei Stück. Reicht nicht für einen Kuchen. Und auch nicht für Schnaps. Aber egal. Hier Bilder der drei Helden:



Ok, besonders die letzte muss man suchen. Die hat Gunnar mit seinen Adleraugen entdeckt.

Gestern waren wir dann nochmal bei einer EHL-Ausstellung für das Pflaster unseres Innenhofs, ausgerüstet mit einem Muster unserer Fassadenfarbe. Das Muster entwickelte sich als wahres Model und ließ sich begeistert vor verschiedenen Steinmustern fotografieren, mal lässig an einer Wand lehnend, mal sich auf dem Boden räkelnd…




Auch ein Foto mit dem Star der Ausstellung ließ sich unser Muster nicht nehmen. Hier ein Bild mit den EHL-Bahnschwellen:



Es handelt sich hier um Steine, die wirklich faszinierend echt nach alten Holz-Bahnschwellen aussehen. Für unseren Innenhof leider zu rustikal und vor allem zu teuer. Schade.

Jedenfalls einigten wir uns auf Cavarino. Das war Gunnars Wahl von Anfang an. In der Ausstellung lagen die mal in einer etwas ausgeblichenen Variante und ich muss sagen, so gefallen sie mir noch besser. Ganz so ausgeblichen wie es auf den Bildern aussieht, waren die Steine aber nicht:


Das von mir favorisierte Casetta sah in der Fläche rötlicher aus als ich dachte und wirkte neben unserem Muster noch rötlicher. Das Cavarino sah einfach besser aus. Und ist auch das günstigere. Die Lampen für den Hof sind auch schon fast ausgesucht. Auf jeden Fall haben wir konkrete Vorstellungen. Es wird also.

So, und zu guter Letzt noch eine Frage an die floristisch versierten Blogleser: Um welche Pflanze handelt es sich hier:


Zu gewinnen gibt es ein kleines Stück unserer drei Birnen. Abzuholen im Herbst…. :cool:

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Dinge, die man am Freitag, den 13. nicht tun sollte…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=900 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=900#comments Sat, 14 May 2011 05:48:47 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=900 … da steht für mich jetzt ganz oben: Blowerdoor Test.

Na gut, so wirklich mit Glück oder Pech hat das ja nichts zu tun. Aber erstmal von Anfang an. Gestern nachmittag war die Blowerdoor Messung. Mit einem solchen Test misst man die Luftdichtigkeit eines Hauses. Die ist daher wichtig, weil die beste Dämmung nichts nützt, wenn [...]]]> … da steht für mich jetzt ganz oben: Blowerdoor Test.

Na gut, so wirklich mit Glück oder Pech hat das ja nichts zu tun. Aber erstmal von Anfang an. Gestern nachmittag war die Blowerdoor Messung. Mit einem solchen Test misst man die Luftdichtigkeit eines Hauses. Die ist daher wichtig, weil die beste Dämmung nichts nützt, wenn an der Dämmung vorbei durch irgendwelche Fugen, Ritzen und Löcher die kalte Luft reinpfeift. Neben den höheren Heizkosten hat man an solchen Stellen dann das Problem, dass durch die kalte Luft dort Schimmel entstehen kann. Also sollte ein Haus schön luftdicht sein. Ein Passivhaus benötigt einen Wert besser als 0,6. Ein Haus mit Lüftungsanlage 1,5. Eines ohne Lüftung 3,0. Wir benötigen also einen Wert von 1,5. Wieso “benötigen”? Zum einen, weil es so in der EnEV vorgeschrieben ist, zum anderen, weil davon die Fördergelder vom Land abhängen. Wenn wir also das Geld haben wollen, für dass ich jetzt monatelang gekämpft habe, benötigen wir eine Blower Door Messung mit dem Ergebnis 1,5 oder besser. Und da gehts um einen nicht unerheblichen Betrag. Demzufolge waren wir gestern auch ordentlich nervös. Na gut, eigentlich nur ich. Gunnar, der alte Optimist macht sich da eigentlich keine Sorgen.

Hier einmal Dinge, die luftdicht sind:

- nach RAL eingebaute Fenster und Türen
- Folie
- Putz
- Gipskartonplatten (da gehen die Meinungen aber auseinander, optimal sind die wohl nicht)
- Beton/Estrich

Dinge, die NICHT luftdicht sind:

- unverputztes Mauerwerk
- Dämmung
- Holz
- Bauschaum

Man muss sich also für jedes Gebäudeteil überlegen, was die luftdichte Schicht nach draußen ist. Bei uns sind alle Fenster und Türen nach RAL eingebaut. Alle Wände sind verputzt, auch die, die mit Rigips verkleidet wurden. Nach oben hin wurde im Zuge der Flockdämmung eine luftdichte Folie überall befestigt. Da wir auch sicher sind, das unsere Handwerker wissen, was sie tun, hatten wir gar keine Bedenken, dass da geschlampt wurde.

Gestern wurde es dann also ernst.

Zuerst klebten wir die dezentrale Lüftungsanlage im Wohnzimmer ab:



Anschließend baute der Blowerdoor Mensch seinen Ventilator in die Tür des Nebeneingangs:



Dann nahm er sich der zentralen Lüftungsanlage an. Die bekam oben auf dem Dachboden einen Luftballon verpasst. Da bei uns ja alles besonders ist (auch die Lüftungsanlage), schaffte der Ingenieur es anfangs nicht, die Lüftunganlage luftdicht zu bekommen, was durch einen Wert von 3,8 deutlich angezeugt wurde. Am Ende klebten wir im ganzen Haus die Lüftungsöffnungen ab:



Der nächste Wert war mit 3,1 aber immer noch unter aller Sau, was den Messer etwas verwirrte, da er ja gesehen hatte, dass eigentlich mit hoher Qualität saniert wurde. Und ein solcher Wert bedeutet schon ein großes Leck… Also gingen wir nochmal alle Räume ab. Es wurde mit einem Messgerät überall der Luftstrom gemessen. Dadurch wurden zahllose kleine Lackagen aufgedeckt. Angefangen vom Sicherungskasten und einigen Stromverteilungen, die ja den Putz (also die luftdichte Schicht durchbrechen und die Luft ins Mauerwerk leiten. Die Lampen in der Dusche sind ebenfalls etwas undicht, da ging beim Bohren die Folie darunter kaputt. Unsere Dachluke ist nicht ganz perfekt eingebaut, da ziehts auch durch. Ebenso wie durch unsere (eigentlich luftdichte) Kellertür. Aber auch nachdem wir all diese Kleinigkeiten abgeklebt hatten, lag der Wert noch bei 2,9. Diese Dinge hatten also nicht den Wahnsinnseinfluss auf die Messung.

Nachdem wir mehrfach alle Räume durchgegangen sind, war der Blowerdoor-Messer ziemlich verwirrt. Es stellte sich letztlich heraus, dass das Wohnzimmer im Gesamten eine Leckage ist. Nachdem wir mal die Wohnzimmertür schlossen und unten (wo es am meisten zog) abklebten, ging der Wert sofort auf 2,2 runter. Innerhalb des Wohnzimmers ließ sich jedoch keine größere Leckage erkennen, was wieder zu Verwirrung führte.

Im Vorfeld, schon vor ein paar Wochen, fiel mir jedoch bereits eine riesige Undichtigkeit im Wohnzimmer auf: Der Boden. Von oben betrachtet haben wir folgenden Aufbau:

- Parkett
- alte Dielen
- Holzbalken und Gefache
- Heraklitplatten
- Alter Putz
- Dämmung

Die letzten drei Sachen bilden die Decke des Partyraums. Das einzige, was da luftdicht sein kann, ist der Putz. Ein 60 Jahre alter, rissiger, bröseliger Putz. Bereits bei der Preisverleihung des Wettbewerbs fragte ich unseren Energieberater, ob das ein Problem sein könnte. Er zuckte nur mit den Schulter und sagte “Eigentlich müsste der Putz ja reichen, aber ich habe ihn ja nicht gesehen.” Jetzt sieht es aber so aus, dass genau das das Problem sein muss. Der Ingenieur für die Messung hatte eher das Wohnzimmerdach als Übeltäter vermutet. Ich habe ihm jetzt Bilder von der damals eingezogenen Folie geschickt. In meinen Augen kann das nicht das Problem sein. Er will sich mit einem Kollegen beraten und sich dann melden. Leider lässt sich diese Lackage nur mit einer Thermographie sicher feststellen, was aber wieder einige Hundert Euro kosten würde.

Tja. Da stehen wir nun mit unserem undichten Wohnzimmer. Mit Pauken und Trompeten beim Blower Door Test durchgefallen. Ein paar Hundert Euro für die Messung in die Luft geblasen (im wahrsten Sinne). Obwohl wir die Schlacht um den Zuwendungbescheid der EOR (mit ungewöhnlichen Mitteln) gewonnen haben, ist der Gewinn des Krieges in weite Ferne gerückt…. Ebenso wie die Gestaltung unseres Gartens. Denn dafür hätten wir die Förderungen verwendet. Bye-Bye Holzterasse, Bye-Bye Hochbeete, Bye-Bye neuer Gartenweg, Bye-Bye Outdoorsitzsäcke… Dieses Jahr wird es wohl nichts.

Nein, wir wollen nicht auf die Fördergelder verzichten. Da gehts um einige Tausend Euro. Aber was das nun bedeutet, daran darf ich gar nicht denken. Ich vermute, wir müssen den Wohnzimmerboden mit einer Folie abdichten. Das bedeutet: Möbel raus, Parkett raus, Dielen raus. Folie rein, neuer Boden rein, Parkett rein. Klingt einfach, aber ausgerechnet im Wohnzimmer stehen diese riesigen, massiven Möbel. *heul* Tisch ca. 100kg, Kommode 150kg, große Couch…. Und an den Dreck darf ich ja gar nicht denken! Ich mag einfach keine Baustelle mehr im Haus haben. :-(

Und weil ich daran gar nicht denken mal, sprechen wir jetzt einfach von was ganz anderem. Unser Innenhof. Da sollte ja Holz hin. Aber weils dort so schattig ist und wir ja schon im Garten eine Holzterasse bekommen (oder auch nicht, *seufz*) haben wir beschlossen dort zu Pflastern. Es sind zwei Pflaster in die enge Wahl gekommen, das eine mag Gunnar, das andere mag ich. Meine Wahl ist natürlich wieder die teurere :roll:
Was meint ihr, was ist hübscher?

Cassetta:



Cavarino:



Die Steine (und auch die Bilder) gibts bei der Firma EHL. Das Pflaster wird in eine Schotterbett gelegt. Dazu werden noch Lampen in den Boden eingelassen, die die Mauer bestrahlen. Wobei ich schon gemerkt habe, dass diese Lampen nicht die Günstigsten sind… Aber egal. Wenn schon kein Garten dieses Jahr, dann wird eben der Innenhof schön gemacht! So!

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Abfall, Abfall, du musst wandern…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=896 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=896#comments Sun, 01 May 2011 09:19:02 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=896 Nachdem wir bei strahlendem Wetter die Osterfeiertage verbracht haben, ging es die Woche dann weiter am Haus. Wir haben endlich ein Spülbecken für den Waschraum gefunden und es wurde von Gunnar und Stefan auch gleich eingebaut:

Da die zwei es aber letzte Woche besonders gut meinten mit dem Zuschneiden der Arbeitsplatte (getreu [...]]]> Nachdem wir bei strahlendem Wetter die Osterfeiertage verbracht haben, ging es die Woche dann weiter am Haus. Wir haben endlich ein Spülbecken für den Waschraum gefunden und es wurde von Gunnar und Stefan auch gleich eingebaut:



Da die zwei es aber letzte Woche besonders gut meinten mit dem Zuschneiden der Arbeitsplatte (getreu dem Motto “Schon soviel abgeschnitten und immernoch zu kurz”), haben wir etwas individuelle Abschlusse zu den Wänden rechts und links:



Tja, dann müssen da eben großzügige Sockelleisten hin. Der Wasserhahn ist übrigens noch nicht angeschlossen, Abwasser auch nicht. Kommt hoffentlich nächste Woche. Die Tapete, die ich unbedingt dort wollte (weswegen ich die rote Tapete abriss) hängt übrigens immer noch nicht. Genauso wie die Übergangsleisten immernoch fehlen…. :oops: Hier greift wohl das Pareto-Prinzip: 80% des Ergebnisses (Bezugsfertiges Haus) erreicht man man mit 20% Aufwand. Für die restlichen 20% (Übergangsleisten, Partyraum, aufgeräumte Außenanlagen….) benötigt man 80% des Aufwands. Wenn man hier Aufwand=Zeit setzt, heißt das, dass wir nach Einzug 32 Monate brauchen werden, bis der Rest fertig ist. Einweihungsparty ist also im Sommer 2013. :cool:

So, aber genug der Mathematik. Kommen wir zum Garten. Da nutzten wir das schöne Wetter gestern und räumten auf, um und weg. Es sah nämlich stellenweise noch so aus:



Besondere Herausforderung waren die Betonpfosten, zwischen die früher mal eine Wäscheleine gespannt war. Diese waren nicht nur einbetoniert, sondern auch mit dicken Stahlstreben verstärkt. Da muss die Wäsche ja damals ganz schön schwer gewesen sein. :shock:



Hier Gunnar beim Wegräumen von Dingen, die nicht nach Garten aussehen:



Als Ergebnis haben wir nun einen Garten, der nur zur Hälfte vollgemüllt ist und eine Garage, die wiedermal vollständig zugemüllt ist:



So, und zu guter Letzt nochmal Bilder von den Blümchen im Garten.



Na gut, das letzte ist kein Blümchen. Aber ich finde, das Schild passt sich denoch nett in unseren Garten ein. ;-)

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Bevor die ganze Familie zu Ostern einfällt… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=892 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=892#comments Fri, 22 Apr 2011 10:01:28 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=892 … gibts noch einen kurzen Blogeintrag.

Diese Woche wurde viel im Garten geräumt.

Ich macht Dienstag bei wunderbarem Wetter früher Feierabend und kümmerte mich um die sterblichen Überreste des Kirschbaums, die noch in Form von dicken Ästen und Reisig im Garten lagen:

Das sieht auf dem Bild jetzt unscheinbar aus, war aber eine [...]]]> … gibts noch einen kurzen Blogeintrag.

Diese Woche wurde viel im Garten geräumt.

Ich macht Dienstag bei wunderbarem Wetter früher Feierabend und kümmerte mich um die sterblichen Überreste des Kirschbaums, die noch in Form von dicken Ästen und Reisig im Garten lagen:



Das sieht auf dem Bild jetzt unscheinbar aus, war aber eine ganze Menge Holz. Hauptproblem war, dass ich das Zeug ungefähr 30 Meter über unseren schmalen Gartenweg und durch die Garage durch transportieren musste. Dazu nahm ich die Schubkarre. Da unser Weg aber rechts und links von Büschen, Gestrüpp und vor allem Müll gesäumt ist, durften die Äste nicht über die Seiten der Schubkarre hinausragen. Bei der ersten Fuhre nahm ich das noch nicht so ernst. Das führte dazu, dass ich alle 5 Meter meine halbe Ladung verlor und einen Haufen Müll mitzerrte. Ab dann musste ich also alle Äste zerkleinern. Am schnellsten ging das mit den bloßen Händen. War aber auch die schmerzhafteste Variante… Aber egal, da muss man durch. Nach 3 Stunden war ich einigermaßen fertig:



Als Belohnung gabs aber endlich eine Sitzgelegenheit im Garten, so dass man nun auch mal in der Sonne sitzen kann. Im Innenhof ist ja zu 95% nur Schatten. Außerdem gabs nochmal ein bisschen Brennholz:



Als ich da so im Garten am arbeiten war, bemerkte ich, dass die Brombeerhecken von Nachbars verwilderten Garten doch etwas stark wucherten. Also fing ich an, sie unter Lebensgefahr mit einer Säge zu kappen. Ergebnis war eine nach indischem Stil beladene Schubkarre voll Stachelhecken:



Na, wer findet die Schubkarre? :cool:

Gunnar war die Woche aber nicht weniger fleißig. Er räumte den Partyraum auf (ja, mal wieder….), half unserem Haus-und-Hof-Schrotti dabei, unseren Metall-Müll quer durch den Garten zu schleppen (inkl. sauschwerer Stahltüren….. ingesamt ca. 500kg) und räumte die alten Dielen vom Dachboden weiter richtung Garage:



So langsam lichtet sich das Chaos. Wir haben jetzt noch eine Menge Kunststoffabfälle, alte Fenster und Türen, die zur Müllkippe müssen, und noch Unmengen an Holz. Das kann man evtl als Brennholz verschenken. Müssen wir mal schauen. Nächste Woche kommt ein Landschaftsgärtner und schaut sich den Garten mal an und überlegt was sich da machen lässt. Bin mal auf das Konzept gespannt ;-)

Apropos Garten. Dieses Jahr gibts keine Birnen. Unser Baum hat einfach nicht geblüht. Von mehreren Seiten hörte ich, dass Obstbäume manchmal einfach Pause machen. :shock: Einfach so. Gibts doch nicht! Ohne zu fragen! Dabei hab ich einem Kollegen eimerweise Birnen versprochen, damit er daraus Schnaps machen kann. Aber nöööö! Da hat unser Birnbaum dieses Jahr einfach mal keine Lust… Naja, vielleicht war er traurig, weil sein Kumpel, der Kirschbaum gefällt wurde. ;-)

Mittlerweile kam übrigens (unglaublich) der Zuwendungsbescheid für die Förderung der EOR, also des Landes. Wenn wir jetzt noch die geforderten Werte im Blower Door Test erreichen (vorrausichtlich ist der am am 13.5.2011), können wir die Gelder abrufen. Juhuuu! Endlich Kuchen!

So, und hier nochmal Bilder aus dem Garten:



Wir wünschen allen ein schönes Osterfest!

PS: Na, schon Rauchmelder gekauft? … und auch montiert?!

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Mal dem Regen gezeigt, wo es lang geht http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=886 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=886#comments Sun, 17 Apr 2011 13:38:09 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=886 Dieses Wochenende ging es wieder fleißig voran. Freitag Abend kamen wir spontan auf die Idee, ENDLICH mal den Abfluss im Innenhof wieder einzubetonieren. Einen passenden Abfluss hatte unser Haussklave Mitbewohner die Woche schon besorgt.

Es wurde also trotz Dunkelheit diskutiert, Beton angemischt und voller Stolz die Zwischenergebnisse präsentiert:

Ich persönlich habe mich lieber [...]]]> Dieses Wochenende ging es wieder fleißig voran. Freitag Abend kamen wir spontan auf die Idee, ENDLICH mal den Abfluss im Innenhof wieder einzubetonieren. Einen passenden Abfluss hatte unser Haussklave Mitbewohner die Woche schon besorgt.

Es wurde also trotz Dunkelheit diskutiert, Beton angemischt und voller Stolz die Zwischenergebnisse präsentiert:



Ich persönlich habe mich lieber drinnen im Warmen aufgehalten. Betonieren ist eh Männersache ;-) Das Ergebnis kann sich übrigens sehen lassen:



Das Regenwasser läuft jetzt endlich nicht mehr unkontrolliert in den Boden sondern brav in den Abfluss. Naja, jedenfalls hoffen wir das. Da es seit Freitag nicht geregnet hat, vermuten wir das bisher einfach nur.

Tagesaufgabe für Samstag war dann das Anbringen einer Arbeitsplatte oberhalb von Waschmaschine und Trockner. Inklusive Spülbecken. Hier der aktuelle Zustand:



Da wir weder eine Arbeitsplatte noch ein Spülbecken hatten, ging es Samstag morgen erstmal zum Baumarkt. Ein Baumarkt? Nein, Gunnar liebt ja Preisvergleich… Im ersten Baumarkt fanden wir eine passable Arbeitsplatte, die wir aber dann erst auf dem Rückweg mitnehmen wollten. Im zweiten Baumarkt fanden wir ein annehmbares Spülbecken und auch eine Arbeitsplatte, allerdings war die Säge beim Zuschnitt außer Betrieb. Und da Gunnar so spontan eh nichts kauft, ging es fürs Spülbecken zum Preis vergleichen zum Baumarkt Nr. 3. Dort fanden wir eine noch bessere Arbeitsplatte, aber kein Spülbecken. Also ließen wir die Arbeitsplatte zuschneiden, packten sie ins Auto und fuhren wieder zu Baumarkt Nr. 2. Dort stellten wir dann fest, dass die auserkorene Spüle nicht mehr vorrätig war.

Also hatten wir nach einer ermüdenden Baumarktodyssee lediglich eine Arbeitsplatte. Die hätte es aber auch im ersten Baumarkt gegeben….. :roll:

Zu Hause angekommen, musste wegen unserer individuell-geraden Wände die Platte noch vielfach zugeschnitten, angepasst, nachgebessert werden:



Folgende Szene ließ sich am Samstag nachmittag ca. 5 Mal beobachten:



Jetzt versuchen wir diese Woche noch ein Spülbecken zu besorgen. Es darf nicht breiter sein als 35-40cm, das machts nicht ganz so einfach. Jedenfalls wenn man nicht mehr als 30 Euro ausgeben möchte. Danach wird die Platte befestigt, evtl endlich mal die Wand tapeziert und zack! ist der Raum fertig ;-)

Ansonsten planen wir weiter den Bodenbelag des Innenhofs. Aktueller Stand ist, dass wir Terassendielen aus Hartholz möchten. Robinie ist da unser Favorit. Wird aber leider nicht ganz billig, das Holz liegt preislich etwa bei Bankirai und anderen Tropenhölzern. Aber ist ja nicht dringend, können wir ja noch drauf sparen :cool:

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=886 1 “Rauchmelder? Ja, schaff ich demnächst mal an…” http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=878 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=878#comments Wed, 13 Apr 2011 12:58:47 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=878 Am Wochenende gabs (wie die aufmerksamen Leser gemerkt haben), keinen Blogeintrag. Das lag daran, dass ich andere Sachen im Kopf hatte. Samstag nacht hat es gebrannt. Nein, nicht bei uns. Aber das Haus meiner Eltern ist ausgebrannt, 50 Feuerwehrleute und Polizei waren dort. Mama und Papa waren glücklicherweise mit dem Wohnmobil unterwegs, mein Bruder Stefan [...]]]> Am Wochenende gabs (wie die aufmerksamen Leser gemerkt haben), keinen Blogeintrag. Das lag daran, dass ich andere Sachen im Kopf hatte. Samstag nacht hat es gebrannt. Nein, nicht bei uns. Aber das Haus meiner Eltern ist ausgebrannt, 50 Feuerwehrleute und Polizei waren dort. Mama und Papa waren glücklicherweise mit dem Wohnmobil unterwegs, mein Bruder Stefan konnte sich gerade so rechtzeitig selber aus dem Haus retten. Er konnte nach einer Nacht auf der Intensivstation schon aus dem Krankenhaus entlassen werden und ist neuer Bewohner eines gaaaaaaaaaanz tollen Energiesparhauses! Tja, da kommt unsere Gästewohnung schneller zum Einsatz als gedacht…

Hier als Beispiel das Bad des nun unbewohnbaren Hauses:



Die Brandursache ist noch nicht offiziell geklärt, aber wir vermuten, es war ein technischer Defekt im Kühlschrank. Den Schreck muss man erstmal verdauen.

Deshalb, liebe Leser, schafft euch Rauchmelder an! Stefan hat es zwar “nur” mit einer Rauchvergiftung noch nach draußen geschafft, aber das verdankt er einigen glücklichen Umständen. Wären Rauchmelder installiert gewesen, wäre er schon beim Entstehen des Brandes geweckt worden und hätte sich problemlos retten können. Vielleicht hätte er sogar den Brand löschen können und den immensen Schaden verhindern können. Und sich eine Nacht auf der Intensivstation gespart. Also: Rauchmelder kosten nicht viel (ab 5 Euro), bei den etwas teureren gibts so gut wie keine Fehlalarme, und wenn es brennt, wird man geweckt und kommt noch raus! Es gibt keinen Grund dagegen außer die eigene Bequemlichkeit nach dem Motto “Ja, wird auf jeden Fall gemacht! … Nächste Woche oder so….”

So, genug der Moralpredigt. Ein Gutes hat das ganze: Unser neuer Mitbewohner hat uns Montag abend motiviert, ENDLICH die Decke vom Kellerabgang zu dämmen. Jedenfalls teilweise:



Und nach dem schlimmern Bild vom Anfang hier nun noch schöne Bilder aus dem Garten. Mittlerweile ist der Kirschbaum verblüht und es sieht schon fast mehr nach Sommer als nach Frühling aus. Mit den Bildern geht auch ein ganz lieb gemeinter Gruß an den hohen Norden. Dort ist es wohl noch recht winterlich….




So hält das Leben eben viele Überraschungen bereit. Man muss dabei stehts die Positiven Dinge im Auge behalten und darf nie den Humor und die Lust am Leben verlieren. Oder wie ich mal im Internet gelesen habe:

“Das Leben ist vielleicht nicht die Party, die wir uns vorgestellt haben,
aber wenn wir schon mal hier sind, können wir auch tanzen!”

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=878 8 Frühling kommt, Bauschutt geht…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=874 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=874#comments Mon, 04 Apr 2011 15:26:34 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=874 So, letzte Woche ist nicht wahnsinnig viel passiert. Na gut, aus meiner Sicht nicht… Gunnar hingegen hat seinen Donnerstag Nachmittag und wahrscheinlich 10 Jahre seines Lebens geopfert und tapfer Bauschutt auf den Hänger geschaufelt. Netterweise hatte es vorher ordentlich geregnet, so dass der Schutt auch noch wesentlich schwerer war als eh schon. Einen Hänger machte [...]]]> So, letzte Woche ist nicht wahnsinnig viel passiert. Na gut, aus meiner Sicht nicht… Gunnar hingegen hat seinen Donnerstag Nachmittag und wahrscheinlich 10 Jahre seines Lebens geopfert und tapfer Bauschutt auf den Hänger geschaufelt. Netterweise hatte es vorher ordentlich geregnet, so dass der Schutt auch noch wesentlich schwerer war als eh schon. Einen Hänger machte der arme Kerl voll und dann schaufelte er den Rest des Schutts von vor der Garage in die Garage. Man kann jetzt wieder durch die Garage hindurchgehen…. Wow. Das war fast ein Jahr lang nicht möglich… Naja, bis Gunnar nach dieser Anstrengung wieder irgendwo durch gehen konnte, dauerte ein paar Tage ;-)

Hier Bilder vom Ergebnis (also von der Garage, nicht vom kaputten Gunnar):



Ansonsten gabs noch eine Schlafcouch fürs Gästezimmer und einen Grill für den Garten:



Apropos Garten. Der Frühling hält unaufhaltsam Einkehr. Dieses Jahr ca. 3 Wochen früher als letztes Jahr. Hier der kleine Bruder vom toten Kirschbaum:



Hübsch, nicht?

Letztens ist mir übrigens aufgefallen, dass ich immer nur erzähle wie unglaublich tapfer und fleißig der Gunnar ist. Ich finde, ich sollte auch mal ein typisches Beispiel für seine bequeme Seite zeigen. Hier das Ergebnis als ich ihn darum gebeten habe, den Duschvorhang unten aufzuhängen:



Tja, da kann man nicht mehr viel zu sagen…

Der Spruch der Woche brachte übrigens Mama von einem Ausflug in die Eifel mit:

Wer viel Geld hat und ist dumm,
kauft ein Haus und baut es um!

Der Spruch war in großen Buchstaben auf ein saniertes Fachwerkhaus gemalt. Ja, manche Erfahrung macht man wohl nicht alleine ;-) Aber egal, ich würde unser Haus jederzeit wieder kaufen!

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Bauschutt entsorgen kann kompliziert sein… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=867 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=867#comments Sun, 27 Mar 2011 12:48:59 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=867 Der Plan war, dass bis Samstag nachmittag die Garage vom Bauschutt befreit ist. Zum Bauschutt entsorgen benötigt man einen Hänger, fleißige Leute, die ihn vollmachen, ein geeignetes Auto, um den Hänger zu ziehen und einen Fahrer mit entsprechendem Führerschein. Außerderm muss man den Schutt zu den Öffnungszeiten der Mülldeponie dorthinbringen.

Ok. Gunnar und ich haben weder [...]]]> Der Plan war, dass bis Samstag nachmittag die Garage vom Bauschutt befreit ist. Zum Bauschutt entsorgen benötigt man einen Hänger, fleißige Leute, die ihn vollmachen, ein geeignetes Auto, um den Hänger zu ziehen und einen Fahrer mit entsprechendem Führerschein. Außerderm muss man den Schutt zu den Öffnungszeiten der Mülldeponie dorthinbringen.

Ok. Gunnar und ich haben weder einen Hänger, noch ein geeignetes Auto, noch entsprechende Führerscheine…. Tja. Aber das sind ja alles Herausforderungen, die sich ja bewältigen lassen. Sollte man meinen.

Einen Hänger bekamen wir über meinen Bruder geliehen. Sogar für mehrere Tage. Prima. Als der Hänger dann zu uns gebracht werden sollte, stellte Kai (unser Fahrer für diesen Abend) fest, dass er den Strom des Hängers nicht anschließen kann. Also musste mein Bruder mit seinem Auto aushelfen. Kai musste trotzdem fahren, weil mein Bruder keinen passenden Führerschein hat. Soweit so gut, Donnerstag abend stand der Hänger jedenfalls schonmal vor der Garage.

Freitag vormittag stand auch Uwe als erster fleißiger Helfer da und machte den Hänger voll. Anschließend stellten wir fest, dass die Stange, mit der die Hydraulik zum Kippen des Hängers bedient wird, nicht da war. Also verbrachten Uwe, ich und unsere Flex eine Stunde damit, eine Ersatzstange zu besorgen. Aber weder Besenstiele, noch Messingstangen, noch abgeflexte Treppengeländerteile passten. Am Ende nahmen wir einen alten Stoßdämpfer. Mittags kam dann ein Freund von Gunnar und sollte den Hänger mit seinem Auto ziehen. Leider war der Hänger so schwer, dass er sich vorne soweit nach oben drückte, dass er nicht an die Hängerkupplung des Autos passte. Man hätte es mit Gewalt passend machen können, aber die Gefahr war zu groß, dass sich der Hänger während der Fahrt löst. Also blieb der Hänger Freitag ersteinmal stehen. Super.

Samstag morgen kam dann ein anderer Freund von Gunnar und brachte den Hänger mit seinem Jeep weg. Auch die richtige Stange für die Hydraulik konnten wir mittlerweile auftreiben. Danach konnte Gunnar dann den Hänger nocheinmal voll machen. Mittags kam dann ein anderer Freund von Gunnar. Leider war sein Auto aber zu schwach um die geschätzten 2 Tonnen zu ziehen. Tja. Seitdem steht nun der volle Hänger vor der Garage. Nach vier Fahrern und fünf Autos ist erst eine Fuhre weg. Kein so guter Schnitt. Und es liegen noch ca. 3 Hängerfüllungen an Bauschutt herum….

Hier mal Eindrücke der Bauschuttentsorgungsodyssee:




Da wir aber nicht mangels Bauschuttentsorgungsmöglichkeiten tatenlos das Wochenende vorbeiziehen lassen wollten, räumte Gunnar mal die sterblichen Überreste unseres Kirschbaums weg. Das war ganz schön was an Material…. Neben zwei Paletten an Feuerholz gabs gut 3 Kubikmeter an Ästen:



Außerdem erlaubte ich Gunnar endlich, einen der Fliederbäume abzuschneiden. Ein ewiges Diskussionsthema, da ich Flieder unheimlich gerne mag, Schatzi aber der Meinung ist, das sei unnützes Gehölz, das nur im Weg rumsteht. Da zurückgeschnittener Flieder aber nochmal richtig schön treibt, und ich so hoffte die Blüten statt in 3 Meter Höhe wieder in Bodennähe zu haben, stimmte ich endlich zu und Gunnar durfte an den Flieder ran. Leider ging mein Plan nicht auf. Gunnar war etwas zu gründlich:



Tja. Der Flieder treibt nicht mehr….. Nostalgisch wie ich bin, haben ich aber neben Kirschzweigen auch Fliederzweige gerettet und gönne ihnen noch ein letztes mal Bühen, wenn auch nur im Wasserglas in der Küche:



Ziel für dieses Jahr war Baum fällen und Müll entsorgen. Nachdem das mit dem Baum so schnell ging, dachte ich, wir erreichen unser Pensum recht schnell. Wenn das mit der Müllentsorgung aber in diesem Tempo weitergeht, werden wir den letzten Müll wohl durch den Schnee aus dem Garten tragen…. :roll:

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=867 0 Baum fäääääääääällt! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=862 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=862#comments Tue, 22 Mar 2011 21:10:19 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=862 Na gut, gefallen ist nix. Aber gefällt wurde trotzdem. Nämlich unseren dezenten Kirschbaum. Na, wer erinnert sich?

Dieser viel zu große Baum fiel heute der Motorsäge zum Opfer. Ich wäre gerne dabei gewesen, aber als ich nach Hause kam, waren die Herren mit der Säge gerade fertig geworden:

Wow. [...]]]> Na gut, gefallen ist nix. Aber gefällt wurde trotzdem. Nämlich unseren dezenten Kirschbaum. Na, wer erinnert sich?



Dieser viel zu große Baum fiel heute der Motorsäge zum Opfer. Ich wäre gerne dabei gewesen, aber als ich nach Hause kam, waren die Herren mit der Säge gerade fertig geworden:





Wow. Einfach weg. Hier mal ein Bild vorher (vom Flachdach aus) und eines nachher (vom Wohnzimmer aus, also eine Etage tiefer:



Und weil wir unseren Baum ja mochten und er uns während der Bauarbeiten mit Unmengen an zuckersüßen Kirschen versorgt hat, hier noch ein Nachruf:



Großer Kirschbaum – MyVideo

So, und nachdem wir unser letzten Tränchen abgewischt haben, nun noch ein Bild von der Preisverleihung. Wir haben beim UnserEner Wettbewerb für Modernisierung den tollen zweiten Platz gemacht!!! Die stolzen Bauherren mit dem Kompetenzteam für Architektur und Energieberatung vorm Fast-Sieger-Plakat:



Autogramme gibts auf Anfrage :cool:

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=862 3 Grau? Braun? Milka-Lila! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=857 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=857#comments Fri, 18 Mar 2011 11:22:04 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=857 Diese Woche waren wir wieder fleißig. Zuerst grundierte Gunnar mal unseren gedämmten und verkleideten Kellerabgang:

Der Kellerabgang kann jetzt verputzt oder einfach gestrichen werden. Vermutlich bleibt er aber jetzt erstmal geraume Zeit so Außerdem räumte Gunnar unseren Innenhof leer. Hauptaufgabe dabei war das Transportieren der Reststeine vom Schuppenbau. Die hat er in [...]]]> Diese Woche waren wir wieder fleißig. Zuerst grundierte Gunnar mal unseren gedämmten und verkleideten Kellerabgang:



Der Kellerabgang kann jetzt verputzt oder einfach gestrichen werden. Vermutlich bleibt er aber jetzt erstmal geraume Zeit so ;-)
Außerdem räumte Gunnar unseren Innenhof leer. Hauptaufgabe dabei war das Transportieren der Reststeine vom Schuppenbau. Die hat er in den Garten getragen. Da die Steine echt sau schwer sind, verdient das einen kräftigen Applaus. Außerdem machte er das morgens vor der Arbeit…. Wow, es lebe der Frühsport. Hier die Steine zufrieden im Garten beim sonnen:



Dann konnte die Gestaltung des Innenhofs beginnen. Dort war die Fassade des Partyraums nicht gestrichen (weil die nicht gedämmt wurde) und die Mauer um den Hof hatte dieses unschöne gelb-orange. Erste Aufgabe war das Abschleifen der Mauer. Da Dienstag so schönes Wetter war, machte ich früh Feierabend und machte mich an diese Aufgabe. Irgendwie hatte ich vergessen, dass solche Arbeiten anstrengend sind und Schmerzen in allen Muskeln verursachen. Und man sieht noch nicht einmal so wirklich den Vorher-Nacher-Effekt:




Bevor aber jemand denkt, ich sei faul gewesen, hier mal das abgenutzte Schleifpapier, das beim Schleifen der Mauer drauf ging:



Danach besorgte Gunnar dann Farbe. Als Deckanstrich nahmen wir unsere Fassadenfarbe (davon hatten wir einen Eimer vom Maler bekommen), ein bisschen aufgehellt mit weiß. Soweit kein Problem. Als Erst-Anstrich war uns die teure Farbe aber zu schade und ich schickt Gunnar los, irgendeine Fassadenfarbe zu kaufen, die irgendwie ungefähr unserer Fassade etwas heller entspricht. Ging ja nur darum, dass sich das Orange der Mauer nicht durchdrückt. Als er dann die Farbe besorgt hatte, zeigte er mir die auf seinem Finger. Es war kein braun, es war ein grau. Sollte aber soweit passen. Kurze Zeit später schaute ich in den Eimer und stellte fest, dass die Farbe im Eimer doch ziemlich genau unserer Fassadenfarbe entspricht. Das dachte ich genau solange, bis ich mal probehalber einen Pinselstrich an die Wand machte. Es war ein helles Milka-Lila. :shock:

Ich werde aus diesen blöden Farben einfach nicht schlau….. Aber egal, war ja nur der “Unteranstrich”, also strich Gunnar unsere Mauer und den einen Teil der Fassade eben Milka-Lila…. Ich strich dann gestern und heute das ganze in der aufgehellten Fassadenfarbe nach. Und dem Himmel seis gedankt, die Farbe deckte, das Lila kam nicht durch. Na gut, das orange drückte sich auch bei dem hellen Lila nicht durch, es hätte also wohl sowieso ein einziger Anstrich genügt :roll:

Aber egal. Hier jetzt Bilder während (da sieht man auch die Milka-Farbe) und nach dem Anstrich. Da meine Kamera mal wieder die Farben sehr eigenwillig interpretiert, muss man wohl vorbei kommen, um einen realistischen Eindruck unserer Mauer zu bekommen ;-)




Heute Abend bekommen wir unseren Preis vom UnserEner Wettbewerb in Mainz verliehen. Welchen Platz wir belegen wissen wir noch nicht. Aber das ist auch nicht so wichtig. Es ist schon schön, wenn man eine solche Anerkennung erfährt :-) Samstag gehts dann auf die Rheinland-Pfalz Ausstellung. Da werden wir uns dann mal Anregungen für unseren Garten holen, damit geht nämlich auch hoffentlich bald los!

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Das Bad oben http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=850 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=850#comments Mon, 14 Mar 2011 21:25:49 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=850 Da wir weder letzte Woche noch am Wochenende fleißig waren, gibts heute nochmal einen Rückblick. Diesmal schauen wir mal dem Bad oben zu, wie es sich verwandelt hat. Hier war die grundsätzliche Aufteilung eine recht schwere Geburt. Der Raum war ca. 3mx1,8m. Es war Waschbecken, Toilette und Badewanne darin.

Mein Plan war, [...]]]> Da wir weder letzte Woche noch am Wochenende fleißig waren, gibts heute nochmal einen Rückblick. Diesmal schauen wir mal dem Bad oben zu, wie es sich verwandelt hat. Hier war die grundsätzliche Aufteilung eine recht schwere Geburt. Der Raum war ca. 3mx1,8m. Es war Waschbecken, Toilette und Badewanne darin.



Mein Plan war, dass eine Badewanne auch in Zukunft drin bleibt, natürlich zusätzlich zur Dusche. Gunnars Plan war, dass Toilette und Dusche vom restlichen Bad als sowas wie eine abgeschlossene Nasszelle abgetrennt werden. Am besten erhöht auf einer Art Podest. So. Und das auf etwas über 5 Quadratmeter. Wir brauchten also mehr Platz. Glücklicherweise grenzte das Bad außen an eine Art Nische, die wir auch zum Innenbereich machen konnten. Dafür musste ein kleines Dach abgerissen werden, durch einen Betonboden ersetzt und eine Mauer hochgezogen werden. Mir war das zuviel Aufwand, Gunnar wollte es aber unbedingt. Da mehr Platz Voraussetzung für eine Badewanne oben war, stimmte ich zu. Wir gewannen so fast 2qm und mit dem neuen Grundriss schob ich Badeinrichtungen auf dem Papier hin und her:



Am Ende wurde meine Badewanne gestrichen. :-( Aber Gunnars Abtrennungs-Plan auch! Dafür gabs aber eine große, geräumige Dusche. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass Gunnar sich in diesem Punkt (Dusche statt Badewanne) durchgesetzt hat. Da ist der Mann doch ab und an für was zu gebrauchen :cool: Nächster Schritt war das Aussuchen der Fliesen. Prinzipiell war klar, dass wir auf dem Boden graue Fliesen in Schieferoptik wollten und die Wände schön hell. Wir gingen in verschiedene Fliesenausstellungen. Am Ende kamen dann die dunkelgrauen Schieferfliesen an die Wand und auf dem Boden (man mag es nicht glauben) Holzoptikfliesen. Aber die sahen in der Ausstellung auch wirklich so verdammt gut aus! Die anfängliche Begeisterung verschwand etwas als wir das Angebot bekamen für Fliesen und Verlegung. Wow. Fliesen sind ja schon nicht günstig. Aber verlegen lassen ist noch viel schlimmer…. Aber gut, hilft ja nichts. Nachdem die Kalkulation diesbezüglich angepasst wurde (“Ach, dann nehmen wir halt noch ein bisschen beim Budget fürs Parkett weg, da finden wir schon ein Schnäppchen…”), konnten wir uns auf die hübschen Fliesen freuen.
Aber vorher war noch eine Menge zu tun.

Nachdem die Fliesen abgeschlagen wurden, kam der Anbau. Erst wurde die Mauer eingerissen:



Eine Sache, die vor Symbolik fast platzte aufgrund Gunnars und meiner gesamtdeutschen Beziehung ;-) Anschließend kam der Abriss des kleines Daches über der Kellertreppe. Ein Kraftakt, der von Daniel und Danny, unserem Retter in allen Bau-Lebenslagen, spontan unterstützt wurde. Und dann musste ein neuer Boden rein. Dazu wurde erst an den Seiten Mauer weggestemmt, dann (wahrscheinlich viel zu viele) Stahlstreben platziert, mit Holzbrettern verschalt und unfassbar schwerer Beton hochgetragen, und in den zukünftigen Boden gefüllt. Was ne Plackerei:



Als nächstes wurde dann die neue Mauer hochgezogen. Mit einem Fenster, das möglichst groß ist, aber so platziert, dass man nicht reinschauen kann. Wir mögen nämlich kein Milchglas. Gut, wäre es nach Gunnar gegangen, wäre dort statt einer Mauer eine große Glasfront hingekommen. Mit Spiegelglas. Aber so herum eingesetzt, dass es von Innen ein Spiegel ist und von Außen durchsichtig, und Milchglas dann höchstens nur in Kopfhöhe……. *räusper* Öhm. Ja. Gut, dass diesmal ICH mich durchgesetzt habe ;-)

Hier das Bad mit fertigem Anbau-Rohbau in der Vorher-Nachher-Ansicht.



Jetzt konnte dann also Heizung und Sanitär kommen. Der Heizungsbauer sagte uns, dass heute grundsätzlich alles mit Vorwänden gemacht wird, da bei horizontalen Schlitzen sonst die Statik des Hauses beeiträchtigt wird. Jaja, besonders bei 60cm dicken Bruchsteinwänden sind 5cm dicke Schlitze hochgefährlich. ;-) Aber egal. Also Vorwandinstallation. Wir legten noch fest, wo Toilette, Wäscheschacht und Waschbecken hinkommen und die Arbeiten konnten beginnen. Achja, Wäscheschacht. Auch ein Herzenswunsch von Gunnar. Anfang hielt ich den für unnützer Tinnef, mittlerweile liebe ich ihn. Interessant ist auch die Tatsache, dass die Leute bei einer Lüftungsanlage, die Tausende von Euros verschlingt, nur mit den Schultern zucken und sagen “Aha”. Aber bei einem blöden KG-Rohr mit 40cm Durchmesser, das durch den Boden durchgeht und über der Waschmaschine endet (Kostenpunkt ca. 200 Euro), da verfallen sie in Begeisterungsstürme… Banausen ;-)

Hier mal die Sanitär-Rohinstallation:



Abschließend konnten wir die doch recht unkomplizierte Elektroverteilung vornehmen, die teilweise auch praktischerweise in der Vorwand verschwand. Außerdem wurde der Putz im Bad komplett erneuert:




Langsam machten wir uns auch Gedanken über die Sanitäreinrichtung. Der Heizungsbauer war so nett uns einige Prospekte dazulassen. Wir stellten schnell fest, dass unser Budget für die komplette Einrichtung von zwei Bädern schon beim Kauf EINES Waschtisches im mittleren Preissegment ausgeschöpft wäre. Aha. Gunnar wollte gerne eine Regendusche haben. Naja, dann hab ich mich da halt widerwillig überreden lassen… ;-) Neben der Dusche kam dann auch die Toiletten und die Badewanne für unten vom Heizungsbauer. Waschtische waren dort einfach zu teuer. Nach einigen ermüdenden Fahrten in diverse Sanitäts- und Möbelhäuser stellten wir fest, dass Waschtische prinzipiell entweder hässlich oder teuer sind. Nur IKEA bot ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachdem die Rohinstallation fertiggestellt war und die alles Verputzt war, konnte der Fliesenleger kommen. Vorher waren aber einige andere Arbeiten im Haus zu erledigen, so dass es auch schon Oktober (?) war als der Fliesenleger kam. Seine Aufgabe war es auch, den Estrich in der Dusche herzustellen. Dazu gehörte auch die Abflussrinne. Hier gabs einige Unstimmigkeiten zwischen Heizungsbauer (von ihm kam die Rinne), Fliesenleger und uns was die Position der Rinne anging. Nach einigem Hin und Her war die Rinne aber am richtigen Platz und ordentlich im Estrich eingegossen. Die Fliesen konnten kommen. Bis zuletzt waren wir unsicher, ob unsere Auswahl gut war. In einem kleinen Bad dunkelgraue Fliesen an die Wand zu machen ist schon mutig. Aber schon als die ersten Fliesen lagen, war uns klar, dass die Entscheidung goldrichtig war. Langsam wurde aus der ewigen Baustelle ein Badezimmer:




Nachdem gefliest war, wurden die Lampen in der Dusche und über der zukünftigen Spiegelwand befestigt. Das kostete einen ganzen Tag und unfassbar viele Nerven von Daniel und mir… Aber auch das war schließlich geschafft:



Und Gunnar übte schonmal, ob das Licht zum Lesen auf der Toilette ausreichte:



Es gab wohl nichts zu beanstanden, die Sanitärobjekte konnten also kommen. Highlight ist hier natürlich die Regendusche:



Kurze Zeit später besorgten wir im IKEA den Waschtisch, den Daniel dann anschloss. Danny machte kurze Qualitätskontrolle, befand die Laieninstallation für gut und fertig war die wichtigste Badeinrichtung.
Noch vorm Einzug wurde dann der Wäscheschacht mit einem überdimensionalen (und sauteurem :evil: ) Wäschekorb getarnt und ein Regal für die Handtücher angebracht.



Anschließend kam noch der Glaser. Er brachte die Glasabtrennung der Dusche und den riesigen Spiegel. Während der Spiegel unheimlich gut sauberzuhalten ist, ist eine Glasscheibe, bei der das Tageslicht von hinten kommt bei kalkhaltigem Wasser echt kein Spaß. Aber ok, da müssen wir durch. Hier jedenfalls das fertige Bad in der Vorher-Nachher-Ansicht. Ja, es ist die gleiche Perspektive….



Was uns besonders gut gefällt? Die Regendusche und dass man unseren Wäscheschacht gar nicht als solchen identifiziert :-)

Und hier nochmal der Director’s Cut des Bad-Umbaus mit vielen unveröffentlichten Bildern:



Bad – MyVideo

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=850 3 Sauber und von der Sonne angestrahlt…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=844 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=844#comments Sat, 05 Mar 2011 08:42:49 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=844 So sah unser Häuschen aus, als am Dienstag die Wettbewerbskommission kam, um unser Haus zu besichtigen. Aber dazu später. Erstmal noch zu Montag. Da hat Gunnar abends fleißig Müll weiter weggeräumt, und unser Müllberg vorne ist weg:

Ok, man muss zugeben, dass der Müll einfach nur 30m richtung Garage gewandert ist. Dort [...]]]> So sah unser Häuschen aus, als am Dienstag die Wettbewerbskommission kam, um unser Haus zu besichtigen. Aber dazu später. Erstmal noch zu Montag. Da hat Gunnar abends fleißig Müll weiter weggeräumt, und unser Müllberg vorne ist weg:



Ok, man muss zugeben, dass der Müll einfach nur 30m richtung Garage gewandert ist. Dort ist er aber wenigstens schön sortiert ;-) Und naja, vorne liegen auch noch Sacke mit Bauabfällen, die wir nach und nach über die Restmülltonne entsorgen oder zur Deponie fahren.
Hier ist übrigens der gigantisch große Hochdruckreiniger für die Fassade:



Wie schon damals unser riesiger Heizlüfter braucht das Ding einen Starkstromanschluss. Unser Verputzer scheints zu mögen und bringt wahrscheinlich jeden Bauherrn nach Durchsicht der Stromrechnung zum weinen ;-) Aber egal, Montag abend war die Fassade schön sauber. Ganz ging der Schneedreck leider nicht ab, aber man sieht schon eine deutliche Verbesserung:



Und so fanden die Herren von der Jury ein sauberes, sonnenbestrahltes Haus vor. Und auch wenn unsere Farbe bei manchen auf Unverständnis stößt (“So sieht man wenigstens nicht, wenn ein Hund dagegen kackt”, “Durchfall wird sicher mal wieder modern”….), so war doch die Kommission vom äußeren Erscheinungsbild des Hauses ebenso begeistert wie wir selber. Auch unsere Heizung fanden sie beeindruckend. Auf dem Dachboden angekommen (auf dem übrigens schlimmes Chaos herrscht, den haben wir ganz vergessen :oops: ) sagten sie beim Anblick unserer Lüftungsanlage nur “Hach, die ist ja niedlich”. Tja, kleines Haus, wenig Raumvolumen, niedliche Lüftungsanlage. So ist das.

Ohne es beschreien zu wollen, haben wir bereits die mündliche Zusage bekommen, dass wir einen Preis gewonnen haben. Das ist interessant, da der Wettbewerb vom Umweltministerium RLP ist. Genauso wie die Fördergelder, wo wir seit Monaten gegen eine Wand laufen. Sogar unser Energieberater hat resigniert. Einen Preis gibt es, Fördergelder nicht? Nochmal zur Erinnerung: Es geht nicht darum, dass wir Anforderungen nicht erfüllen, sondern darum, dass eine Mitarbeiterin von der EOR immer wieder neue Nachweise verlangt, die teilweise nicht zu erfüllen sind. Aber ich denke, es kommt da jetzt nochmal Bewegung in die Sache…. Es bleibt spannend ;-)

Achja, diese WOche kam auch noch unsere Kellertür:



Diese Tür ist eine Innentür, die aber mit einer Dämmlage aufgedoppelt wurde, um eine ordentliche Dämmung in richtung Kellerabgang zu gewähleisten. Jetzt wo die Tür drin ist, kann auch das Fenster im Kellerabgang geöffnet bleiben, damit es eine sinnvolle Querlüftung durch den Keller gibt. Es ist schön zu sehen, dass man ein sauteures Wärmeschutzfenster eingebaut hat, dass dann permanent offen stehen wird. :roll: War ein Missverständnis zwischen uns und unserem Energieberater. *seufz* Naja, wer weiß, wozu das teure Fenster mal gut ist ;-)

SO, und nun zu guter letzt nochmal ein schönes Vorher-Nachher-Bild unserer Treppe. Wobei “vorher” nicht ganz stimmt, da auf dem Bild bereits die Tapete ab ist. Aber egal:



Ich bin immernoch begeister davon, dass wir das Fenster im Treppenhaus gesetzt haben. Eine Architektin an Bord zu haben kann schon ne gute Sache sein ;-)

So, wenn das Wetter so traumhaft bleibt, werden wird wohl demnächst man den Innenhof streichen. Also die furchtbar orange Mauer und die Außenwand des Partyraums. Dann können wir unsere Gartenmöbel herholen, inklusive Grill. Die Grillsaison kommt jetzt bald und ich freue mich schon auf das erste Steak vom Grill nach Einzug!
Des weiteren warten wir nun auf die letzten Handwerkerrechnungen, um den Tilgungszuschuss bei der KFW zu beantragen. Ich hoffe, da gibts keine Probleme. Wir sind da ja mittlerweile gebrannte Kinder…. :roll: Und sonst gibts kein Steak, sondern nur trockenes Brot. ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=844 3 Ein kleines bisschen Anerkennung… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=833 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=833#comments Sun, 27 Feb 2011 15:45:18 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=833 Nachdem diese Woche wieder nichts passiert ist, wollten wir uns eigentlich auch ein faules Wochenende machen.

Dann erreichte uns aber am Freitag die tolle Nachricht, dass wir bei einem Wettbewerb von “Unser Ener” in die Endrunde gekommen sind und am Dienstag eine Kommission unser Haus besichtigen möchte. Also bringen wir das jetzt auf Vordermann. Innen ist [...]]]> Nachdem diese Woche wieder nichts passiert ist, wollten wir uns eigentlich auch ein faules Wochenende machen.

Dann erreichte uns aber am Freitag die tolle Nachricht, dass wir bei einem Wettbewerb von “Unser Ener” in die Endrunde gekommen sind und am Dienstag eine Kommission unser Haus besichtigen möchte. Also bringen wir das jetzt auf Vordermann. Innen ist ja kein Problem, aber die Jury interessiert sich besonders für außen und für die Haustechnik. *räusper* Wer den Blog verfolgt und auch mal hier war, weiß, dass unser Garten eine Müllkippe ist, der Innenhof unfertig und voller Baumaterialien, unsere Fassade zur Straße hin völlig verdreckt ist, und im Partyraum völliges Chaos herrscht… :oops: Natürlich schaffen wir es nicht mehr, allen Müll zu entsorgen oder den noch ungestrichenen Innenhofbereich zu gestalten, aber wir wollten wenigstens ein wenig Ordnung schaffen. Ein bisschen Erfolg hatten wir dabei im Innenhof und auch die Heizung wurde sichtbar gemacht:


Der Rest vom Partyraum wurde auch aufgeräumt, nur leider sieht der genauso chaotisch aus wie eh und je….


Danach macht sich Gunnar daran, unserer Müllhalde hinterm Haus Herr zu werden:


Dabei entdeckten wir richtige alte Schätze wieder…. Zum Beispiel der Gartenschlauch durch den die Ölleitung zum Partyraum verlegt war oder eine Kabel mit Beschriftung “Zuleitung Küche” (Das war das Kabel, das vom Sicherungskasten über dem Flur bis hin zum… TADAAA… Sicherungskasten ging… Ein Stromkreis im wahrsten Sinne…. ;-) ) und die Deckenleisten, die mit 12 cm-langen Nägeln im 5cm Abstand befestigt waren. Und Reste von Putzträgermatten, die wir mühevoll an die Wand nagelten… Seufz. So ein Müllhaufen kann schon nostalgische Gefühle wecken ;-)

Aber ich kümmerte mich dann doch lieber um andere Sachen. Zum Beispiel macht ich mal die Tür zum Innenhof sauber. Das wurde noch nie gemacht und während des Putzens merkte ich, dass das verdammt nötig war….. Aber jetzt ist sie schön sauber:



Apropos Tür. Ich hab mal alle Außentüren fotografiert, die in unserem Garten liegen. Und zusammen mit der, die im Pelletschuppen verbaut ist, sind es ganze 8 (!) Türen! :shock:

Nr.1:



Nr.2:



Nr.3:



Nr.4:



Nr.5:



Nr.6:



Nr.7:



Die müssen alle noch entsorgt werden…. *seufz*

Aber beim Türen fotografieren entdeckte ich auch noch schöne Sachen im Garten. Der Frühlich hält nämlich langsam aber sicher Einzug:



Und auch unsere kleine Katze freundet sich langsam mit dem Garten an. Heute mal von oben:


So, jetzt hoffen wir, dass der Jury vom Wettbewerb unser Haus auch so gefällt wie uns. Ein Preis wäre nicht nur finanziell eine feine Sache (wenn das Land uns schon die Fördergelder verweigert), sondern vor allem wäre es mal eine Anerkennung dafür, dass wir bei der Energieeffizient keine Kompromisse eingegangen sind, sondern eher bei anderen Dingen gespart haben (Rutschstange, Pool, Sauna ;-) …).

Morgen kommt noch die Kellertür (ENDLICH) und Gunnar wird versuchen die Fassade vorne vom Dreck zu befreien. Dazu gibts vom Verputzer einen geeigneten Hochdruckreiniger, der irgendwie gar keinen Hochdruck produziert, sondern nur warmes Wasser… keine Ahnung, soll aber funktionieren ;-) Und wehe, dann schneit es nochmal und die Autos (Busse, LKWs) sauen mit Schneematsch nochmal die Fassade ein…. :evil: Dann gibts Ärger mit mir persönlich….

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=833 3 Money, Money, Money…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=829 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=829#comments Sun, 20 Feb 2011 13:58:54 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=829 Diese Woche haben wir eigentlich nix gearbeitet. Das Gästezimmer hat nochmal paar Möbelstücke und bisschen Deko bekommen. Aber Bilder gibts nicht, da mein Laptop mittlerweile gänzlich das Zeitliche gesegnet hat. Und bis kein neuer Rechner da ist, ist auch nix mit Bildern. Ich hoffe, dass ich es im Laufe der nächsten Woche schaffe, [...]]]> Diese Woche haben wir eigentlich nix gearbeitet. Das Gästezimmer hat nochmal paar Möbelstücke und bisschen Deko bekommen. Aber Bilder gibts nicht, da mein Laptop mittlerweile gänzlich das Zeitliche gesegnet hat. :-( Und bis kein neuer Rechner da ist, ist auch nix mit Bildern. Ich hoffe, dass ich es im Laufe der nächsten Woche schaffe, einen neuen Laptop zu besorgen, einzurichten und die Daten zu retten. Also heute keine Bilder. Schade für die “Nur-Bilder-Gucker” im Blog. Aber wer weiß, vielleicht lesen sie aus lauter Verwirrung auch mal den Text, wenn sie keine Bilder finden. Falls dem so ist: Hallo lieber Bilder-Gucker, schön, das du auch mal den Text liest. Leider muss ich dich enttäuschen, heute gibts keine spannenden Geschichten. ;-)

Aber zurück zum Haus:
Am Dienstag sollte die Kellertür kommen. Leider wurde der Termin jetzt um eine Woche verschoben. Ich hoffe, dann kommt die Tür auch wirklich, ich will ENDLICH die energetischen Maßnahmen abschließen, damit wir den Tilgungszuschuss beantragen können. Dann hätten wir den Kram endlich vom Tisch. Das wird noch ein ordentlicher Verwaltungsakt, da wir die ganzen Handwerker-Rechnungen einreichen müssen. Die müssen natürlich gewissen Anforderungen an Form und Inhalt genügen. Außerdem muss der Energieberater bestätigen, dass wir alle Maßnahmen durchgeführt haben. Das wird noch was….

Aber unfassbar: Die BAFA-Förderungsgelder wurden diese Woche überwiesen. Sowohl für die Pelletheizung als auch für Solar. Wobei wir für die Solarförderung keinen Zuwendungsbescheid bekommen haben… Und außerdem wurden rechnerisch nur 11m² anerkannt statt 13m². Keine Ahnung wieso. Aber wenn ich überlege, welchen Stress uns die KFW gemacht und wie unfassbar hartnäckig uns die EOR Steine in den Weg legt, dann ist das nichts! BAFA ist die einzige Stelle, die uns ohne zu murren das Geld ausgezahlt hat, das uns zusteht. Das muss im Energieförderungs-Dschungel lobend erwähnt werden, da das offensichtlich nicht selbstverständlich ist. Traurig.

Aber alles jammern bringt nichts. Wir kämpfen weiter gegen Förderungs-Windmühlen! TSCHACKA!

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Das erste Kuchenstück! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=825 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=825#comments Sun, 13 Feb 2011 10:56:57 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=825 So, wieder mal ist eine Woche rum. Nachdem erst mein Internet nicht ging (mein gutes altes Modem kann kein DSL 16.000) hat nun mein Laptop den Geist aufgegeben. Gücklicherweise sind alle Bilder bis Dezember auf einer externen Festlatte gesichert und die restlichen Fotos befanden sich noch auf meiner Kamera. Back-Up ist eben doch nicht nur [...]]]> So, wieder mal ist eine Woche rum. Nachdem erst mein Internet nicht ging (mein gutes altes Modem kann kein DSL 16.000) hat nun mein Laptop den Geist aufgegeben. Gücklicherweise sind alle Bilder bis Dezember auf einer externen Festlatte gesichert und die restlichen Fotos befanden sich noch auf meiner Kamera. Back-Up ist eben doch nicht nur was für Warmduscher ;-)

Nachdem ich dann auch über viele Umwege nochmal die Zugangsdaten zum Webspace und zum Blog gefunden habe, kann ich nun doch noch einen Blogeintrag schreiben. Was’n Glück.

Diese Woche wurde der Kellerabgang verspachtelt:



Aber die Decke ist noch immer nicht gedämmt. Irgendwie kamen andere Sachen dazwischen. Zum Beispiel habe ich beschlossen, dass ich die rot gestrichene Tapete in der Gästeküche nun doch nicht toll finde. Idee war zwar gut, Umsetzung aber allzu .. ich drücks mal vorsichtig aus… “laienhaft”. Also macht ich das, was ich am besten kann: Tapete entfernen, und diesmal freiwillig (bin ich Masochist?):



Aber es war nicht allein die schlecht geklebte und nachlässig gestrichene Tapete, es war ganz einfach eine neue Tapete, die ich sah und UNBEDINGT haben wollte:



Gunnar schüttelt darüber nur den Kopf. Aber egal, wenn die neue Tapete hängt, wird er sie mögen. Da bin ich mir sicher! Ansonsten gabs diese Woche endlich die große Kommode fürs Wohnzimmer! Mit dezenten 120kg war weder der Tansport, noch der Aufbau ein Spaziergang:




Jetzt haben wir aber nochmal eine Menge Stauraum gewonnen und endlich sind die Kisten im Wohnzimmer verschwunden:



Die Kellertür kommt am 22.Februar. Dann können wir endlich den Energieberater für den Abschlussbericht kommen lassen und anschließend den Tilgungszuschuss bei der KFW beantragen. Noch eine gute Nachricht von der Kuchenfront: Es kam der Zuwendungsbescheid von der BAFA für unsere Pelletsheizung. Es ist jetzt nur noch eine Frage von Tagen bis der Betrag auf unserem Konto ist. Von der Förderung für die Solaranlage (und dem damit verbundenen Kombinationsbonus) haben wir noch nichts gehört. Obwohl beide Anträge im gleichen Umschlag zur BAFA geschickt wurden. Sollte da aber jetzt auch noch der Zuwendungsbescheid kommen, dann muss ich mich doch entschuldigen. Dann ist die BAFA die einzige Stelle, die ihre Gelder herausrückt, ohne dass man betteln muss und sich wie einen Betrüger behandeln lassen muss. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben…. Wer weiß, was da noch kommt… Trotzdem schonmal ein Zugeständnis: Im Sommer taufte ich unsere Lüftungsanlage noch “BAFA”, weil da auch nur warme Luft raus kommt. Das nehme ich zurück. Wenn jemand verdient hat, dass ich meine Lüftungsanlage nach ihm benenne, dann die Energieoffensive Rheinland-Pfalz, kurz EOR. Unsere Lüftungsanlage heißt also jetzt EOR. Wobei unsere Lüftungsanlage wenigstens das tut, wozu sie gemacht wurde und eigentlich mehr Respekt verdient ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=825 1 Endspurt der energetischen Maßnahmen http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=819 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=819#comments Sun, 06 Feb 2011 14:42:50 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=819 Dieses Wochenende ging es mal wieder voran. Die Wände des Kellerabgang wurden gedämmt und verkleidet. Dazu wurde zuerst eine luftdichte Folie befestigt, damit es nicht durch den Sicherungskasten und durch das alte Fenster durchzieht. Gut gedämmt ist nämlich noch nicht luftdicht. Und wenn es durch alle Ritzen ins Haus hinein zieht, bringt die dickste Dämmung [...]]]> Dieses Wochenende ging es mal wieder voran. Die Wände des Kellerabgang wurden gedämmt und verkleidet. Dazu wurde zuerst eine luftdichte Folie befestigt, damit es nicht durch den Sicherungskasten und durch das alte Fenster durchzieht. Gut gedämmt ist nämlich noch nicht luftdicht. Und wenn es durch alle Ritzen ins Haus hinein zieht, bringt die dickste Dämmung nichts…

Hier die Folie, die rechte Wand ist da bereits verkleidet:



Anschließend wurden Metall-Profile an der Wand befestigt und 18cm dicke Glaswolle hineingequetscht. Danach wurde das ganze mit Rigipsplatten verkleidet.



Jetzt werden die Platten noch verspachtelt und die Decke des Kellerabgangs gedämmt. Das können wir auch selber machen, endlich wieder mit Gips rumschweinzen, hab ich ja schon fast vermisst ;-)

Gunnar hat den Samstag vormittag damit verbracht, eine Tür an den Pelletschuppen zu… ja, man muss sagen basteln. Die Tür ist aus massivem Holz, wiegt bestimmt 100kg und war früher irgendwo anders. Ich weiß gar nicht, wo sie war…? Man muss dazu sagen, wir hatten am Haus und ums Haus herum 7 Türen. Die jetzt alle im Garten herumliegen. Ich glaube die schwere Holztür war die Eingangstür vom Außenflur aus. Aber egal, jetzt ist sie Schuppentür:



Und dass sie etwas hingebastelt ist, macht gar nix. Sie schließt einwandfrei, ist bombenfest und mit ein paar Holzleisten sieht man die Bastelei gar nicht ;-)

Samstag nachmittag fuhren wir mal wieder zum IKEA. Das Gästezimmer brauchte noch ein paar Möbel. Hier Gunnar fleißig beim Aufbau:



Da wir ja mittlerweile IKEA-Profis sind, waren die Sachen ratzfatz aufgebaut. Und voilà: Schreibtisch und Regal beziehen das Gästezimmer:



Jetzt können endlich die ganzen Sachen aus dem Universalraum runter. Wieder ein paar Kisten weniger, die herumstehen. Es geht also weiter voran. Wir warten jetzt noch auf die Kellertür, dann sind alle energetischen Maßnahmen abgeschlossen und wir können uns die Bestätigung vom Energieberater abholen. Dann haben wir endlich offiziell unser KFW-85-Haus! Bin mal gespannt, wie lang das mit der Kellertür noch dauert…..

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=819 6 Ansichten einer Müllkippe… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=813 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=813#comments Mon, 31 Jan 2011 14:38:32 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=813 Im Moment passiert nicht viel. Daher auch die spärliche Frequenz an Blogeinträgen. Die Arbeiten am Kellerabgang ruhen zur Zeit. Ich hoffe, da gehts am Wochenende nochmal weiter. Ansonsten schlagen wir uns im Moment mit Kuchenstücken herum. Bei der Förderung des Landes waren wir eigentlich nochmal weiter gekommen und die Bearbeiterin versprach unserem Energieberater, unsere Unterlagen [...]]]> Im Moment passiert nicht viel. Daher auch die spärliche Frequenz an Blogeinträgen. Die Arbeiten am Kellerabgang ruhen zur Zeit. Ich hoffe, da gehts am Wochenende nochmal weiter. Ansonsten schlagen wir uns im Moment mit Kuchenstücken herum. Bei der Förderung des Landes waren wir eigentlich nochmal weiter gekommen und die Bearbeiterin versprach unserem Energieberater, unsere Unterlagen nochmal zu sichten. Heute kam dann eine Email, wo genau die gleichen (unsinnigen) Anforderungen gestellt wurden, wie schon im Juni. Beispielsweise sollen wir die U-Werte, die der Hersteller unserer Fenster angibt, nochmal belegen. Also nachweisen, dass der Hersteller nicht lügt… :shock:
Ich versteh nicht, dass energieeffizientes Sanieren so beworben wird und wenn man dann tatsächlich mal was vom Fördertopf möchte, wird man gegen die Wand laufen gelassen. Es ist echt zum heulen.

Etwas erfreulicher ist das schöne Wetter aktuell. Daher bin ich mal raus gegangen und habe ein paar Bilder gemacht. Zuerst macht ich Zwischenstopp im Partyraum, wo die Solarsteuerung hängt. Man sieht, sie läuft:



Sorge macht mir nur unsere Solarpumpe. Nachdem die anfangs gar nicht ging, stellte der Heizungsbauer sie etwas stärker ein. Jetzt geht sie zwar, der Schwimmer zeigt aber lediglich einen Durchlauf von 2l/min an. Ich habe keine Ahnung, ob das so sein soll. Die Skala geht hoch bis 10l/min oder so. Wir müssen nochmal fragen, ob das normal ist.

Nächste Fotostation war unser Pelletsilo. Ich glaube gefüllt gabs davon noch gar keine Bilder.



Und hier jetzt mal Bilder unseres Garten. Damit sich auch alle sicher sein können, dass es im Frühjahr wieder häufiger Blogeinträge geben wird ;-) Da wartet nämlich eine ganze Menge Arbeit auf uns:



Aber damit warten wir, bis es wärmer wird… Bei Minusgraden ist draußen zu arbeiten keine gute Idee, so schön die Sonne auch scheint.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=813 0 Da führt also die Regenbogenbrücke für Weihnachtsbäume hin… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=807 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=807#comments Sun, 23 Jan 2011 09:43:31 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=807 Anfang der Woche kam der Fliesenleger und klebte im Flur die letzten Sockelleisten. Und er hat zwar nicht das Staubmonster mitgebracht, aber dafür dessen kleiner Bruder “Dreck-o-mon”. Der sorgte dafür, dass es wieder mal genug zu putzen gab. Dafür schaffte es der Fliesenleger aber, die Rundung hinter der Haustür gut zu lösen:

[...]]]> Anfang der Woche kam der Fliesenleger und klebte im Flur die letzten Sockelleisten. Und er hat zwar nicht das Staubmonster mitgebracht, aber dafür dessen kleiner Bruder “Dreck-o-mon”. Der sorgte dafür, dass es wieder mal genug zu putzen gab. Dafür schaffte es der Fliesenleger aber, die Rundung hinter der Haustür gut zu lösen:




Wir kümmerten uns (mit netter Unterstützung von Kai) um den Kellerabgang. Dort müssen das kleine Fenster zum Hauswirtschaftsraum und der Sicherungskasten eingegipst werden, damit eine Luftdichte Folie dort befestigt werden kann. Sonst pfeift uns da ständig die kalte Luft durch. Sobald dort nämlich die Kellertür montiert ist, wird das Fenster vom Kellerabgang aufstehen, um den Keller besser belüften. Und dann wird der Kellerabgang ziemlich kalt sein. Deshlab müssen wir es dort luftdicht bekommen und dämmen. Zuerst also Verputzarbeiten. Hier Gunnar bei der Arbeit:



Außerdem räumten wir (naja, eher Gunnar) den Keller etwas auf und machte auch mal im Innenhof nochmal etwas Ordnung. Auch unseren neuen Werkzeugschrank für den Keller hat Gunnar aufgebaut. Der muss noch an der Wand befestigt werden, danach können wir nach und nach mal alles aus dem Partyraum runterräumen.




Und wo ich grade mal mit Fotoapparat im Kellerabgang war, hier mal ein Bild meiner Lieblings-Verteilerdose. Unsere Keller-Krake Paula (die kann aber leider keine Fußballergebnisse vorhersagen):



Wir haben uns da nicht die Mühe gemacht, das ordentlich zu verlegen, da eine mind. 16cm dicke Dämmschicht darauf kommt plus Trockenbauwand. Leider wird man Paula dann wohl nie wieder sehen….

Am Samstag haben wir nochmal ein Auto vollgeladen und sind zur Müllkippe gefahren. Der ganze Kram aus dem Keller und aus dem Innenhof wurde endlich entsorgt:



Auf dem Rückweg, entdeckten wir übrigens einen riesigen Weihnachtsbaum-Friedhof:



Aus dem Auto heraus fotografiert sieht man leider die Dimension nicht. Leider, denn der Weihnachtsbaum-Berg war schon beeindruckend. Und auch unser Baum ruht dort wohl irgendwo…. *seufz*

So, nächste Woche wird dann hoffentlich das Bad unten fertiggestellt. Da fehlt aber nur noch so Kleinkram wie Handtuchhalter und Waschtischarmatur. Außerdem muss der Kellerabgang gedämmt werden. Ob das allerdings diese Woche klappt, ist fraglich. Und dann hoffen wir auf die Kellertür, aber die wird wohl noch bisschen dauern. Erst dann kann der Energieberater bestätigen, dass wir alle Maßnahmen für ein KFW-Effizienzhaus durchgeführt haben. Und mit dieser Bestätigung können wir unseren Tilgungszuschuss bei der KFW in Anspruch nehmen. Der Zuschuss führt zu einer Absenkung der monatlichen Raten, was natürlich eine kleine Erleichterung darstellt. Und wo wir grade bei Förderungen sind: Diese Woche kam die Eingangsbestätigung von der BAFA. Bin mal gespannt, ob die tatsächlich ein Stück vom Kuchen für uns haben…. Ich hoffe es.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=807 0 The Last Laminat http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=799 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=799#comments Mon, 17 Jan 2011 20:33:32 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=799 So, eine Woche lang zu faul gewesen zum Bloggen…. Wo wird das nur hinführen? Dabei ist diese Woche eigentlich einiges passiert. Naja, wenigstens ein bisschen. Unser Heizungsbauer hat es endlich geschafft, die Schlussrechnung zu stellen, so dass wir unser Kuchenstück bei der BAFA beantragen konnten. Bin mal gespannt, ob das so funktioniert. Mit Kuchen haben [...]]]> So, eine Woche lang zu faul gewesen zum Bloggen…. Wo wird das nur hinführen? Dabei ist diese Woche eigentlich einiges passiert. Naja, wenigstens ein bisschen. Unser Heizungsbauer hat es endlich geschafft, die Schlussrechnung zu stellen, so dass wir unser Kuchenstück bei der BAFA beantragen konnten. Bin mal gespannt, ob das so funktioniert. Mit Kuchen haben wir ja da so unsere Erfahrung…

Freitag gings an den letzten Bodenbelag im Haus. Das Laminat im Gästezimmer. Übrigens frage ich mich bei jedem Blog-Eintrag, ob es “der” Laminat oder “das” Laminat heißt. Und da wir ja nicht dumm sterben wollten, hab ich es mal im allwissenden Internet nachgeschaut. Und es heißt… TADAAAAA…. DAS Laminat. Aber DER Laminatfußboden, was man in Kurzform wieder “der Laminat” nennen kann. Und übrigens: Wenn man ganz oft das Wort “Laminat” sagt, klingt es irgendwann doof.

Kommen wir also besser zurück zum Thema: der Bodenbelag im Gästezimmer. Wir diskutierten zuerst mal gefühlte zwei Stunden darüber, wo wir anfangen und wonach wir das Laminat ausrichten. Die Wände (inkl. Zwischenwänden) in den zusammenhängenden Gästezimmer haben 7 verschiedene Fluchten… Kann man bei uns besichtigen kommen. Hat auch nicht jeder. :roll:
Am Ende wählten wir eine Wand als Flucht, zu der es tatsächlich eine andere Wand im rechten Winkel (ja, 90°!) gibt. Das hatte gleichzeitig mehrere Vorteile. Die Türen waren immer am Anfang einer Reihe, was das Verlegen einfacher macht (unter die Türzarge kommen, Anschluss an Fliesen vom Flur) und wir endeten in der Ecke des Raums, die immer mal wieder feucht ist. Sollte da mal das Laminat aufquellen, kann man so problemlos den Bereich austauschen. Dann ging es relativ schnell Voran. Erst die Kork-Trittschalldämmung, dann das Laminat. Hier mal ein paar Eindrücke:




Und hier das letzte Stück Laminat, das im Haus verlegt wurde (bitte Trommelwirbel vorstellen):



Das Laminat ist übrigens im Internet bestelltes Laminat 2. Wahl. Können wir vorbehaltlos empfehlen. Die Fehlstellen musste man wirklich suchen gehen. Aber mit Hilfe des Super-Zooms meiner Kamera konnte ich drei Stellen finden:



Das sind übrigens die einzigen drei Stellen. Und die musste ich wirklich, wirklich suchen gehen. Ansonsten gabs noch so ne Art Druckerschwärze auf manchen Brettern. Die konnte man abwischen und gut wars. Hat halt beim Verlegen manchmal schwarze Hände gemacht. Fand ich jetzt nicht sonderlich schlimm. Wenn man überlegt, dass das Laminat so gerade mal die Hälfte gekostet hat….

Nachdem der Boden gelegt war, ging es dann an die Sockelleisten. Hier gabs eine ganz klare Aufgabenteilung. Ich habe gemessen und mit der Gehrungssäge die Leisten zugeschnitten. Gunnar hat sie befestigt:




Aber der Verschnitt, den ich produziert habe… Der Wahnsinn. Lag aber einfach daran, dass jedes Mal am Ende einer Wand das größte Reststück immernoch ein paar Zentimeter zu klein war. :shock: Verrückt:



Am nächsten Tag sind wir dann über uns hinausgewachsen. Wir befestigten die noch fehlenden Sockelleisten auf den zwei Stufen zum Wohnzimmer:



Und als wäre das nicht genug, rafften wir uns (mit Daniels Motivationskünsten nach dem Motto “Stellt euch net so an, ist doch kein Aufwand!”) auf und Gunnar räumte den Partyraum und den Innenhof ein wenig auf, während Daniel und ich nicht nur die fehlenden Lampen unten, sondern sogar die Rauchmelder befestigten! Hier mal eines der netten Kerlchen:



Apropos “nettes Kerlchen”. Im Gästebad entdeckte ich eine zwar eklige, aber prinzipiell recht kleine Spinne, die in der Ecke unter der Decke kauerte. Bevor Gunnar eine seiner instinktiv vorhandenen Fähigkeiten als Mann gebrauchte (Spinnen töten), fotografierte er das Ding. Und was selbst für mich mit Angst vor Spinnen noch im harmlosen Bereich lag (Abstand ist alles), wurde mit Hilfe der Makrofunktion meiner Kamera zum Alptraum. So eklig, dass ich es nicht so in den Blog stellen möchte. Wer dem Grauen dennoch ins Auge sehen will, kann hier klicken.

*schüttel*

So. Laminat ist also gelegt, Sockelleisten sind befestigt, wieder ein paar Lampen mehr hängen an den Decken und es gibt in den meisten Räumen Rauchmelder. Das war ein großer Schritt. Aber dennoch gibts überall noch unfertige Ecken. Fehlende Übergangsleisten zum Beispiel. Oder fehlende Silikon- und Acryl-Fugen, wohin das Auge reicht. Unsere Hausnummer liegt in unsere Kommode statt an der Fassade zu hängen… Aber ganz Kleinschrittig gehts immer weiter. Auch für nächstes Wochenende sind schon wieder Pläne gemacht. Und morgen kommt erstmal der Fliesenleger und klebt die Sockelleisten unten im Flur. Da hoffe ich mal, dass der nicht wieder das Staubmonster im Gepäck hat…. :evil:

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=799 2 Das Staubmonster wurde besiegt http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=788 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=788#comments Tue, 11 Jan 2011 17:49:29 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=788 Gunnar hat es tapfer bekämpft. Ein Putzteufel ohne Furcht und Tadel…. ein Traum.

Naja, leider genügt einmal putzen da nicht. Das dauert jetzt wieder etwas bis der Staub endgültig besiegt ist. Aber egal.

Heute gibts sonst eigentlich gar nicht viel zu berichten. Unsere noch offenen Baustellen ruhen leise und friedlich. Bei den Innentüren unten fehlt noch die [...]]]> Gunnar hat es tapfer bekämpft. Ein Putzteufel ohne Furcht und Tadel…. ein Traum.

Naja, leider genügt einmal putzen da nicht. Das dauert jetzt wieder etwas bis der Staub endgültig besiegt ist. Aber egal.

Heute gibts sonst eigentlich gar nicht viel zu berichten. Unsere noch offenen Baustellen ruhen leise und friedlich. Bei den Innentüren unten fehlt noch die Abdeckung der Türgriffe, die Lampen unten hängen noch immer nicht (ich hasse es, Lampen aufzuhängen!), die Rauchmelder liegen auch seit zwei Wochen hier verpackt herum (mit Rauchmeldern verhält es sich ähnlich wie mit Lampen), das Laminat in den Gästezimmer wurde noch nicht verlegt… Aber faul waren wir dennoch nicht. Samstag waren wir im IKEA und während Gunnar einem Freund in seinem Haus geholfen hat (eine Hand wäscht die andere), baute ich dann eine riesige Kommode auf. Boah. Drei Stunden hat das gedauert. Aber jetzt haben wir nochmal viel Stauraum gewonnen:




Die Kommode ersetzt quasi das Büro. Fast jeder hat heutzutage irgendwo einen Schreibtisch stehen. Dabei braucht man den in Zeiten von Laptops eigentlich gar nicht. Also haben wir einen Arbeitsplatz weg gelassen und stattdessen alle Unterlagen und Büroutensilien jetzt in der Kommode verstaut. Und da das Ding über 1,60 m lang und 60 cm tief ist, war da auch Platz genug für anderen Kram ;-) So soll es sein. Wieder 3 Kisten weniger rumstehen Man sieht, es wird langsam.

Eine weitere wichtige Beute war ein Waschtisch fürs Gästebad. Ich muss zugeben 80cm auf 40cm ist für das kleine Bad etwas überdimensioniert, aber so haben wir wenigstens genug Stauraum für Handtücher! Da unsere Installation aber scheinbar nicht der schwedischen Norm entspricht, mussten wir einiges am Waschtisch hinten wegsägen. Und was macht das? Richtig. Staub. :roll:



Heute wurde dann auch noch das Plissee geliefert, das unten ans Badfenster kommt. Somit müssen nicht mehr Pappkartons, Klappmatrazen oder Müllsäcke neugierige Blicke abwehren. Bilder davon gibts, wenn das Bad fertig ist. Da fehlt noch die Lampe (aus bereits erwähnten Gründen) und so Kram wie Handtuchhalter, Mülleimer etc. Und dann gehts ENDLICH ab in die Badewanne! Wird ja auch Zeit!

Ansonsten gibts wie gesagt, nicht viel zu berichten. Heizungsdruck ist noch immer soweit konstant. Allerdings rauschen einige Heizkörper, da müssen wir ncohmal den Heizungsbauer bemühen. Außerdem scheint unsere Solaranlage noch immer nicht zu funktionieren. Die Pumpe war erst zu klein eingestellt. Jetzt wurde sie höher eingestellt, aber scheinbar läuft sie noch immer nicht. Problem ist, dass sich das nur schwer feststellen lässt im Moment. Seit die Anlage in Betrieb ist, hatten wir 3 mal etwas Sonne. Und seit die Pumpe neu eingestellt wurde, war es einmal für 3 Stunden sonnig. Und da hat sich die Pumpe nicht bewegt. Aber mal den nächsten Sonnen-Tag abwarten. Kann sich ja nur um Monate handeln ;-)

Was fehlt neben Lampen und Laminat sonst noch? Einige Fußleisten müssen oben noch befestigt werden und ein Abdeckrahmen für die Dachbodenluke. Unten fehlt noch die Kellertür, außerdem muss der Kellerabgang noch gedämmt werden. Der Fliesenleger kommt nochmal und befestigt noch Sockelleisten im Flur unten. Großes Thema (aber erst im Frühjahr) wird die Verwandlung von unserem Heizungsraum aka “Werkstatt” aka “Abstellkammer” aka “Baustoff-Lager” aka “Raucherraum, wenn Weihnachten die Nichtraucher plötzlich in der Überzahl sind” in seine ursprüngliche und einzig Wahre Bestimmung: Einen Partyraum. Na gut, die Heizung darf wohl drin bleiben. Also wird sich die “Party” wegen Platzgründen auf das Lagern von Grillfleisch und das Abspülen von Geschirr beschränken. Naja, jedenfalls muss das noch getan werden. Genauso wie das Fällen eines Kirschbaums, das Abreißen der Garage, Streichen der Wände des Innenhofbereichs, Verputzen des Pelletschuppens und das Entmüllen des Grundstückes und des Kellers. Das wird noch ne Plackerei…. Aber naja, das alles, wenns warm ist. Später. ;-)

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Das Staubmonster ist wieder da…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=784 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=784#comments Fri, 07 Jan 2011 17:41:21 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=784 … und es hat das Erdgeschoss besetzt! Wer es hinein gelassen hat? Ich selber. Weil ich mich bei den Rohbaumaßen für eine Innentür etwas einseitig informiert habe. Ich hab wohl nur das im Internet gelesen, was ich lesen wollte. So, und nun für alle Häuslebauer und Häuslerenovierer: Für Innentüren mit dem Maß 86cm [...]]]> … und es hat das Erdgeschoss besetzt! Wer es hinein gelassen hat? Ich selber. Weil ich mich bei den Rohbaumaßen für eine Innentür etwas einseitig informiert habe. Ich hab wohl nur das im Internet gelesen, was ich lesen wollte. :oops: So, und nun für alle Häuslebauer und Häuslerenovierer: Für Innentüren mit dem Maß 86cm reicht eine Öffnung von 87,5 cm NICHT! Man findet diese Information zwar so im Internet, aber das absolute Minimum ist 88 cm. Und dann auch nur, wenn alles gerade ist. Bei einem etwas windschiefen Häuschen wie unseres, sollte man eine Breite haben von 90 cm. Beser 91 cm. Aufgrund meiner fantastischen Recherche hatten wir überall 87,5 cm. *räusper*
Somit wurde Dienstag, statt der Türen einzubauen, erstmal Putz weggeschlagen, Putzmatten weggeflext und Holz abgeschlagen:




Und wieviel Dreck und Staub das machte, kann man sich ja vorstellen. Für die, die es nicht können, hier mal ein Eindruck:




Gunnar stemmte Dienstag dann noch weiter Putz weg und gestern wurden dann die Türen gesetzt. Endlich Innentüren unten :-)



Da ich bei den Innentüren nichts sinnvolles beitragen konnte außer Motivation in braunen Flaschen zu bringen, kümmerte ich mich um etwas, das ich schon laaaaange vorhatte. Ich habe doch unglaublicherweise endlich die noch offenen Stromverteilungen mit Deckeln bestückt und die weiße Dose in der grünen Küchenwand grün angemalt:



Heute war dann nochmal der Heizungsbauer ein letztes Mal da. Er hat unten bei der Kellerlüftung einen Drehzahlbegrenzer zwischengeschaltet, damit der nicht mehr so laut ist. Geholfen hats eigentlich kaum was. Aber so können wir die Lüftung wenigstens ausschalten. Tja, ein teurer Schalter, aber ein Versuch wars wert. Zur Erinnerung: Die Lüftung im Keller wird von einem Feuchtigkeitsfühler gesteuert. Sobald die relative Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Wert erreicht, springt die Lüftung an. Bei den aktuellen feuchten Verhältnissen war die Lüftung allerdings auch an, wenn das Hygrometer bei 90% stand. Und höher kann man es nicht stellen. Deshalb hatten wir keine Möglichkeit, die Lüftung auszuschalten.
Außerdem hat der Heizungsbauer Druck aus unserem Ausdehnungsgefäß gelassen. Wir hatten starke Druckschwankungen im Heizsystem. Normal ist ein Druck von 1 bar bei einer Schwankung von etwa 0,1 bar. bei uns schwankte der Druck zwischen 0 bar und 1,5 bar. Seit der Druck abgelassen wurde, ist der Druck der Heizung konstant. Bin mal gespannt, ob das so bleibt.

Noch zum Thema Luftfeuchtigkeit: Das neue Hygrometer zeit deutlich höhere Werte an, als das andere. Unsere Luft ist nicht trocken, sondern nahezu perfekt. Als die Luft draußen noch kalt und trocken war, kamen wir auf 45% relative Luftfeuchtigkeit, bei dem wärmeren und nassen Wetter kommen wir nun auf 55%. Besser gehts eigentlich nicht. Aber die Wäsche muss nun doch draußen getrocknet werden ;-)

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Die Küche http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=761 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=761#comments Mon, 03 Jan 2011 14:38:09 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=761 Gut im neuen Jahr angekommen, wird jetzt immer mal wieder Zeit genommen, zurück zu blicken. Es war ein sehr ereignisreiches Jahr. Immerhin, vor einem Jahr wussten Gunnar und ich nichtmal, dass wir ein Haus wollen….

Heute fangen wir mit der Küche an. Das ist nämlich neben dem Bad der Raum, den man am ehesten als “fertig” [...]]]> Gut im neuen Jahr angekommen, wird jetzt immer mal wieder Zeit genommen, zurück zu blicken. Es war ein sehr ereignisreiches Jahr. Immerhin, vor einem Jahr wussten Gunnar und ich nichtmal, dass wir ein Haus wollen….

Heute fangen wir mit der Küche an. Das ist nämlich neben dem Bad der Raum, den man am ehesten als “fertig” bezeichnen kann. Der erste Eindruck der Küche bei der Hausbesichtigung war eigentlich positiv. Durch zwei Fenster sehr hell und mit ca. 13qm auch von der Größe her in Ordnung. Direkt ins Auge sprang da nur die giftgrüne Küche, die sich aber wunderbar in die 70er Jahre Umgebung inklusive Blümchenfliesen und Teppichboden einpasste:




Hübsch, nicht? ;-)
Naja, letzen Endes kauften wir ja das Haus und ich machte mich recht frühzeitig an die Küchenplanung. Wir hatten wenige grundsätzliche Wünsche: Ein großer Ami-Kühlschrank (SideBySide), ein Thekenelement, ein hochgestellter Backofen, Induktionsherd in Überbreite und Spülmaschine. Klingt eigentlich nicht so schwer. Aber nach einigem Hin- und Herschieben von Küchengrundrissen auf dem Papier wurde erstmal mein gewünschter Side-By-Side Kühlschrank gestrichen. :-( Aber wir hatten immerhin einen grundsätzlichen Plan. Bereits im April klapperte ich damit einige Küchenstudios ab. Es gab nirgends eine wirklich innovative Neuplanung, so dass es bei einer L-Form mit Thekenelement mitten im Raum blieb. Auf dem Papier versuchte ich mich auch mal an die Farben. Die Fronten sollten hell sein, Arbeitsplatte braun. Als Wandfarbe waren Petrol, Hellblau und Olivgrün in der Diskussion. Hier unsere ersten Planungsskizzen mit den Farbvarianten:



Bei den vielen Besuchen im Küchenstudio gabs dann noch einige Änderungen. Aus dem Thekenelement mit angeschlossenem Tisch wurde eine durchgängige Höhe, so dass viel Arbeitsfläche enstand. Spüle kam in die Ecke, so dass der Kühlschrank ans Fenster rückte. Es wurden ausschließlich Auszüge verwendet statt normaler Schränke. Jeder, der mal in der hintersten Ecke eines 60cm tiefen Schrankes einen vergessenen und undefinierbaren, behaarten Klumpen von Was-auch-immer gefunden hat, weiß die Übersichtlichkeit von Auszügen zu schätzen…. Wir entschieden uns außerdem für eine Nischenverkleidung im Arbeitsplattendekor. Fliesen kamen für uns nicht in Frage und so war die Wand optimal vor Fettspritzern geschützt. Der Wasserhahn wurde noch mit einer ausziehbarer Brause ausgestattet, die Spots für die Arbeitsplatte gegen längliche Röhren getauscht, die Hängeschränke etwas angeglichen und zack, war die Küche um 30% teurer… Aber wir hatten den endgültigen Plan:



Ok. Plan war da. Das, was aber zum Planungszeitpunkt da war, sah wenig nach dem aus, was auf dem Plan zu sehen war. Es gab also viel zu tun.

Zuerst wurden die Fliesen von der Wand geschlagen, die Tapeten entfernt und die Böden herausgerissen. Wie eigentlich überall im Haus gabs hier mehrere Lagen Tapeten, die nacheinander abgekratzt werden musste. Außerdem befand sich unter dem Teppich ein hübscher oranger PVC. Gunnar hielt mich zum Glück energisch davon ab, diesen original 70er Jahre PVC drin zu lassen. Als nächstes fanden wir einen Blau-Gelben, kleingemusterten PVC. Aber damit nicht genug. Darunter kam ein weißer PVC zu Tage, der nicht zu entfernen war, aber dermaßen nach Chemie gestunken hat, dass ich erstmal den Boden mehrfach mit Isopropanal einrieb. Geholfen hats nichts. Ein Tag später roch es schon wieder nach Chemiefabrik. Also wurde der auch noch herausgerissen. Zurück blieben kamelhaar-ähnliche Reste, die an dem Estrich klebten, der in ca. 1mm Dicke die alten Holzdielen versteckte. Wir hatten also einen knarrenden, behaarten Dielenboden voller Estrich in der Küche.
Da kam natürlich die Frage auf, welchen Boden wir nun haben möchten. Fliesen sind ganz klar am pflegeleichtesten und am robustesten. Aber wir mochten die Optik von Fliesen nicht. Also dachten wir kurzzetig über Holzoptik-Fliesen nach, verwarfen den Gedanken aber schnell, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass das NICHT scheiße aussieht. Bei dem unregelmäßigen und schwingenden Dielenboden sind Fliesen eh sehr riskant. Wegen der Unebenheiten im Boden war auch PVC oder Linoleum nicht in der Diskussion. Also beschlossen wir, Laminat zu nehmen. Den Entschluss haben wir bisher nicht bereut, achteten aber darauf, hochwertiges Lamiinat zu nehmen, dass nicht schon aufquillt, wenn nur jemand das Wort “Wasser” sagt.
Aber bevor der Boden an der Reihe war, ging es erstmal etwas rustikaler vor. Zu erst kam die Heizung. Jeder, mit dem wir vorher gesprochen hatte, sagte uns, dass Heizkörper IMMER unters Fenster kommen. Da gibts gar keine andere Möglichkeit, weil die Wärmeverteilung sonst grauenhaft wäre. Somit hatten wir uns von dem Plan, die Heizung hinter die Tür zu machen, schon verabschiedet. Bis der Heizungsbauer uns daran erinnerte, dass wir bei unseren Passivhauskomponenten auf sowas nicht achten brauchen. Und voilà, der Heizkörper ist hinter der Tür gelandet:



Die Wasserleitungen in der Küche neu zu verlegen war ausnahmsweise mal kein Problem. Naja, jedenfalls nachdem wir zustimmten, das Spülbecken in die Ecke zu legen ;-) Durch diese Anordnung war es möglich, einfach vom nebenliegenden Bad aus die Wasserleitungen durch die Wand zu legen. Eine Verlegung innerhalb der Küche war dadurch nicht mehr nötig.
Bei der Elektrik sah es etwas anders aus. In unserer Küche liegen 6 Stromkreise, dazu kommt noch ein Stromkreis, der durch die Küche hindurch in die Schlafzimmer geht. Neben Unmengen an Steckdosen, kam eine Wechselschaltung fürs Licht und noch drei Steckdosen, die von Schaltern geschaltet wurden, die nicht gerade nebenan lagen. Also eine ganze Menge Leitungen zu ziehen, Dosen zu setzen, zu verdrahten und zu klemmen. Glücklicherweise hatten wir zu dem Zeitpunkt schon den Installationsplan vom Küchenbauer. Es war trotzdem mit Abstand der Raum mit der aufwändigsten Eletroinstallation.

Hier ein kleiner Eindruck:



Bei dem Stemmen der Schlitze mit der Mauernutfräse zog sich Gunnar auch die einzig ernsthaftere Verletzung der Bauphase zu. Er flexte eine alte Wasserleitung an und bekam einen Metallsplitter ins Auge. Dass es ein Metallsplitter war, erfuhren wir erst ein paar Tage später im Krankenhaus. Er war schon am rosten. Hätte übel ausgehen können…

Als nächstes musste die Küche verputzt werden. Auf die Seite, wo sowohl die alten Schlitze der alten Kücheninstallation als auch die neue Verdrahtung in der Wand lag, sollte eine neue Putzschicht aufgetragen werden. Erst dann würde der Küchenbauer das Aufmaß machen kommen und die Küche bestellen. Da wir mittlerweile August hatten, drängte die Zeit. Der damalige Verputzer erwies sich aber leider nicht als zuverlässig, so dass er uns mehrfach versetzte und ich ebenso oft den Aufmaßtermin verschieben musste. Irgendwann klappte es dann doch. Die Wand war verputzt und es konnte das Aufmaß gemacht werden:



Kurz danach wurde die Decke mit Gipskartonplatten verkleidet und verspachtelt. De Liefertermin für die Küche wurde auf den 20.Oktober gelegt. 8 Wochen Zeit. Verschnaufpause in Sachen Küche. Doch dummerweise gehen 8 Wochen manchmal unheimlich schnell rum. Und plötzlich war der Montagetermin gar nicht mehr weit. Und es war noch nichts gemacht. :roll: Der Verputzer musste noch rechtzeitig den Oberputz machen, davor musste aber alles fertig sein. Innerhalb von einem Tag strichen wir die Decke weiß, verlegten das Laminat, klebten den ganzen Raum ab und grundierten ihn. Und damit es nicht langweilig wird, mussten wir das auch für zwei andere Räume machen, weil der Verputzer nicht nur wegen der Küche allein kommen wollte. Abends um 22h waren wir an diesem Tag fertig, am nächsten morgen um 8 Uhr kamen die Verputzer. Danach musste der Putz übers Wochenende trocknen. Dienstags sollte die Küche kommen. Samstag strich ich die Küche noch grün, Sonntags bekam sie einen zweiten Anstrich. Montags entfernten wir die Verklebungen und statteten alle Steckdosen mit Rahmen aus. Geschafft:



Dann war der Tag der Montage gekommen. Pünktlich um 8.30h standen die Männer auf der Matte. In der Mittagspause ging ich mal vorbei und erfuhr, dass unser Boden etwas schief ist. Na gut. In unserem Haus ist alles irgendwie schief. Macht ja nix. Erst als er mir zeigte, dass das Gefälle auf 1,5m mehrere Zentimeter ausmachte, wurde mir der Ernst der Lage klar. So schief der Boden auch war, die Wände waren es noch mehr. Da ich aber wieder zur Arbeit musste, mussten die Monteure damit alleine klar kommen. Waren ja auch schon große Jungs, würde schon gehen. Als ich nach Feierabend dann wiederkam, sagten sie, es dauere noch zwei, drei Stunden. fertig waren sie um 23.30h :shock:

Aber das Ergebis konnte sich sehen lassen:



Eine Woche später wurde der Kühlschrank geliefert. Knallrot im Retrostil. Noch Barhocker von Ikea und die Küche war komplett.

Und hier mal Vorher-Nachher-Ansichten:


Wir sind sehr glücklich mit der Küche und haben dort jetzt schon viele gemütliche Stunden verbracht. Was uns besonders gut gefällt? Der Induktionsherd, dass morgens die Sonne hinein scheint und dass man an der Theke sitzend an das Bier im Kühlschrank kommt, ohne aufzustehen ;-)

Und hier nochmal die Verwandlung und einige Eindrücke der Arbeiten im Zeitraffer:



Küche – MyVideo

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Wegverputzte Standardgrößen http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=754 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=754#comments Thu, 30 Dec 2010 08:42:17 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=754 Nach einem schönen und anstrengenden Weihnachtfest wurden Montag unsere Innentüren für unten geliefert. Unangekündigt und ohne Terminabsprache. Super. Jetzt lagen die im Flur herum:

Die Türen wurden in Standardgröße bestellt, da wir ja penibel genau die Holzstürze damals auf die richtige Höhe angebracht haben. Dann allerdings kamen die Verputzer im Herbst und [...]]]> Nach einem schönen und anstrengenden Weihnachtfest wurden Montag unsere Innentüren für unten geliefert. Unangekündigt und ohne Terminabsprache. Super. Jetzt lagen die im Flur herum:



Die Türen wurden in Standardgröße bestellt, da wir ja penibel genau die Holzstürze damals auf die richtige Höhe angebracht haben. Dann allerdings kamen die Verputzer im Herbst und haben in ihrer unbändigen Verputz-Wut so großzügig viel Putz verwendet, dass uns bei einer Tür jetzt 1,5 cm in der Breite und 2 cm in der Höhe fehlen. Putz abschlagen kann bedeuten, dass wir auch umliegenden Putz kaputt machen. Das wäre nicht so schön. Andere Möglichkeit ist, die Türen zu kürzen. Aber in der Breite wird das wohl nicht gehen. Dann müsste ja das ganze Türblatt in der Breite gekürzt werden, also längst abgesägt werden. Das sieht sicher nicht hübsch aus…. Da müssen wir jetzt schauen wie wir das machen.

Gestern war dann Uwe nochmal fleißig und hat unten gestrichen:



Die Gästezimmer und der Flur sind jetzt weiß:




Heute werde ich dann mal die Abklebungen entfernen. In den Gästezimmern fehlt dann nur noch der Laminat und dann sind auch die fertig. Wow. So langsam sehe ich Licht am Ende des Kistenwahnsinns. Überall stehen oben noch Kartons herum, mit Dingen, die in die Gästezimmer sollen. Das nervt ganz schön.

Apropos nerven. Wir warten seit 10 Tagen auf die Schlussrechnung vom Heizungsbauer. Die benötigen wir, damit wir die BAFA-Förderung für die Pelletsheizung beantragen können. Wenn wir die Beantragung nicht mehr dieses Jahr schaffen (zur Erinnerung: heute ist der 30.12.), dann bekommen wir die Fördergelder nur, wenn unsere Umwälzpumpe Energieeffizienzklasse A hat. Ich habe keine Ahnung, ob unsere Pumpe diese Klasse hat. Aber das Geld könnten wir im Moment wirklich gut gebrauchen. Und wenn es nur daran scheitert, dass die Rechnung nicht bei kommt…. Da könnte ich grad schon wieder ausrasten…. Aber ich lass es. Ich bin es leid, ständig allen möglichen Leuten hinterher zu laufen. Man kann nicht mehr tun, als jeden Tag anrufen und immer wieder hören: “Ja, heute noch, versprochen. Ganz sicher!” :roll: Is klar.

Was Positives: Ich habe festgestellt, dass Tauwasser, das von Außen gegen unsere Fenster spritzt, am der Scheibe gefriert. Das ist ein ziemlich eindeutiger Beweis dafür, dass durch die Fenster keine Wärme verloren geht. Schön zu sehen, dass sich manche Investition doch gelohnt hat.

Und noch was zum Thema Luftfeuchtigkeit. Bei einem Altbau muss man penibel darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Denn damit holt man sich Schimmel ins Haus, der Horror jedes Hausbesitzers. Daher haben wir ja auch einen halben Kleinwagen in unsere Lüftungsanlage investiert. Eine relative Luftfeuchtigkeit von 45-60% ist ok. Im Altbau sind 45% ein traumhafter Wert. Wir kommen auf einen Wert von 23% :shock: Nach einiger Recherche fand ich raus,dass das in Niedrigenergiehäusern mit Kontrollierter Wohnraumlüftung im Winter üblich ist. Logisch. Denn die sowieso schon trockene Luft von außen wird durch die Wärmerückgewinnung der Lüftung erwärmt, womit zwar das Luftvolumen steigt, nicht aber die Feuchtigkeit in der Luft, so dass die relative Luftfeuchtigkeit nochmal sinkt. Als Gegenmaßnahmen werden viele Pflanzen empfohlen, nach dem Duschen nicht zu Lüften, sondern die Innentüren aufstehen zu lassen und Wäsche im Haus zu trocknen. :shock: :shock: In unserem Haus kann man also getrost all das tun, was man sonst nie tun sollte wegen der Feuchtigkeit im Haus…. Verkehrte Welt. Aber bevor ich mich aus bauphysikalischer Sicht dermaßen fahrlässig verhalte, habe ich ein weiteres Hygrometer bestellt. Damit misst man die Luftfeuchtigkeit und wer weiß, vielleicht zeigt unseres falsche Werte an… Bin mal gespannt.

In diesem Sinne wünschen wir einen feuchtfröhnlichen Start ins neue Jahr!

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Frohes Fest und so… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=747 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=747#comments Thu, 23 Dec 2010 22:32:49 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=747

Wir wünschen allen Lesern des Blogs ein schönes und stressfreies Weihnachtsfest!

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei all den fleißigen Helfern bedanken, die mit großen und kleinen Taten dafür gesorgt haben, dass wir Weihnachten in einem trockenen, warmen, hübschen, möblierten Zuhause mit Strom und fließend Wasser feiern können! [...]]]>

Wir wünschen allen Lesern des Blogs ein schönes und stressfreies Weihnachtsfest!



An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei all den fleißigen Helfern bedanken, die mit großen und kleinen Taten dafür gesorgt haben, dass wir Weihnachten in einem trockenen, warmen, hübschen, möblierten Zuhause mit Strom und fließend Wasser feiern können! Danke!!!

Anna und Gunnar

PS: Ein wunderbares Video, das Daniel für uns zum Einzug erstellt hat, findet ihr hier: Super tolles Video

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Pellettanklaster sind groß. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=741 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=741#comments Wed, 22 Dec 2010 08:38:07 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=741 Am Montag kam der Pelletstanklaster. Und der war groß. Sehr groß. So groß, dass er nicht auf Nachbars Hof passte. Hier mal ein paar Eindrücke. Der LKW ist aus dem 1. Stock fotografiert….

Er musste 24 Meter Schlauch benutzen, 30 Meter wäre das Maximum gewesen. Glück gehabt Das [...]]]> Am Montag kam der Pelletstanklaster. Und der war groß. Sehr groß. So groß, dass er nicht auf Nachbars Hof passte. Hier mal ein paar Eindrücke. Der LKW ist aus dem 1. Stock fotografiert…. :shock:




Er musste 24 Meter Schlauch benutzen, 30 Meter wäre das Maximum gewesen. Glück gehabt ;-) Das falsch gesetzte Fenster war kein Problem. Mit ein wenig Hinbiegen passte es und die Pellets konnten in das Pelletsilo gepumpt werden. Ist übrigens wirklich ähnlich wie Heizöl tanken. Es brummt ne halbe Stunde lang und man blockiert die Straße. Nur der Ölgeruch fehlt. Gottseidank.

Das Pelletsilo war übrigens noch nicht geerdet als die Pellets kamen. Aber der freundliche Mann hatte irgend so eine Erdungseinrichtung dabei, so dass er den Tank provisorisch über den LKW erden konnte. Der Heizungsbauer konnte Montag nicht kommen, weil er im schönen Saarland komplett eingeschneit war.

Dienstag war dann nochmal Großkampftag mit Fensterbauer, Heizungsbauer, Maler, Verputzer, Schreiner…. Der Heizungsbauer stellte unsere Pelletsheizung auf automatische Befüllung um und schloss die Lüftung im Keller an. Allerdings ist die Lüftung so laut, dass wir damit die ganze Straße unterhalten. Da muss er jetzt mal schauen, obs da einen Drehzahlregler gibt oder ob ein kleinerer Ventilator eingebaut wird. Der, der drin ist schafft netto 1500 m³/h. Und das nur für unseren kleinen Keller. Zum Vergleich: Unser restliches Haus hat noch keine 500m³….. Nichtsdestotrotz wird der Heizungsbauer nun seine Schlussrechnung stellen. Ohje. Bin mal gespannt… Muss aber jetzt schnell gemacht werden, damit wir noch die BAFA-Förderung dieses Jahr beantragen können.

Der Schreiner ölte nochmal alle Fensterbänke, der Fensterbauer tauschte unsere Türschlösser aus. Wir haben jetzt endlich für jede Tür den gleichen Schlüssel! Juhuu! Der Maler (also Uwe) hat mit Gunnars Hilfe die Decken im Erdgeschoss gestrichen. Da wir Gunnar und Uwe schon so oft hier im Blog beim streichen gesehen haben, gibts diesmal nur Bilder vom Ergebnis:



Außerdem wurde endlich mal der Wäscheschacht von den Heizungsbauern unten abgeschnitten. Zwar so schief, dass Gunnar und ich das auch hätten selber machen können, aber egal. Hauptsache weg. Nur Schmunzeln musste ich, als der Heizungsbauer (in einem anderen Zusammenhang) sagte: “Nee, nee, dann siehts ja aus, als hätten Sie das selber gemacht…. Wir sind Handwerker, keine Heimwerker, wir machen das ordentlich!” Öhm. Ja.

Hier der abgeschnittene Wäscheschacht. Da ich eh am Pinseln war, hab ich ihm kurzerhand auch noch einen weißen Anstrich verpasst:



Ich hab mich gestern nachmittag dann um das Badezimmer unten gekümmert und hab dort die Wände weiß gestrichen:



Heute habe ich dann die Abklebungen entfernt. Heraus kam ein unfassbar dreckiges, aber ansonsten durchaus ansehnliches Gästebad:



Heute werde ich dann noch die Gästezimmer aufräumen, Steckdosen anbringen, noch ein Bett aufbauen und Großputz machen. Und dann ist endlich mal frei…. Naja, jedenfalls was die Baustelle angeht ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=741 2 Was lange währt…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=734 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=734#comments Sun, 19 Dec 2010 14:09:54 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=734 Diese Woche habe ich meine stümperhaft an die Wand der Gästeküche gekleisterte Tapete nochmal Rot angestrichen. Und obwohl es alles andere als perfekt ist, mag ich es:

Nur der blöde Wäscheschacht stört noch. Aber auch das wird bestimmt bald! Hightlight der Woche war, dass gestern doch tatsächlich ENDLICH die letzte Fensterbank gesetzt [...]]]> Diese Woche habe ich meine stümperhaft an die Wand der Gästeküche gekleisterte Tapete nochmal Rot angestrichen. Und obwohl es alles andere als perfekt ist, mag ich es:



Nur der blöde Wäscheschacht stört noch. Aber auch das wird bestimmt bald! Hightlight der Woche war, dass gestern doch tatsächlich ENDLICH die letzte Fensterbank gesetzt wurde. Und trotz einer eher individuellen Einbausituation kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen:



Tja. Jetzt kann (theoretisch) der Verputzer loslegen. Aber ob der vor Weihnachten noch Zeit hat? Ich wage es zu bezweifeln…. :-(

Heute haben wir übrigens mal unser Pelletschuppendach ein wenig von den Schneemassen befreit. Hier Gunnar in Action:



Doof nur, dass jetzt, nach 20 Minuten, das Dach wieder komplett schneebedeckt ist :-( Aber Nagut. Bevor uns der Schuppen unter der Schneelast zusammenbricht… Montag kommen übrigens die Pellets. Angeliefert mit einem großen Pelletstanklaster. Nein, das Fenster wurde noch nicht versetzt. Laut Pellets-Lieferant geht das auch so. Zitat “Mir haben noch immer unsere Pellets abladen können”. Hm. Hoffen wir mal, dass sie auch immer alle Pellets in ein Lager gepumpt haben und nicht in den Hof geschüttet haben. Naja, bin mal gespannt, wie die das machen wollen. Aber mit bissl Glück hat das Pelletsack-Schleppen bald ein Ende. Aschenbehälter haben wir auch bereits geleert. Man kann davon ausgehen, dass wir bereits über eine Tonne Pellets verheizt haben. Das ist aber ok, da ja immernoch noch oft die Türen aufstehen und noch ne Menge Feuchtigkeit im Haus ist (bes. durch den Dicken Putz unten). Und dass es hier muckelig warm ist, kann jeder bezeugen, der mal hier war. Und das gibts nunmal nicht ohne Pelletseinsatz ;-) Ach ja, für Interessierte: eine Tonne Pellets kostet im Moment ca. 220 Euro. Montag kommt außerdem nochmal der Heizungsbauer. Der Pelletstank muss noch geerdet werden (am besten BEVOR die Pellets kommen!) und die Lüftungsanlage im Keller ist noch anzuschließen.

Ich werde nun den Rest des Sonntags damit verbringen, unten alles abzukleben, damit morgen die Decken dort gestrichen werden können. Juhu. Weihnachtsmarkt wäre ja auch doof. Abkleben ist viel schöner. :evil:

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Manchmal passt es nicht zusammen… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=729 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=729#comments Wed, 15 Dec 2010 20:57:41 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=729 …und man steht kopfkratzend davor und fragt sich, was man sich denn eigentlich DABEI gedacht hat.

In unserem Fall gabs das diesmal beim Pelletschuppen. Der Dachdecker kam und hat neben der Dacheindeckung mit Dachpappe (davon gibts keine Bilder, weil da Schnee drauf liegt) auch Regenrinnen befestigt. An sich ganz ordentlich:

Bei genauerem [...]]]> …und man steht kopfkratzend davor und fragt sich, was man sich denn eigentlich DABEI gedacht hat.

In unserem Fall gabs das diesmal beim Pelletschuppen. Der Dachdecker kam und hat neben der Dacheindeckung mit Dachpappe (davon gibts keine Bilder, weil da Schnee drauf liegt) auch Regenrinnen befestigt. An sich ganz ordentlich:



Bei genauerem Hinsehen stellt man beim zweiten Bild aber fest, dass der Abfluss mitten auf unseren Weg durch den Garten zeigt. Da sollte eine Regentonne dran. Wieso Gunnar (seines Zeichen Planer und Projektleiter in Sachen Pelletschuppendach) das Gefälle ausgerechnet an diese Ecke hat machen lassen, weiß er selber nicht mehr. Auf die Frage, was er sich dabei gedacht hat, kam nur ein “Och du… eigentlich nix…” Aha. Aber es kommt noch besser.

Nachdem Gunnar noch an der Wand zum Nachbar hin ein wenig mit Holz verkleidet hat, kam das Pelletlager:



Kurzer Auflug in die Welt des Pelltsilos: Das Silo ist ein Gewebetank und sieht eigentlich aus wie ein aufgehängtes Zelt. Die Pellets sind so geschützt, und es kommt nicht zu unangenehmer Staubentwicklung. Wir haben statt eines üblichen trichterförmigen Tanks einen mit gradem Boden. Dort sind fünf Absaugstellen angebracht. Die sind notwendig, weil man durch den geraden Boden sonst nicht an alle Pellets ran käme. Man muss ab und zu (alle paar Wochen) einen anderen Ansaugstutzen anschließen, um eine gleichmäßige Leerung zu gewährleisten. So sieht das aus:



Der Vorteil ist, dass wir auf gleicher Grundfläche das Doppelte an Pellets lagern können. In Zukunft saugt die Heizung mittels Unterdruck bei Bedarf Pellets in den Pufferspeicher direkt am Heizkessel. Dort wo wir aktuell manuell mit Säcken befüllen. Prima denkt man sich. Dann kann ja jetzt das Pelletauto kommen und uns tonnenweise Pellets bringen. Ha! Weit gefehlt. Damit kommen wir nämlich zum nächsten Schildbürgerstreich. Damit unsere Pellets nicht schon vor Erreichen des Lagers zu Staub werden, müssen die Rohre bis zum Tank natürlich möglichst gerade sein. Dafür haben wir ja auch extra ein Fenster in den Schuppen mauern lassen. Aber auch da gabs Planungsdefizite (diesmal bei Gunnar UND mir):



Ich denke man kann das Bild unkommentiert stehen lassen.

Wenden wir uns nun Dingen zu, die besser passen. Heute haben Gunnar und Uwe eine Decke im Gästezimmer tapeziert:



Sogar als der Tapeziertisch zusammenbracht, kleisterte Uwe fleißig weiter, während Gunnar in Echtzeit das Ding reparierte… Nicht schlecht. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:



Leider warten wir immernoch auf die fehlende Fensterbank, damit ENDLICH der Verputzer die Restarbeiten machen kann. Dann ist noch ein Tag Hardcore-Anstreichen angesagt und wir wären auch unten nahezu fertig. Tja. Wäre, hätte, könnte….. *seufz*

Ich hab mich heute dann nochmal um das kleine Projekt “Gästeküche” gekümmert und meine nicht so ganz professionell verklebte Tapete einen roten Anstrich verpasst. Nur ein Voranstrich, aber man sieht schon, wie hübsch knallig das wird:



Es geht also weiter voran. Auch wenns eben nicht immer passt ;-)

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Damit der Partyraum keine Werkstatt wird…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=725 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=725#comments Sun, 12 Dec 2010 19:22:51 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=725 Gestern gabs für Gunnar und mich Einweihungsgeschenke. Eigentlich verkehrte Welt. Wir müssten Geschenke verteilen. Für die unglaublich große Hilfe, die wir in den letzten Monaten bekommen haben. Aber nun gut. Geschenke zu bekommen ist ja auch was schönes

Für Gunnar gabs ein Werkzeugschrank. Wir haben immer wieder die Diskussion, ob denn das Werkzeug in [...]]]> Gestern gabs für Gunnar und mich Einweihungsgeschenke. Eigentlich verkehrte Welt. Wir müssten Geschenke verteilen. Für die unglaublich große Hilfe, die wir in den letzten Monaten bekommen haben. Aber nun gut. Geschenke zu bekommen ist ja auch was schönes ;-)

Für Gunnar gabs ein Werkzeugschrank. Wir haben immer wieder die Diskussion, ob denn das Werkzeug in den Keller kann oder oben im Partyraum bleiben muss. Der Keller ist recht feucht, das tut dem Werkzeug nicht gut. Der Partyraum ist recht klein und voller Heizung. Da tut Werkzeug dem Partyraum aus Platzgründen nicht gut. Ein Dilemma. Aber mit dem Werkzeugschrank ist das Werkzeug geschützt. Und er passt genau an die niedrige Seite des Gewölbekellers. Perfekt :-) Also so gesehen war das ja mehr ein Geschenk für mich als ein Geschenk für Gunnar ;-)

Ich bekam auch was tolles. Und ich denke, auch Gunnar wird damit seinen Spaß haben. Es gab den Bosch IXO. Einen kleinen Mini-Akkuschrauber, den wir die letzten Wochen hier als Leihgabe hatten und der perfekt dazu geeignet ist, Ikea-Möbel aufzubauen. Insbesondere für schwache Mädchen wie mich. Und da der IXO offenbar noch nicht Mädchenhaft genug war, wurde er im Tussi-Look gepimpt: Es gab Federschmuck, knallbuntes Geschenkband und Strass-Steine auf der Ladestation. :shock: :-) :-D




Heute war ich dann nochmal fleißig. Ich habe unten bei der Waschmaschine die Wand mit den Resten unserer Wohnzimmer-Tapete tapeziert. Ich dachte, da kann man eigentlich nix falsch machen. Da es nur ca. 1,5qm sind musste auch nix Stoß an Stoß geklebt werden oder so. Da ich aber nunmal ich bin, schaffte ich es dennoch was falsch zu machen. Ich rührte den Kleber viel zu dick an. Und beim Auftragen fiel mir auch noch ein, dass die Wand nicht grundiert ist. Was dazu führt, dass der Kleber von der Wand aufgesaugt wird wie nix. Hm. Ich dachte mir, was solls, da siehts keiner und klebte die Tapete trotzdem an die Wand. Mal gespannt, ob sie hält… Dann kann sie morgen knallrot gestrichen werden :-)
Hier noch ohne Farbe:



Ansonsten hat sich die letzten Tage nicht viel getan. Weihnachtsfeiern und sonstige spaßigen Dinge zwangen uns dazu, mal was anderes zu tun als am Haus zu arbeiten. Ich hoffe die Woche gehts nun im Gästebereich nochmal etwas voran. Aber da ist die Voraussetzung, dass die fehlende Fensterbank gesetzt wird. Und da gibts wieder Verzögerungen. *seufz* Naja, vielleicht kann der Verputzer die Restarbeiten auch aufteilen. Dann muss er für das Beiputzen der Fensterbank eben nocheinmal kommen. Muss ja weiter gehn.

Pelletschuppen kann jetzt auch eingedeckt werden. Schnee ist weg. Das wäre super, wenn wir da auch mal weiterkommen. Wobei das Lager ja auch eigentlich jetzt schon hinkann. Das Dach ist ja auch mit Plane drüber einigermaßen dicht… Mal sehn.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=725 1 Winterwonderland http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=719 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=719#comments Thu, 09 Dec 2010 15:02:21 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=719 Gestern hats angefangen zu schneien. Aber so richtig. Hier mal ein paar Eindrücke von gestern Abend rund um Haus:

Heute morgen lag noch genausoviel Schnee:

Das führte auch dazu, dass unser Pelletschuppendach nicht eingedeckt wurde. Wir hatten ja schonmal gelernt, dass Dachdecker nur bei schönem Wetter kommen. Hm, ich [...]]]> Gestern hats angefangen zu schneien. Aber so richtig. Hier mal ein paar Eindrücke von gestern Abend rund um Haus:



Heute morgen lag noch genausoviel Schnee:



Das führte auch dazu, dass unser Pelletschuppendach nicht eingedeckt wurde. Wir hatten ja schonmal gelernt, dass Dachdecker nur bei schönem Wetter kommen. Hm, ich hoffe, sie kommen noch vor dem Frühling… ;-)

Äußerst Positives dagegen ist aus dem Inneren des Hauses zu melden. Die anderen Zimmerer kamen gestern tatsächlich pünktlich und legten los. Gestern abend lag dann schonmal die Dämmung:



Zwei Lagen (zusammen 10cm) alukaschierte PUR-Dämmplatten mit Wärmeleitgruppe 025. Das macht man im Neubau unter die Fußbodenheizung. bei uns sorgt es dafür, dass unsere Wärme nicht durch den Boden ins Erdreich abhaut. Heute wurde die Dämmung dann mit Spanplatten bedeckt:




Auf die Spanplatten kommt dann nur noch Trittschalldämmung und Laminat. Fertig. Na gut, vorher muss unten noch die Decke tapeziert werden, verschiedene Putzarbeiten noch durchgeführt werden, eine Fensterbank fehlt noch… Ach ja, die Innentüren fehlen auch noch. Die hab ich eben bestellt. Beim Nachmessen stellte ich aber fest, dass bei dem ganzen Verputzen die Maße nochmal etwas verändert wurden. Ich habe dennoch auch Kostengründen Standardmaße bestellt. Wahrscheinlich müssen wir an manchen Stellen daher nochmal Putz abschlagen. Aber das kann uns nicht mehr schocken ;-)

So, jetzt hoffen, wir dass die fehlende Fensterbank schnell kommt, dann der ausstehende Beiputz schnell gemacht wird und dann können wir endlich unten loslegen mit tapezieren und streichen. :-)

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Bodenloses Unverständis (Wollen Handwerker nix verdienen?) http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=712 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=712#comments Tue, 07 Dec 2010 20:43:06 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=712 Gestern hat Gunnar tapfer noch ein bisschen am Gebälk des Pelletsschuppen gesägt und anschließend das ganze auch noch lasiert. Und das bei eisiger Kälte…. brrrrr.

Ich habe mich auf das Innere des Hauses beschränkt. Gunnars heilige Weltkarte (aus den 60er Jahren, da ist die DDR noch drauf…..) hat einen Platz in der [...]]]> Gestern hat Gunnar tapfer noch ein bisschen am Gebälk des Pelletsschuppen gesägt und anschließend das ganze auch noch lasiert. Und das bei eisiger Kälte…. brrrrr.



Ich habe mich auf das Innere des Hauses beschränkt. Gunnars heilige Weltkarte (aus den 60er Jahren, da ist die DDR noch drauf…..) hat einen Platz in der Küche gefunden. Das Bad hat ein Regal bekommen für die Handtücher und ich habe den Rahmen unserer Dachluke nochmal befestigt. Der kam vor ein paar Wochen unserem Fliesenleger entgegengefallen und stand seitdem ständig im Weg rum.



Heute kamen die Fensterbänke unten. Bei einer hat der Schreiner sich vermessen, die kommt erst morgen. Die anderen wurden mit Fliesenpaketen beschwert. (Wieso haben wir davon eigentlich soviele übrig?! Die waren teuer! :evil: )



Fensterbänke sind prima. Machen alles irgendwie ein wenig fertiger. Nicht so prima ist aber die Tatsache, dass die teilweise ganz schön ordentlich unterbaut werden mussten. Angeblich ist unser Haus schief. *räusper* Nein sowas.



Da werden die Verputzer sich freuen, das müssen die irgendwie beiputzen. Aber die müssen eh nochmal kommen. Unten der Sanierputz muss noch gefilzt werden, ein paar Risse sind im Putz entstanden, die müssen noch korrigiert werden und das Bad wartet noch darauf, dass die Schäden vom Fliesenleger behoben werden.
Auch nicht prima ist der Dreck, den die Schreiner produziert haben. Weil draußen arbeiten bei Eisregen eine echt fiese Sache ist, haben sie drinnen gesägt. Und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Bei uns im wahrsten Sinne des Wortes:



Gunnar ist gerade dabei, die Späne aufzusaugen. Das ist wichtig, denn morgen kommen… *trommelwirbel*…. Zimmerleute um den Bodenaufbau zu machen! Nachdem die eigentlich beauftragte Firma nicht nur nicht in der Lage war, einen konkreten Termin zu nennen, sondern sich jetzt auch drei Tage einfach (trotz Absprache) GAR NICHT meldeten, suchten wir, bzw. die Architektin, uns einen anderen Handwerker. Und siehe da, die anderen schickten heute ein Angebot (leider etwas teurer) und können morgen anfangen. Morgen früh um 7 Uhr. Wow. Da muss ich denen noch sagen, dass sie am Anfang ganz leise arbeiten sollen, weil doch Gunnar-Schatz immer bis 8 Uhr schläft. Hihi. ;-)

Ich hoffe sehr, die Firma ist zuverlässig und kommt auch morgen. Wenn das klappt, können wir bald loslegen und im Gästebereich nochmal Gas geben! Endlich. Der Staub von unten wird nämlich immernoch durchs ganze Haus getragen. Überall staubige Katzenfußspuren, überall Dreck von unten. Das nervt ziemlich.

Morgen soll auch der Dachdecker kommen und unseren Pelletschuppen eindecken. Und Donnerstag kommt der Fensterbauer und wechselt unsere Türschlösser. Damit wir nicht länger drei verschiedene Schlüssel haben.

Es geht also weiter stetig voran. Mal schneller, mal langsamer…

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=712 0 Vom Boden nix neues… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=708 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=708#comments Sun, 05 Dec 2010 07:33:47 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=708 Gestern hat Gunnar, wiedermal mit super Unterstützung (wobei eher Gunnar die Unterstützung war, das Kommando hatte eher der Fachmann…) das Dach vom Pelletschuppen fertiggestellt. Die Dielen vorne wurden abgesägt und mit Balken abgestützt. Die Verankerung dafür hatte Gunnar schon letzte Woche einbetoniert.

Ich habe den Samstag damit verbracht, Wäsche zu waschen. Waschmaschine [...]]]> Gestern hat Gunnar, wiedermal mit super Unterstützung (wobei eher Gunnar die Unterstützung war, das Kommando hatte eher der Fachmann…) das Dach vom Pelletschuppen fertiggestellt. Die Dielen vorne wurden abgesägt und mit Balken abgestützt. Die Verankerung dafür hatte Gunnar schon letzte Woche einbetoniert.




Ich habe den Samstag damit verbracht, Wäsche zu waschen. Waschmaschine und Trockner sind angeschlossen. Beides natürlich passend zum Haus Energiespar-Modelle ;-) Der Trockner hat Wärmerückgewinnung (Wärmepumpentechnologie). Das heißt, er hat einen Wärmetauscher integriert, der aus der verbrauchten Luft, die aus dem Trockner kommt, die Wärme rauszieht und die Zuluft zum Trockner direkt anwärmt. Das spart natürlich ne Menge Energie.



Obwohl die Maschine gestern durchgelaufen ist, wartet immernoch eine ganze Badewanne voll Schmutzwäsche :-( Und unsere Badewanne ist (wie mehrfach erwähnt) sehr groß…. *seufz* Ansonsten habe ich gestern noch Kisten ausgeräumt, den Universalraum auf Vordermann gebracht und solche Dinge. Leider nichts, wobei man prima Ergebnisse sieht, musste aber gemacht werden.

Vom Boden unten gibts leider noch nichts neues. Ich gehe davon aus, dass die Architektin die Zimmerleute noch nicht erreicht hat. Ich frag mich echt, was das soll. Wollen die nichts verdienen? Und schon wieder ist eine Woche rum. So kurzfristig haben wir auch bei anderen Zimmerleuten keine Chance. Ich bin so dermaßen froh, wenn wir nicht mehr auf Handwerker angewiesen sind, bei denen man quasi betteln muss, bis sie sich mal herablassen, zu arbeiten… Dann muss ich mich auch nicht mehr ärgern…

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=708 0 Der 100. Beitrag im Blog! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=702 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=702#comments Thu, 02 Dec 2010 18:03:01 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=702 Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist?

Heute habe ich mich mal aufgerafft und die Gästeküche gestrichen. Jedenfalls die eine Seite. Bei der anderen Seite muss noch am Putz nachgearbeitet werden. Aber hauptsache die Waschmaschine kann ENDLICH angeschlossen werden. So langsam ersticken wir in schmutziger Wäsche

Da fehlt [...]]]> Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist? ;-)

Heute habe ich mich mal aufgerafft und die Gästeküche gestrichen. Jedenfalls die eine Seite. Bei der anderen Seite muss noch am Putz nachgearbeitet werden. Aber hauptsache die Waschmaschine kann ENDLICH angeschlossen werden. So langsam ersticken wir in schmutziger Wäsche :-(



Da fehlt jetzt nur bissl Tapete, bissl Farbe, bissl Wäscheschacht abschneiden und schon ists fertig. Aber das kann auch gemacht werden, wenn die Waschmaschine steht!

Hab mich eben auch mal in die eisige Kälte gewagt und den Pelletschuppen mit dem “Dachrohbau” fotografiert. Da haben Gunnar und zwei Freunde im Spontan-Notfalleinsatz ganze Arbeit geleistet:




Die Bretter sind die alten Bodendielen aus dem Dachboden. Die werden noch gleichmäßig gekürzt. Außerdem werden sie nach vorne hin (wo sie 1,5 Meter überstehen) noch abgestützt. So entsteht eine kleine, aber feine lauschige Terasse, wo man auch bei Regen mal sitzen kann. Nächste Woche soll der Dachdecker kommen und den Anschluss ans Haus herstellen und das Dach mit Dachpappe abdichten. Und dann muss der arme Gunnar auch keine Pelletssäcke mehr schleppen. Der Heizungsbauer sitzt auch schon auf heißen Kohlen, um das Lager einzubauen.

Zum Thema Boden unten: Die Zimmerleute haben zugesagt, dass sie den Boden noch vor Weihnachten machen können, unter der Voraussetzung, dass die Feuchtigkeit bis dahin raus ist. Heute kam dann netterweiser unser Verputzer nochmal kurz vorbei und hat bisschen gemessen. Der Putz ist knochentrocken. Außer in der einen Ecke. Da dort aber der Boden die gleiche Feuchtigkeit aufweist, sagte er, das wird wohl auch nicht besser. Aus diesem Grund ist ja dort Sanierputz. Er sagte, er wüsste gar nicht, wieso ein Bodenaufbau zum aktuellen Zeitpunkt ein Problem sein sollte. Theoretisch spricht also nichts dagegen, dass noch vor Weihnachten der Boden im Gästezimmer fertig ist. Theoretisch. Da wir aber noch keinen konkreten Termin haben, bin ich da äußerst misstrauisch. Warten wir es ab.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=702 0 Mal wieder der Boden… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=698 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=698#comments Tue, 30 Nov 2010 13:26:58 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=698 Gestern wurden unsere Maßgefertigten Rollos fürs Wohnzimmer geliefert. Die Anleitung der Klemmbefestigung war ziemlich… hm…. eigenwillig. Soviel man über IKEA schimpft, die Anleitungen sind super im Vergleich dazu, was man anderweitig bekommt. Aber naja, gestern nachmittag hatte unser Wohnzimmer endlich Jalousinen:

Leider ist es davon noch nicht so wirklich ordentlicher geworden. Die [...]]]> Gestern wurden unsere Maßgefertigten Rollos fürs Wohnzimmer geliefert. Die Anleitung der Klemmbefestigung war ziemlich… hm…. eigenwillig. Soviel man über IKEA schimpft, die Anleitungen sind super im Vergleich dazu, was man anderweitig bekommt. Aber naja, gestern nachmittag hatte unser Wohnzimmer endlich Jalousinen:



Leider ist es davon noch nicht so wirklich ordentlicher geworden. Die Kisten und der ganze Kram zerstört jede Gemütlichkeit. Aber da müssen wir jetzt durch. Wenigstens ist es hier oben schon einigermaßen wohnlich, was man vom Erdgeschoss nicht sagen kann. Zwar wurde gestern die Gästeküche verputzt (Danke, Kai!), aber verputzt ist nicht gestrichen. Hier mal Bilder vom Erdgeschoss:



Ordentlich, aber dafür noch immer im Rohbauzustand: Das Gästezimmer:




Und damit sind wir auch schon bei einem blöden Problem. Der Boden. Mal wieder. Eben waren die Zimmerleute und die Architektin da, um den Fußbodenaufbau zu besprechen. Wir kamen auf folgenden Schichtaufbau: Schweißbahn, Ausgleichsfilz, 10cm Dämmung, Spanplatten schwimmend verlegt. Soweit so gut. Als ich dann sagte, dass das bis nächste Woche fertig sein muss, erntete ich einen schmunzelnden, mitleidigen Blick. Wird also nix. Als ich dann sagte, ok, dann halt aber bis Weihnachten, wussten die Handwerker auch nicht, ob sie das schaffen. :shock: Also bei aller Liebe, es war völlig klar, dass die Zimmerleute unmittelbar nach dem Fliesenleger kommen sollten. Der Fliesenleger ist seit zwei Wochen durch. Dass der Boden gebaut werden soll, ist doch absolut keine spontane Sache! Das hat die Architektin vertrödelt und wir haben da auch nicht gedrängelt. Waren wohl wieder zu naiv. :roll: Wir werden jetzt am Donnerstag einen Termin von den Zimmerleuten bekommen. Parallel dazu ruft die Architektin weitere Firmen an. Kann ja nicht sein, dass das bis Weihnachten nicht klappt!

Weiteres Problem ist, dass der Putz unten noch nicht ausgetrocknet ist. Also steht da jetzt Herr Ventilator und pustet die schlimmste Ecke trocken:



Zu guter Letzt hier noch ein Bild unseres Kirschbaums. Ganz in weiß….



Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=698 1 “Wenn wir erstmal umgezogen sind….” http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=691 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=691#comments Sun, 28 Nov 2010 19:11:05 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=691 … dann ist endlich dafür Zeit / dann haben wir wieder Ruhe / dann wirds etwas ruhiger…..

Mit solchen Sätzen trösteten wir uns die letzten Wochen über den Stress hinweg. Eine Woche nach dem Umzug, stelle ich fest: Es war alles gelogen.

Man ist zwar mehr zu Hause, aber nur, weil die ehemalige Baustelle das Zuhause ist. [...]]]> … dann ist endlich dafür Zeit / dann haben wir wieder Ruhe / dann wirds etwas ruhiger…..

Mit solchen Sätzen trösteten wir uns die letzten Wochen über den Stress hinweg. Eine Woche nach dem Umzug, stelle ich fest: Es war alles gelogen.

Man ist zwar mehr zu Hause, aber nur, weil die ehemalige Baustelle das Zuhause ist. Die Arbeit also nicht auf der Baustelle ist, sondern zu Hause auf einen wartet. Hmpf. Aber ok, wir machen Fortschritte!

Zum Beispiel haben wir endlich einen Briefkasten:



Der Nachbar war so nett, dass wir unseren Briefkasten an seiner Hauswand befestigen durften. So hängt er nicht direkt im Blick der Fußgänger und wir mussten nicht das Dübel-Moped bemühen, um ihn zu befestigen. Da hätten wir sicher erstmal einen Anfängerkurs in Dämmdübel-Technik von Daniel gebraucht….

Hier mal einen Blick aus dem Wohnzimmerfenster auf das “Dach” unseres Pelletslager:



Wie man sieht, ist auch der erste Schnee gefallen. Dass man das im Haus aber gar nicht merkt, sieht man an diesen Bildern voll von Gemütlichkeit:



Schön warm ist es bei uns. Jedenfalls solange Gunnar nicht anfängt zu streiken und sich weigert, Pelletssäcke in den Kessel zu schütten ;-)

Freitag brachte der Glaser endlich unseren Badezimmerspiegel. Der war innerhalb von 10 Minuten hochgetragen, aber die Monteure waren danach nassgeschwitzt. Ich auch. Aber bei mir wars die Angst. Obs bei den Monteuren auch die Angst war? Ich habe keine Ahnung. Auf jedenfall wirkten sie sehr entspannt, nachdem das Ding im Obergeschoss heil ankam. Montiert war es dann auch schnell. Vollflächig verklebt mit Spezial-Silikon. Aktuell ist der Spiegel noch mit Holzklötzchen befestigt, die kommen aber in ein paar Tagen ab.




Interessant ist, dass links unter dem Spiegel 2 Hölzer aufeinandergestapelt wurden, rechts aber drei Hölzchen. Aber das ist wieder so eine “Besonderheit” unseres Häuschens. ;-)

Die Glasabtrennung der Dusche wurde auch gesetzt:



Bitte nicht über die furchtbar schmutzige Abtrennung wundern. Der Glaser hat verboten, das Teil am ersten Tag zu reinigen. Wobei mir grad einfällt, dass es immernoch nicht sauber ist :oops: Aber ich habe noch gar keinen Glasreiniger… *räusper*… und überhaupt…. Egal. Nächstes Thema!

Nachdem Samstag große Shoppingtour war (IKEA und Einkaufszentrum), war heute großer Möbel-Aufbautag. Gunnar begab sich (nach ausführlicher Lektüre der Anleitung) erstmal an Billy. Unser Bücherregal im Schlafzimmer:




Ich sorgte in der Zeit für Ordnung in der Ecke gegenüber vom Wohnzimmer. Dort kommt unser Telefonanschluss an, also müssen alle Gerätschaften wie Splitter, ISDN-Abschlussdose, Modem etc inklusive dem ganzen Kabelchaos dort verstaut werden. Dazu wurde der Kram erstmal an die Wand gehangen, dann verkabelt, anschließend eine handelsübliche IKEA-Kommode aufgebaut, eine Pflanze dazu gestellt, um das Gekabels zu verstecken und ZACK! wird aus einer chaotischen Ecke ein ordentlicher Platz für alles:




Unsere Garderobe hat auch heute die letzten Elemente bekommen. Nachdem die Serie in weiß überall ausverkauft war, stiegen wir auf Schwarz um, was der Optik aber ziemlich gut tut. Wirkt weniger langweilig als nur eine Farbe. Schade, dass wir das nicht früher überlegt hatten. Sonst hätte ich einen schwarzen Spiegel genommen, keinen weißen. Aber gut, so ist auch schön. Leider sind die Bilder nicht so gut. Der Raum ist zu eng für anständige Bilder.



Gunnar kümmerte sich außerdem noch weiter um unseren absolut vernachlässigten Hauswirtschaftsraum / Gästeküche. Die Ecke ist zwar unheimlich klein, aber da steckt noch mehr Arbeit drin als im ganzen Obergeschoss. Eine Wand befreite er von altem Putz und grundierte sie. Anschließend wird sie hoffentlich nächste Woche schon verputzt. Dann kann nämlich ENDLICH Waschmaschine und Trockner angeschlossen werden. Zwar hat mir die Einkaufstour gestern Klamotten-mäßig etwas Luft verschafft, aber trotzdem wäre es nicht schlecht, mal wieder waschen zu können. Da bemühten wir uns, rechtzeitig zum Umzug Waschmaschine und Trockner liefern zu lassen und jetzt stehts ewig rum. Blöd sowas.

Hier noch ein Bild wie Gunnar Putz abkratzt. Gibt nochmal einen Eindruck wie schlimm das Räumchen noch aussieht:



Naja, Ziel ist, dass zu Weihnachten alles soweit fertig ist. “Soweit fertig” heißt, Gästeküche mit Waschmaschine/Trockner ist fertig, Gästezimmer haben mindestens einen Holzboden (Spanplatten), Gästebad ist vollständig fertig. Toll wäre natürlich, wenn die Gästezimmer gestrichen wären, Decken gemacht wären, Laminat gelegt ist und die Innentüren da sind. Aber wenn nicht, dann halt nicht. Unten störts ja nicht so. Mal sehen wie es die nächsten Wochen voran geht….

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=691 0 Zauberei in der Küche http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=685 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=685#comments Thu, 25 Nov 2010 21:30:22 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=685 Seit Dienstag ist nicht allzuviel passiert. Einige Kisten sind verschwunden. Naja was heißt verschwunden? Sie wurden eigentlich nur etwas kompakter gestapelt Gunnar räumt fleißig jeden Abend ein bisschen weiter unsere Gästezimmer auf. Nur im Gästebad gehts nicht weiter voran. Der Fliesenleger hat dummerweise einen Teil des Putzes (der nur noch gestrichen werden brauchte) [...]]]> Seit Dienstag ist nicht allzuviel passiert. Einige Kisten sind verschwunden. Naja was heißt verschwunden? Sie wurden eigentlich nur etwas kompakter gestapelt ;-) Gunnar räumt fleißig jeden Abend ein bisschen weiter unsere Gästezimmer auf. Nur im Gästebad gehts nicht weiter voran. Der Fliesenleger hat dummerweise einen Teil des Putzes (der nur noch gestrichen werden brauchte) mit so einer Dichtmasse eingesaut. Und das muss jetzt vom Verputzer behoben werden. Schade, sonst könnten wir unten das Bad auch fertig stellen.

Seit heute hängt das erste Bild an unseren Wänden:



An dieser Stelle übrigens nochmal ein Lob an unseren neuen Esstisch nebst Stühlen. In kleinen Läden im Hunsrück verhältnismäßig günstig erstanden (Räumungsverkauf und Ausstellungsstück) bieten sie eine unglaublich gemütliche Möglichkeit, einen Abend dort bei leckerem Essen, pokern und/oder anderen schönen Dingen zu verbringen. Da haben wir mal definitiv an der richtigen Stelle Geld ausgegeben ;-)

Heute habe ich dann nochmal zum Pinsel gegriffen. Da morgen der riesige Spiegel ins Bad oben kommt, musste ich unsere hübsch grüne Rigipswand mit einem weißen Rand versehen. Der Spiegel kann nämlich leider nicht die ganze Nische füllen, sondern hat überall noch ca. 1cm Abstand zur Wand. Und da ist weiß schon etwas hübscher als grün. Hier das Ergebnis meiner 10 Minuten Baustelle für heute:



So, nun aber zu meinem persönlichen Highlight diese Woche. Gestern habe ich unseren Induktionsherd ausprobiert. Ich hab ja schon viel gutes gehört, aber meine Ewartungen wurden übertroffen. Man sagt zwar, mit Induktion wird Wasser schneller heiß. Aber ich habe nicht erwartet, dass ein voller Topf mit über 1,5 kg Kartoffeln innerhalb von 2 Minuten sprudelnd kocht. :shock: Der helle Wahnsinn. Auch das Öl in der Pfanne für die Steaks erreichte schneller den Rauchpunkt als ich die Steaks zuschneiden konnte. Wow. Ich war einfach nur erstaunt. Heute machte ich dann einen weiteren Test mit Nudeln. Kaltes Nudelwasser aufgesetzt (ca. 4l) und noch bevor ich “Suppenkasper” sagen konnte, war das Wasser am kochen. :shock: Ich setzte noch einen drauf und probierte mal aus, ob die sagenumwobene Regelbarkeit der Temperatur tatsächlich so toll ist wie man munkelt. Also schaltete ich den Herd ein wenig runter. Und schwupps! Wasser hörte auf zu kochen. Ich stellte die Temperatur wieder bissl hoch. Und zack! Wasser kocht. Wow. Ich spielte Blubber-an-Blubber-aus noch paarmal, völlig fasziniert. Aber irgendwann machte ich dann doch noch die Nudeln rein.

Also Fazit: Wer demnächst mit der Anschaffung einer neuen Herds liebäugelt: UNBEDINGT Induktion! Wers nicht glaubt, darf gern mal Blubbel-an-Blubbel-aus spielen kommen. Ich bin absolut begeister. Aber ich vermute, dass haben aufmerksame Leser bereits gemerkt ;-)

Morgen kommt wie gesagt der Spiegel ins Bad oben und die Duschabtrennung, das Bad ist dann fertig. Samstag werden wir auf große Shoppingtour gehen. Unser Kram in den Kisten braucht ein neues zu Hause in Form von Möbeln. Und wenn es zeitlich passt, werden wir vielleicht auch mal was für UNS und nicht fürs Haus kaufen. *freu* Haben wir uns mal verdient!
Samstag abend kommt dann noch im Hauswirtschaftsraum Putz an die Wand, so dass wir endlich Waschmaschine und Trockner anschließen können. Die stehen bislang ziemlich unnütz rum, während sich im Gästebad die Wäsche stapelt…. :roll:

Aber es wird…..

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Umzug! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=681 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=681#comments Tue, 23 Nov 2010 22:09:04 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=681 Endlich wieder online. So ein Umzug ist bei Telefonanschlüssen schon was kompliziertes….. Und wieder mal war ich mehrfach in Versuchung, einfach auf Satellit umzusteigen… Siehe getinternet Aber das ist ein anderes Thema. Hui. Ich weiß gar nicht, wo ich jetzt anfangen soll…. Also. Freitag haben wir weiter fleißig Kisten gepackt und abends dann [...]]]> Endlich wieder online. So ein Umzug ist bei Telefonanschlüssen schon was kompliziertes….. Und wieder mal war ich mehrfach in Versuchung, einfach auf Satellit umzusteigen… Siehe getinternet Aber das ist ein anderes Thema.
Hui. Ich weiß gar nicht, wo ich jetzt anfangen soll…. Also. Freitag haben wir weiter fleißig Kisten gepackt und abends dann noch die letzten Spuren der Handwerker bereinigt. Außerdem wurden Waschmaschine und Trockner geliefert, unser Esstisch nebst Stühlen gebracht und die Couch schonmal umgezogen. Die Couch musste mit 4 Leuten hochgetragen werden, weil unsere Durchgänge überall zu niedrig sind für solche sperrigen Sachen. Bin ja mal gespannt, wie der Glaser den großen Spiegel hoch ins Bad bekommen will…. Wir werden sehen. ;-) Aber zurück zu Freitag. Abends gab es das letzte Abendmahl im alten Zuhause.



Schon komisch. Da geht echt eine Ära zu Ende. Oder wie Daniel es formulierte: “Boah war ich hier oft besoffen!” … Da hat er recht ;-)

Hier Eindrücke vom eigentlichen Umzug:




Die erste Fuhre ging schon Freitag abend los und wurde Samstag morgen ins Haus getragen, während ich mit Christoph weiter Kisten packte, Schlafzimmer abbaute etc. Noch vor Mittag ging die zweite (und letzte) Tour rüber. Dort herrschte dann natürlich erstmal Chaos:



Aber zuerst wurde mal das wichtigste aufgebaut: Das Bett!



Nach den ersten Nächten, kann ich sagen: Sehr schön aufgebaut. Danke, Christoph :-)
Daniel und Alex machten sich im Wohnzimmer daran, den ganzen Multimediakram zu installieren.




Der Beamer ist noch nicht ganz fertig, da gibts ein Problem mit der Physik der Anordnung (die Kabel sind zu kurz). Aber das bekommen wir auch noch hin. Die Leinwand wurde am Ende eines schöpferisch-kreativen Lösungsfindungsprozesses mit dem alten Fernsehfuß an die Wand montiert. Passt prima. Der ganze Kram zog sich aber bis in die Abendstunden. Aber das Ergebis ist schonmal nicht schlecht:



Ist noch etwas kahl, Bilder und Pflanzen fehlen noch. Aber man kann schonmal erkennen, welch gemütliches Wohnzimmer wir nun haben :-)

Die Katzen haben sich während der Umzieherei übrigens auch schnell nette Plätzchen gesucht zum schlafen:



Wir haben dann ein ernsthaftes Gespräch mit den Katzen geführt und jetzt schlafen sie nur noch auf den Kisten, die hier überall rumstehen…. naja, jedenfalls solange wir da sind und gucken.

Sonntag wurde dann mit Daniels Unterstützung nochmal ordentlich geputzt, der Kleiderschrank fertig aufgebaut und eingeräumt, die Garderobe teilweise aufgebaut und die Küche eingeräumt.



Bilder von Kleiderschrank und Garderobe gibts später. Ist im Moment alles noch so chaotisch. Achja, Gunnar hat Freitag abend und gestern noch mit tatkräftiger Unterstützung das Dach unseres Pelletsschuppen gebaut. Jetzt muss das nur noch mit Dachpappe oder sowas abgedichtet werden und unser Pelletslager kann aufgebaut werden. Dann muss Gunnar auch keine Säcke mehr schleppen, der arme Kerl… Bilder vom Dach gibts auch später, dafür brauch ich Tageslicht….

Und keine Angst, es gibt erstmal genug zu tun, so dass der Blog in den nächsten Wochen noch gut gefüllt wird ;-) Diese Woche kommt evtl. schon der Spiegel ins Bad oben, nächste Woche rechnen wir mit den Zimmerleuten, die in den Gästezimmern den Boden machen. Heute haben wir in einer Ecke unten dummerweise Feuchtigkeit entdeckt. Muss sich die Architektin mal ansehen. Ich hoffe es kommt nur daher, dass die Ecke mit Müll und Werkzeug zugestellt war und der Putz so schlecht trocknen konnte. Abwarten.

Ansonsten sind wir sehr froh, dass das gröbste jetzt vorbei ist. Seit heute ist das Internet da, dank des bedingungslosen Einsatzes unserer Umzugshelfer haben wir Bett, Tisch, Stühle, Fernsehn…. Alles was man braucht. Die Kisten, die noch überall herumstehen werden nach und nach verschwinden. Für den meisten Kram gibts halt noch keine Möbel, um ihn zu verstauen. Alles zu seiner Zeit.

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Die Senseo hat ihre Schuldigkeit getan, die Senseo kann gehn. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=676 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=676#comments Thu, 18 Nov 2010 22:40:23 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=676 Da wir unsere Senseo in den letzten Monaten sehr lieb gewonnen haben, folgt zu ihren Ehren eine kleine Senseo-Chronik:

Hier etwas schüchtern an ihrem ersten Arbeitstag:

In der Pause beim frische Luft schnappen:

Missmutig das Chaos betrachtend:

Beim Relaxen (bisschen Entspannung muss auch sein):

[...]]]> Da wir unsere Senseo in den letzten Monaten sehr lieb gewonnen haben, folgt zu ihren Ehren eine kleine Senseo-Chronik:

Hier etwas schüchtern an ihrem ersten Arbeitstag:



In der Pause beim frische Luft schnappen:



Missmutig das Chaos betrachtend:



Beim Relaxen (bisschen Entspannung muss auch sein):



Beim Tänzchen mit Gunnar (etwas versteckt im Hintergrund):



Müde kurz vor Feierabend:



Auch beim ersten Licht durfte die Maschine nicht fehlen:



Und hier kurz vorm Ruhestand beim Annähern an unsere Spülarmatur:



Wieso das tapfere und fleißige Ding in den Ruhestand geschickt wird? Die Zeit war reif für die nächste Generation:



Die Kaffeemaschine brachten wir sicherheitshalber heute schon rüber. Bevor sie unter mysteriösen Umständen währen des Umzugs im falschen Auto bzw. im falschen Haus landet. Oder in den Wirrungen des Umzugs vom Nachmieter vorrübergehend versteckt wird. Hihi ;-)

Aber nun zum Fortschritt. Gestern hat Daniel einen Helfer-Marathon hingelegt. Hier mal Eindrücke von Daniel beim Arbeiten und von den Dingen, die er gestern so gemacht hat:






Daniel hat auch noch die Telefondose angeklemmt, ein altes Fenster ausgebaut, Müll weggeräumt und 1000 andere Sachen. Bin sehr froh, dass wir so wieder einen Schritt weiterkamen. Besonders toll ist natürlich der Waschtisch. Fließend Wasser im Bad. :-) Wow. Ach ja, das rote Fernsehregal haben Daniel und ich komplett auf dem Boden sitzend aufgebaut. Ging zwar auf die Armmuskeln, aber wir waren einfach zu faul, um uns mehr als absolut notwendig zu bewegen. Wir mussten nur einmal aufstehen. Und das war, weil Gunnar Essen mitgebracht hatte. Da haben wir mal ne Ausnahme gemacht ;-)
Gunnar hat gestern abend noch unsere Türen abgehobelt, so dass wir jetzt endlich wieder die einzelnen Räume schließen können. Besonders im Bad freut mich als Frau das sehr ;-) Außerdem befestigte er die noch fehlenden Fußleisten im Wohnzimmer. Die Fensterbänke kamen auch endlich. Jetzt müssen sie nur noch eingeputzt werden. Ist schade, wären sie früher da gewesen, wäre das in einem gegangen. Aber jetzt lässt es sich nicht ändern. Die Farbe der Bänke gefällt mir jedenfalls sehr gut. Massive Eiche. Bilder hab ich leider vergessen.

Heute machte ich dann mal sauber. Im Wohnzimmer verbrauchte ich vier Parkett-Reinungungstücher und die sahen echt aus wie sau danach:



Leider wurde das gewünschte Ergebnis noch nicht erzielt. Der Boden ist noch immer staubig:



Ich befürchte Bodenreinigen ist im Moment im Haus genauso eine Sisyphos-Arbeit wie die Küche abwischen. Trotzem habe ich nicht nur alle Böden gewischt, sondern auch zum bestimmt 50sten Mal den Herd gereinigt:



Ich wette, morgen siehts wieder aus wie vorher :roll: Fenster hab ich auch alle geputzt. Allerdings ist das im Dunklen so ne Sache…. Obs sinnvoll war, sehe ich wohl erst morgen bei Tageslicht…

So. Noch zweimal Schlafen, dann ist Umzug. Die meisten Kisten sind gepackt, aber irgendwie ist alles sehr chaotisch. Bin froh, wenn es rum ist.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=676 3 Tschüss Baustelle! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=671 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=671#comments Tue, 16 Nov 2010 21:40:58 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=671 … wenigstens im Obergeschoss. Gestern haben wir (mittlerweile schon recht routiniert) den Flur oben, das Treppenhaus und den hinteren Flur unten abgeklebt, abgedeckt und grundiert. Absolut ätzende Arbeit. Aber wahrscheinlich zum letzten Mal. Wobei ich mit solchen Aussagen ja eigentlich recht zurückhaltend bin…. Habe heute schon wieder eine Stelle mit alter Tapete entdeckt Aber [...]]]> … wenigstens im Obergeschoss.
Gestern haben wir (mittlerweile schon recht routiniert) den Flur oben, das Treppenhaus und den hinteren Flur unten abgeklebt, abgedeckt und grundiert. Absolut ätzende Arbeit. Aber wahrscheinlich zum letzten Mal. Wobei ich mit solchen Aussagen ja eigentlich recht zurückhaltend bin…. Habe heute schon wieder eine Stelle mit alter Tapete entdeckt :roll: Aber egal. Hier Eindrücke der fleißigen Jungs gestern:




Achja, um das nochmal klarzustellen. Ich bin so selten auf den Fotos zu sehen, weil ich nunmal meistens fotografiere, in dem Moment wo die Fotos entstehen…………. Ich helfe durchaus mit! ;-)

Der Einsatz gestern hatte sich mal wieder gelohnt. Die Verputzer kamen heute morgen pünktlich. Sie hängten die Decke im Flur unten noch ab und machten oben im Flur und im Treppenhaus den Oberputz. Als wir dann heute zur Baustelle kamen, war alles fertig und wir konnten uns daran machen, die blöden Abklebungen zu entfernen, die aus unserem Haus eine Baustelle machen. Wir hatten nie Zeit, uns an unseren Räumen zu erfreuen. Kaum war ein Boden gelegt, musste er auch schon abgeklebt werden. :-( Aber umso schöner war es, alles wieder auszupacken. Und hier die zwar noch furchtbar staubigen, aber ansonsten fast fertigen Räume.

Badezimmer:




Wohnzimmer:



Flur und Treppe:



Schlafzimmer (das Rot ist wie immer nicht korrekt getroffen…):



Ok, die Fensterbänke fehlen noch, aber das ist eine ganz andere Geschichte. :evil: Die Wandheizung geht irgendwie auch nur auf einer Seite, Waschbecken konnten die Heizungsbauer doch nicht aufhängen, die Übergangsleisten zwischen den Bodenbelägen fehlen, die Türen müssen noch gekürzt werden, es muss unheimlich viel geputzt werden (vor allem die Fenster!). Aber in meinen Augen sind wir voll im Zeitplan. Na gut, wenn wir schon ein paar Kisten mehr gepackt hätten, wäre es mir wohler… Aber wird schon.

Noch vier mal schlafen!

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Bastelstunde! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=668 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=668#comments Sun, 14 Nov 2010 21:43:05 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=668 Die Zeit vergeht wie im Flug. In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert. Unser Kleiderschrank hat Türen bekommen. Zum Aufbau der Türen wurde einiges mehr an Kram benötigt als bei den Grundelementen und beim Aufbauen stellten wir fest, dass die Türen wirklich, wirklich groß sind:

Aber mit vereinten Kräften über mehrere [...]]]> Die Zeit vergeht wie im Flug. In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert. Unser Kleiderschrank hat Türen bekommen. Zum Aufbau der Türen wurde einiges mehr an Kram benötigt als bei den Grundelementen und beim Aufbauen stellten wir fest, dass die Türen wirklich, wirklich groß sind:



Aber mit vereinten Kräften über mehrere Tage verteilt können wir das erste selbstaufgebaute Möbelstück in unserem Haus begrüßen! Herzlich willkommen “Pax Malm”.



“Pax” ist übrigens das Lateinische Wort für “Frieden”. Sollte man sich immer vor Augen halten, wenn die Türen nicht so wollen, wie man selber und man den Frust dann an unschuldigen Lebenspartnern auslässt….. ;-) “Malm” ist übrigens das schwedische Wort für Erz. Was das mit unserem eichefarbenen Schrank zu tun hat, kann ich leider auch nicht sagen.

Der Fliesenleger ist diese Woche soweit fertig geworden. Die Vorwand in der Gästeküche wurde noch verfliest und überall Sockelleisten angebracht. Außer im Flur unten, da warten wir noch auf die Innentüren. Die Bäder sind auch fertig gefliest, es fehlen nur noch vereinzelte Leistchen für einen sauberen Übergang von Fliesen zur Wand. Nichts was aufhalten würde. Das einizige, was uns noch Kopfschmerzen macht ist die Treppe bzw. der Übergang von den Fliesen dort zur Wand bzw. zum Treppengeländer. Da verzichten wir ja auf Sockelleisten und wollen die Fugen nur mit Acryl ausfüllen. Soweit so gut. Aber weder Fliesenleger noch Verputzer wollen das machen. Jeder sagt der andere sei zuständig…. Und ich naives Kind dachte immer, Schnittstellenprobleme gäbs nur bei der Softwareentwicklung…. Naja, jedenfalls beschlossen wir, das in Eigenleistung zu machen. Aber beim Rumfragen fanden wir schnell heraus, dass wir scheinbar keinen kennen, der mit Acryl umgehen kann. Und zum Üben ist unsere Treppe eigentlich zu schade…. Aber glücklicherweise konnte uns Gunnars Freund Kai helfen, der schon unser Wohnzimmer tapeziert hat. Der ist jetzt in unserem Kompetenzteam für Acryl und Silikon zuständig und hat am Samstag auch direkt mal angefangen die Stellen zu verfugen.

Ich nahm mich Samstag der Lampen im Bad oben an. Zuerst die Duschlampen. Drei harmlos aussehende Halogenspots. Die Löcher dafür wurden die Woche noch vom Verputzer gebohrt:



Ich hatte sowas noch nie gemacht, aber naja, Lampen anklemmen sollte ja nicht das Problem sein. War es prinzipiell auch nicht, was der erste Funktionstest zeigte:



Allerdings war ich zu faul, zum Baumarkt zu fahren und Kabel mit Querschnitt 0,75mm² zu kaufen und benutzte stattdessen halndelsübliche Leitungen mit 1,5mm². Das machte das ganze unheimlich fummelig und anstrengend, da die Spots eben für dünnere Kabel konstruiert wurden. Und als wäre das nicht schlimm genug, versagte bei einem Spot der Befestigungsmechanismus. Eine Stunde lang doktorte ich genervt an der Halterung rum, um sie zu befestigen. Dabei lernte ich, dass Bauschaum klebt wie Hölle. Überall. Am Ende schaffte ich es aber, die Lampen zu befestigen. Und hier mal mein Lieblingsbaustellenspiel “Licht-an-Licht-aus” (normalerweise zum Testen von Wechselschaltungen genutzt) als animiertes Bild:



Anschließend kam Daniel und wir nahmen uns die Godmorgon-Lampen fürs Bad vor. Und hier ging dann die Bastelstunde erst richtig los. Was wir uns da zusammenbauten ist wieder etwas, was man hier nicht zeigen kann. ;-) Aber egal, nach abwechslungsreichen vier Stunden voller Höhen und Tiefen hingen alle drei Lampen. In Zukunft werden die den großen Spiegel beleuchten, der da irgendwann demnächst hinkommt.



Gelernt: Ich werde NIE WIEDER eine Godmorgonlampe anschließen…. Und wo wir schon bei Bastelstunden sind. Daniel befestigte noch die Außenlampen. Dazu kamen zum ersten Mal unsere Dämm-Dübel zum Einsatz. Das sind große Plastik-Gewinde, die mit einem Imbusschlüssel in die Dämmung gedreht werden. Da wir keinen so großen Imbus-Schlüssel zur Hand hatten, nahmen wir eine große Schraube, dessen Kopf zufällig die richtigen Maße hatten und drehten sie in einen Holzbalken. Das Ding nannten wir “Dübel-Moped” und es tat hervorragend seinen Dienst:



Und am Ende gabs Licht bei der Nebeneingangstür:



Gunnar beschäftigte sich Samstag mit einem alten Kamin. Der wurde irgendwann mal mit einem Ganulat aufgefüllt, das Katzenstreu verdächtig ähnlich sieht. Das Ganulat wurde nur durch einen Plastikdeckel daran gehindert, durch die alte Kaminöffnung herauszurieseln. Das fanden wir bereits im März heraus, als wir einfach mal den Deckel abnahmen, um zu schauen, was denn da im Loch drin ist. Ergebnis waren mehrere gefüllte Müllsäcke und eine ganze Menge Klebeband über der bösen Kaminöffnung. Gunnar entfernte nun das restliche Granulat und schäumte die Öffnung aus:



Anschließend wurde die Wand verputzt und wartet jetzt auf Tapete und Farbe. Das Bad unten wurde auch verputzt, da muss nur noch gestrichen werden:



Heute haben wir das Bad oben saubergemacht. Da will der Heizungsbauer morgen die Sanitärobjekte anbringen. Ich freu mich schon auf unsere Regendusche :-) Wir bauten auch schonmal das Grundgerüst unseres Waschtisches auf, in der Hoffnung, dass der Heizungsbauer eine Möglichkeit findet, das Ding hängend zu befestigen. Ansonsten müssten wir Füße benutzen, aber das wäre nicht so schön. Hier der halbfertige Waschtisch:



Morgen will wie gesagt der Heizungsbauer fertig werden und die Fensterbänke sollen kommen. Anschließend müssen wir Flur oben, Treppenhaus und Flur unten abkleben und grundieren, da Dienstag der Verputzer dort den Oberputz machen will. Wenn alles nach Plan läuft und nix dazwischen kommt, ist Dienstag abend alles fertig. Und wir können endlich überall die Abklebungen entfernen! Dann fehlen nur noch die Gästezimmer und Kleinigkeiten wie z.B. unten die Sockelleisten der Fliesen oder der Spiegel im Bad oben.

Ich bin mal gespannt… In 90 Minuten haben wir T-5

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=668 9 Der Countdown läuft… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=662 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=662#comments Wed, 10 Nov 2010 17:29:56 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=662 Der Countdown muss nochmal etwas korrigiert werden. Der Telefonanschluss wird frühestens am 22.11. im neuen Haus sein. Ich werde mich aus verständlichen Gründen nicht näher über die Umstände äußern. Dazu nur kurz mein Lieblingssmilie: Wir werden jedenfalls sicherheitshalber nicht darauf warten…. Umzugstermin ist nächste Woche Samstag. Wir haben also jetzt T-10 Tage, nicht T [...]]]> Der Countdown muss nochmal etwas korrigiert werden. Der Telefonanschluss wird frühestens am 22.11. im neuen Haus sein. Ich werde mich aus verständlichen Gründen nicht näher über die Umstände äußern. Dazu nur kurz mein Lieblingssmilie: Wir werden jedenfalls sicherheitshalber nicht darauf warten…. Umzugstermin ist nächste Woche Samstag. Wir haben also jetzt T-10 Tage, nicht T – 9 Tage. Also eine kleine Gnadenfrist.

Der Fliesenleger hat die letzten zwei Tage weiter Fliesen gelegt (ok, was auch sonst…?). Der Flur unten ist zum großen Teil fertig. Treppe auch, Bäder quasi auch. Fehlen halt noch Sockelleisten, einige Abschlussleisten und so. Die Treppe bekommt wohl keine Sockelleiste. Die passt einfach nicht wegen unserer Treppenbeleuchtung. Da hätte ich bei der Auswahl der Position besser mal drüber nachgedacht, dass zu Fliesen normalerweise ein Sockel gehört. :oops: Naja, die Entscheidung gegen den Sockel hat bei Verputzer und Architektin nicht gerade Begeisterung hervorgerufen. Man warnte uns vor Dreck und dass wir das bereuen werden. Nun gut. Erwarten wir also den Schmutzeinbruch auf unserer Treppe und harren der Dinge, die da kommen. :roll: Vielleicht finden wir aber auch noch eine andere Lösung. Hier jedenfalls ein paar Eindrücke von der Arbeit des Fliesenlegers:





Das Schlafzimmer hat auch Farbe bekommen. Ein schönes Rot. Da meine Kamera aber irgendwie keinen Sinn hat für schöne Farben in geschlossenen Räumen, kann ich hier leider kein schönes Rot zeigen. Also gibts mal zwei Bilder, die eigentliche Farbe liegt irgendwo dazwischen. Nicht so grell wie auf dem ersten Bild, nicht so dunkel wie auf dem zweiten Bild:



Heute waren auch nochmal die Küchenbauer da und haben einige Restarbeiten gemacht. Wir haben jetzt einen durchgängigen Sockel und die Beleuchtung über unserem Thekentisch funktioniert:



Die Heizung läuft immernoch nicht richtig, aber es ist ordentlich warm im Haus. Naja, jedenfalls solange Gunnar fleißig Pellets in den Kessel schüttet ;-) Nebenbei wurde heute die Lüftungsanlage angeschlossen. Naja fast. Eine Steckdose muss noch gesetzt werden, dann kann die Anlage auch laufen. Mach ich morgen oder so. Jetzt müssen “nur” noch Treppenhaus, Bad und Flur oben von uns abgeklebt und die Wände grundiert werden, dann kann der Verputzer anfangen. Danach müssen nur noch die Sanitärobjekte aufgehangen werden und alle Abklebungen und Abdeckungen auf den Böden enfernt werden. Und an manchen Stellen noch bissl Laminat nachbearbeitet werden, einzelne Sockelleisten befestigen und so was. Ansonsten fehlen nur noch paar Kleinigkeiten. Flur unten verputzen (nicht so relevant für den Einzug), Außensteckdosen und Außenlampen anschließen, Türsprechanlage, Briefkasten und Hausnummer befestigen…. Wenn das alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, steht einem Einzug nächste Woche nichts im Wege. Irgendwie kaum zu glauben…

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=662 5 Baustopp im Obergeschoss http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=659 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=659#comments Mon, 08 Nov 2010 19:10:34 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=659 Sonntag machten wir uns daran unseren Kleiderschrank aufzubauen. Pro Korpus-Grundelement benötigt man bei Pax folgendes Material:

Für Ikea-Verhältnisse gar nicht so viel. Und da unsere Decken höher sind als 2,44m (na gut, wenigstens auf der einen Seite des Raums ), konnten wir die einzelnen Schrankelemente liegend aufbauen und dann fertig [...]]]> Sonntag machten wir uns daran unseren Kleiderschrank aufzubauen. Pro Korpus-Grundelement benötigt man bei Pax folgendes Material:



Für Ikea-Verhältnisse gar nicht so viel. Und da unsere Decken höher sind als 2,44m (na gut, wenigstens auf der einen Seite des Raums ;-) ), konnten wir die einzelnen Schrankelemente liegend aufbauen und dann fertig zusammengebaut hochstellen. So ging das ganze relativ schnell und in weniger als drei Stunden waren die vier Grundelemente aufgebaut:




Wow. 2,50m x 2,36m ist ganz schön groß. Als wir uns dann hoch motiviert die Anleitung für den Zusammenbau der Schiebetüren durchsahen, kapitulierten wir. Das schien nichts für einen späten Sonntag Nachmittag zu sein. Außerdem müssen wir die Grundelemente des Pax-Schrankes noch an die Wand dübeln, bevor wir die schweren Türen befestigen. Sonst kippt der uns noch nach vorne. Der Boden ist nämlich von links nach rechts fast in der Waage, aber fällt nach vorne hin nicht unwesentlich ab. Aber ok, damit können wir leben.

Heute waren dann nochmal die Verputzer da und haben weiter am Außenflur gearbeitet. Und jedesmal, wenn ich was neues entdecke, was verputzt wurde, höre ich im Geiste eine Registrierkasse klingeln…. *seufz* Aber gut, man sieht, es geht voran:



Der Fliesenleger war heute auch fleißig. Hat aber dummerweise die Treppe verfliest, was nun bedeutet, dass wir zwei Tage lang nicht hoch können. Also nix mit Schrank weiter aufbauen, nix mit Schlafzimmer streichen, nix mit Innenputz ausbessern beim alten Kamin. :roll: Ich persönlich habe ja die Vermutung, dass die Fliesenleger im Bad oben Mist gebaut haben. Und jetzt haben sie schnell die Treppe gefliest, damit keiner hoch kann und das merkt ;-) Aber was man sehen konnte, war schon sehr zu unserer Zufriedenheit:



Unten im Gästebad wurde unsere Stufe gesetzt. Die ist dazu da, dass man bei betreten des Bads später nicht sofort den Boden unter den Füßen verliert. Das Bad liegt wegen der Dämmung im Flur ca. 15 cm tiefer. Außerdem wurde begonnen, die Gästeküche zu fliesen, wo später erstmal unsere Waschmaschine stehen wird:



Zufällig fiel dann eben noch mein Blick auf die Rundung neben der vorderen Haustür:



Ich bin ehrlich gespannt, wie dort der Fliesensockel angebracht wird… Ich werde berichten ;-)

Außerdem hab ich heute den Umzug unseres Telefonanschlusses beauftragt. Zum 19.11.2010. Wir haben also T – 11 Tage. Der Countdown läuft. Wobei ich noch überlegt habe, nicht doch das ganze Festnetzzeug sein zu lassen und auf Sattelit zu setzen. Mittlerweile ist das nämlich tatsächlich eine Alternative. Und ein interessanter (und vor allem lokaler) Anbieter wäre z.B. getinternet

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=659 0 Gefunden: Meister der geraden Linien http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=649 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=649#comments Sat, 06 Nov 2010 20:53:39 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=649 Donnerstag kam endlich der Fliesenleger nochmal. Mittlerweile ist die Dusche oben soweit fertig gefliest und auch die Bodenfliesen im Bad oben liegen teilweise. Ich bin ziemlich erleichtert, da ich Angst hatte, dass die gewählte Kombination aus dunkelgrauen Fliesen zusammen mit Fliesen in Holzoptik ein totaler Griff ins Klo sein könnte. Und das wäre ein teurer [...]]]> Donnerstag kam endlich der Fliesenleger nochmal. Mittlerweile ist die Dusche oben soweit fertig gefliest und auch die Bodenfliesen im Bad oben liegen teilweise. Ich bin ziemlich erleichtert, da ich Angst hatte, dass die gewählte Kombination aus dunkelgrauen Fliesen zusammen mit Fliesen in Holzoptik ein totaler Griff ins Klo sein könnte. Und das wäre ein teurer Griff ins Klo gewesen…. Aber das, was man bisher sieht, gefällt uns sehr gut. Auch in einem kleinen Bad:



Wir hoffen, der Fliesenleger bleibt nun dran. Eigentlich ist der Einzug nur noch von ihm abhängig. Wenn fertig gefliest ist, können die restlichen Innenputzarbeiten gemacht werden und die Sanitärobjekte kommen. Und dann ist quasi fertig. Nach Fliesenleger eine Sache von zwei, drei Tagen. Aber man will ja auch nicht zu sehr hetzen, nicht dass in der Hektik die Fliesen schief geklebt werden ;-)

Gestern hat Uwe etwas ängstlich die Abklebung an der Wohnzimmerwand entfernt. Das war recht spannend, da nicht sicher war, ob bei der Strukturtapete eine sauber Kante entstehen würde. Aber das Ergebnis ist echt klasse. Eine Linie, wie mit Lineal gezeichnet. Die kleinen weißen Punkte sind nur Stellen, wo sich die Tapete nicht vom Klebeband gelöst hat. Das ließ sich nicht vermeiden. Ändert aber nichts an der nahezu perfekten Kante. Da muss man dem Uwe echt mal auf die Schulter klopfer. Er macht sowas ja auch nicht jeden Tag. Respekt!



Gestern wurde auch noch im Außenflur mal das Gröbste verputzt. Die Haustür wurde ordentlich eingeputzt, unverputzte Stellen beigeputzt, der Durchgang Richtung Treppe begradigt und paar Schlitze zugeputzt.



An sich eine gute Sache. Und wie immer perfekt ausgeführt. Wenn ich da nur nicht an jeder verputzten Stelle Dollarzeichen sehen würde…. :roll: Billig ist sowas nämlich leider nicht. Aber hilft ja nichts. Wat mutt, dat mutt.

Gunnar und ich haben dem Waschtischkauf am verkaufsoffenen Sonntag im Ikea heute noch einen draufgesetzt und sind an einem Samstag mittag in den Ikea und haben einen Pax-Kleiderschrank gekauft. Und weil man beim Durchlaufen noch keine Ahnung hat, was da so auf einen zukommt, haben wir auch eine Kommode gekauft (die ist so praktisch) und noch ein Bett (Tagesangebot, MUSSTEN wir einfach mitnehmen).

Hier Gunnar beim Einladen der Pakete:



Es waren im Gesamten 33 Pakete, davon mehrere über 50kg schwer und teilweise 250cm lang. Und es hat geregnet. Es war wirklich kein Spaß mehr. Heute vom Leben gelernt: Pax-Kleiderschrank kaufen sollte man in Etappen abwickeln, Raumhöhen VOR der Fahrt zum 100km entfernten Ikea ausmessen und Helfern, die die ganzen Pakete wieder ausladen und in den ersten Stock tragen, sollte man mehr anbieten als ein Kitkat von der Tankstelle. Morgen gehts dann mal an den Aufbau. Wird noch spannend. Insbesondere, da unsere Raumhöhe an der einen Seite 2,42m ist, an der anderen Seite 2,47m. 5cm Unterschied auf 3,5m Raumlänge. Spannend ist jetzt, ob der Boden schief ist oder die Decke. Ist der Boden schief, will ich die rechte Schrankhälfte, sonst ist beim Öffnen die Schwerkraft gegen mich ;-)

Und zu guter Letzt noch ein Zettel, den ich gefunden habe, als ich die Küche aufgeräumt habe. War scheinbar beim Kühlschrank dabei, ging aber im Gewühl unter. Ich musste doch sehr schmunzeln:



Da kann man ja gar nicht mehr anders als das Kerlchen auch richtig zu behandeln…

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=649 1 Milchkaffee und Schokolade http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=643 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=643#comments Wed, 03 Nov 2010 21:55:27 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=643 Schauen wir mal, was die letzten Tage passiert ist. Gunnar ersetzt unser Pelletslager, das noch auf das Dach vom Schuppen wartet, indem er fleißig 15kg “schwere” Säcke in unseren Pelletskessel schüttet:

Also wenn man mal rechnet… In Säcken kosten die Pellets ca. das Doppelte im Vergleich zur Anlieferung per LKW ins Lager. [...]]]> Schauen wir mal, was die letzten Tage passiert ist. Gunnar ersetzt unser Pelletslager, das noch auf das Dach vom Schuppen wartet, indem er fleißig 15kg “schwere” Säcke in unseren Pelletskessel schüttet:



Also wenn man mal rechnet… In Säcken kosten die Pellets ca. das Doppelte im Vergleich zur Anlieferung per LKW ins Lager. Macht im Jahr Mehrkosten von ca. 350 Euro. Das heißt, ich kann Gunnar 10 Jahre lang Pelletssäcke schleppen lassen bis sich das Lager rentiert hätte…. Ich vermute, wir werden aber dennoch demnächst ein Pelletslager bekommen, sonst ärgern wir uns in 10 Jahren ;-)

Die Wohnzimmerwand nimmt langsam Gestalt an. Hier mal ein Bild auf dem die Tapetenstruktur zu erkennen ist. Sieht man leider nur bei Tageslicht. Und ein Bild während des Trocknens des zweiten Anstrichs. Hier sieht man unsere Wandheizung. Macht zwar noch nicht merklich warm (der Heizungsbauer hats noch nicht hinbekommen), aber trocknet schonmal Farbe. Immerhin….



Heute wurde dann noch die zweite Hälfte gestrichen. Dafür wählte ich die Farbe “Café au Lait”. Es gab noch “Cappuccino” und “Latte Macchiato”.



Tja, bis Samstag dachte ich es gäbe nur “Braun”. Von mir aus noch Hell- und Dunkelbraun. Na gut. Ich wusste mittlerweile, es gibt “Nasse-Sandburg-Braun” und “Trockene-Sandburg-Braun”. Und Olivgrün-Gold ist gar kein Braun. Von der Fassade gelernt. Bei Innenfarben ist es einfacher. Da gibts halt Schokolade und Café au Lait. Was schmeckt gefällt. Prima.

Ich habe die letzten Tage nicht wirklich was weltbewegendes auf der Baustelle getan. Nur Steckdosenrahmen montiert und im Bad oben die “Innereien” der Steckdosen gesetzt:




Die einzige Herausforderung dabei war die Steckdosenleiste im Wohnzimmer. Die ist etwas…. individuell. Und wird wohl auch höchstens mal unter einem Beitrag mit dem Titel “Bastelstunde im Nappohaus” auftauchen ;-) Hat aber irgendwie geklappt. Und hauptsache es funktioniert. Verschwindet ja hinterm Fernsehschrank und Kabelsalat.

Sonntag waren wir übrigens todesmutig am verkaufsoffenen Sonntag in den IKEA. Dort besorgten wir den Waschtisch für oben. Interessant war es, den Lagerplatz des Waschbeckens herauszufinden. Das Becken ist nicht in der Ausstellung, da es zu neu ist. Also muss man an den Computern im Lagerbereich nach dem Lagerort suchen. Um aber das Waschbecken zu sehen, muss man erst einen bestimmten Waschtisch mit einem ganz anderen Waschbecken auswählen, dort dann erst die Farbe des Waschtisches ändern und dann eine bestimmte Höhe bei den Maßen ändern, um das richtige Waschbecken zu bekommen. :shock: Fragt nicht, woher ich das weiß, ich hab wohl zuviel Zeit ;-) Aber egal, hier ist das Prachtstück noch ordentlich eingepackt:



Bitte keine Witze über den Namen. Aus dieser pupertären Phase sollten alle Leser hinaus sein. Gell, Christoph? Der Name ist übrigens der eines wunderbaren Strandbads in Gothem, eine Stadt auf der Insel Gotland, Schweden…. So gibts also dieses Jahr doch noch ein bisschen Urlaub…. Wenn auch nur in Form eines schönen Namens… *träum*

Mittlerweile ist auch das Treppengeländer soweit fertig. Muss nur oben noch etwas abgeschliffen werden, damit es eine durchgängige Kante oben hat und nochmal lackiert werden:




Der Fliesenleger kann also kommen. Kann er. Tut er aber nicht :-( Diese Woche war er noch nicht da. Wenns in dem Tempo weitergeht, werden wir nächstes Jahr noch nicht drin sein… Und um potentielle Gäste abzuschrecken hier mal aktuelle Bilder der Gästezimmer:



Naja, sieht schlimmer aus als es ist. Wenn die Fliesenleger irgendwann durch sind, wird aufgeräumt und dann kann unten der Fußboden (Dämmung + Holzplatten) konstruiert werden und die Räume sind bereit fürs Laminatlegen. Geht schneller als man denkt. …. Hoffe ich.

Morgen wird die Milchkaffee-Wand nochmal gestrichen und dann ist das Wohnzimmer (bis auf die Fensterbänke) tatsächlich fertig. Wow. Zur Feier des Tages werde ich morgen im Ikea vorbei fahren und Lampen für den Raum kaufen. *freu*

Achja. Die Heizung läuft noch immer nicht so richtig. Ein Heizkörper war undicht, bei einem anderen ist das Wasser-Ablass-Ventil weggeflogen….. Da ist irgendwie der Wurm drin. Aber kalt ist es im Haus nicht wirklich. Immerhin.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=643 5 Damit auch keiner die Treppe runterfällt. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=640 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=640#comments Sun, 31 Oct 2010 18:30:57 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=640 Am Samstag haben wir allerhand Kleinkram gemacht. Kühlschrank grade ausgerichtet (allerdings steht der wieder schief, da ich nicht die Finger davon lassen konnte und an ihm rumgerückt habe), die Lampe im Dachboden repariert (naja, eigentlich war ich nur zu doof, den Schalter richtig anzuklemmen) und noch ein bisschen Laminat verlegt. Gunnar hat noch das letzte Stück [...]]]> Am Samstag haben wir allerhand Kleinkram gemacht. Kühlschrank grade ausgerichtet (allerdings steht der wieder schief, da ich nicht die Finger davon lassen konnte und an ihm rumgerückt habe), die Lampe im Dachboden repariert (naja, eigentlich war ich nur zu doof, den Schalter richtig anzuklemmen) und noch ein bisschen Laminat verlegt.
Gunnar hat noch das letzte Stück Treppengeländer weggeflext:



Morgens wurde dann mit der Montage des neuen Treppengeländers begonnen. Das Geländer war eines unserer Sorgenkinder. So sah es aus:



Und wir haben viele Möglichkeiten in Betracht gezogen. Angefangen bei einer Sanierung (mit neuem Handlauf und statt gelber Gummiseile neue Stahlstreben), über Selberbaukasten aus dem Baumarkt bis hin zu einem komplett neuen Edelstahlgeländer. Unsere Architektin empfahl uns aber etwas mit Holz zu machen. Sie schlug vor, einfach massive Holzplatten zu lackieren und an die Wangen der Treppe zu befestigen. Die Lösung gefiel uns. Sie ist günstig, einfach und gradlinig. Also gabs ein einfaches, massives Holzgeländer in weiß. Und gestern wurden die ersten Teile davon montiert. Da, wie alles in unserem Haus, auch die Treppe schief ist, war das gar nicht mal so einfach. Aber der aktuelle Arbeitsstand kann sich sehen lassen:



Außerdem kam Samstag unsere Relieftapete an die Wand. Auf den Bildern sieht man die Struktur leider nicht so gut. Also genau hingucken!



Heute wurde dann der Teil, vor dem später die Couch stehen wird, braun gestrichen. Da Gunnar und ich uns Freitag irgendwie nicht für einen Braunton entscheiden konnte, düste ich gestern Abend kurz vor Ladenschluss nochmal in den Baumarkt und griff einfach einen Ton, den mir spontan gefiel. Die Farbe hatte den schönen Namen “Schokoladenbraun”. Hm, vielleicht hätte ich nicht hungrig hinfahren sollen ;-) Aber egal. Es gefällt uns, auch wenn die Tapetenstruktur bei der dunklen Farbe noch weniger sichtbar ist. Auf den Bildern sowieso nicht.



Morgen wird die Wand nochmal gestrichen. Dann muss noch der Rest der Tapetenwand gestrichen werden (in einem ganz hellen Braunton), die restlichen Fußleisten befestigt werden und zack ist das Wohnzimmer fertig. Wow. Na gut, die Fensterbänke fehlen noch. Aber das ist im ganzen Haus so. Waren da etwas spät dran mit…. Wir dachten halt, die bestellt man und ein Tag später können die eingebaut werden. Naja, eigentlich dachten wir gar nix. Aber egal, die kommen auch noch.

Ach ja, so wirklich warm ist es noch immer nicht. Der Heizungsbauer muss da nochmal ran…. :-(

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Wann wird es endlich warm? http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=636 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=636#comments Fri, 29 Oct 2010 20:50:17 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=636 Mittwoch bekam unsere Küche mein persönliches Highlight: den Kühlschrank. Eigentlich war ein Gerät von Smeg geplant, aber das verbrauchte 50% mehr Strom als der vergleichbare Gorenje. Naja, und der Gorenje war auch noch ein Stück billiger. Aber egal, sieht super aus:

OK, er steht noch etwas schief. Und leider hat das Modell [...]]]> Mittwoch bekam unsere Küche mein persönliches Highlight: den Kühlschrank. Eigentlich war ein Gerät von Smeg geplant, aber das verbrauchte 50% mehr Strom als der vergleichbare Gorenje. Naja, und der Gorenje war auch noch ein Stück billiger. Aber egal, sieht super aus:



OK, er steht noch etwas schief. Und leider hat das Modell nur vorne Füße, die höhenverstellbar sind. Ist also nicht für Räume gedacht, die ein seitliches Gefälle haben….. :roll: Naja, müssen wir noch bissl basteln, damit der grade kommt. Wird schon.

Die Verputzer waren Mittwoch auch fleißig und haben das Wohnzimmer und einen Teil des Flurs oben verputzt. Hier mal unser Wohnzimmer, wobei auf den Bildern der Heizkörper wohl mehr wirkt als die Wand ;-)



Der Fliesenleger machte in den Bädern weiter. Unten gabs ein schickes Schachbrettmuster auf den Boden, dass mir echt sau gut gefällt. Oben wurde mit den dunklen Fliesen an der Wand begonnen. Es ist zwar mutig, in einem kleinen Bad so dunkle Farben zu nehmen, aber an die “dunkle” Seite kommt ein 250 x 130 cm großer Spiegel und die gegenüberliegende Wand wird weiß gestrichen. Das bringt nochmal Licht. Hier Eindrücke der Bäder:




Als wir Donnerstag zur Baustelle kamen, freuten wir uns besonders auf eine warme Baustelle. Die Heizung sollte nämlich fertig sein. *freu*. So führte also der erste Weg in den Partyraum. Und dort fanden wir eine fröhlich brummende Heizung vor, und die Anzeigen zeigten hoch erfreuliche Daten:



Wir merkten nur ziemlich schnell, dass die Heizung zwar brummte, der Kessel warm war, warmes Wasser da war aber die Heizungen kalt blieben. :cry: Wir riefen den Heizungsbauer an, der aus der Ferne nicht viel sagen konnte außer das unsere Pumpe offensichtlich nicht läuft. Also doch keine warme Baustelle. Schade. Heute war der Heizungsbauer nochmal da. Und scheinbar konnte er was ausrichten. Die Heizkörper waren nämlich warm. Also unten die waren heiß, oben die nur lauwarm. Evtl. brauchen die aber ein wenig, um aufzuheizen, wir wissen nicht, um wieviel Uhr der Heizungsmann die Heizung nochmal anstellte. Aber scheinbar geht die Pumpe. Hoffen wir also morgen auf eine warme Baustelle…..

Wir haben heute auch eine andere ganz neue Erfahrung gemacht. Die Fliesenleger haben uns ausgesperrt. Als wir heute zum Haus kamen hatten sie einen ganz dezenten Hinweis hinterlassen:



Dumm war, dass wir aktuell nur einen Schlüssel für genau DIESE Tür haben. Alle anderen Schlüssel sind an Helfer und Handwerker verteilt. Also mussten wir zu Daniel fahren, der einen Schlüssel zur Nebentür hat, so dass wir überhaupt rein kamen. Bei Daniel gabs aber leckeren Kaffee. Der Weg war also lohnenswert. ;-)
Der Grund für das Aussperren waren die Fliesen im Flur:



Diese Fliesen kommen (hoffentlich) in den gesamten Flur. Leider haben wir hinten an der großen Tür zuviel Höhe beim Boden. Mit den Fliesen noch drauf geht die Tür nicht mehr auf. Keine Ahnung, ob falsch gemessen wurde, die Tür falsch eingebaut wurde, der Estrich zu hoch gegossen wurde…. Es passt jedenfalls nicht. Gunnar will nun Dienstag den Boden abfräsen. Alternative wäre, für den Bereich andere (dünnere) Fliesen zu nehmen, aber das wollen wir nur im Notfall tun.

Unsere Dachtreppe kam auch heute. Funktioniert, ist perfekt eingebaut, sieht gut aus. So soll es sein:



Gestern hab ich übrigens mal eine Lampe unten im Flur angebracht. Und plötzlich waren Stellen erleuchtet, die man schon lange nicht gesehen hat. Im Speziellen meine ich hier die Gästeküche, bzw unsere Kammer für Waschmaschine und Trockner. Hätten wir den Bereich doch besser im Dunklen gelassen. Der Raum ist nämlich sowas wie ne Zeitmaschine. Steht man drin, fühlt man sich ca. 8 Wochen zurück versetzt. Schlitze sind nicht verputzt, Wände sind nicht verputzt, Strom nicht fertig angeschlossen, altes Fensterchen drin…




Tja. Da müssen wir wohl nochmal ran…
Morgen wird im Wohnzimmer tapeziert. Darauf bin ich gespannt :-) Ansonsten werden wir sicherlich den Kühlschrank begradigen, nochmal Ordnung machen, das Treppengeländer soll morgen kommen… Es geht also weiter voran. :-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=636 0 Ärger und Fortschritt http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=630 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=630#comments Wed, 27 Oct 2010 10:16:21 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=630 Als ich Montag abend zur Baustelle kam, musste ich mich erstmal verärgert wundern. Es ging um die Abflussrinne der Dusche. Die wollte ich ursprünglich (ohne viel nachzudenken) in der Dusche rechts haben. Der Heizungsbauer wies mich aber schmunzelnd darauf hin, dass doch dann das Gefälle von links nach rechts gehen würde, also quer zum Eingang. [...]]]> Als ich Montag abend zur Baustelle kam, musste ich mich erstmal verärgert wundern. Es ging um die Abflussrinne der Dusche. Die wollte ich ursprünglich (ohne viel nachzudenken) in der Dusche rechts haben. Der Heizungsbauer wies mich aber schmunzelnd darauf hin, dass doch dann das Gefälle von links nach rechts gehen würde, also quer zum Eingang. Man hätte ja dann da eine kleine Stufe auf der einen Seite, was ja sicher nicht gewünscht war. War mir natürlich auch klar und wir legten fest, dass der Abfluss unter das Fenster kommt, das Gefälle also von Eingang der Dusche nach hinten geht.

Das klärten wir auch so mit dem Fliesenleger ab, der für die Rinne und den Estrich drumherum zuständig ist. Der Fliesenleger legte daraufhin die Rinne an die richtige Position in der Dusche, unterbaute sie mit ein wenig Styropr, so dass auch die Höhe stimmte. Jetzt konnte der Heizungsbauer die Rinne an den Abfluss anschließen.
… sollte man meinen. Als wir Montag zur Baustelle kamen, war die Rinne rechts. :shock: Also da, wo der Heizungsbauer mir richtigerweise sagte, dass es dort denkbar ungünstig ist. Auf unsere Nachfrage hin, kam nur die Antwort: “Aber so kann man besser mit dem Rollstuhl ranfahren.” :shock: :shock: :shock:
Also erstens ist Barierrefreiheit in unserem Haus kein Thema. Ich bezweifel, dass man mit Rollstuhl ins Haus kommt, geschweige denn nach oben. Und spätestens da stoppt die Breite der Badezimmertür den Rollstuhl. Zweitens wollen wir gefälligst gefragt werden, wenn etwas anders gemacht wird als explizit abgesprochen. Und drittens ist das Argument, man könnte mit einem Rollstuhl besser beifahren nicht nur völlig abstrus, sondern auch schlichtweg falsch! Mann, Mann, Mann.

Wir bestanden natürlich darauf, dass die Rinne unters Fenster kommt. Als wir dann gestern abend nachsahen, war sie da wo sie hingehört:



Diese Geschichte ist ein typisches Beispiel dafür, was am Bauen so richtig nervt. Wenn man nicht jeden Tag nachschaut, weiß man nie, ob auch alles so gemach wird, wie man denkt. Da lob ich mir den Fliesenleger. Der ruft auch fünfmal am Tag an, wenn es sein muss, um weltbewegende Fragen abzuklären, wie die Farbe der Fugen sein soll (grau oder silbergrau) oder ob die Fensterbank auch 1cm höher kommen kann als aktuell.

Von Montag abend gibts aber auch Positives zu berichten. Gunnar schraubte die Sockelleisten im Wohnzimmer fest, die wir schon Sonntag zugeschnitten haben:



Daniel befestigte noch ein Stromkabel im Partyraum. Damit hat er in dem Raum eigentlich die gesamte Verkabelung gemacht und dafür gesorgt, dass es auch Licht gibt (das hatte ich nämlich vergessen).
Ich habe in der Zeit Mädchenarbeit gemacht und die ersten Möbelstücke zusammengeschraubt. Stühle für die Küche namens Glenn:



“Glenn” bedeutet übrigens “Talbewohner”. Was sich Ikea dabei wohl gedacht hat? Vermutlich nichts.

Gestern hat dann der Heizungsbauer mit dem Anschluss der Heizung ans Stromnetz begonnen. Stromanschluss ist bei den Heizungsbauer Chefsache. Als ich gestern abend den Arbeitsstand sah, wusste ich auch warum:



Na, da bin ich mal gespannt, ob es heute Abend warme Heizkörper gibt. Pelletssäcke sind jedenfalls mal gekauft.
Gestern abend gabs dann nochmal Späteinsatz für Gunnar, Uwe und mich. Die Verputzer wollten heute mit dem Edelputz weitermachen, also gabs wieder einige Vorarbeiten zu leisten: Laminat im kleinen Flur vorm Wohnzimmer (inklusive zwei Treppenstufen) legen, dort Sockelleisten zuschneiden und befestigen, Fenster, Wohnzimmertür, Steckdosen und Boden abkleben, und anschließend alle Wände grundieren. Da wir uns da zeitlich etwas verschätzt haben, kam Uwe abends noch und half mit. So waren wir um 22 Uhr fertig. Anstrengender Tag. Hier das Wohnzimmer im abgeklebten Zustand:



Wenn der Innenputz heute aufgezogen wir, muss noch eine Wand tapeziert werden, zwei Wände gestrichen werden und das Wohnzimmer ist fertig. :-)

In den Bädern gehts auch voran. Der Fliesenleger verteilte überall in der Wohnung Fliesenpakete, die immer genau da stehen, wo man grade was hinstellen will (auch ein Talent):




Die Wände im Gästebad sind schon gefliest. Während unser Haus braun, nicht grau ist, sind die Fliesen grau und nicht braun. Meine Kamera will mich irgendwie ärgern.




Heute ist für uns Baustellenfrei. Höchstens heut abend kurz schauen, was die Handwerker so treiben.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=630 0 Ein Boden wie ein Wasserbett http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=627 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=627#comments Sat, 23 Oct 2010 22:09:06 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=627 Heute gibts zuerst einmal noch einen Eindruck von der Küche bei Tageslicht. Hab Donnerstag abend auch noch die Steckdosen auf der Nischenverkleidung gesetzt:

Und hier auch nochmal Bilder unseres Hauses von außen:

Freitag haben wir das Wohnzimmer fürs Parkett vorbereitet. Das hieß aufräumen, entstauben und fehlende Dielen ersetzen. Dann [...]]]> Heute gibts zuerst einmal noch einen Eindruck von der Küche bei Tageslicht. Hab Donnerstag abend auch noch die Steckdosen auf der Nischenverkleidung gesetzt:



Und hier auch nochmal Bilder unseres Hauses von außen:



Freitag haben wir das Wohnzimmer fürs Parkett vorbereitet. Das hieß aufräumen, entstauben und fehlende Dielen ersetzen. Dann haben wir mit Hilfe einer Schlagschnur die erste Reihe des Parketts festgelegt und entsprechend zugeschnitten. Anschließend haben wir die Trittschalldämmung aus Kork verlegt und legten los. Parkett lässt sich trotz Klick-System um einiges schwerer verlegen als Laminat. Während man bei Laminat wirklich nur leicht klopfen muss, um die Fugen zu schließen, muss man bei Parkett wirklich mit viel Kraft hämmern… Sätze auf der Anleitung, die die angeblich leichte Verlegung anpreisten (“Kinderleichtes verlegen”, “die Dielen gleiten fast von selbst ineinander”) wirkten wie der blanke Hohn. :roll:

Aber Freitag abend waren die ersten Reihen gelegt:




Außerdem wurden Steine für unseren Pelletschuppen geliefert. Nachdem die Donnerstag abend zum Nachbarn vor die Tür gestellt wurden (das hätte bedeutet, dass wir 200 Steine und 20 40kg-Säcke Mörtel quer durchs Haus hätten tragen müssen), wurden die dann doch noch im Innenhof abgestellt:



Heute hat dann Gunnar in eisiger Kälte mal wieder den Aushilfsmaurer gespielt. Den ganzen Vormittag Steine schleppen, schneiden und heben. Mit tatkräftiger Unterstützung und kompetenter Regieleistung entstanden so die Außenmauern unseres Pelletschuppens:



Anschließend trotzte Gunnar weiter der Kälte und säuberte auch noch den Vorgarten des Nachbars, der an unser Haus grenzt. Der war noch voller Müll, der jetzt sichtbar wurde als das Gerüst weg war.

Daniel und ich arbeiteten heute drinnen im “warmen” und legten weiter Parkett. Dummerweise ist der Boden im Wohnzimmer sehr uneben. An einer Stelle haben wir eine Delle von ca. 1,5cm Tiefe. Das ist gar nicht gut. Gunnar und ich haben das Problem schon gestern erkannt und uns dagegen entschieden, die alten Dielen nun doch herauszureißen und den Boden komplett neu aufzubauen. Irgendwann geht einem einfach die Luft aus. Von der man irgendwann immer mehr im Geldbeutel hat. ;-) Also haben wir die Stellen so gut es ging mit Trittschalldämmung unterbaut. Die Unebenheiten sorgten dafür, dass das Parkett noch schwieriger zu verlegen war. Aber da mussten wir halt durch. Ohne Unebenheiten ist Parkettlegen auch kein Spaziergang. So what? Jetzte schwingt der Boden zwar teilweise extrem, aber wir hoffen, dass das mit der Zeit nachlässt und nicht zu Schäden führt. Und auch mal schön: So geht man wie auf Wolken. Oder doch eher wie auf einem Wasserbett…? ;-)

Hier Eindrücke des Verlegens:



Wir sind also nochmal einen großen Schritt weiter. Grundmauern des Schuppens stehen und das Parkett liegt. Jetzt fehlen noch die Sockelleisten im Wohnzimmer und ein bisschen Laminat im Flur. Dann noch das Treppengeländer und die Fensterbänke, dann kann der restliche Innenputz (der, der statt Tapete an die Wand kommt) kommen. Anschließend wird eine Wand noch tapeziert und zwei Wände gestrichen. Und schon ist das Obergeschoss fertig. Naja, nur der Fliesenleger ist noch etwas langsam unterwegs. Da hoffen wir mal, dass es nächste Woche voran geht.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=627 1 “Na, bis wir fertig sind.” http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=623 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=623#comments Wed, 20 Oct 2010 22:28:55 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=623 Das war die Antwort unserer Küchenmonteure, als wir fragten, wie lange sie etwa bleiben. Und das meinten sie ernst. Angefangen haben sie heute um 9 Uhr. Feierabend machten sie um 23 Uhr.

Das schlaucht auch arme Bauherren…. Ging aber nicht schneller, da unsere Küche noch krummer war als erwartet. Ein Hängeschrank steht an einer [...]]]> Das war die Antwort unserer Küchenmonteure, als wir fragten, wie lange sie etwa bleiben. Und das meinten sie ernst. Angefangen haben sie heute um 9 Uhr. Feierabend machten sie um 23 Uhr. :shock:

Das schlaucht auch arme Bauherren…. Ging aber nicht schneller, da unsere Küche noch krummer war als erwartet. Ein Hängeschrank steht an einer Seite ca. 3cm vor, die gesamte Küchenzeile ist so schief, dass wir an der Seite, wo der Kühlschrank hin kommt, 4 cm gewonnen haben. Die Toleranz der Füße reichte nicht aus, um unseren Boden auszugleichen. Es musste mit Holz nachgeholfen werden. Deshalb fehlt auch noch ein Teil des Sockels, der war an den Stellen nicht hoch genug. (Außerdem ist er entgegen unseres Auftrags in Korpusfarbe und nicht in Edelstahloptik.) Wegen dieser ganzen Unpässlichkeiten sind wir echt froh, die Küche nicht bei Ikea gekauft zu haben. Das hätte mit der Montage niemals sauber hingehauen!

Und hier ist sie. Unsere Küche. Noch nicht ganz fertig, Sockel fehlt teilweise und Kühlschrank kommt noch.







Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=623 7 Es wird….. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=619 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=619#comments Mon, 18 Oct 2010 19:30:29 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=619 Sonntag waren wir wieder fleißig. Und auch Daniel hat wieder tapfer mitgeholfen. “Tapfer” diesmal nicht wegen des stets fehlenden Werkzeugs oder wegen widerspenstiger Mauern und Kabel. Nein, tapfer, weil er eine total schlecht gelaunte Bauherrin ertrug. Gunnar MUSS das, Daniel hats freiwillig getan Daumen hoch. Zusammen mit Gunnar hat er im Wohnzimmer Boxenkabel [...]]]> Sonntag waren wir wieder fleißig. Und auch Daniel hat wieder tapfer mitgeholfen. “Tapfer” diesmal nicht wegen des stets fehlenden Werkzeugs oder wegen widerspenstiger Mauern und Kabel. Nein, tapfer, weil er eine total schlecht gelaunte Bauherrin ertrug. Gunnar MUSS das, Daniel hats freiwillig getan ;-) Daumen hoch. Zusammen mit Gunnar hat er im Wohnzimmer Boxenkabel verlegt und anschließend unseren Partyraum strommäßig auf einen Stand gebracht, so dass man guten Gewissens die Sicherung einschalten kann. An der Sicherung im Sicherungskasten steht übrigens PARTYraum, nicht HEIZUNGSraum…

Ich habe in der Zeit die Küche nochmal gestrichen. Jedenfalls an den Stellen, wo nachher keine Küchenzeile stehen wird. Außerdem haben wir noch Sockelleisten oben im Flur verlegt.

Heute nach der Arbeit war wieder Baustelle angesagt. Ich habe in der Küche die Rahmen für Schalter und Steckdosen befestigt und sogar schon eine Lampe aufgehangen. Anschließend haben Gunnar und ich die Abklebungen und Abdeckungen entfernt und TADAAAA…. eine Küche:




Die Innentüren haben wir auch wieder eingehangen. Naja. Nicht alle. Es wäre sau clever gewesen, die Türen vor dem Aushängen zu beschriften. :oops: Aber mit Trial & Error konnten wir schonmal zwei Türen zuordnen. Die anderen beiden passen schon irgendwo. ;-)

Anschließend hat Gunnar den Innenhof aufgeräumt, da morgen Steine geliefert werden sollen für den Pelletschuppen. Und wir haben das Gästebad mal geräumt. Da will morgen der Fliesenleger anfangen. *freu*

Ganz besonders toll war aber heute nachmittag die Ankunft auf der Baustelle. Das Gerüst ist nämlich ENDLICH weg. :-) Man kann unsere Panzerknacker-Sandburg nun in voller Pracht bewundern:



Und hier endlich mal ein richtiges Vorher-Nachher-Bild:



Naja, ok. Unten am Sockel fehlt noch ein Anstrich, außerdem müssen die Befestigungsstellen vom Gerüst noch nachgearbeitet werden. Die Fensterbänke müssten mal abgewaschen werden, Hausnummer und Sprechanlage fehlen… Also so ganz fertig ist es noch nicht. Aber egal. Wir freuen uns. :-)

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Es werde Licht! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=615 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=615#comments Sat, 16 Oct 2010 21:17:12 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=615 Diese Woche hat es in sich. Donnerstag war für Gunnar und mich Großkampftag. Freitag morgen wollten die Verputzer oben mit dem Edelputz anfangen und es waren einige Vorarbeiten zu leisten: Tapezierte Decken streichen, Laminat in Küche und Flur oben verlegen, Sockelleisten befestigen, alles gründlich abkleben und alle Wände mit Grundierung vorstreichen. Und das alles am [...]]]> Diese Woche hat es in sich. Donnerstag war für Gunnar und mich Großkampftag. Freitag morgen wollten die Verputzer oben mit dem Edelputz anfangen und es waren einige Vorarbeiten zu leisten: Tapezierte Decken streichen, Laminat in Küche und Flur oben verlegen, Sockelleisten befestigen, alles gründlich abkleben und alle Wände mit Grundierung vorstreichen. Und das alles am Donnerstag…

Da Gunnar zu erst die Decken streichen wollte, kam uns zum Laminat legen der Escher zu Hilfe. Laut Gunnar ein alter Hase, was Laminat legen angeht. Schnell stellte sich aber heraus, dass der vermeintliche Profi ein blutiger Anfänger in Sachen Böden war. Escher hatte lediglich einmal beim Laminat legen ausgeholfen. Statt eines Profis gabs also einen Azubi für mich. Ich erklärte ihm kurz das Klicksystem unseres Laminats und schon legte er los. Nach einer halben Stunde übernahm er dann das Kommando und ich musste nur noch nach seinen Anweisungen die Bretter zurecht sägen. Wow. Er meisterte auch den nicht gerade
unkomplizierten Bereich von Küche zum Flur. Hier das Ergebnis von Eschers Hilfe.



Danke nochmal dafür. Einen besseren Lehrling kann man sich nicht wünschen ;-)

Als wir mit dem Befestigen der Sockelleisten begannen, war es schon 16.30 Uhr und die Konzentration ließ echt schon nach. Mit dem Verschnitt, den wir an dem Nachmittag produziert haben, hätte man einen ganzen Raum bestücken können :oops:
Nachdem die Sockelleisten fest waren, gings weiter mit Abkleben. Fußleisten, Türen und Fenster mussten penibel genau abgeklebt werden, Steckdosen und Heizungsanschlüsse ebenfalls. Als das endlich getan war, war es nach 19 Uhr. Und dann mussten noch drei Räume grundiert werden. Hier kam uns Daniel abends noch zu Hilfe, so dass wir um 21 Uhr fertig waren und nach 12 Stunden Baustellenarbeit ohne nennenswerte Pause endlich fertig waren. Puh. Was ein Tag.

Freitag gings es dann morgens direkt weiter. Daniel und Alex fingen an, im Außenflur die Stromleitungen zu legen. Hier war noch nichts gemacht. Und da die gesamte angedachte Installationszone (über der späteren abgehängten Decke) dummerweise aus Beton war, musste improvisiert werden. Also besorgten Gunnar und ich HT-Rohre, die dann von unseren fleißigen Helfern zu Kabelkanälen umfunktioniert wurden. Das ganze war eine doch recht langwierige Angelegenheit, die ich eigentlich mit zwei bis drei Stunden abgeschätzt hatte. Am Ende waren es zwei Tage…. Keine Ahnung wann wir das gemacht hätten. Hier mal die Ecke mit den improvisierten Kabelführungen:



Die andere Seite vom Flur und der Kellerabgang werden besser nicht gezeigt. War wieder so ne Bastelaktion, die man später eh nicht mehr sieht. ;-) Aber es funktioniert alles und ich bin total froh, dass das erledigt ist.

Der Innenputz in drei Räumen oben wurde auch gemacht:



Der Putz trocknet jetzt, wird dabei weiß und die Wände sind fertig. Nichtmal mehr streichen muss man sie. Der ca. 2mm dicke Putz ersetzt die Tapete. Hier ein Bild von der feinen Struktur des Putzes:



Freitag wurden auch die Maler mit dem Außenanstrich soweit fertig. Unser Haus ist jetzt endlich hübsch! Jedenfalls finden WIR das. Ich persönlich bin total froh mit unserer Farbe. Hier mal ein paar Ansichten von außen. Schönere (und schärfere) Bilder gibts dann, wenn das Gerüst weg ist.



Ich finde sieht immernoch aus wie eine Sandburg. Nur eben eine, die in der Sonne getrocknet ist…

Heute war dann nochmal ein sehr aufregender Tag. Daniel arbeitete tapfer und unermüdlich am Außenflur und Keller weiter. Er bastelte sogar selber eine Gehrungslade für einen Kabelkanal, weil unsere Gehrungssäge kein Plastik mag. Wenn das mal kein Einsatz ist. *Applaus* Ich verbrachte den Vormittag damit, die Lampen der Treppenbeleuchtung zu montieren. Auf kleinsten Raum mussten 5 Wago-Klemmen und viel zu viele Adern verstaut werden…. Aber irgendwie hats geklappt:



Diese Montage setze ich auf Platz 1 der Scheißarbeiten am Bau. Noch vor Putzmatten nageln und Tapeten von der Decke entfernen. Aber aufregend war eine andere Sache. Daniels Bruder Michael kam vorbei und nahm sich unseres Sicherungskastens an. Der Kasten wurde mit neuen Sicherungen bestückt und um FI-Sicherungen ergänzt. Außerdem setzte er direkt den Trafo von der Türsprechanlage ein. Voilà:



Das ist unglaublich toll. Wir haben jetzt Strom. Wow. Ich fuhr auch noch kurz vor Ladenschluss in den Baumarkt und besorgte Lampenfassungen. Und hier das erste Licht in unserem Haus, das NICHT von einer Baulampe kommt:



*freu*. Danke, Michael. Ein großer Meilenstein ist erreicht. Morgen müssen wir dann noch alle offenen Adern mit Klemmen bestücken und dann können wir überall Strom haben, wo wir wollen. Sicherung rein und fertig. So langsam hält tatsächlich die Zivilisation Einkehr in unsem Haus. :-)

Heute habe ich auch noch schnell die Küche gestrichen. In einem suuuper Olivgrün. Kommt leider auf den Bildern nicht so rüber, aber es gibt einen Eindruck:



Außerdem wurde die Satellitenschüssel installiert (ganz wichtig für einen Fernseh-Junkie wie mich) und noch Leitungen im Wohnzimmer verlegt. Ja, eigentlich sollten doch alle Schlitze lang zu sein. Aber irgendwie war das unserem Heizungsbauer egal, als ihm plötzlich eingefallen ist, dass ja noch eine Leitung vom Partyraum (Heizung) bis zum Wohnzimmer gezogen werden muss. Für den Temperaturfühler der Wandheizung. :evil: Naja, Gunnar nahm sich der Sache an. Das Steuerungskabel der Wohnzimmer-Lüftung musste eh noch unterputz gelegt werden. Und Boxenkabel müssen wir auch noch verlegen. Aber trotzdem… ich hab wirklich oft genug gefragt, ob noch Leitungen fehlen…. Mann, mann, mann. :roll:

Aber so gabs ja wenigstens nochmal was zu stemmen für Gunnar:



Es ist echt Wahnsinn, wie es voran geht. Leider müssen Gunnar und ich ab Montag wieder arbeiten, so dass es leider nicht in diesem Tempo weiter geht. Aber was diese Woche alles geschafft wurde ist echt super. Vielen Dank nochmal an unsere motivierten Helfer, ohne die das definitiv nicht geklappt hätte!

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=615 5 Eine Sandburg voller Steckdosen http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=611 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=611#comments Wed, 13 Oct 2010 19:05:12 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=611 Seit Samstag ist wieder einiges passiert. Am Sonntag haben wir die bereits vorgeschnittenen Sockelleisten befestigt. Dazu nahmen wir einen Super-Power-PE-Kleber. Bei der ersten Leiste stellten wir aber fest, dass der Kleber recht lange braucht zum anziehen. Also kamen wir mal auf die Idee, auf der Packung nachzusehen, wie lange denn eigentlich. Und da stand 30 [...]]]> Seit Samstag ist wieder einiges passiert. Am Sonntag haben wir die bereits vorgeschnittenen Sockelleisten befestigt. Dazu nahmen wir einen Super-Power-PE-Kleber. Bei der ersten Leiste stellten wir aber fest, dass der Kleber recht lange braucht zum anziehen. Also kamen wir mal auf die Idee, auf der Packung nachzusehen, wie lange denn eigentlich. Und da stand 30 Minuten! :shock: Macht bei 20 anzuklebenden Sockelleisten ganze 10 Stunden. So könnte man also auch einen Sonntag verbringen. Da ich aber noch besseres vorhatte, entschlossen wir uns, die Leisten zusätzlich zu nageln. Ging nach leichten Anfangsschwierigkeiten auch ganz gut. Nach ca. 2 Stunden gemütlich kleben und nageln waren die Leisten in den beiden Räumen an der Wand.

Montag morgen ging es dann direkt weiter. Decken streichen war angesagt. Die vorgestrichenen Decken wurden nochmal gestrichen, eine Decke noch von alter Tapete befreit (juhuuu…) und die alte Holz-Paneelen-Decke bekam einen neuen Anstrich. Hier Uwe, der uns tapfer zur Seite stand, und Gunnar in Aktion:



Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und keine Angst, die Dachluke wird noch erneuert:



Ebenfalls am Montag wurden unsere Regenfallrohre endlich montiert. Wobei der Maler sie morgen wahrscheinlich wieder abmontieren wird…. :roll: Naja, mir egal. Hauptsache nochmal ein Schrittchen weiter:



Apropos “fallen”. Gunnar montierte die Heizkörper oben ab und brachte sie vorsorglich in den Keller, damit nichts dran kommt. Auf dem Weg nach unten rutschte er aber aus und knallte mit Rücken und Allerwertestem auf die Kellertreppe. Jetzt ist alles ganz blau. Aber die Heizung hat er beim Sturz tapfer hoch gehalten. Tja, da würde ich mal sagen, da weiß jemand, wie man zu priorisieren hat ;-)

Gestern nachmittag haben wir dann noch die Türzargen der Innentüren unten abgesägt, um das Laminat darunter und nicht drumherum zu legen. Letzteres sieht nämlich blöd aus. Türzargen absägen macht kein Spaß. Aber wir haben was gelernt: Wenn man ausdauernd Holz mit der Flex bearbeitet, kann es anfangen zu kokeln. Dann ist es praktisch, wenn man noch Wasser in der Nähe stehen hat vom Tapeten entfernen…

Heute gabs dann erstmal richtig ätzende Arbeit für Daniel (danke fürs tapfer ertragen!) und Uwe (sowieso danke!). Decken tapezieren. Von allen gefürchtet, von allen verflucht. Sie habens aber knallhart durchgezogen und heute mittag waren die Decken der Räume oben tapeziert:



Gunnar durfte heute nachmittag dann von Hand mit 80er Schleifpapier unsere Wände unten anschleifen. Das war nötig, da der Trocknungsvorgang anfangs zu lange gedauert hat, und sich somit eine Schicht auf der Wand gebildet hat, die die Feuchtigkeit daran hindert auszutreten. Fragt mich nicht, ich hab keine Ahnung von dem Zeug. Auf jedenfall wurden die Wände nach dem Schleifen zusehends heller, teilweise innerhlab von Minuten nahezu weiß. Manche nennen das Chemie, für mich ist es Zauberei ;-)

Die Hauptaufgabe des heutigen Tages war das Anschließen von Steckdosen, Schalter etc. mit Hilfe von Daniel und Alex. Da war es natürlich erstmal eine Herausforderung, die verschwundenen, überputzten Dosen wiederzufinden. Hier mal ein Eindruck davon, wie tief die Dosen durch den vielen Putz (bis zu 7cm dick) auf einmal sitzen:



Jeder hatte da so seine eigene Strategie zum Suchen. Ich hämmerte auf gut Glück einfach pi mal Daumen an die richtige Stelle (ist ja auch MEINE Wand), Alex hingegen versuchte mit Recherche in meiner Bilderdatenbank, Feinwerkzeig und Taschenlampe den verschwundenen Dosen auf die Spur zu kommen und Daniel beschränkte sich einfach auf das Freiklopfen von Dosen, deren Markierungen sichtbar waren. Und freute sich wie ein Schneekönig, als er das letzte Malheur der Verputzer beseitigte:



Zu guter Letzt waren alle Dosen gefunden, kleine Unfälle wieder zugegipst und alle Dosen mit Schaltern und Steckdosen bestückt. Hier ein kleiner Eindruck:



Beim Durchtesten der Schalter und Dosen stellten wir jedoch fest, dass irgendwo im Erdgeschoss ein Kurzschluss sein musste. Richtig. IRGENDWO. Da es dort einen Stromkreis für 4 Räume gibt und dummerweise die Verteilerdosen unter dem dicken Putz verschwunden sind, war dies ein ziemlich dummer Sachverhalt. Wir kontrollierten jeden Schalter, jede Dose, jedes Lampenkabel. Alles in Ordnung. Ich sah uns schon die ganzen Wände aufreißen, weil jemand beim Putzmatten an die Wand nageln ein Kabel getroffen hat…. Was ne Vorstellung :-(

Notgedrungen öffneten wir die erste Verteilerdose (natürlich erst nach suchen, recherchieren und mutig losklopfen). Dort fanden wir aber glücklicherweise direkt den Fehler. Es war die Zuleitung vom Sicherungskasten bis zu dieser ersten Unterverteilung. Die hatte irgendwo einen Kurzschluss. Wieso, weswegen und wo, wissen wir nicht. Aber egal. Das war eine gute Nachricht, da das hieß, dass keine weiteren Verteilerdosen gesucht werden mussten. Die Zuleitung wurde dann von Daniel und Gunnar in einem vorbildlichen Noteinsatz innerhalb 15 Minuten neu gezogen. Wow.

Hier der Übeltäter. Wir tauften sie Medusa Medosa.



Morgen wird weiter Laminat gelegt. Und der Maler soll kommen und unser Haus wieder hübsch machen. Wobei Alex sagte, unser Haus sieht aus wie eine riesige Sandburg. Und wer will nicht in einer riesigen Sandburg wohnen…?

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=611 1 Ganz in Weiß… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=600 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=600#comments Sat, 09 Oct 2010 18:06:06 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=600 Gestern und heute wurden die Decken in Angriff genommen. Die mit Rigips verkleideten Decken wurden erst ordentlich grundiert und dann weiß gestrichen. Da die Farbe leider nicht beim ersten Anstrich deckt, müssen die Decken am Montag nochmal gestrichen werden. Aber es sieht schon nach was aus:

Die Decken sind nicht das einzige, [...]]]> Gestern und heute wurden die Decken in Angriff genommen. Die mit Rigips verkleideten Decken wurden erst ordentlich grundiert und dann weiß gestrichen. Da die Farbe leider nicht beim ersten Anstrich deckt, müssen die Decken am Montag nochmal gestrichen werden. Aber es sieht schon nach was aus:



Die Decken sind nicht das einzige, was weiß wurde. Auch unsere Wohnzimmertür wurde abgeschliffen, grundiert, gespachtelt, lackiert… und was halt so getan wird, um eine Tür weiß zu bekommen:



Gunnar und ich haben heute in den beiden Räumen oben das Laminat fertig gelegt und auch schon die Sockelleisten zurecht geschnitten. Unterstützung gabs dabei von einer super Gerungs-Säge, die sogar ich bedient hab. Obwohl ich normalerweise prinzipiell einen großen Bogen um laute Maschinen mache, die Hände abtrennen können. Probleme bereitete nur eine spitze Ecke. Die Säge ist nicht dazu ausgelegt, Sockelleisten so auf Gehrung zu sägen, dass sie einen 60 Grad Winkel bilden. Also wird diese Ecke “individuell behandelt”… und vermutlich nicht hier im Blog gezeigt ;-)
Die Fußleisten sind noch nicht befestigt, also nicht wundern, dass die auf den Bildern schief aussehen. Zum Befestigen kamen wir noch nicht, weil die Auseinandersetzung mit der spitzen Zimmerecke solange dauerte.



Wieso wir jetzt schon die Sockelleisten befestigen? Wir haben uns bei den Wänden oben für Putz statt Tapete entschieden. Und dieser Putz wird aufgezogen, wenn alles andere fertig ist. So kann man auch Lücken hinter den Sockelleisten (durch unregelmäßige Wände) schließen. Wobei das bei UNSEREM Haus natürlich gar nicht nötig ist ;-)

Währenddessen gehts im Ergeschoss noch etwas rustikaler zu. Zu unserem riesigen Heizlüfter haben wir einen Entfeuchter gestellt:



Der lief auch fleißig heute. Wir sorgten auch brav dafür, dass alle Türen und Fenster geschlossen waren, damit die Luft auch schön austrocknet. Sonst zieht der Entfeuchter nur Feuchtigkeit aus der Luft, aber nicht aus Wänden und Estrich. Sogar die Kaffemaschine wurde ins Haus gestellt, damit man weniger rein und raus laufen musste.

… dumm war nur, dass wir erst heute um 16Uhr auf die Idee kamen, mal das Wasser aus der Badewanne zu lassen, das seit Wochen drin steht. Die Wanne stand ca. 3 Meter vom Entfeuchter weg. *räusper* Wir haben also heute den ganzen Tag unsere gefüllte Badewanne entfeuchtet… Und habens noch nichtmal selber gemerkt :oops:

Aber naja. Passiert. Man kann ja nicht immer schlau sein ;-) Wär ja langweilig.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=600 0 Manchmal sind Handwerker tatsächlich zu schnell… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=594 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=594#comments Wed, 06 Oct 2010 16:00:16 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=594 Gestern habe ich die Rahmen für die Treppenbeleuchtung eingegipst. Ist keine Arbeit die Spaß macht, hat aber ganz gut geklappt. Die Rahmen sollten auch einigermaßen grade sitzen…. Und wenn nicht: Das ist ein Altbau, das gehört so:

Gestern abend kamen Verputzer und Maler, um den Anstrich außen zu besprechen. Um das Ganze [...]]]> Gestern habe ich die Rahmen für die Treppenbeleuchtung eingegipst. Ist keine Arbeit die Spaß macht, hat aber ganz gut geklappt. Die Rahmen sollten auch einigermaßen grade sitzen…. Und wenn nicht: Das ist ein Altbau, das gehört so:



Gestern abend kamen Verputzer und Maler, um den Anstrich außen zu besprechen. Um das Ganze zu beschleunigen war ich gestern mittag selber beim Farbengroßhandel und habe einen Farbton anmischen lassen und direkt die Mittagspause genutzt, ein Muster damit anzustreichen. Die Farbe hatten wir an einem anderen Haus schon vor Wochen gesehen und bei den Bewohnern den Hersteller-Farbcode erfragt. Da unser Putz-Hersteller ein anderer war (und durch die Dämmung vorgegeben war), konnte unser Verputzer mit der “fremden” Farbnummer nichts anfangen. Der Anstrich soll aber nun in dieser Farbe gemacht werden. Gestern abend war die Farbe auf dem Muster trocken und wir stellten fest, dass die echt so gar nix damit zu tun hat, womit wir den Putz haben einfärben lassen. :oops: Aber auf dem Muster fehlt mir auch die Ähnlichkeit zu der Farbe des Hauses, das uns so gut gefallen hat… Das ist schon verrückt mit den Farben. Naja, nächste Woche Donnerstag wird das Haus nun gestrichen. Mit der neuen Farbe. Dann muss ich mich auch nicht mehr erschrecken, wenn ich um die Kurve komm und unser seltsam-farbenes Haus sehe. Schlimmer kann es jedenfalls nicht werden :cool:

Heute waren dann nochmal Verputzer da und haben allerhand Restarbeiten noch gemacht. Unter anderem die Schlitze der Treppenbeleuchtung zugeputzt:



Das Kabel, das auf dem letzten Bild zu sehen ist, soll eigentlich eine Steckdose und einen Lichschalter speisen. Dafür wollte ich heute die Dosen setzen. Hatte dazu gestern keine Lust mehr. Wussten die Verputzer aber nicht und haben halt mal alles zugeputzt. Auch das bereits gebohrte Loch für den Lichtschalter. Aber naja, wenn es sonst nix ist. Wir sind ja Kummer gewohnt ;-) Dann müssen wir da eben nochmal bohren. Die Lampen in der Dusche sind immer noch nicht angebracht. Aber immerhin liegen sie nicht mehr auf der Vorwand, sondern sie haben es mittlerweile bis auf die Fensterbank geschafft. Jetzt können sie wenigstens rausgucken und die Sonne genießen…..

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=594 4 Wegsprengen wäre auch ‘ne Lösung http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=589 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=589#comments Mon, 04 Oct 2010 17:44:04 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=589 Nein, nicht das ganze Haus. Aber ein paar Bruchsteine vielleicht?

Am Wochenende haben wir die Treppenbeleuchtung in Angriff genommen. Dazu mussten zwei Stromleitungen gezogen werden und Löcher für die Lampen gebohrt werden. Dazu kam dann noch das Kabel der Klingel unserer Nebentür. Was jetzt nicht so aufregend klingt, kostete uns aber 6 Stunden Zeit. Das lag [...]]]> Nein, nicht das ganze Haus. Aber ein paar Bruchsteine vielleicht?

Am Wochenende haben wir die Treppenbeleuchtung in Angriff genommen. Dazu mussten zwei Stromleitungen gezogen werden und Löcher für die Lampen gebohrt werden. Dazu kam dann noch das Kabel der Klingel unserer Nebentür. Was jetzt nicht so aufregend klingt, kostete uns aber 6 Stunden Zeit. Das lag daran, dass das halbe Treppenhaus aus 150 Jahre alten Bruchsteinmauern ist, und dass Schlitze klopfen dort nahezu unmöglich ist. Man muss sich also an den gegebenen Fugen entlanghangeln. Irgendwie schafften wir es aber, die Leitungen zu verlegen. Ein bisschen war auch schon vorgearbeitet.



Ist in wirklichkeit auch nicht ganz so wüst wie auf den Bildern. Irgendwie hat meine Kamera es nur nicht drauf Tiefen richtig abzulichten. Vielleicht liegt es aber auch am Fotografen ;-) Egal. Jetzt fehlen noch die Lampen. Da wir dummerweise aber keine runden, sondern eckige Lampen ausgesucht haben, müssen wir penibel darauf achten, dass sie gerade eingegipst werden. Es gibt nicht schlimmeres, als die nächsten 20 Jahre jeden Tag auf eine schiefe Lampe zu blicken….

Gunnar flexte danach noch ein Stück vom Geländer weg. ich mags, wenn Gunnar mit der Flex arbeitet. Das gibt so schöne Funken. Wie ein Feuerwerk:



Ansonsten ist der Zeitplan nun recht straff. In weniger als drei Wochen kommt die Küche. Bis dahin müssen die Böden verlegt sein, die Decken tapeziert und/oder gestrichen sein, das Treppengeländer montiert sein, die Wände tapeziert (oder verputzt) und gestrichen sein, die Wohnzimmertür abgeschliffen und lackiert sein, Fensterbänke montiert sein, die Elektroinstallation fertiggestellt sein… Ohje. Das ganze aber nur im Obergeschoss. Die Gästewohnung im Untergeschoss hat da noch etwas Zeit.

Achja, als ich heute auf die Baustelle kam, waren wieder die Heinzelmännchen fleißig. Und haben etwas gemacht, was wir eigentlich gar nicht beauftragt haben. Man darf raten was getan wurde:



Als Preis gibts ein olivgrün-goldenes Putzmuster. Das kann man irgendwo hinstellen und egal, was man daneben stellt, es wird weniger hässlich aussehen!

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Boden, Boden, Boden http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=578 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=578#comments Thu, 30 Sep 2010 16:13:17 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=578 Montag haben wir den ersten Laminat verlegt. Zwei Räume im Obergeschoss sind soweit fertig und sogar ohne größere Probleme. Der Laminatschneider war mit unserem 8mm dicken Laminat zwar etwas überfordert, aber es ging trotzdem. Wir hatten außerdem fleißigen Besuch auf der Baustelle.

Oliver, der uns fleißig zeigte, was er von unserer Baustelle hält…

[...]]]> Montag haben wir den ersten Laminat verlegt. Zwei Räume im Obergeschoss sind soweit fertig und sogar ohne größere Probleme. Der Laminatschneider war mit unserem 8mm dicken Laminat zwar etwas überfordert, aber es ging trotzdem. Wir hatten außerdem fleißigen Besuch auf der Baustelle.

Oliver, der uns fleißig zeigte, was er von unserer Baustelle hält…



… und Nora, die fleißig schlief und sich vom Baustellentreiben so gar nicht beeindrucken ließ.



Die zugehörige Mami Isabelle hat aber fleißig mitgeholfen. Danke nochmal. So sah es am Ende aus:




Gestern ging es mit dem nächsten Boden weiter. Die Estrichleger dämmten den Erdgeschossboden und brachten den Estrich rein.



Macht einen sehr guten Eindruck, die Türen gehen noch auf, ist in der Waage, ist so hoch wie er sein soll… eigentlich super. Doof nur, dass sie einen Raum vergessen haben. :roll:
Aber wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn mal irgendwas so klappt, wie es sein soll. Dennoch sind wir froh, dass es auch im Erdgeschoss ein Stück weiter gegangen ist. Die nächsten drei Wochen geben wir nochmal Gas. In drei Wochen kommt nämlich die Küche und bis dahin muss einiges fertig sein. Irgendwie kann ich mir das noch immer nicht so wirklich vorstellen.

Achja, unsere Fassade ist noch immer nicht hübsch. :-( Wegen der vielen Nachfragen: Der Putz wird nochmal gestrichen. Ist aber schon eingefärbt, damit man spätere Beschädigungen, abgeplatzte Farbe etc nicht direkt sieht. Und da sollte der Putz natürlich im Idealfall die gleiche Farbe haben wie die Farbe drüber. Aber sollte der Putz uns tatsächlich nicht gefallen, dann gibts eben eine abweichende Farbe drüber. Aber er sieht noch immer anders aus als das Muster, wird sich also beim Trocknen noch farblich sehr verändern.
Wird schon.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=578 0 Da denkt man, man hätte an alles gedacht… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=569 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=569#comments Mon, 27 Sep 2010 06:03:08 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=569 Freitag sind mein Vater und ich die Böden abholen gefahren. Da der nicht unerhebliche Betrag vor Ort bei der Abhholung bezahlt werden musste, sorgte ich frühzeitig dafür, dass unser Kreditkartenkonto genug Guthaben aufweist, da bei unseren EC-Karten ein Tageslimit eingestellt ist. Ich rief auch noch bei der Bank an, um mich zu vergewissern, dass das [...]]]> Freitag sind mein Vater und ich die Böden abholen gefahren. Da der nicht unerhebliche Betrag vor Ort bei der Abhholung bezahlt werden musste, sorgte ich frühzeitig dafür, dass unser Kreditkartenkonto genug Guthaben aufweist, da bei unseren EC-Karten ein Tageslimit eingestellt ist. Ich rief auch noch bei der Bank an, um mich zu vergewissern, dass das Tageslimit der Kreditkarte auch tatsächlich dem Guthaben entspricht. So saß ich also guten Gewissens im Auto, um Laminat und Parkett abzuholen. Dort abgekommen, fragte man mich, wie ich zahlen möchte. Und als ich sagte “mit Visa”, kam als Antwort nur: “Nehmen wir nicht.” :shock:
Super. An alles dachte ich, nur nicht daran, mal nachzufragen, ob das Geschäft überhaupt Kreditkartenzahlung annimmt. Da stand ich nun am Ende der Welt (oder besser gesagt, hinterm Mond). Mit mehr EC- und Kreditkarten als der Mensch eigentlich braucht. Und konnte trotzdem meinen Boden nicht bezahlen. :oops: Da mein Vater aber noch nie was von Kreditkarten hielt, hatte er vorsichtshalber den ganzen Betrag in bar dabei….. Da darf ich mir wohl jetzt die nächsten Monate einiges anhören.

Aber egal. Der Boden ist jetzt da. Insgesamt 55 Pakete Laminat und 11 Pakete Parkett. Haben wir Freitag abend noch mit freundlicher Unterstützung ins Haus geschleppt. Danke dafür! Und heute fangen wir an, den Boden zu verlegen.

Wie schon geahnt konnten die Verputzer Freitag keinen Außenputz machen. Dafür kamen sie Samstag und jetzt sind bereits drei Seiten verputzt:



Bitte bei der Farbe nicht erschrecken. Unser Verputzer versprach uns, dass die noch heller wird. Ob sie dann auch weniger nach Durchfall aussieht? Wollen wir es mal hoffen. ;-) Aber es kommt noch ein Anstrich drüber, da können wir bei Bedarf auch nochmal einen anderen Farbton wählen. Weil Farbtöne aussuchen ja so eine einfache Sache ist… :roll:

Achja, wir kommen unserem Energiesparhaus ein Stückchen näher und haben unserem elektrisches Heiz-Monster zum Putzaustrocknen einen sparsamen Heizstrahler mit Gasbetrieb zur Seite gestellt.



OK, zwar nicht so gut für die Co2-Bilanz, aber wenigstens eine Schonung für unsere Stromrechnung.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=569 4 San Salvador in unserem Haus http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=563 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=563#comments Thu, 23 Sep 2010 19:15:54 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=563 Auf der Baustelle ist seit Sonntag nicht so wahnsinnig viel passiert. Die Verputzer haben unsere Türleibungen armiert und teilweise gedämmt:

Gunnar hat weiter Wände abgeschliffen. Da man da aber leider keine wirklich sichtbaren Ergebnisse erzielt, gibts davon auch keine Bilder. Ich könnte höchstens einen schwitzenden Gunnar zeigen. aber den gabs schon so [...]]]> Auf der Baustelle ist seit Sonntag nicht so wahnsinnig viel passiert. Die Verputzer haben unsere Türleibungen armiert und teilweise gedämmt:



Gunnar hat weiter Wände abgeschliffen. Da man da aber leider keine wirklich sichtbaren Ergebnisse erzielt, gibts davon auch keine Bilder. Ich könnte höchstens einen schwitzenden Gunnar zeigen. aber den gabs schon so oft. ;-)
Die Heizungbauer waren da und haben die Lüftungsanlage weiter angeschlossen. Aber dabei blieben irgendwie immernoch Teile übrig. Ob das gut ist? Außerdem gibts nun eine Verbindung vom Heizkessel zum Kamin:



Das beste diese Woche war die Ankunft unserer Badewanne mit dem Namen San Salvador. Die erste Nacht verbrachte sie im Gästezimmer. Gestern kam sie dann aber an den für sie bestimmten Platz im Bad unten. Auch Wasser war abends drin. Ob die Heizungsbauer wohl ein Bad genommen haben…? :shock: Gut, bei 190 x 90cm könnte es man ihnen ja nicht verdenken…. :cool:



Heute hat Gunnar nochmal die große Flex ausgepackt und noch den Durchgang zwischen den Fluren unten vergrößert. Dann haben wir nochmal bisschen aufgeräumt. Manche Handwerker hinterlassen einfach unglaublich viel Dreck. Und hier rede ich jetzt nicht von Schutt, sondern von unnötigen Dingen wie leere Coladosen, Capri-Sonne-Packungen und leere Zigarettenpäckchen. :evil: Aber jetzt ist es fast wieder so sauber wie vor knapp drei Wochen, bevor die Verputzer kamen…

Sonst ist diese Woche bisher nichts passiert. Am Boden im Erdgeschoss wurde leider noch nicht weitergearbeitet. Die Dusche hat immernoch keine Lampen und von den restlichen Arbeiten haben wir auch noch nichts gemacht. Morgen soll das Haus verputzt werden. Dazu müssen wir morgen früh um 7.30 Uhr auf der Baustelle sein, um die Putzstruktur festzulegen. Das ging bei dem ganzen Hin und Her mit den Farben irgendwie unter. Wenns allerdings weiter so regnet wie im Moment, ist morgen nix mit Putz. Dann wären wir morgen früh umsonst an der Baustelle. :roll: Im Anschluss fahren wir ans Ende der Welt die Böden fürs Obergeschoss abholen. Die müssen dann morgen abend ausgeladen und nach oben getragen werden. 850 kg. Ohje. Nächste Woche wollen wir die Böden verlegen. DAS ist dann wenigstens endlich mal eine Arbeit, wo man Ergebnisse sieht. :-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=563 1 Männer-Weihnachten http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=560 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=560#comments Sun, 19 Sep 2010 17:39:28 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=560 Am Freitag haben Daniel und ich die “Unaufmerksamkeit” des Türenmonteurs behoben. War zwar kein leichtes Unterfangen und wir haben auch Materialschaden zu beklagen, aber letztlich hat es doch funktioniert. Wir können nun unsere Gegensprechanlage AUSSEN anbringen.

Samstag morgen kam unser Verputzer und brachte ganz viel Spielzeug mit. Weihnachten für Männer. Nagut, die [...]]]> Am Freitag haben Daniel und ich die “Unaufmerksamkeit” des Türenmonteurs behoben. War zwar kein leichtes Unterfangen und wir haben auch Materialschaden zu beklagen, aber letztlich hat es doch funktioniert. Wir können nun unsere Gegensprechanlage AUSSEN anbringen.



Samstag morgen kam unser Verputzer und brachte ganz viel Spielzeug mit. Weihnachten für Männer. Nagut, die Geschenke müssen leider zurückgegeben werden. Aber egal. Neben dem großen Heizüfter gabs u.a. ein Tellerschleifgerät inklusive Rucksack-Staubsauger. Man könnte dazu auch Raumanzug sagen. Hier also Astronaut Uwe beim Abschleifen der Wände:



Gunnar fräste mit einem ebenfalls freundlicherweise überlassenenen Gerät die Klebereste der Fliesen im Bad unten ab. Hier eine Vorher-Nachher-Ansicht:



Da Wände und Decken abschleifen nicht nur staubig, sondern auch extrem anstrengend ist, gabs für mich leichtere Arbeiten. Mit Daniels Worten: Pussi-Arbeit. Welche das war, dürft ihr Raten. Hier ein Hinweis:



Währenddessen tat unsere Energieschleuder ihren Dienst und trocknete die Wände im Erdgeschoss. Erste Erfolge konnten schon nach kurzer Zeit beobachtet werden:



Wie lange das Ding jetzt laufen muss, wissen wir nicht. Danach wollen wir es aber in unser jetziges Haus stellen, damits da auch schön warm wird. Das können wir jetzt noch gut machen, da Strom in der Miete inklusive ist. Heizöl und Holz nicht… ;-)

Gestern nachmittag entfernte Gunnar dann noch unser hübsches Treppengeländer und flexte die überstehenden Treppenstufen weg. Das machte unheimlich Lärm und wahnsinnig viel Staub. Aber jetzt ist unsere Treppe bereit für unser neues (Holz-) Geländer:



Unsere Putzmuster wurden nun mit neuen Farben überstrichen. Und wir haben uns tatsächlich für eine entschieden. Das schwierige an der Entscheidung ist, dass unsere Farben ständig anders aussehen. Zum einen sehen die Putzmuster-Farben gaaaanz anders aus als die Farben auf den Farbkarten. Dann sieht (so sagt man) das Putzmuster nochmal anders aus, als eine riesige Fläche nachher. Hm. Und als wäre das nicht nervig genug, sehen die ausgesuchten Farben auch noch in der Sonne komplett anders aus als im Schatten. Vorm Haus anders als hinterm Haus. Bei blauem Himmel anders als bei Regen.
Wir haben uns jetzt für eine Farbe entschieden, die zwar bei Sonnenschein im Schatten hinterm Haus im Innenhof bissl zu rötlich ist, aber ansonsten super aussieht. Also in der Sonne, wenn es bewölkt ist und im Regen, vor dem Haus, neben dem Haus und hinterm Haus im Garten. Was ein Glück, das im Moment das Wetter so wechselhaft ist….

Ich hoffe, dass nächste Woche der Boden im Erdgeschoss gedämmt wird und dort der Estrich gemacht wird. Schließlich benötigt der Estrich ja auch lang genug zum Trocknen. Ansonsten fehlen noch Restarbeiten beim Innenputz, von einer Wand ist noch Kork-Trittschalldämmung abzukratzen (wie Tapeten entfernen, nur anstrengender), noch paar Elektroinstallationen im Außenflur und solche eher kleineren Arbeiten. Außerdem sollte das Thema Bauschuttentsorgung und zugemüllter Garten mal dringend angegangen werden :roll: …Naja, vielleicht auch später. Zählt ja irgendwie auch zu Außenanlagen. Und wo Müll liegt, wächst schonmal kein Unkraut. ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=560 4 Irgendwie gehts weiter. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=550 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=550#comments Thu, 16 Sep 2010 15:53:40 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=550 Nach einem arbeitsfreien Wochenende (ja, sowas gibts auch bei uns), ging es diese Woche weiter. Die Verputzer haben unser Bad oben weiter mit grünen Rigipsplatten bestückt.

Die Decke der Dusche kam zuletzt. Da allerdings kommt keine Flock-Dämmung darüber (ist ein eigenes kleines Dach drüber), so dass demzufolge dort bisher auch keine luftdichte [...]]]> Nach einem arbeitsfreien Wochenende (ja, sowas gibts auch bei uns), ging es diese Woche weiter. Die Verputzer haben unser Bad oben weiter mit grünen Rigipsplatten bestückt.



Die Decke der Dusche kam zuletzt. Da allerdings kommt keine Flock-Dämmung darüber (ist ein eigenes kleines Dach drüber), so dass demzufolge dort bisher auch keine luftdichte Folie angebracht wurde. Das musste der Verputzer machen. Und da die Architektin aber klugerweise den evtl. anstehenden Blower-Door-Test erwähnte, wollten sie die Decke wohl ordentlich machen, was sich aber wohl keiner so recht getraut hat. ;-) Naja, jetzt ist sie ja fertig. Bis auf die Lampen, die fehlen noch immer.



Unglaublicherweise kamen auch endlich die Zimmerleute, um die Flockdämmung einzubringen. Dazu schnitten sie im Wohnzimmer die Folie ein und pumpten in jedes Gefach die Dämmung. Anschließend wurden die Öffnungen mit Klebeband verschlossen. Im Dachboden wurde ebenfalls gedämmt. Hier wurden dazu Löcher in die Holz-Platten gebohrt und die Dämmung von oben ebenfalls in jedes Gefach eingeblasen.




Auch den Zimmerleuten wurde das Wort “Blower-Door-Test” ins Ohr geflüstert und schon liefen sie los und überprüften nochmal alle Klebestellen an den Deckendurchbrüchen der Heizung. Auch die, die bereits unter dem Holzboden verschwunden waren.

Wir bekamen außerdem Rigipsdecken im Erdgeschoss. Der Flur war etwas abenteuerlich. Nachdem ein horizontaler Boden eingebaut wurde und Wände lotgerecht verputzt wurde, war die Decke auf einmal ziemlich schief… Es gab auf den ca. 6 Metern ein Gefälle von 14cm. Um nicht an der einen Seite 14cm Raumhöhe zu verlieren, beschlossen wir, ein wenig Gefälle beizuhalten. Entspricht ja auch viel mehr dem Charakter des Hauses. Ich finde, die Verputzer haben es recht gut hinbekommen:



Besonders schön fand ich aber die Tatsache, dass ENDLICH die Solaranlage aufs Dach kam. Dummerweise sieht man sie von der Straße aus irgendwie gar nicht. Wenn das Gerüst weg ist, werden wir sie also nicht mehr so oft zu Gesicht bekommen.



Dienstag abend hat Gunnar noch einen Abfluss verlegt, damit Platz ist für die neuen Haustüren. Die wurden gestern eingebaut:



Die Türen sind übrigens (so wie unsere Vakuum-Dämmung) Hightech aus der Raumfahrt. Die Türen sind aus Glasfaser gefertigt und haben unschlagbare Dämmwerte. Dumm ist nur, dass wir drei Haustüren haben und absolut niemand daran dachte, einheitliche Schlösser dort einzubauen. Somit haben wir in Zukunft erstmal drei verschiedene Schlüssel, die aber natürlich komplett identisch aussehen :roll: Weitere Dummheit Unaufmerksamkeit betrifft unsere Türsprechanlage.
Bereits vor zwei Wochen wurde in der Türleibung vorne eine Vakuumdämmung angebracht. Da dort aber keinesfalls reingeschraubt werden darf, haben ich veranlasst, dass etwa auf Augenhöhe statt der Dammung ein Holzbrettchen in die Leibung soll. Hab das direkt mit dem Monteur abgesprochen und das Ergebnis war ok. Zwei Wochen lang hing jetzt das Kabel für die Sprechanlage in der Leibung und war in Hohe des Brettchens verknotet. Nachdem jetzt aber jetzt die Tür eingebaut ist, haben wir auf einmal ein Problem. Der Monteur legte das Kabel nämlich sorfältig nach innen, als er die Tür setzte. Nach INNEN! Sollen wir die Sprechanlage jetzt innen befestigen?!

Wir können also jetzt aus der Ferne die Tür öffnen, aber eine Klingel bzw. Sprechanlage haben wir nicht. Mir fällt da nichts mehr ein. Da müssen wir jetzt schauen wie wir das machen. Aber wird schon irgendwie gehen. :roll:

Nun ist also alles bereit für den Außenputz. Theoretisch. Nur leider haben wir noch keine Farbe ausgesucht.
Da die Farben unserer Putzmuster auch nach Überstreichen hässlich waren, mussten wir neue Muster anfordern, so dass sich der Außenputz leider noch etwas verschiebt.Auch der Innenausbau unten muss etwas warten. Die außerst dicke Putzschicht muss trocknen. Dafür bekommen wir am Wochenende mal ein Heizgerät mit 15.000 Watt :shock: Wenn das durchläuft, macht das über 50 Euro pro Tag allein an Stromkosten… Soviel zum Thema Energiesparhaus. *räusper*

Achja, schaut mal, was aus dem tiefsten Saarland von den Heizungsbauern mitgebracht wurde:



Das Kerlchen hatte wohl Urlaub in unserem schönen Nachbarland gemacht…

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Wer hat die rechten Winkel in unser Haus gelassen?! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=547 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=547#comments Sat, 11 Sep 2010 07:27:19 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=547 Manchmal geschehen Dinge, die lassen einem den Atem stocken. Die Welt hört sich auf zu drehen und alles andere wird unwichtig. Wenn man nach dem ersten Schock wieder die Augen öffnet, stellt man verwundert fest, dass die Welt sich weiterdreht. Und auch eine Baustelle geht weiter voran.

Seit Dienstag ging es mit dem Innenputz weiter. Oben [...]]]> Manchmal geschehen Dinge, die lassen einem den Atem stocken. Die Welt hört sich auf zu drehen und alles andere wird unwichtig. Wenn man nach dem ersten Schock wieder die Augen öffnet, stellt man verwundert fest, dass die Welt sich weiterdreht. Und auch eine Baustelle geht weiter voran.

Seit Dienstag ging es mit dem Innenputz weiter. Oben im Bad wurden die zwei “nackten” Wände verputzt. Außerdem die spätere Dusche teilweise verputzt. Unsere Duschablage ist schon sichtbar, es sieht immer mehr nach einem richtigen Bad aus.



Unten ist der Innenputz fertig. Teilweise ist er 5 cm dick…… Aber so haben die Verputzer es tatsächlich geschafft, in unser Häuschen rechte Winkel und gerade Wände zu bringen. Hier ein paar Eindrücke von unten:




Und Freitag Nachmittag kam der erste Estrich. Da sollte zwar erstmal eine Betonschicht hin, aber die Estrichfirma, die auch diese Betonschicht (Sauberkeitsschicht) mit angeboten hat, kann eben besser mit Estrich, als mit Beton…. Soll mir egal sein, gabs zum Festpreis. Besonders gut gelaunt, waren die Estrichleger aber nicht. Bei denen war wohl den ganzen Tag schon alles schiefgelaufen und als Krönung warteten sie eine Stunde lang in Issel in der Schweicherstraße, statt nach Schweich in die Isselerstraße zu kommen….. Aber zu guter letzt war Freitag nachmittag der Estrich drin und wir haben weitere rechte Winkel hinzugewonnen:



Auf diese Sauberkeitsschicht kommt nun in ein bis zwei Wochen die Dämmung (wie in allen anderen Flurbereichen auch) und darüber dann der fertige Estrich.

Aber einige Dinge sind diese Woche nicht passiert, die hätten passieren sollen: Die Solaranlage kam nicht aufs Dach, obwohl das für Freitag angekündigt war (und sogar gutes Wetter war). Na gut, hab mich ja dran gewöhnt. :roll: Die Flockdämmung in der Wohnzimmerdecke und im Dachboden ist noch nicht eingebracht, die Zimmerleute lassen sich auch irgendwie nicht blicken. Sind wohl noch geschockt vom verstaubten Dachboden… Der Putz für außen ist auch noch nicht bestellt. Das liegt daran, dass unsere Putzmuster, die wir bekamen, eine einzige Katastrophe waren. Es wird vermutet, dass die Mischanlage, wo die Farbe gemischt wird, nicht ganz sauber war. So dass ein Muster grau-grün war und das andere eine Mischung aus Gold und Olivgrün. *schüttel*

Nächste Woche sollen die Haustüren gesetzt werden und es wird hoffentlich mit dem Außenputz begonnen. Damit auch irgendwann mal das Gerüst abgebaut werden kann. Von Solar und Isofloc-Dämmung sag ich jetzt mal nix….

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=547 2 Früher gabs ja auch keine Drucklufttacker… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=542 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=542#comments Tue, 07 Sep 2010 18:04:25 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=542 Sonntag entfernten wir die krummen Fensterleibungen. Da ich dazu aber zu schwach war (Gips ist doch ganz schön stabil), durfte ich die Tapeten unten an der Decke entfernen. Tapeten an der Decke zu entfernen ist echt eine scheiß Arbeit. Nicht dass Tapeten entfernen eh schon blöd ist, aber wenn man auch noch über [...]]]> Sonntag entfernten wir die krummen Fensterleibungen. Da ich dazu aber zu schwach war (Gips ist doch ganz schön stabil), durfte ich die Tapeten unten an der Decke entfernen. :mad: Tapeten an der Decke zu entfernen ist echt eine scheiß Arbeit. Nicht dass Tapeten entfernen eh schon blöd ist, aber wenn man auch noch über Kopf arbeiten muss, und dabei auch noch klatschnass wird, ist das echt die Hölle. Wenigstens war es Sonntag schön warm und sonnig, so dass ich mich im Garten in der Sonne trocknen konnte. Und wir räumten weiter auf. Die Baustelle war Sonntag abend in einem einwandfrei ordentlichen Zustand. Und gestern legten dann die Verputzer los…….

Als wir gestern abend zur Baustelle kamen, erfuhren wir, dass der Drucklufttacker nicht so schnell repariert werden konnte. Stattdessen stellte man uns päckchenweise ca. 6 cm lange Nägel hin. Wir mussten also Montag abend die ganzen Putzträgermatten selber an die Wand nageln. Pro Matte im Schnitt ca. 30 Nägel. Oh Mann…. Hier ein Eindruck von der Anzahl der Nägel:



“Putzträgermatten manuell an die Wand nageln” könnte fast “Tapeten entfernen” vom Spitzenplatz in Sachen “schreckliche Arbeiten am Bau” verdrängen….
Anschließend haben wir auch noch unsere Zimmermanns-Fähigkeiten weiter ausgebaut und Kanthölzer mit Winkeln an die Türrahmen geschraubt, um die Standardtürhöhen herzustellen:



Es war schon 22 Uhr, als wir uns gestern auf den Weg nach Hause machten. Aber trotzdem war Montag ein guter Tag. Wir sahen nämlich, was die Verputzer tagsüber gemacht hatten. Unten wurden die ersten Wände verputzt:



Und oben begann der Trockenbau. Im Wohnzimmer wurden Profile für die Rigipsdecke angebracht, im Bad bereits die Decke komplett eingezogen:



Heute sollte die Solaranlage aufs Dach. Wie schon so oft. Passiert ist nichts. Wie schon so oft. War ja auch schlechtes Wetter. Könnte man auf dem Dach ja auch nass werden. :roll:

Als ich heute abend zur Baustelle kam, gabs wieder viel zu sehen (wenn auch keine Solaranlage). Die Räume im Erdgeschoss sind so gut wie fertig verputzt. Es fehlt nur noch der Flur und ca. 5qm Sanierputz. Oben wurde die Decke der Küche verkleidet und schöne, gerade Fensterleibungen hergestellt:




Was leider nicht mehr zu sehen ist, sind unsere Steckdosen bzw. Lichtschalter. Da haben die Verputzer es so gut gemeint mit der Dicke des Putzes, dass nichtmal mehr die roten Plastikdinger rausgucken an manchen Stellen. Na, das wird noch ein lustiges Suchen. Gut dass es genügend Fotos gibt….
Ich durfte heute abend spontan gefühlte 2000 Nägel aus der Decke des Gästezimmers entfernen. Dabei sollte heute eigentlich baustellenfrei sein :-(



Naja, ging recht schnell. Vielleicht eine Stunde. Mittlerweile müsste Gunnar auch am Haus sein. Der wollte noch an der Dusche ein bisschen Wand wegstemmen, damit die nicht zu klein wird. Die Verputzer sind nämlich recht großzügig, was die Putzstärke angeht. Aber das hatten wir ja schon. Aber solange Gunnar mit dem Bohrhammer Sachen kaputt machen kann, ist er ja glücklich. ;-)

Vom Boden unten gibts auch was neues. Wir haben es irgendwie geschafft, aus unseren fünf verschiedenen Bodenaufbauten nur zwei Gewerke zu machen, die jeweils auch komplett in der Hand einer Firma liegen werden. So gibts dann am Ende doch noch eine Chance, dass das irgendwann noch was wird. Auch die Sauberkeitsschicht aus Beton müssen wir wohl nicht selber machen. Diese Woche gibts noch ein Treffen mit Architektin und Estrichleger an der Baustelle. Hoffe da wird dann alles festgelegt und es kann ENDLICH losgehen… Naja, dass unten erst im November gefliest werden kann, damit haben wir uns ja schon abgefunden. Stört ja auch nicht sonderlich, wir wohnen schließlich oben. Muss der Besuch eben im Flur über rohen Estrich laufen. Da der aber schön gedämmt ist, sollte das kein Problem sein ;-)

Achja, die Baustelle sieht wieder aus wie sau. :shock: Ob angehende Verputzer in der Berufsschule wohl ein Fach “Dreck machen” haben?

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=542 1 Wir bekommen aber auch alles kaputt! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=538 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=538#comments Sun, 05 Sep 2010 08:16:51 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=538 Freitag haben wir beschlossen, dass alle Innenputzarbeiten, inklusive Trockenbau, auch im Obergeschoss von dem Verputzer gemacht werden soll, der auch die Außendämmung macht. Selber bekommen wir das nicht zufriedenstellend hin und auf manche Helfer ist leider kein Verlass. Jetzt wird es zwar um einiges teurer, wird dafür aber schnell und sauber erledigt. Der Verputzer hat aber [...]]]> Freitag haben wir beschlossen, dass alle Innenputzarbeiten, inklusive Trockenbau, auch im Obergeschoss von dem Verputzer gemacht werden soll, der auch die Außendämmung macht. Selber bekommen wir das nicht zufriedenstellend hin und auf manche Helfer ist leider kein Verlass. Jetzt wird es zwar um einiges teurer, wird dafür aber schnell und sauber erledigt.
Der Verputzer hat aber nur noch nächste Woche Zeit, diese Arbeiten durchzuführen, da in der folgenden Woche mehrere Baustellen für ihn losgehen. Das hat jetzt einen großen Vorteil: Er wird definitiv alles daran setzen, dass nächste Woche alles fertig wird. Der Nachteil: Dieses Wochenende muss alles fertig werden, damit der Verputzer loslegen kann. Das sind noch restliche Tapeten entfernen (die haben sich noch an einigen Decken und hinter Türen etc versteckt), verbleibende Türrahmen unten rausreißen, neue Türhöhen herstellen (damit Standard-Innentüren reinpassen), die Putzträgermatten zuschneiden und mit einem Drucklufttacker an den Wänden befestigen, die halb fertigen (und krummen) Fensterleibungen oben nochmal entfernen, den morschen Balken reparieren, und (ganz wichtig) überall aufräumen. Also Werkzeug einsammeln, Fensterbänke abfegen, Räume kehren und saugen…. Es war einiges zu tun.

Gunnar reparierte Freitag abend den morschen Balken. Der senkrechte wurde durch ein Kantholz ersetzt, der ebenfalls weggefaulte horizontale Balken durch Steine ersetzt und mit Mörtel fixiert:



Samstag morgen wurden dann die Putzmatten geliefert und der Verputzer brachte uns einen Drucklufttacker. Damit werden 5 cm lange Tackerkrallen mit 7 bar in die Wand geschossen. Wow. Ich hatte ganz schön Respekt. Durch den Rückstoß war ich kräftemäßig auch nicht wirklich in der Lage, die Tackerkrallen dahin zu versenken, wo sie hinsollen. Also begann Gunnar mit dem Tackern.



Leider ging nach zwei befestigten Matten der Tacker kaputt. Schoss einfach keine Krallen mehr raus. Druck war da, schießen konnte man auch, aber mehr als Luft kam nicht raus. (Vielleicht war der Tacker vom BAFA gefördert……) Und ja, wir hatten genug Tackerkrallen geladen ;-)
Der Verputzer kam den defekten Tacker abholen und versprach, so schnell wie möglich Ersatz zu besorgen. Die Wartezeit nutzten wir dann für andere Dinge. Gunnar schachtete mit netter Unterstützung den Boden im Flur aus, so dass wir jetzt genug Tiefe haben für den neuen Betonboden. Die Erde schafften er und Uwe rüber zum Bauschutt. Unsere Garage ist mittlerweile mehr als voll.



Ich nutzte die Zeit zum Aufräumen. Ich suchte die Müllsäcke zusammen, die überall verteilt herumlagen, räumte den Hof auf (machte nochmal drei große Mülltüten), suchte im ganzen Haus Werkzeug zusammen und fegte alle Böden. Allein an Staub kam da nochmal ein Müllsack zusammen. Und in manchen Räumen sah man durch den aufgewirbelten Staub keine Wand mehr. Und das bei einer durchschnittlichen Raumgröße von 10qm…..



Nach drei Stunden kam endlich der Verputzer mit einem anderen Tacker zurück. Der alte war kaputt und es waren Samstag mittag keine Ersatzteile aufzutreiben. Der neu mitgebrachte wurde aber auch schon mit den Worten vorgestellt: “Der lag jetzt ewig im Lager rum, da war irgendwas dran, aber keine wusste jetzt mehr was eigentlich”. Die Lösung fanden wir schnell: Der war auch kaputt. Punkt. Damit war der Plan, die Putzmatten anzubringen kläglich gescheitert. Gunnar schnitt die Matten dann noch mit Flex und Blechschere zu und befestigte sie notdürftig an den Wänden. Dann müssen die Verputzer das am Montag machen. Kostet auch wieder Geld. So siehts jetzt im Erdegschoss aus:



Tja. Ich würde mal sagen, mit WLAN ist dann unten nicht viel :roll: Aber man ist dort wenigstens geschützt vor Handystrahlung, Abhörangriffen der amerikanischen Regierung (oder wars google?), Elektrosmog und sonstigen fiesen Gefahren der modernen Welt. ;-)

Hier mal ein Eindruck unserer Müllkippe unseres Gartens:



Und hier mal ein Bild aus der Kategorie “Viel bringt viel”:



Das ist ein Teil der Deckenverlattung des Flurs, die wir auch entfernten. Man beachte die Länge und Anzahl der Nägel. So waren 12 Meter Latte befestigt… :evil:

Nachdem wir gestern 10 Stunden am Haus waren, werden es heute hoffentlich nicht so viele sein. Es müssen noch Tapeten entfernt werden (lieber schleppe ich nochmal Müllsäcke…), die Türhöhen müssen korrigiert werden und die krummen Fensterleibungen entfernt werden.

Aber wenn alles klappt, wären wir Ende nächster Woche nochmal einen großen Schritt weiter. Der Innenputz wäre fertig, Solar auf dem Dach (fast schon ein Running Gag), der Beton in den Boden gegossen und evtl sogar die Haustüren drin. Bin ja mal gespannnt….

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=538 2 Ein Sternenhimmel unterm Dach http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=533 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=533#comments Fri, 03 Sep 2010 08:02:11 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=533 Mittwoch mittag wurde ich von der Architektin abkommandiert, den Dachboden aufzuräumen. Die Zimmerleute hätten sich beschwert, dass in den Gefachen soviel Staub und Dreck ist, dass sie nichts abkleben könnten. Und auch keine Flockdämmung einbringen könnten. Mit einem leichten Augenrollen macht ich mich auf den Weg. Dort angekommen, stellte ich aber bei näherem Hinschauen fest, [...]]]> Mittwoch mittag wurde ich von der Architektin abkommandiert, den Dachboden aufzuräumen. Die Zimmerleute hätten sich beschwert, dass in den Gefachen soviel Staub und Dreck ist, dass sie nichts abkleben könnten. Und auch keine Flockdämmung einbringen könnten. Mit einem leichten Augenrollen macht ich mich auf den Weg. Dort angekommen, stellte ich aber bei näherem Hinschauen fest, dass die Zimmerleute völlig recht hatten. Der ganze Dreck vom Kaminabriss lag in den Gefachen. Zentimeterdicker Staub. Da war wirklich nicht an Abkleben zu denken. Ein Eindruck gibt vielleicht der Filter unseres Staubsaugers, den ich an dem Mittag achtmal leerklopfen musste:



Die Zimmerleute sind übrigens bis heute nicht wieder aufgetaucht…. Vielelicht haben sie eine Stauballergie? Beim Saugen entdeckte ich leider einige Beschädigungen an den Lüftungsrohren:



Ich verfluchte unsere grobmotorischen Handwerker, die offensichtlich nicht in der Lage sind, mal Bescheid zu sagen, wenn sie was kaputt machen. Und da einige Gewerke oben waren, ist nicht feststellbar, wer es war. Naja, mittlerweile stellte sich heraus, dass eine der Beschädigungen nicht von einem ungeschickten Handwerker verursacht wurde, sondern von einem unachtsamen Bauherr… :roll: Aber da nur Luft da durch muss, sind die Beschädigungen wohl nicht so schlimm. Muss der Heizungsbauer mal nach schauen.
Wo ich schonmal auf dem Dachboden werkelte, befestigte ich auch mal die Antennenkabel. Passende Schellen hatte ich mittlerweile besorgt:



Nachdem ich auch noch Reste von Glaswolle in Müllsäcke gepackt hatte (gelernt: T-Shirt dabei zu tragen ist blöd), sah ich aufeinmal glitzernden Staub im Sonnenlicht herumfliegen. Die Sonne reflektierte an den kleinen Glassplittern und ich habe bestimmt 5 Minuten nur da gestanden und gestaunt. Ich habs auch versucht zu filmen, aber es ist kein Vergleich zur Realität. Aber vielleicht gibts ja einen Eindruck:



Während ich oben auf dem Dachboden war, wurde unten an der Haustür Vakuumdämmung angebracht. Sieht völlig unscheinbar aus, ist aber absoluter Hightech.



Zwischen zwei Styroporplatten befindet sich ein Vakuumpaneel, das fünfmal besser dämmt als normaler Dämmstoff. Kostet aber auch 20mal soviel wie normaler Dämmstoff…. In der Türleibung haben wir uns das aber mal gegönnt.
Wo wir schon bei hohen Preisen sind: Gunnar hat weiter fleißig Boden weggestemmt:



Beim Innenputz unten sind wir auch ein kleines Stück weitergekommen. Auf den alten Putz kommen nun Putzträgermatten, die den neuen Putz tragen sollen. Die werden wir wohl selber im Erdgeschoss an die Wand tackern. So hats der Verputzer mal vorgemacht:



Na, mal gespannt, ob wir das auch so grade und ordentlich hinbekommen… Aber erstmal müssen diese Matten geliefert werden. Eigentlich wissen wir nichtmal, was sie kosten. Aber eine andere Wahl haben wir ja auch nicht…. Also Augen zu und durch.
An den Wänden, wo der Putz abgeschlagen wurde, ist übrigens bereits eine Verbesserung der Feuchtigkeit zu erkennen. jedenfalls optisch. Links ein Bild von vor drei Wochen, rechts eines von gestern:



Ich hab keine Ahnung, ob das was zu bedeuten hat. Aber schlecht kann es nicht sein. Und es sieht ein bisschen so aus, als würde sich unser Häuschen erholen. Schöner Gedanke. Auch wenn der vielleicht völliger Unsinn ist.

Dieses Wochenende wird Gunnar weiter den Boden wegstemmen und im Flur vorne ausschachten. Ich werde dann mit unserer neuen Schlagschnur (gelernt: Schlagschnur mit Farbe füllen macht Schweinerei) und mithilfe der vorhandenen Meterrisse die Oberkante des zukünftigen Betons markieren. Und dann befürchte ich, werden wir demnächst wieder ordentlich Beton schleppen müssen. Grob einen Kubikmeter. Beim letzten Mal wars nur die Hälfte und es war schon sau anstrengend. Naja, wenigstens muss es diesmal nicht in den ersten Stock….

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Wir wollten einen Boden, keinen Kleinwagen. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=529 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=529#comments Wed, 01 Sep 2010 08:11:51 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=529 Gestern haben die Dachdecker das Dach fertig eingedeckt:

Und hier mal ein paar Bilder von Dingen, die so im Dach eingebaut sind. Bei den meisten habe ich absolut keine Ahnung, was das ist.:

Das Dach ist also fertig, irgendwann kommt dann vielleicht auch die Solaranlage drauf…. Ansonsten liegt sie [...]]]> Gestern haben die Dachdecker das Dach fertig eingedeckt:



Und hier mal ein paar Bilder von Dingen, die so im Dach eingebaut sind. Bei den meisten habe ich absolut keine Ahnung, was das ist.:




Das Dach ist also fertig, irgendwann kommt dann vielleicht auch die Solaranlage drauf…. Ansonsten liegt sie im Hof ja auchganz gut. Blöd nur, dass der so schattig ist ;-)
Beim Boden im Erdgeschoss kann man leider noch lange nicht von “fertig” sprechen. Nachdem die Angebot alle da sind, stellten wir fest, dass diese teilweise komplett unser Budget sprengen. Wir sind nicht reich. Scheinen manche wohl zu denken…. :roll: Also suchte ich mit der Architektin gestern nach einer günstigeren Alternative. Wir werden nun noch mehr Beton und Estrich wegstemmen, um mehr Platz für Dämmung zu haben. Mehr Platz für Dämmung heißt, günstigere Dämmung verwenden zu können. Außerdem werden wir die sogenannte “Sauberkeitsschicht” selber herstellen. Das ist eine Ausgleichsschicht aus Beton, um eine ebene Fläche herzustellen. Eine Art Bodenplatte. Wie wir das genau bewerkstelligen sollen, wissen wir auch noch nicht. Aber wird schon. Gunnar hat jedenfalls schonmal mit seinem Lieblingsgerät, dem Bohrhammer angefangen:



Gestern morgen sind wir ans Ende der Welt gefahren, um uns Parkett anzusehen. Dort fanden wir auf Anhieb welches, das uns sehr gefallen hat. Und auch noch zum absolut unschlagbaren Preis. Wow. Haben zugeschlagen und direkt auch noch den Laminat für das restliche Haus mitbestellt. Hier das Parkett fürs Wohnzimmer:



Laminat für oben:



Und für die Gästewohnung unten ganz helles Laminat wegen der niedrigen Raumhöhen:



Das Thema Parkett/Laminat ist also auch abgehakt. Jetzt müssen wir nur schauen, dass wir auch einen Boden bekommen, wo wir den Belag auch verlegen können.
Wegen des Bodens wird der Einbau der Haustüren verschoben. Idealerweise kommen die auch erst nach dem Innenputz, damit die Verputzer sie nicht komplett einsauen. Heute sollen die Dächer gedämmt werden. Dazu haben wir gestern noch Stunden verbracht, um die Leerrohre fertig zu basteln, in denen die Signalkabel für den Beamer verschwinden. Basteln ist hier das absolut treffende Wort. :oops: Deshalb wird es davon auch keine Bilder geben…. Aber nun gibts die theoretische Möglichkeit, andere Kabel nachzuziehen. Wer weiß, was die Technik noch so bringt. Ich hoffe aber, dass die jetzt verlegten Kabel erstmal reichen ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=529 0 Tausche Nagelschellen gegen Brechstange! http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=524 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=524#comments Sun, 29 Aug 2010 06:44:48 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=524 Gestern war der Plan, die Dielen im Wohnzimmer rauszureißen. Zuerst befestigten wir aber ein HT-Rohr an der Decke, das als Kabelkanal dienen soll. Dorthinein kommen die Signalkabel zum Beamer. Nächste Woche kommen die Zimmerleute und wollen die Flockdämmung einblasen, danach noch eine Konterlattung im Wohnzimmer anbringen. Und dazu muss erst das Rohr befestigt werden, damit [...]]]> Gestern war der Plan, die Dielen im Wohnzimmer rauszureißen. Zuerst befestigten wir aber ein HT-Rohr an der Decke, das als Kabelkanal dienen soll. Dorthinein kommen die Signalkabel zum Beamer. Nächste Woche kommen die Zimmerleute und wollen die Flockdämmung einblasen, danach noch eine Konterlattung im Wohnzimmer anbringen. Und dazu muss erst das Rohr befestigt werden, damit die Zimmerer die Konterlattung an den Stellen etwas aussparen.



Fehlen nur noch die Kabel. Als Grundausstattung gibts ein VGA-Kabel, einen Chinch und ein HDMI Kabel. So nun aber zur großen Aufgabe die Dielen rauszureißen. Dazu suchte ich zuerst unsere Brechstange. Die ist nämlich verschwunden. Weg. Ich hab überall gesucht, sogar oben auf dem Gerüst, auf dem Dach, im Keller…. sie ist wirklich verschwunden. Hoffentlich wurde sie nicht entführt. Ich setze hiermit ein Subway-Sandwich zur Belohnung für unsere Brechstange aus. Sachdienliche Hinweise bitte an mich oder Gunnar. Die Brechstange trug am Tag des Verschwindens nur Gebrauchsspuren.

Fahndungsfoto:



Ohne Brechstange keine Dielenrausreißen. Aber wir stellten auch ohne Brechstange fest, dass die Dielen mit Nut-und Feder verlegt sind und besser befestigt sind als angenommen. Wir beschlossen, die alten Hölzer drin zu lassen und den neuen Boden darüber zu verlegen. Der Boden ist relativ eben und knarzt auch kaum. Leichte Unebenheiten können wir mit Tittschalldämmung ausgleichen. Darüber wird voraussichtlich Fertigparkett schwimmend verlegt.
Naja, somit war unsere eigentliche Tagesaufgabe hinfällig.

Ein Freund von Gunnar kam vorbei und putzte im Wohnzimmer die Elektroschlitze zu. Dem ging Gunnar dann zur Hand. Hier ein Bild des Wohnzimmers (nachdem ich es auch aufgeräumt und gefegt hatte):



Anschließend wollte ich die Antennenkabel auf dem Dachboden mal verlegen. Die liegen noch in Ringen da rum. Leider hatte Gunnar die falschen Schellen gekauft. Zu groß. Also fuhr ich in den Baumarkt und kaufte kleinere. Die waren aber zu klein. :shock: Für Antennenkabel sind die Schellen für 7-12mm zu groß, die für 4-7mm zu klein. Die einzigen, die passen, sind OBO-Schellen. Aber die hatten sie nicht. Super. jetzt hab ich 200 Nagelschellen, mit denen man höchstens ein 2-Adriges Telefonkabel irgendwo befestigen kann… Also wer so welche braucht: Gut gepflegte, ungezieferfreie Nagelschellen in liebevolle Hände abzugeben. Anfragen an mich oder Gunnar.

Gunnar stemmte gestern noch den restlichen Boden unten weg. Tapfer schleppte er auch anschließend den Beton weg:



Am roten Kopf und dem Schweiß erkennt man, dass das gar nicht so leicht ist. Aber jetzt ist unten der Flur vom Beton befreit. Gestern war auch der Verputzer für die Fassade da und hatte nochmal eine neue Idee für den Boden dort. Zwar ist er als Verputzer nicht vom Fach, aber seine Argumente waren durchaus schlüssig. Seine Variante ist außerdem schnell und günstig. Das mögen Bauherren. Ich werde den Vorschlag mal der Architektin unterbreiten. Mit der wollte ich mich morgen am Haus treffen und mal eine Boden-Besprechung machen und endlich festlegen, wie es nun gemacht werden soll. Also der Boden unten ist echt das spannenste am Bau. Wer hätte das gedacht?

Auf meiner Suche nach der Brechstange machte ich noch ein interessantes Foto von der Schlingpflanze, die unser Gerüst so mag:



Nicht vergessen, das Gerüst steht gerade mal 9 Wochen….

Der Dachdecker machte gestern am Dach weiter. Es fehlt jetzt bei der Eindeckung nur noch vorne ein kleines Stück:



Außerdem müssen noch Regenrinnen (wegen der Dämmung) verlegt werden und noch ein paar Sachen angepasst werden. Zum Glück sind unsere Verputzer und Dachdecker selbstkoordinierend. Die kennen sich seit Kindertagen an und sprechen sich dann lieber auf dem kurzen Weg ab als den umständlichen Weg über Architektin oder ahnungslose Bauherren zu gehen. Hat schon seine Vorteile, wenn man ortsansässige Handwerker beschäftigt.

So, zum Schluss noch eine Vorher-Nachher-Ansicht des Daches hinten:



Nächste Woche soll die Isofloc-Dämmung eingeblasen werden und die Haustüren kommen. Vielleicht kommt auch das Solar aufs Dach. Aber darauf warte ich nicht mehr. Naja, hält ja auch nicht auf.
Heute fahren wir nochmal Parkett gucken. Also was schönes. :-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=524 2 Küchen sind teuer. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=517 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=517#comments Thu, 26 Aug 2010 16:34:47 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=517 Leider kamen gestern keine Kollektoren aufs Dach. Aber die Halterungen sind befestigt, immerhin. Und die Süd-Seite des Daches ist halb eingedeckt. Die Dachdecker wollten diese Woche fertig werden, dann kommt die Solaranlage wohl nächste Woche hoch. Auch gut.

Unser Dachboden ist übrigens wieder schön trocken. Geht echt ratzfatz da oben. Nur noch ein paar Wasserkränze lassen [...]]]> Leider kamen gestern keine Kollektoren aufs Dach. Aber die Halterungen sind befestigt, immerhin. Und die Süd-Seite des Daches ist halb eingedeckt. Die Dachdecker wollten diese Woche fertig werden, dann kommt die Solaranlage wohl nächste Woche hoch. Auch gut.

Unser Dachboden ist übrigens wieder schön trocken. Geht echt ratzfatz da oben. Nur noch ein paar Wasserkränze lassen noch ahnen, was da los war. Also sollten wir den Dachboden zur Sauna umfunktionieren, können wir als Aufguss einfach die Flüssigkeit auf den Boden schütten…..

Die Verputzer waren wieder fleißig. Hinten wurde fertig gedämmt und armiert:



Sieht irgendwie schon bisschen fertig aus…. den Überstand des Anbaus wurde auch schon von unten gedämmt. Wäre mir fast nicht aufgefallen, weil dort weiße Dämmplatten verwendet wurden:



So flott wie die Verputzer diese Woche arbeiten, vermute ich mal, die wollen diese Woche mit der Armierung fertig werden. Fehlt auch nur noch der Nebeneingangsbereich (kleiner Hof, Sonnenhof). Dann werden die Verputzer wohl erstmal für 14 Tage ihre Zelte abbrechen. Solange muss die Armierung trocknen. Soll mir recht sein, die Jungs machen nämlich unfassbar viel Dreck…. Können die aber nix für. Verputzer arbeiten eben mit nassem Putz/Gips und den kann man abends nunmal nicht einfachso wegkehren. Und wenn man die Baustelle ja eh dreckig verlässt, kann man ja auch Schläuche, Elektrokabel und Müllsäcke überall rumliegen lassen ;-)

Im Küchenstudio waren wir auch gestern. Haben die Planung nochmal etwas angepasst. Andere Spülarmatur, andere Aufteilung der Wandschränke, andere Aufteilung der Unterschränke der Theke, Rückwandverkleidung… Man mag gar nicht glauben, was so kleine Änderungen kosten. Wir haben ganz schön große Augen gemacht. :shock: Müssen wir jetzt mal schauen, wie wir das machen….

Aber hübsch ist sie geworden! *strahl*



Am Wochenende werden wir wohl den Wohnzimmerboden in Angriff nehmen. Dielen raus und alles was so darunter ist. Schlimmer als die Wohnzimmerdecke ( siehe hier) oder Dachboden ( siehe hier) kann es aber ja eigentlich nicht werden…. Eigentlich…. Besondere Herausforderung ist, dass unsere Fenster von außen mit Folie verklebt sind. Aktuell gibts also keine Möglichkeit, Luft ins Haus hinein und Staub aus dem Haus hinaus zu lassen. Werden wir uns wohl was einfallen lassen. Oder elendig am Staub zugrunde gehen. Mal sehn.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=517 0 Auch unterm Dach kann schlechtes Wetter sein. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=508 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=508#comments Tue, 24 Aug 2010 20:16:11 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=508 Gestern wollte ich der Baustelle nur einen kurzen Besuch abstatten. Als ich ankam, sah ich, dass drei Seiten des Hauses bereits armiert sind. Wow. Was ich allerdings nicht sah, war das Telefonkabel, das neu gelegt werden sollte, da das alte überdämmt wurde. Ein Teil des ursprünglichen Kabelweges war schon armiert, der restliche Weg frisch [...]]]> Gestern wollte ich der Baustelle nur einen kurzen Besuch abstatten. Als ich ankam, sah ich, dass drei Seiten des Hauses bereits armiert sind. Wow. Was ich allerdings nicht sah, war das Telefonkabel, das neu gelegt werden sollte, da das alte überdämmt wurde. Ein Teil des ursprünglichen Kabelweges war schon armiert, der restliche Weg frisch mit Dämmplatten versehen. Und das Kabel lag unangetastet im Haus. :shock: Dabei war Gunnar morgens noch auf der Baustelle und hat den Verputzern genau gesagt, wie das Kabel zu verlegen ist. Und in der Dämmung am Giebel war doch auch schon ein Schlitz gemacht…

Nach anfänglicher Aufregung und einem Telefonat beruhigte mich Gunnar. Die Verputzer hätten den Weg des Kabels freigelassen. Bei genauerem Hinsehen war es tatsächlich so. Die Armierung endete an der einen Giebelseite ca. 50cm über dem Boden. Wir könnten das Kabel da zwischen Sockeldämmung und Wanddämmung hinter den Dübeln vorbei quetschen. Aha. Was so einfach klingt, dauerte zu dritt (!) ne gute halbe Stunde, kostete viele Nerven und ne Menge Kraft. Ein Glück, dass Daniel zufällig durch Schweich gefahren ist, und “der Baustelle einen kurzen Besuch statten” wollte. Naja, für den restlichen Weg der Telefonleitung schlitzten wir dann die frische Dämmung ein. Das ging recht schnell. Und ENDLICH habe ich nun mein Telefonkabel vom Anschlusskasten bis zur Telefondose… Was lange währt, wird endlich gut. Aber man soll es ja nicht beschreien. Mal sehen, was mit dem Kabel noch so passiert…..

Hier ein paar Impressionen vom Kampf mit dem Kabel:



Ist aber alles gut gegangen. Heute fand ich beide Enden des Kabels wohlbehalten vor:



Aber das war nicht das einzige Ärgernis auf der Baustelle gestern. Freudig stellte ich fest, dass die Dachdecker ein zweites Fenster eingebaut hatten, das für mehr Licht sorgen sollte. Tut es auch. Und in dem lichtdurchfluteten Dachboden konnte man auch prima erkennen, dass das halbe Dach undicht ist. Ja, das Dach ist noch nicht eingedeckt, und ja, es hat gestern wirklich ordentlich geregnet. Aber bedeutet das, dass es dermaßen aussehen muss?



Es regnete rein. In dicken Tropfen aus den unterschiedlichsten Stellen. *Platsch* *Platsch* *Platsch*…. überall…. Wenn unsere Regendusche mal so wird wie unser Dach gestern, ist sie ihr Geld wert. Aber eines muss man löblich erwähnen. Es dauerte grade mal ein Telefonat und vielleicht 10 Minuten, da war der Dachdecker auf der Baustelle und brachte eine Folie zum Abdecken mit. Die war mit ca. 2 qm zwar etwas optimistisch dimensioniert, aber immerhin. So schnelle Reaktion ist nicht selbstverständlich. Gut, ein Satz wie “…naja, es ist ja jetzt kein Regen mehr gemeldet” ist vielleicht nicht das, was ich hören wollte, aber heute haben die Dachdecker das Dach (hoffentlich) abgedichtet. Und wenn es erstmal gedeckt ist, gibt’s ja eh keine Probleme mehr. Und bei dem tropischen Klima unterm Dach, sollten unsere (krachneuen) Bodenplatten schnell abtrocknen. Nur die Flockdämmung muss jetzt warten, bis die Folie untendrunter wieder vollständig trocken ist. Aber die Dämmung war eh frühestens nächste Woche geplant.

Die andere Seite des Daches wurde heute fertig eingedeckt, und das Eindecken der Südseite wurde auch schon begonnen:



Die Verputzer haben heute die Nordseite des Hauses, also Richtung Innenhof und teilweise die Mauer Richtung Garten gedämmt:



Aber der Innenhof sieht aus……………..



Und weils so schön ist, noch ein Bild von der frisch armierten Front:



Armiert heißt übrigens, dass so eine Gewebematte angebracht wird und eine erste ganz dünne Schicht Putz. Damit es später keine Risse im Putz gibt. Oder so.
Ansonsten haben wir heute entschieden, was wir mit dem Flur ohne Boden machen. Es wird noch ein Stück ausgeschachtet und einfach Beton reingegossen. Der muss dann zwei Wochen trocknen. Anschließend kommt der ursprünglich geplante Aufbau darauf aus Dämmung und Holzkonstruktion. Unser komplizierter Boden im Erdgeschoss besteht übrigens aus 5 verschiedenen Varianten von Aufbauten. Und 4 dieser Aufbauten sollen am Ende eine durchgehend geflieste Fläche darstellen. Und es werden 3 verschieden Unternehmen daran arbeiten: Ein Estrichleger, ein Zimmermann und ein Passivhausexperte. Eine Fläche macht der Estrichleger allein, eine macht der Zimmermann allein, eine teilen sich Estrichleger und Zimmermann, zwei Flächen macht der Passivhausexperte. Ich bin ehrlich gespannt… :roll:

Morgen soll die Solaranlage aufs Dach. Da freu ich mich schon drauf! Außerdem gehts morgen ins Küchenstudio. Da wurde heute im Laufe des Tages das Aufmaß gemacht und morgen wird die Planung festgezurrt und die Küche bestellt. :-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=508 3 Erleuchtung unterm Dach http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=504 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=504#comments Sun, 22 Aug 2010 06:31:28 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=504 Seit dem letzten Post ging es wieder voran. Sogar Samstag wurde gearbeitet! Macht auch nicht jedes Unternehmen…. Mir solls recht sein.

Die Verputzer haben weiter fleißig die Wärmedämmung verklebt. Der Seiteneingangsbereich ist schon fertig. Leider kann man das auf den Bildern schlecht zeigen, da es keine Chance gibt, dort gute Fotos zu machen. Der beschränkte Platz [...]]]> Seit dem letzten Post ging es wieder voran. Sogar Samstag wurde gearbeitet! Macht auch nicht jedes Unternehmen…. Mir solls recht sein.

Die Verputzer haben weiter fleißig die Wärmedämmung verklebt. Der Seiteneingangsbereich ist schon fertig. Leider kann man das auf den Bildern schlecht zeigen, da es keine Chance gibt, dort gute Fotos zu machen. Der beschränkte Platz und das Gerüst machen das einfach unmöglich. Außerdem haben sie beim Innenhof angefangen.



Die Außenleitungen (für Außenbeleuchtung, Klingel etc) haben sie auch ordentlich durch die Dämmung durchgeführt. Nur an einer Stelle ist da wohl was schiefgelaufen. Aber da es bei den Heizungsbauern so gut geklappt hat, versuchen wir es jetzt auch bei den Verputzern mit dezenten Hinweisen:



Beim Innenputz wurde auch begonnen. Die Küche ist zum größten Teil fertig:



Jetzt kann ENDLICH das Aufmaß für die Küche gemacht werden und wir können die Küche bestellen. Bei einer Lieferzeit von 8 Wochen wird es da auch Zeit. Dafür hab ich auch gestern morgen (Samstag!) um 7 Uhr auf der Baustelle gestanden und noch restliche Leitungen verlegt und verklemmt. Die Verputzer wollten um 8 anfangen, damit hatten wir nicht gerechnet ;-) Die Dachdecker kamen Samstag auch. Wir vermuteten schon, dass sie seit einer Woche auf dem stockdusteren Dachboden herumirren und den Ausgang suchen…. Aber dem war wohl nicht so und nun haben wir haben endlich wieder Tageslicht auf dem Dachboden. Ein Fenster wurde gesetzt und ein bisschen Dach ist auch schon eingedeckt:



Nach dem wir uns aus dem Fenster nach draußen gequetscht hatten (na gut, Quetschen musste nur ich, bei Gunnar sah das eleganter aus ;-) ), genossen wir gestern Abend bei traumhaftem Wetter den Ausblick vom Flachdach. Neben dem Kamin gabs da einen wunderbaren Blick in den Garten…. Na gut, außer Kirschbaum ist da nichts zu sehen. Dafür aber eine Menge Heißluftballons. Auf dem nahe gelegenen Flugplatz war ein Ballon-Festival:



Ich hoffe, die nächste Woche geht es weiter so voran, wie die letzten Tage. Es bleibt spannend.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=504 2 Pleiten, Pech und Pannen http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=496 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=496#comments Thu, 19 Aug 2010 17:37:33 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=496 Seit Sonntag ist irgendwie wenig passiert. Die Wärmedämmer haben einige der bereits verklebten Dämmplatten mit Dübeln befestigt, ein bisschen weiter gedämmt, ein bisschen um die Fensterleibungen geputzt… Von allem halt so ein bisschen. Vielleicht mögen Verputzer auch kein schlechtes Wetter. Die Dachdecker waren diese Woche noch gar nicht da. Nichtmal heute, dabei schien doch die Sonne. [...]]]> Seit Sonntag ist irgendwie wenig passiert. Die Wärmedämmer haben einige der bereits verklebten Dämmplatten mit Dübeln befestigt, ein bisschen weiter gedämmt, ein bisschen um die Fensterleibungen geputzt… Von allem halt so ein bisschen. Vielleicht mögen Verputzer auch kein schlechtes Wetter.
Die Dachdecker waren diese Woche noch gar nicht da. Nichtmal heute, dabei schien doch die Sonne. Innen ist diese Woche auch noch nichts passiert. Außer dass uns ein Helfer versetzt hat und somit Gunnar, zusammen mit Daniel, die Lücken oberhalb der Stürze der neu gesetzten Fenster schließen musste. Gunnar stellte fest, dass er wohl doch nie Maurer wird. Dabei kann er so toll Putz abstemmen…… Ich hab in der Zeit noch bissl Elektroverkabelung oben gemacht. Was sonst? Ich träume ja schon von Wagoklemmen….

Es gibt also eigentlich nichts aufregendes zu berichten. Auch keine besonders neuen Bilder. Also dachte ich, ich liste mal ein paar Dinge auf, die bisher schief gelaufen sind. Mir kam nämlich zu Ohren, dass manche denken, bei uns wäre alles super im Plan und nichts ginge schief. Ok, manche denken ja auch, man sieht von außen nicht, dass unser Haus eine Baustelle ist ;-) .

Hier also ein paar Pannen:

Wasserschaden 1:
Ein Blindstopfen fehlte und wurde provisorisch durch Panzertape ersetzt. Jeder weiß, wie das so ist mit Provisorien….. Dazu kam noch, dass an die Stelle keiner gucken ging. Über Wochen hinweg.
Ergebis: Große Pfütze auf der Kellertreppe, Wasser kam durch die Decke getropft.

Wasserschaden 2:
Jemand, der hier nicht genauer benannt wird, überdrehte den Wasserhahn im Keller, so dass dieser nicht mehr richtig schloss.
Ergebnis: nasser Keller und ab dann mussten regelmäßig die Eimer unter dem Wasserhahn geleert werden, solange der Haupthahn aufgedreht war.

Wasserschaden 3:
Verputzer benötigen Wasser, Heizungsbauer sagen ihnen, welchen Haupthahn sie im Keller aufdrehen sollen. Die Verputzer drehen aber beide Hähne auf. Inklusive dem, der die Leitung zum Partyraum abriegelt. Dort lag die Wasserleitung aber ohne Verschluss.
Ergebnis war ein klatschnasser Partyraumboden, inklusive 5 aufgeweichten Säcken Gips und zwei Stunden lustiges Wasser schippen für Heizungsbauer und Verputzer.

Wasserschaden 4:
Eigentlich kein Schaden, sondern ein Mangel. Unsere Heizungsbauer vergaßen dummerweise uns einen Waserhahn zu installieren. Also gabs ein Wochenende lang kein Wasser auf der Baustelle. Dumm nur, dass das das Wochenende war, wo wir oben die Unterputzdosen eingipsen wollten. Und ohne Wasser kein Gips.
Ergebnis: Ein großer Teil des oben für die Dosen verwendeten Gips wurde mit Regenwasser angemischt. Hat auch was….

Verschwunden 1:
Als ich meinem Arbeitskollegen spontan seinen 1-Meter-langen Bohrer zurückgeben musste, da er ihn anderweitig brauchte, war der Bohrer verschwunden. Unauffindbar. Nach einigen Telefonaten kam raus: Die Heizungsbauer hatten ihn aus Versehen eingepackt, als sie ihre Zelte nach 6 (statt angekündigten 3) Wochen abgebrochen haben.
Ergebnis war, Gunnar konnte um 7 Uhr morgens ins schöne Saarland fahren, den Bohrer abholen. 80km ein Weg.

Verschwunden 2:
Das außen aufputz verlegte Telefonkabel vom Anschlusskasten bis zur Dose wurde von den Verputzern unsanft von der Wand entfernt, als sie dort Sanierputz anbrachten. Ich nagelte es wieder fest und die Verputzer putzen ordentlich drüber. Durch die Dämmung war das Kabel aber zu kurz und ich verlängerte es professionell wie in meiner Ausbildung gelernt. Alles bestens. Bis die Verputzer das Kabel überdämmten. Komplett. Weg ist es. Ganz weg.
Ergebnis: Ein neues Kabel muss verlegt werden, die Verputzer haben dafür schon Schlitze in die Dämmplatten gekratzt.

Verschwunden 3:
Mein Partyraum ist verschwunden, stattdessen ist plötzlich ein Heizungsraum da.
Ergebnis: Wir nennen den Raum weiterhin Partyraum.

Vergessen:
Unser Dach hat aktuell keine Fenster. Hat der Dachdecker wohl vergessen. Muss er nachträglich setzen.
Ergebnis: Dunkler Dachboden.

Fensterschaden:
Ein Fenster hat von außen einen Kratzer. Keiner will es gewesen sein. Wird aktuell von Architektin, Verputzer, Fensterbauer und Dachdecker ausdiskutiert.
Ergebnis: Riss im Fenster, keiner wars.

Elektroproblem 1:
Beim Schlitzen mit einer Mauernutfräse wurden zwei Leitungen beschädigt. Eine davon sollte das ganze Obergeschoss mit Licht versorgen. Konnte aber problemlos repariert werden.
Ergebnis: eine Verteilerdose mehr

Elektroproblem 2:
Die Heizungsbauer stemmten ein Loch in die Wand und trennten dabei eine Stromleitung durch. Sie hielten es nicht für nötig Bescheid zu sagen. Ich entdeckte es zufällig beim Aufräumen des Partyraums. Es war die Zuleitung zur Heizung. Die haben sich also ins eigene Fleisch Kabel geschnitten….
Ergebnis: noch ne Verteilerdose mehr

Elektroproblem 3:
Wir rührten einen 5-Liter-Eimer Elektrikergips an. Wer Elektrikergips kennt, wird hier schon schmunzeln. Mehr muss auch nicht gesagt werden. ;-)

Elektroproblem 4:
Als ein Elektriker die 32-A-Drehstromsteckdose legte, löste sich im Sicherungskasten ein Metallteil und es gab einen lauten Knall.
Ergebnis: Alle drei Hauptsicherungen waren durch und sogar eine Sicherung im Hausanschlusskasten. Hui.

Das nur als kleiner Auszug, ich könnte den ganzen Abend weitermachen. Außerdem sind von unserer Baustelle aus schon vier Leute ins Krankenhaus gefahren. Zwei davon kamen aber schon mit ihren Verletzungen an ;-) Allzu schlimmes ist zum Glück aber nicht passiert. Und die aufgezählten Pannen bleiben wohl nicht aus. Bauen ist eben kein Wattepusten. Es gibt immer wieder Anlass sich zu ärgern. Manchmal ärgert man sich auch mehr, als eigentlich notwendig wäre. Aber schließlich ist es der Bauherr (oder die Bauherrin), der am Ende die Zeche zahlt. Es ist schön zu sehen, wie alles wächst und es immer weiter voran geht, aber manchmal fällt es schwer, das Ziel im Auge zu behalten.

So genug der schlauen Sprüche. Und hier nun noch meine Lieblingsperspektive als Vorher-Nacher-Auflistung. Damit die Bilder-Gucker unter den Blog-Lesern auch nicht umsonst gescrollt haben….








Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=496 0 Brüder und Helfer sind unbezahlbar…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=493 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=493#comments Sun, 15 Aug 2010 16:15:20 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=493 Am Freitag traute ich mich abends bei herrlichem Wetter mal auf die zweite Ebene unseres Gerüstes. Die Neugier auf das neu verschalte Dach siegte über meine gesunde Skepsis gegenüber dem wackeligen Gerüst. Hier ein paar Ansichten von der zweiten Etage:

Oben machten wir dann auch mal ein Bild mit Gunnars Hand, damit [...]]]> Am Freitag traute ich mich abends bei herrlichem Wetter mal auf die zweite Ebene unseres Gerüstes. Die Neugier auf das neu verschalte Dach siegte über meine gesunde Skepsis gegenüber dem wackeligen Gerüst. Hier ein paar Ansichten von der zweiten Etage:




Oben machten wir dann auch mal ein Bild mit Gunnars Hand, damit man mal sehen kann, wie dick wir unser Häusschen eigentlich einpacken:



Wow. Na, hauptsache schön warm im Winter :-)

Samstag haben wir dann mit tatkräftiger Unterstützung wieder einiges geschafft. Endlich wurde der Schutt vorne weggeschafft und der kleine Hof besenrein übergeben, damit die Wände dort auch gedämmt werden können:



Hier mal ein ganz besonderes Dankeschön an meinen Bruder Stefan! Der kam nun zum wiederholten mal und hat kubikmeterweise Schutt für uns entsorgt. Sogar seine eigenen Helfer bringt er mit. Nicht schlecht. Und wenn wir grade schon beim Loben sind: Er scheut sich auch nicht, Freitag abends für seine kleine Schwester stundenlang den Türanschlag eines Kühlschrank zu wechseln oder innerhalb eines halben Tages einen defekten Durchlauferhitzer abzubauen, einen neuen Durchlauferhitzer zu besorgen und den auch noch anzuschließen. Daumen hoch! Welch ein Traum von Bruder!
Aber zurück zur Baustelle. Wir nutzten die Wartezeit auf den Bauschutt-Hänger, um endlich mal wieder unser Hauptquartier im PARTYRaum aufzuräumen. Voilà:



Hier übrigens ein Bild, wie es da noch vor paar Tagen aussah:



Nachmittags stemmte Gunnar dann weiter fleißig Putz aus der Wand und Sand aus den Fugen. Außerdem entfernte er die Trittstufe vor der Eingangstür.



Ich arbeitete tapfer an der Elektroinstallation weiter. Unterstützung hatte ich dabei von Daniel. Und der gab wirklich Gas. Ohne Unterlass wurden Dosen eingeputzt, Leitungen an den Wänden befestigt, geschnitten abisoliert und geklemmt. Nicht nur dass er mir so unheimlich viel Arbeit abnahm, er schaffte es auch irgendwie, mich immer wieder zu motivieren, so dass ich tapfer weiter Dosen setzte, Kabel nagelte, schitt, abisolierte, klemmte. Bis 18 Uhr. Ergebnis war ein fast fertiges Erdgeschoss. Jedenfalls was die Elektroverkabelung anging. Ein Helfer wie aus dem Bilderbuch. Danke nochmal! Wir klemmten noch auf die Dosen hübsche rote Deckelchen und es kann nun verputzt werden:



Achja, Daniel bat mich, mal ein Bild einzustellen, wo er mal was arbeitet. Bitte schön ;-)



So, zu guter Letzt nun noch ein Bild von der Häuserfront mit Dämmung vorne. Die Perspektive gibts übrigens so oft, weil ich die vorm Einsteigen in mein Auto aufnehme:



Den weiteren Schritten können wir jetzt (hoffentlich) etwas entspannter entgegen sehen. Das Ergeschoss ist bereit für den Innenputz, die Außenwände sind vom Schutt befreit, so dass fertig gedämmt werden kann. Die Dachdecker können weitermachen, theoretisch kann dann die Solaranlage aufs Dach, der Boden kann neu aufgebaut werden…. Es gibt also genug zu tun, ohne dass wir vorher noch tätig werden müssen. Außerdem ist die Architektin nächste Woche wieder da. Neben den Arbeiten am Haus kamen die letzten zwei Wochen auch noch die Koordination der Handwerker dazu, die eigentlich die Architektin macht. Bin froh, dass jetzt ein bisschen Ruhe herrscht.

Aber ich sollte vorsichtig mit solchen Aussagen sein. Wer weiß, was kommt? Vielleicht lach ich nächstes Wochenende über die obige Aussage, wenn ich aus irgendwelchen Gründen wieder Tapeten entferne, Leitungen lege, Adern klemme und Gunnar währenddessen irgendwas wegstemmen muss……

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Invasion der Dämmplatten http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=487 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=487#comments Thu, 12 Aug 2010 17:13:20 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=487 Als wir gestern zur Baustelle kamen traf uns fast der Schlag. Überall Dämmplatten. Dämmplatten im Hof, Dämmplatten im Zwischengang, Dämmplatten im Außenflur, Dämmplatten vor der Tür, Dämmplatten auf dem Gerüst…. Sogar Dämmplatten auf dem Flachdach vom Anbau:

Aber heute war schon einiges verschafft. An den beiden Giebelseiten und an einem Teil der [...]]]> Als wir gestern zur Baustelle kamen traf uns fast der Schlag. Überall Dämmplatten. Dämmplatten im Hof, Dämmplatten im Zwischengang, Dämmplatten im Außenflur, Dämmplatten vor der Tür, Dämmplatten auf dem Gerüst…. Sogar Dämmplatten auf dem Flachdach vom Anbau:



Aber heute war schon einiges verschafft. An den beiden Giebelseiten und an einem Teil der Vorderseite sind bereits Dämmplatten verklebt:




Achja, beim Fotografieren entdeckte ich auch unseren neu sanierten Kamin:



Aber nicht nur die Verputzer waren fleißig, sondern Gunnar und ich auch. Mit halben Urlaubstagen schaffte Gunnar es, die Verfugung zwischen den Bruchsteinen unten zu entfernen und ich arbeitete weiter an der Elektroverteilung im ersten Stock:




Und die Dachdecker, die Schönwetter-Handwerker, haben sich endlich mal aufs Dach getraut. Wir haben ja schon gelernt, dass Heizungsbauer erst kommen, wenn die Fenster drin sind. Wegen des Durchzugs. Dachdecker sind noch schlimmer, die kommen erst bei schönem Wetter. Aber man muss ihnen zu Gute halten, dass sie das nicht tun, weil sie Angst vor Schnupfen haben, sondern weil es natürlich nicht gut ist, wenn ein Dach abgedeckt ist und dann ein ordentlicher Regenschauer kommt ;-) Heute konnte die Vorderseite des Daches aber abgedeckt werden, erkennt man auf dem Bild oben, wo das ganze Haus zu sehen ist.

Es geht also weiter voran. Samstag ist großer Bauschutt-Wegfahr-und-Elektroverteilung-im Erdgeschoss- herrichten-Tag. Muss beides gemacht werden, da der Schutt außen die Dämmarbeiten behindert und evtl der Verputzer auch schon den Innenputz nächste Woche machen will. Sollten wir das aber dieses Wochenende soweit hinbekommen, dann haben wir (glaub ich) mal ein wenig Zeit zum Durchatmen. Die letzten 14 Tage waren echt nicht ohne. Aber es ist immer schön, wenn man Ergebnisse sieht.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=487 1 Noch’n Rätsel http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=482 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=482#comments Tue, 10 Aug 2010 19:33:55 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=482 Gestern haben die Fensterbauer Ihre Arbeit beendet. Die Fenster im Wohnzimmer und das im Treppenhaus sind angebracht. *freu*:

Wir haben gestern abend noch alle Stromleitungen, die an der Außenfassade befestigt werden müssen (Für Außensteckdose, Lampen etc), angebracht. Die verschwinden dann später unter der Dämmung. Ich habe mich dazu sogar todesmutig aufs Grüst [...]]]> Gestern haben die Fensterbauer Ihre Arbeit beendet. Die Fenster im Wohnzimmer und das im Treppenhaus sind angebracht. *freu*:




Wir haben gestern abend noch alle Stromleitungen, die an der Außenfassade befestigt werden müssen (Für Außensteckdose, Lampen etc), angebracht. Die verschwinden dann später unter der Dämmung. Ich habe mich dazu sogar todesmutig aufs Grüst getraut. Hab aber schnell festgestellt, dass man mit zitternden Knien und zitternden Händen einfach keine Nagelschelle in die Wand bekommt. Also hat mal wieder Gunnar die ganze Arbeit gemacht und ich habe das Management übernommen.
Nebenbei haben wir heute festgestellt, dass eine vernünftige Stromzuleitung zur Garage wegen des aktuell hohen Kupferpreises 400 Euro kosten würde. NUR DAS KABEL! Für fachlich interessierte: Eine NYY-J 3x6mm², 100m. Wucher. Vielleicht sollte ich nicht Notar oder Makler werden, sondern einfach Schrotthändler….

So, nun zum Rätsel. Heute waren wieder Handwerker fleißig. Es darf geraten werden, welche das waren. Dazu gibts hier ein Bild von heute und eines von gestern:



Auflösung gibts diesmal erst später ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=482 8 “Schatz, ein Ast ist kaputt!” http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=476 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=476#comments Sun, 08 Aug 2010 12:18:54 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=476 Diesen Satz rief mir Gunnar gestern zu, als ich gerade an der Elektroinstallation arbeitete. Ich denke natürlich, dass er mal wieder am Flieder rumgeschnitten hat und grummel schon ein wenig vor mich hin, während ich runter gehe. Was Gunnar mit dem Satz meinte war aber folgendes:

Es ist nicht gut zu erkennen, [...]]]> Diesen Satz rief mir Gunnar gestern zu, als ich gerade an der Elektroinstallation arbeitete. Ich denke natürlich, dass er mal wieder am Flieder rumgeschnitten hat und grummel schon ein wenig vor mich hin, während ich runter gehe. Was Gunnar mit dem Satz meinte war aber folgendes:



Es ist nicht gut zu erkennen, aber auf dem Bild ist ein morscher Balken. Der kam Gunnar komplett entgegen gebröselt. Vom Boden bis etwa 1m Höhe. Wohl durch Feuchtigkeit komplett zerstört. Da aber nur die Innenwände Fachwerk sind, trägt der Balken wohl nichts außer sich selbst und ein bisschen Innenwand. Wir gehen also davon aus, dass die Zimmerleute das beschädigte (bzw. nicht mehr vorhandene) Stück Balken völlig unkompliziert austauschen können. Aber das darf die Architektin ausregeln. Man, wird die sich freuen, wenn sie aus dem Urlaub kommt, lauter Überraschungen ;-)

Aber nun zu den positiveren Dingen. Ich kam dieses Wochenende recht gut voran. Küche, Bad oben und Schlafzimmer sind fertig. Inklusive abisolieren der Leitungen, so dass diese in den Dosen verschwinden. Die Räume können also verputzt werden:




Aber was ein Dreck diese Arbeit machen kann… :shock: Gut dass wir heute nochmal zum Aufräumen da waren:



Gunnar wuchs gestern kräftemäßig über sich hinaus. Er stemmte im Erdgeschoss in den Gästezimmern den Putz von den Wänden. So dass es dort auch erstmal nach Krieg aussah:



Mit tatkräftiger Unterstützung räumte er dann die Trümmer aus dem Wohnzimmer raus und den Bauschutt der Heizungsbauer vom Außenflur neben das Haus. Danke, Christoph!



Anschließend half er meinem Bruder auf dessen Baustelle noch aus und räumte danach mit ihm zusammen noch den abgeschlagenen Putz aus dem Erdgeschoss raus. Den Putz nahm mein Bruder direkt mit, um damit seine Terasse aufzuschütten. Prima Symbiose. Fast wie aus dem Biobuch.



Danach war es 21 Uhr. Das macht für Gunnar 12 Stunden schwere körperliche Arbeit ohne nennenswerte Pause. Nicht schlecht. Ich bin schon platt von 8 Stunden auf der Leiter rumstehen….

Hier jetzt noch zwei Bilder unseres Hauses von außen mit den neuen Fenstern. Die Fensterbänke sehen nur solange so komisch aus bis die Außendämmung dran ist.



Man sieht, dass 18cm Außendämmung ganz schön viel ist. Wir werden also ordentliche Leibungstiefen an den Fenstern haben. Bin echt gespannt wie das aussehen wird, wenn es fertig ist.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=476 0 Ein Loch in der Wand ist noch kein Fenster. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=472 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=472#comments Fri, 06 Aug 2010 18:27:22 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=472 Leider ist seit dem letzten Beitrag mal wieder doch nicht soviel passiert wie passieren sollte. Aber zuerst zu den Dingen, die passiert sind. Die Heizungsbauer haben tatsächlich fürs erste die Zelte abgebrochen. Den Partyraum haben sie kurz vorher noch schnell mit noch mehr Leitungen und wieder den seltsamen Dingern vollgehangen:

Der Rohbau [...]]]> Leider ist seit dem letzten Beitrag mal wieder doch nicht soviel passiert wie passieren sollte. Aber zuerst zu den Dingen, die passiert sind. Die Heizungsbauer haben tatsächlich fürs erste die Zelte abgebrochen. Den Partyraum haben sie kurz vorher noch schnell mit noch mehr Leitungen und wieder den seltsamen Dingern vollgehangen:



Der Rohbau des Wäscheschacht ist auch fertig:



Nach einer Diskussion mit Gunnar haben wir uns darauf geeinigt, dass der unten noch gekürzt wird. Dort wird er dann irgendwie mit Rigips verkleidet. Wie er oben verkleidet wird, ist noch offen. Wir können ihn einmauern und verfliesen lassen. Meine Lieblingsvariante ist aber, einen schönen Wäschekorb zu kaufen. Also so ein geflechteter. Da dann den Boden rausschneiden und über den Wäscheschacht-Rohbau stülpen. Und schon hat man ein Fass Wäschekorb ohne Boden. Aber mal sehen.

Nun zu den Fenstern. Hier das Bad und unser Kellerabgang, der endlich von den Stützen befreit wurde:




Leider wurden die Fenster im Wohnzimmer und bei der Treppe nicht gesetzt:



Warum die noch nicht gesetzt sind, wissen wir nicht. Naja, sie werden das wohl dann Montag machen. Aber man sieht schon wie wunderbar hell das Wohnzimmer in Zukunft sein wird :-)

Morgen werde ich weiter den Strom legen. Ich glaube damit werde ich nie fertig….. Erinnert mich irgendwie an Tapeten entfernen…. Wahrscheinlich tauchen demnächst auch überall noch Löcher auf, die noch auf Unterputzdosen warten oder Stellen, wo noch Leitungen fehlen. Aber da muss man wohl durch.
Gunnar wird mit hoffentlich tatkräftiger Unterstützung das Haus vom Bauschutt befreien. Und wenn der Schutt weg ist, wird er Putz unten abschlagen. Damit auch alles wieder dreckig wird ;-) Naja, das gehört nunmal dazu. Helfer sind morgen übrigens gerne willkommen. Es gibt auch lecker Takko-Salat.

Nächste Woche will der Dachdecker anfangen. Und so fix wie die Verputzer sind, würde es mich nicht wundern, wenn auch die Außendämmung nicht lang auf sich warten lässt. Außerdem kommt die Architektin hoffentlich gut erholt und voller Tatendrang aus dem Urlaub zurück. Als Willkommensgeschenk darf sie dann direkt man den Boden retten ;-)

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=472 2 Gunnar und die zwei Türme http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=466 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=466#comments Tue, 03 Aug 2010 19:12:29 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=466 Heute war ein aufregender Tag auf der Baustelle. Alle waren da. Der Stukkateur für die Außendämmung, der Dachdecker, die Heizungsbauer mit Chef, die Fensterbauer, ein Maurer und Gunnar, der sich einen Tag Urlaub genommen hatte. Nur die Frauen fehlten. Ich musste arbeiten, die Architektin ist in Urlaub.

Als ich heute abend zur Baustelle kam, fand ich [...]]]> Heute war ein aufregender Tag auf der Baustelle. Alle waren da. Der Stukkateur für die Außendämmung, der Dachdecker, die Heizungsbauer mit Chef, die Fensterbauer, ein Maurer und Gunnar, der sich einen Tag Urlaub genommen hatte. Nur die Frauen fehlten. Ich musste arbeiten, die Architektin ist in Urlaub.

Als ich heute abend zur Baustelle kam, fand ich einiges vor. Das Tollste: Die ersten Fenster sind eingebaut. Wow. Die Rahmen sind nicht so dick wie befürchtet und die Farbe außen genauso wie erwartet (etwas dunkler als auf den Bildern):




Zwei Fenster müssen noch aus der Wand geschnitten und gestemmt werden. Das eine im Treppenhaus. Hui, machte der Mauerschlitzer einen Dreck:



Im Wohnzimmer wurde ebenfalls angefangen, das Fenster zum Garten herauszubrechen. Bei den anderen beiden Fenster wurden die Rolladenkästen entfernt, um mehr Höhe in den Fenstern zu bekommen. Außerdem wurde im Wohnzimmer die dezentrale Lüftungsanlage eingesetzt. Alles in allem sieht es da so aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen…. Aber man kann schon in unseren Garten gucken! *freu*



So, und nun noch ein Suchbild für die Ratefüchse unter euch! Wo ist der Unterschied zwischen den Bildern? Na gut, das Plakat des Stukkateurs, der aufgetragene Putz unten, die andere Perspektive und das andere Wetter mal ausgenommen. Na, wer findet den Fehler?



Hier die Lösung: Der Schornstein fehlt:



Gunnar hat beide Schornsteine abgebaut und die ganzen Steine in Eimern vom Dach heruntergetragen. *kräftiger Applaus*. So können wir die Kamine zwar nicht mehr benutzen, aber ein offener Kamin im Bad war so direkt jetzt nicht geplant. Und so sparen wir ein paar viele Euros beim Dachdecker ein, weil der nicht umständlich um die Kamine herum eindecken muss.

Es ist heute also einiges passiert und ich hoffe, die Woche gehts so weiter. Die Fenster jedenfalls sollen bis Freitag fertig sein und auch die Heizungsbauer wollen nach fast 6 Wochen (vorläufig) ihre Zelte abbrechen. Das Kalt-Wasser ist schonmal überall getestet, der Wäscheschacht ist auch fast fertig…. Es wird so langsam.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=466 9 Wo rohe Kräfte sinnlos walten…. http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=461 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=461#comments Sun, 01 Aug 2010 06:13:48 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=461 … da hat man plötzlich ein Blumenbeet mitten im Haus.

Aber dazu später. Erstmal ein paar Bilder von unserem Bad oben. Die Vorwänd ist verkleidet und das Bad bekommt so langsam den Flair eines OP-Saals. Wegen des hübschen Grün:

Das dezente Rohr in der Mitte wird übrigens mal der Wäscheschacht. Gestern waren wir [...]]]> … da hat man plötzlich ein Blumenbeet mitten im Haus.

Aber dazu später. Erstmal ein paar Bilder von unserem Bad oben. Die Vorwänd ist verkleidet und das Bad bekommt so langsam den Flair eines OP-Saals. Wegen des hübschen Grün:



Das dezente Rohr in der Mitte wird übrigens mal der Wäscheschacht. Gestern waren wir wieder fleißig. Ich habe unermüdlich weiter Dosen eingegipst. Für die Besorgten unter euch hier jetzt mal Bilder MIT Leitungen drin:



Daniel hat noch ein letztes Antennenkabel gezogen. Das ging vorher nicht, weil wir keinen Bohrer hatten, der durch die 60cm starke Bruchsteinwand gepasst hat. Und von zwei Seiten Bohren geht nie gut. Ein netter Kollge half mir dann aber mit einem 1-Meter langen Bohrer aus und jetzt gibts auch in der Gästewohnung einen Antennenschluss. Außerdem hat Daniel noch die ganzen Antennenkabel an der Wand befestigt:



Gunnar stemmte in der Zeit unten die Fliesen weg:



Dummerweise hatten die Fliesen teilweise mehr Haftung am Beton als der Beton am Boden. Als wir das bemerkten, wars zu spät und nun haben wir 4 qm Erdreich im Haus freiliegend. Damals wars wohl auch nicht notwendig mehr als 5 cm Beton auf Erdreich zu legen….. Naja, jetzt müssen wir schauen, was wir da machen. Keine Ahnung welche Möglichkeiten es da gibt. Und dummerweise ist die Architektin in Urlaub. Naja, diese Woche wäre da eh noch nichts passiert, da die Heizungsbauer noch bis Mitte der Woche da sind und danach erstmal Putz von den Wänden ab soll. Danach müssen wir dann sehen, wie wir einen neuen Boden aufbauen. Ich hoffe, dass keine 15cm Beton notwendig sind. Nicht unbedingt wegen der Kosten, sondern weil der Beton sicherlich nicht in 2 Wochen so ausgetrocknet ist, dass man weiter machen kann. Naja, Vorteil ist, dass der Boden dann anständig aufgebaut ist. Außerdem war der Anblick von Gunnar, der den Flur unten mit einem Rechen durchgeht, auch mal was anderes ;-)

Während des Eingipsen der Dosen hörten wir übrigens auf einmal Stimmen in einer fremden Sprache. Unten im Flur (zu dem Zeitpunkt hatten wir da auch noch einen Boden). Misstrauisch gingen wir runter und entdeckten einen Tourist aus dem Schwarzwald, der sich “Des Häusle mal angucken wollte”. Er macht mehrmals im Jahr Urlaub in Schweich und hat das Haus schon öfters bemerkt. Und jetzt sei da ja aufeinmal eine Baustelle (Zauberei…). Jedenfalls ist er deshalb einfach mal ins Haus um sich das alles anzuschauen. Nachdem wir runtergingen, erzählte er uns seine eigenen Baustellen-Geschichten, wünschte uns noch frohes Schaffen und war auch wieder weg. Merke: Schild kaufen “Betreten der Baustelle verboten”.

Ansonsten gabs wieder ne Verletzung am Bau. Beim Einsammeln des Trümmerhaufen im Flur erwischte ich wohl eine spitze Fliesenscherbe und schneidete mir in den Finger. Und blutete daraufhin den halben Innenhof voll auf der Suche nach Pflaster:



In dem original verpackten Autoverbandskasten, den wir auf der Baustelle haben, gibts übrigens KEIN Pflaster… *kopfschüttel* Naja, jedenfalls haben wir wieder was gelernt: Öfters mal Handschuhe tragen.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=461 3 Wer die Wahl hat… http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=458 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=458#comments Thu, 29 Jul 2010 16:41:54 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=458 Gestern waren wir beim Stukkateur, der unsere Fassade machen wird, und haben uns verschiedene Putzarten und Farben zeigen lassen. Dunkles Rot schied wegen des WDVS ja aus und wir waren uns schnell einig, dass unser Haus einen hellbraunen/beigen/sand-farbenen Anstrich bekommen wird. Dazu werden die Flächen zwischen den Fenstern oben in dem gleichen dunklen Grauton wie [...]]]> Gestern waren wir beim Stukkateur, der unsere Fassade machen wird, und haben uns verschiedene Putzarten und Farben zeigen lassen. Dunkles Rot schied wegen des WDVS ja aus und wir waren uns schnell einig, dass unser Haus einen hellbraunen/beigen/sand-farbenen Anstrich bekommen wird. Dazu werden die Flächen zwischen den Fenstern oben in dem gleichen dunklen Grauton wie die Fenster sind, gestrichen. So bilden oben die Fenster dann eine Art Einheit. Soweit so gut. Am Ende drückte der nette Mann uns zwei Faltblätter in die Hand und sagte, wir sollen uns dann mal was aussuchen, er würde dann davon Putzmuster herstellen.

Wow. Von den ca. 750 Farben fallen irgendwie die Hälfte in die Kategorie hellbraun/beige/sand-farben:



Naja, wir haben mal drei Töne ausgesucht. Aber wie sagte der Stukkateur: “Seien wir mal ehrlich, die meiste Zeit sitzen Sie doch im Haus drin. Der ganze Heckmeck wird am Ende doch nur für die Nachbarschaft gemacht”. Eine entspannte Sicht, wenn man Fassadenfarbe aussuchen soll. :-)

Ansonsten gehts bei den Heizungsbauer nun auf den Endspurt zu. Die Vorwandinstallationen unten sind verkleidet:



Die Wandheizung wurde fertig verkeidet und sogar verputzt:



Im Keller wurde das Frischwasser angeschlossen und für die Entlüftung des Kellers irgendein futuristisch aussehendes Dings ans Rohr geschraubt. Wenn das fertig ist, soll da eine Abluft hängen, die durch ein Hygrometer (heißt das so) geschaltet wird. Also immer dann anspringt, wenn die Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Wert überschreitet.



Im Partyraum hat es ein Dings wieder an die Wand geschafft. Ich weiß immernoch nicht, was das eigentlich ist. Naja, aber dass wir unsere Aufteilung Partyraum und Heizungsraum nochmal überarbeiten müssen, wurde mir heute klar, als ich mal hinter die Heizung schaute. Da ist ja ganz schön was los….



Vielleicht haben die Jungs vom Heizungsbauer aber auch einfach nur im Zuckerwahn unglaublich viele Rohre verbaut… Indizien dafür gabs jedenfall:



Der Blauregen (die fiese Schlingpflanze) scheint das Gerüst immer mehr zu mögen. Und mit der Solaranlage sollten wir uns wohl beeilen. Die Pflanze streckt sich nämlich schon nach den Kollektoren:



Hier aber noch zum Abschluss weniger aufdringliche Pflanzen aus unserem Garten:



Naja, ich gebs zu. Die hübsche Sonnenblume steht bei Nachbars im Garten….

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=458 6 Fleißige Verputzer und schüchterne Geräte http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=455 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=455#comments Tue, 27 Jul 2010 15:57:26 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=455 Die letzten zwei Tage waren besonders die Verputzer fleißig. Fast einmal ums Haus rum wurde Sanierputz aufgebracht. Hier der Stand von gestern:

Heute war dann schon die nächste Schicht drauf. Außerdem haben sie die Decke unseres Partyraums gedämmt:

Im Partyraum fiel mir dann heute natürlich auch direkt auf, dass [...]]]> Die letzten zwei Tage waren besonders die Verputzer fleißig. Fast einmal ums Haus rum wurde Sanierputz aufgebracht. Hier der Stand von gestern:



Heute war dann schon die nächste Schicht drauf. Außerdem haben sie die Decke unseres Partyraums gedämmt:



Im Partyraum fiel mir dann heute natürlich auch direkt auf, dass die sperrigen Dinger fehlten, die an der Wand des PARTY-Raums hingen, aber an die Wand des HEINZUNG-Raums hingehören:



Aber die Dinger waren nirgendwo zu sehen. Also macht ich mich auf die Suche… Und fand die ungewollten, hin- und hergeschobenen Geräte total verschüchtert in der hintersten Ecke des Heizungsbauerhauptquartiers, verängstigt hinter Rigips-Platten hervorschauend:



Ja, man könnte echt Mitleid bekommen. Apropos Mitleid: Der arme Gunnar hat nicht nur eine Bindehautentzündung, sondern ihm wurde heute im Krankenhaus auch ein Metallsplitter aus dem Auge entfernt, der schon am rosten war…. Gelernt: Öfters mal ne Schutzbrille tragen.

Gleich gehts zum Verputzer/Stukkateur, der die Fassade macht. Dann schauen wir mal, was es so für Farben gibt. Bin ja mal gespannt. Leider verträgt sich nämlich nicht jede Farbe mit Wärmedämmverbundsystemen, ist sie zu dunkel kann sie ausbleichen. Kein Ahnung wieso. Aber ein schönes Dunkelrot können wir wohl knicken. Beim Bau ist es halt wie im richtigen Leben: Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen.

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=455 1 Elektrikergips ist Satanswerk http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=451 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=451#comments Sun, 25 Jul 2010 13:31:06 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=451 Dieses Wochenende verbrachten wir damit, weitere Elektroleitungen zu ziehen, Bohrlöcher vergrößern und Schlitze ziehen. Irgendwie werden wir damit nie fertig. Eine neue Aufgabe war, Unterputzdosen einzugipsen. Dazu rührte Daniel Elektrikergips an. Gunnar stand daneben und schien sehr fasziniert zu sein. Oder schaute der Bauherr etwa, ob auch alles fachgerecht durchgeführt wird?

Schnell [...]]]> Dieses Wochenende verbrachten wir damit, weitere Elektroleitungen zu ziehen, Bohrlöcher vergrößern und Schlitze ziehen. Irgendwie werden wir damit nie fertig. Eine neue Aufgabe war, Unterputzdosen einzugipsen. Dazu rührte Daniel Elektrikergips an. Gunnar stand daneben und schien sehr fasziniert zu sein. Oder schaute der Bauherr etwa, ob auch alles fachgerecht durchgeführt wird?



Schnell stellten wir fest, dass dieser sch… Elektrikergips schneller trocknete als man “Baustelle” sagen kann. Daniels optimistisch angerührter 5-Liter-Eimer Gips war schon angezogen noch bevor er fertig angerührt war. Supi. Nachdem Daniel aber nur noch handliche Mini-Portionen zubereitete und von Mürbeteig-Konsistenz auf Marmorkuchen-Konsistenz umstieg, gings aber dann.
Gunnar legte dann noch die zusätzlich benötigten Leitungen, während ich anhand unseres Küchen-Installationsplan genau kontrollierte, ob das alles nun so passt.



Leider durfte ich nicht nur mit Klemmbrett herumlaufen, sondern war auch fleißig. Heute morgen (ja, Sonntags!) habe ich tapfer die Küche zu Ende verkabelt und weiter Dosen gesetzt. Da ich aber eher der gemütliche Typ bin, wollte ich mich nicht von Elektrikergips hetzen lassen und rührte normalen Gips an. Ergebnis sind viele eingegipste Leerdosen. Hier mal eine kleine Dosen-Galerie:



Es sind im Gesamten aber höchstens die Hälfte der Dosen gesetzt. Das dauert irgendwie viel länger als ich dachte…. Naja. Wird schon. Außerdem legten wir alle Leitungen in den Bädern fertig, damit die Heizungsbauer die Vorwände verkleiden können. Natürlich hinterließen wir dezente Hinweise, wo denn die Steckdosen in den Vorwänden vorgesehen sind:



Gunnar war heute auch fleißig. Er pappte mit dem Schnellgips die verlegten Leitungen an die Wand in der Küche, weil da absolut keine Schelle halten wollte. Echt eine Scheißarbeit, die Schatzi aber ohne zu murren durchführte. Und im Moment ist er dabei, die Baustelle aufzuräumen. Was ein Traummann ;-) Gut, er kam ja heute auch erst um 11 Uhr ausgeschlafen auf die Baustelle, wo ich schon seit 8.30h werkelte…. :roll:

Nächste Woche werden wohl die Heizungsbauer fertig werden (Das denke ich aber irgendwie schon seit zwei Wochen). Naja, bis auf die Solaranlage. Da warten wir noch auf ein Angebot vom Dachdecker. Außerdem wird der Sanierputz aufgetragen. Übernächste Woche ist schon Termin für die neuen Fenster. Hui, geht irgendwie alles sehr schnell….

Share ]]> http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?feed=rss2&p=451 10 Was haben die nur gegen unseren Partyraum? http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=443 http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=443#comments Fri, 23 Jul 2010 17:25:42 +0000 Anna http://www.odyssee-im-wohnraum.de/?p=443 Als ich gestern zur Baustelle kam, hatten die Jungs vom Heizungbauer irgendwelche Gerätschaften aufgehangen. Und zwar zwischen Tür und Fenster. Dieser Bereich ist aber laut Nappo-Definition PARTY-Raum, nicht HEIZUNGS-Raum. Heizungsraum ist der bereits geflieste, weiß gestrichene Bereich hinten im Anbau. Das wissen eigentlich auch die Heizungsbauer. Eigentlich. Trotzdem fand ich das Zeug gestern so vor:

[...]]]> Als ich gestern zur Baustelle kam, hatten die Jungs vom Heizungbauer irgendwelche Gerätschaften aufgehangen. Und zwar zwischen Tür und Fenster. Dieser Bereich ist aber laut Nappo-Definition PARTY-Raum, nicht HEIZUNGS-Raum. Heizungsraum ist der bereits geflieste, weiß gestrichene Bereich hinten im Anbau. Das wissen eigentlich auch die Heizungsbauer. Eigentlich. Trotzdem fand ich das Zeug gestern so vor:



Na gut, kann ja passieren. Wir sagten dem Heizungsbauer Bescheid und er versprach uns, das Zeug umzuhängen. Das tat er auch. Und als ich heute zur Baustelle kam, sah es so aus:



:shock: Es hängt nun auf der anderen Seite aber bei Weitem nicht in dem dafür vorgesehenen Bereich. Die haben den Kram SCHON WIEDER in den Partyraum gehangen…. Tja, was nun? Vielleicht brauchen die ja einfach soviel Platz? Ich weiß es nicht. Wir werden nachher mal mit Heizungsbauer und/oder Architektin sprechen.

Ansonsten gehts aber voran. Hier nochmal Pelletkessel und unser wunderhübscher Pufferspeicher. Ich wollte eigentlich (in Anlehnung an unser Blog-Thema) den Sicherungskasten zu HAL machen. Aber irgendwie ist der Pufferspeicher ein viel tollerer HAL. Ich sah ihn und wusste, er ist es:



Außerdem haben wir ein neues Bauklo. Das wichtigste: Es funktioniert sogar ;-) Im Hintergrund sieht man die Abluft, die den Keller in Zukunft entlüften wird.



Außerdem wurde ums Haus herum der Putz abgeschlagen für den Sanierputz und die Wandheizung wurde fertig montiert. Unten sieht man schon die ersten Gipskartonplatten zum Verkleiden der Heizung.



Und ich entdecke den Grund, wieso die Jungs so fix sind im Mauerwerk wegstemmen. Die sind gedopt:



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